Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.10.2026
NEW YORKER erhält ein gemischtes Gesamtbild. Besonders kritisch bewerten Mitarbeiter:innen die Work-Life-Balance: Spät veröffentlichte Dienstpläne, kurzfristige Einsprungforderungen und unbezahlte Überstunden erschweren die private Lebensplanung erheblich. Hinzu kommen Kritikpunkte beim Gehalt, das sich häufig nahe am Mindestlohn bewegt und von vielen als nicht angemessen für die tatsächliche Arbeitsbelastung empfunden wird. Das Vorgesetztenverhalten polarisiert stark: Während einige Bewertungen Vorgesetzte als respektvoll und professionell beschreiben, berichten andere von unprofessionellem Verhalten, mangelnder Wertschätzung und fehlender Feedbackkultur. Ähnlich gespalten zeigen sich die Meinungen zur Kommunikation, die von offen und transparent bis hin zu intransparent und verzögert reicht. Auch das Umweltbewus...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei NEW YORKER wird von vielen Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Besonders im Einzelhandel empfinden Beschäftigte die Arbeitszeiten als belastend: Dienstpläne erscheinen häufig erst samstags für die Folgewoche, was eine private Planung kaum ermöglicht. Kurzfristiges Einspringen wird oft erwartet, und einige Bewertungen berichten von unbezahlten Überstunden sowie einem hohen Druck, auf Pausen zu verzichten. Für Führungskräfte sollen Überstundenvereinbarungen unrealistische Arbeitszeitgrenzen setzen, die effektiv zu unbezahlter Mehrarbeit führen. Teilzeitarbeit stößt laut einigen Bewertungen auf wenig Gegenliebe, und Home-Office-Möglichkeiten sind stark begrenzt.
Jedoch äußern sich wenige Mitarbeiter:innen positiv: Persönliche Termine und besondere Anlässe finden teils Berücksichtigung, und nach Absprache mit Vorgesetzten lassen sich gelegentlich Freiräume schaffen. Die Erfahrungen variieren dabei je nach Position und Standort, sodass kein einheitliches Bild entsteht.
Die Arbeitsatmosphäre bei NEW YORKER wird von Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Viele beschreiben den Umgang im Team als angenehm, kollegial und entspannt – einige berichten von einem herzlichen Miteinander und gegenseitiger Unterstützung, besonders innerhalb der eigenen Filiale.
Gleichzeitig schildern einige Bewertungen ein spürbar angespanntes Klima, das von mangelndem Vertrauen, fehlendem Lob und respektlosem Verhalten geprägt ist. Kritik richtet sich auch an Führungskräfte, denen Mitarbeiter:innen Desinteresse und unzureichende Unterstützung vorwerfen, was zu Überlastung und Demotivation führe. Dabei fällt auf, dass die Atmosphäre stark vom jeweiligen Standort und den direkt Vorgesetzten abhängt – manche Filialen werden als positiv beschrieben, während andere als belastend empfunden werden. Hoher Kundenandrang und unzureichende Einarbeitung neuer Mitarbeiter:innen verstärken diesen Eindruck zusätzlich.
Das Gehalt bei NEW YORKER steht im Mittelpunkt vieler kritischer Stimmen. Besonders im Filialbereich empfinden zahlreiche Mitarbeiter:innen die Vergütung als zu niedrig – oft auf Mindestlohnsniveau oder nur knapp darüber. Dabei bemängeln einige, dass das Verhältnis zwischen Arbeitsbelastung und Bezahlung nicht stimmt, und berichten von unbezahlten Überstunden sowie fehlenden Gehaltserhöhungen. Schlüsselpositionen wie Key Holder sollen trotz zusätzlicher Verantwortung keine entsprechenden Boni erhalten.
Auf der anderen Seite heben einige Bewertungen positive Aspekte hervor: Ein 30-prozentiger Mitarbeiterrabatt, Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie Zusatzleistungen wie Hansefit und Jobrad werden als nennenswerte Vorteile genannt. Einige Nutzer:innen zeigen sich mit dem Gehalt zufrieden, merken jedoch an, dass mehr möglich wäre. Insgesamt überwiegt jedoch der Eindruck, dass die Entlohnung – vor allem in Anbetracht der körperlichen Anforderungen im Einzelhandel – als unzureichend wahrgenommen wird.
Die Kommunikation bei NEW YORKER wird von vielen Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln sie unklare Absprachen und eine lückenhafte Informationsweitergabe innerhalb der Filialen: Wichtige Infos erreichen nicht alle Mitarbeiter:innen, Zusagen werden nicht eingehalten, und Informationen gelangen teils nur über Umwege oder auf Nachfrage. Auch der Informationsfluss wird als unzuverlässig und widersprüchlich beschrieben, wobei Neueinsteiger:innen sich oft ohne ausreichende Einweisung zurechtfinden müssen.
Dem gegenüber stehen positive Erfahrungen rund um die Erreichbarkeit von Vorgesetzten: Einige Mitarbeiter:innen berichten von offenem Austausch, regelmäßigem Feedback und verlässlichen Ansprechpersonen. Auch die allgemeine Kommunikationsqualität beurteilen einige als zufriedenstellend. Diese Einschätzungen bilden jedoch eine Minderheit – der Großteil der Rückmeldungen zeichnet ein Bild, in dem strukturierte und transparente Kommunikation fehlt.
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