Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juni 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 19.6.2026
NEW YORKER erhält ein negatives Gesamtbild als Arbeitgeber. Besonders kritisch bewerten Mitarbeiter:innen die Work-Life-Balance: Überstunden gelten als selbstverständlich, Dienstpläne werden oft kurzfristig veröffentlicht, und Teilzeitarbeit sowie Home-Office sind kaum möglich. Die Vergütung orientiert sich häufig am Mindestlohn, und viele empfinden das Verhältnis zwischen Leistung und Bezahlung als unausgewogen. Das Vorgesetztenverhalten fällt ebenfalls negativ auf – Bewertungen beschreiben mangelnde Wertschätzung, unprofessionelles Konfliktmanagement und in Einzelfällen grenzüberschreitendes Verhalten. Die interne Kommunikation gilt als lückenhaft und inkonsistent, wobei wichtige Informationen häufig nicht oder verspätet weitergegeben werden. Beim Umweltbewusstsein kritisieren Mitarbeiter:innen den massiven Eins...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei NEW YORKER wird von Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders kritisch sehen viele die Überstundenpraxis: Überstunden gelten als selbstverständlich, werden teils nicht vollständig erfasst und nur unzureichend vergütet. Führungskräfte berichten von Druck, Überstundenvereinbarungen zu unterzeichnen, die den tatsächlichen Mehraufwand kaum abdecken. Hinzu kommt eine hohe Arbeitsbelastung durch Unterbesetzung, die laut einigen Nutzer:innen zu Erschöpfung führt.
Auch die Dienstplangestaltung sorgt für Kritik. Schichtpläne werden häufig kurzfristig veröffentlicht, was eine private Lebensplanung kaum ermöglicht. Studierende berichten zudem, dass auf Prüfungsphasen wenig Rücksicht genommen wird. Wenige Nutzer:innen heben hingegen positive Aspekte hervor, etwa die Möglichkeit, freie Tage für Termine anzufragen, oder eine familienfreundliche Haltung einzelner Vorgesetzter. Diese Erfahrungen stehen jedoch im Widerspruch zur mehrheitlichen Meinung, dass Privatleben und Arbeit bei NEW YORKER nur schwer zu vereinbaren sind.
Die Arbeitsatmosphäre bei NEW YORKER wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Der größte Teil der Rückmeldungen zur Zusammenarbeit im Team fällt negativ aus: Viele beschreiben die Stimmung als angespannt, geprägt von dauerhaftem Stress, Personalmangel und mangelnder Wertschätzung durch Vorgesetzte. Einige Nutzer:innen berichten zudem von respektlosem Verhalten und dem Fehlen eines echten Teamgefühls. Mehrere Bewertungen betonen, dass die Atmosphäre stark von der jeweiligen Filiale oder Abteilung abhängt.
Positiver äußern sich viele Nutzer:innen hingegen zum Kolleg:innenumfeld: Sie erleben den Zusammenhalt im Team als herzlich, entspannt und kollegial, loben eine junge, internationale Belegschaft sowie schnelle Entscheidungen und direktes Lob. Gerade in stressigen Phasen heben einige den starken Teamgeist hervor. Die Bewertungen zeigen, dass das direkte Arbeitsumfeld mit den Kolleg:innen oft als positiver Ausgleich zu strukturellen Schwächen wahrgenommen wird.
Das Vorgesetztenverhalten bei NEW YORKER wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch äußern sich viele Bewertungen zum Umgang der Führungskräfte mit Mitarbeiter:innen: Einige Vorgesetzte sollen einen respektlosen Ton pflegen, Konflikte nicht oder falsch angehen, Gerüchte verbreiten und persönliche Informationen gegen Mitarbeiter:innen einsetzen. Zudem bemängeln einige Nutzer:innen unrealistische Zielvorgaben, eine schwierige Feedbackkultur sowie fehlende Führungskompetenz. Auch Vetternwirtschaft und Günstlingswirtschaft gegenüber langjährigen Mitarbeiter:innen werden erwähnt.
Dennoch gibt es auch positive Stimmen: Einige Nutzer:innen beschreiben ihre Vorgesetzten als freundlich, respektvoll und auf Augenhöhe agierend. Eine flache Hierarchie und eine offene Kommunikation werden in wenigen Bewertungen positiv hervorgehoben. Da die negativen Erfahrungen jedoch deutlich überwiegen, bleibt das Gesamtbild des Vorgesetztenverhaltens bei NEW YORKER kritisch.
Das Gehalt bei NEW YORKER wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders im Filialbereich berichten viele, dass die Vergütung kaum über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt – für Minijobber:innen, Teilzeitkräfte und Werkstudent:innen oft genau auf diesem Niveau. Einige Bewertungen bemängeln zudem fehlende Gehaltserhöhungen, unbezahlte Überstunden sowie intransparente Gehaltsstrukturen, bei denen Eingruppierungen schwer nachvollziehbar sind. Das Verhältnis zwischen Leistungsanforderungen und Entlohnung wird häufig als unausgewogen empfunden, während Boni wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld nicht allen Mitarbeiter:innen zugutekommen sollen.
Demgegenüber stehen positive Stimmen, die das Gehalt als branchenüblich oder fair beschreiben. Einige Nutzer:innen berichten von tariflich geregelten Löhnen, regelmäßigen Anpassungen sowie Zusatzleistungen wie Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und Mitarbeiterrabatten. Diese widersprüchlichen Einschätzungen könnten auf unterschiedliche Positionen oder Standorte zurückzuführen sein.
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