Vom Vorzeigeunternehmen zum Mittelmaß
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Zusammenhalt im Kollegenkreis war stets etwas Besonderes. Auch wenn er zuletzt spürbar nachgelassen hat, war der Teamgeist für viele ein Motivator.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die strategische Ausrichtung und Qualität der Unternehmensführung auf oberster Ebene.
Verbesserungsvorschläge
Es ist erstaunlich, wie stark sich die Unternehmenskultur durch eine einzige personelle Entscheidung verändern kann. Aus meiner Sicht sollte dringend reflektiert werden, ob der eingeschlagene Weg wirklich noch zu den ursprünglichen Werten des Unternehmens passt. Andernfalls besteht das Risiko, dass das Besondere verloren geht und das Unternehmen in der Beliebigkeit des Mittelstands untertaucht.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Unternehmen hat sich über die Jahre deutlich verändert. Nach einer aus meiner Sicht unglücklichen personellen Entscheidung auf Führungsebene wurden kritisches Denken und Eigenverantwortung zunehmend durch reines Abarbeiten ersetzt. Das hat sich spürbar auf das Miteinander ausgewirkt.
Image
Die Außenwirkung des Unternehmens ist professionell und sehr positiv – insbesondere im Bereich Nachhaltigkeit.
Work-Life-Balance
Es gab anspruchsvolle Ziele, aber gleichzeitig auch Spielraum zur eigenen Gestaltung des Arbeitstags. Wer eigenständig arbeitet, konnte davon durchaus profitieren.
Gehalt/Benefits
Das Gehaltsniveau war durchschnittlich, die angebotenen Zusatzleistungen entsprachen dem, was viele andere Betriebe heutzutage ebenfalls bieten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nachhaltigkeit wurde dort umgesetzt, wo es mit den wirtschaftlichen Interessen vereinbar war. Soziale Verantwortung war eher ein begleitendes Element als gelebte Unternehmensphilosophie.
Vorgesetztenverhalten
Im persönlichen Umgang meist respektvoll, in der strategischen Führung jedoch oft inkonsequent und wechselhaft. Entscheidungen wirkten wenig durchdacht.
Kommunikation
Anfangs funktionierte die interne Kommunikation sehr gut. Später nahmen jedoch die Fälle zu, in denen Informationen entweder verspätet oder gar nicht weitergegeben wurden. In manchen Situationen wurden Entscheidungen ohne vorherige Einbindung der Betroffenen getroffen, was zu Verunsicherung geführt hat.
Interessante Aufgaben
Während meiner Zeit im Unternehmen war die Aufgabenverteilung eher routinelastig. Es gab vereinzelt interessante Projekte, aber keine durchgehend spannende Tätigkeit.
