Ein sehr internationales Umfeld und ein fantastisches Team!
Arbeitsatmosphäre
Auch wenn man in Hamburg arbeitet, hat man im Alltag ständig mit Kolleg*innen rund um den Globus zu tun. Das macht das Arbeitsumfeld extrem spannend und abwechslungsreich und man lernt dabei auch fürs Leben. Die unterschiedlichen Perspektiven und kulturellen Hintergründe, von Papua-Neuguinea bis Honduras, einzubeziehen, ist mitunter herausfordernd. Meistens ist es jedoch sehr lehrreich und korrigiert gelegentlich die eigene „europäische“ Brille.
Gehalt/Benefits
Flexible Arbeitszeiten und Mobile Office sind ein großes Plus. Ein Workation-Angebot gibt es leider noch nicht, was angesichts der internationalen Ausrichtung des Arbeitsalltags etwas widersprüchlich wirkt. Es gibt eine kleine Kantine mit einem sehr engagierten Team, fairen Preisen und immer wieder kleinen Extras. Weihnachtsfeier, Sommerfest und kleinere Jubiläums-Events zeigen, dass viel Wert auf das Miteinander gelegt wird.
Die Benefits sind insgesamt sehr gut, die Gehälter aus meiner Sicht marktüblich.
Kollegenzusammenhalt
Für mich herausragend! Wissen wird gern geteilt, und alle sind sehr hilfsbereit und freuen sich, wenn sie mit ihrem Wissen unterstützen können.
Umgang mit älteren Kollegen
Man merkt deutlich, dass sich das Unternehmen im Wandel befindet. Viele Kolleg*innen sind seit Jahrzehnten dabei, gleichzeitig kommen viele neue, junge Mitarbeitende hinzu. Das macht die Organisation divers, aber auch herausfordernd. Dieses Spannungsfeld ist im Unternehmen bekannt und aus meiner Sicht gelingt die Zusammenarbeit insgesamt gut.
Arbeitsbedingungen
Generell ist der Standort in der Hafencity überragend und auch die Ausstattung ist gut.
Ein Nachteil des Unternehmenswachstums ist allerdings Platzmangel. Einige Teams sitzen sehr beengt und es gibt zu wenige Konferenzräume und keine Telefonkabinen. Das ist problematisch, da viele einen Großteil des Tages in Calls verbringen. Mobiles Arbeiten kann das zwar teilweise auffangen, dennoch ist es schade, dass nicht alle einen optimalen Arbeitsplatz haben.
Leider sind viele Abteilungen stark überlastet, sodass spannende Projekte liegen bleiben. Das ist schade und liegt zum Teil an zu schwach besetzten Teams. In einzelnen Bereichen ließe sich aber sicher auch durch bessere Organisation oder Koordination mehr erreichen.
Gleichberechtigung
Aus meiner Perspektive sind hier alle so willkommen, wie sie sind. Am Standort Hamburg arbeiten immer mehr Kolleg*innen, für die Deutsch nicht die Muttersprache ist. Das bereichert das Unternehmen sehr, zumal auch Mitarbeitende aus Kaffeeproduktionsländern in der Zentrale tätig sind. Entsprechend sind gute Englischkenntnisse wichtig, nicht nur für den fachlichen Austausch, sondern auch für die Mittagspause. Passenderweise werden Sprachkurse für Englisch, Spanisch und Portugiesisch angeboten.
Interessante Aufgaben
Aus meiner Sicht haben alle Abteilungen spannende Aufgaben und es wird besonders interessant, wenn man abteilungs- oder firmenübergreifend zusammenarbeitet. Es gibt überall die Möglichkeit, sich einzubringen, auch wenn dafür manchmal mehr Geduld und Durchhaltevermögen nötig sind als in anderen Firmen.

