Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.11.2026
NEW YORKER erhält eine neutrale Gesamtbewertung. Die Arbeitsatmosphäre spiegelt dieses gespaltene Bild wider: Viele Mitarbeiter:innen beschreiben ihr Team als kollegial und herzlich, während andere von dauerhaftem Stress, fehlendem Lob und unprofessionellem Führungsverhalten berichten. Der Kollegenzusammenhalt folgt demselben Muster – dort, wo Vorgesetzte wenig Einfluss nehmen, wächst der Teamgeist; Klatsch und hohe Fluktuation belasten ihn andernorts.
Die Work-Life-Balance fällt negativ auf: Späte Dienstpläne, kurzfristige Einspringerwartungen und unbezahlte Überstunden erschweren die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Beim Gehalt kritisieren viele, dass die Vergütung kaum über dem Mindestlohn liegt und den tatsächlichen Belastungen nicht gerecht wird – wenngleich Boni, Mitarbeiterrabatte und Sozialleistunge...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei NEW YORKER wird von vielen Nutzer:innen als kollegial und angenehm beschrieben. Besonders der Zusammenhalt im Team steht im Vordergrund: Kolleg:innen werden häufig als hilfsbereit und herzlich wahrgenommen, und die Stimmung gilt in zahlreichen Filialen als entspannt und vertrauensvoll.
Gleichzeitig zeigt sich ein deutliches Gefälle zwischen den Standorten und Abteilungen. Einige Bewertungen schildern eine angespannte Atmosphäre mit fehlendem Lob, hohem Druck und unzureichender Führung. Kritisiert werden zudem Überlastung, mangelnde Wertschätzung sowie ein gelegentlich respektloses Miteinander. Die Erfahrungen hängen dabei stark vom jeweiligen Team und der Filialleitung ab, weshalb das Bild insgesamt gemischt bleibt.
Die Work-Life-Balance bei NEW YORKER wird von Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders häufig kritisieren Bewertungen die Dienstplangestaltung: Wochenpläne erscheinen oft erst freitags oder samstags, was eine private Vorausplanung kaum möglich macht. Hinzu kommen Erwartungen an unbezahlte Überstunden, kurzfristige Einspringdienste sowie das vorzeitige Nachhauseschicken bei geringem Kundenaufkommen. Gerade für Auszubildende im Filialmanagement oder Nebenjobber:innen empfinden viele die Belastung als besonders hoch. Homeoffice und Teilzeit stoßen laut einigen Bewertungen auf wenig Akzeptanz, da eine starre Präsenzkultur vorherrscht.
Wenige Nutzer:innen berichten hingegen von positiven Erfahrungen: Wer das Gespräch mit Vorgesetzten suche, könne persönliche Termine und individuelle Bedürfnisse mitunter berücksichtigen lassen. Diese Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur vorherrschenden Meinung, sodass die Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance stark von Position und Führungsperson abzuhängen scheint.
Das Gehalt bei NEW YORKER wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders im Einzelhandelsbereich empfinden viele Mitarbeiter:innen die Vergütung als zu niedrig: Angelernte Verkaufskräfte erhalten oft nur knapp über dem gesetzlichen Mindestlohn, und Gehaltserhöhungen oder finanzielle Anerkennung für langjährige Betriebszugehörigkeit bleiben laut einigen Bewertungen aus. Hinzu kommen Berichte über unbezahlte Überstunden sowie fehlende Boni für bestimmte Mitarbeiter:innengruppen.
Auf der anderen Seite heben einige Nutzer:innen positive Aspekte hervor: ein 30-prozentiger Mitarbeiterrabatt, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, monatliche Zielboni sowie zusätzliche Benefits wie Hansefit und JobRad werden als angenehme Ergänzungen erwähnt. Wenige Bewertungen stufen das Gehalt als akzeptabel ein, räumen aber gleichzeitig ein, dass mehr möglich wäre. Insgesamt überwiegt jedoch die Kritik, dass die Bezahlung gemessen an der körperlichen Belastung und dem täglichen Stress als unzureichend wahrgenommen wird.
Die Kommunikation bei NEW YORKER wird von Mitarbeiter:innen gespalten bewertet. Einige loben den offenen Dialog im Team: Vorgesetzte hätten stets ein offenes Ohr gehabt, Feedback sei regelmäßig gegeben worden und Ansprechpersonen seien jederzeit erreichbar gewesen.
Deutlich häufiger äußern Mitarbeiter:innen jedoch Kritik an der Informationsweitergabe durch das Management. Unklare Absprachen, widersprüchliche Aussagen und fehlende Strukturen führten demnach zu Missverständnissen und Unsicherheiten im Arbeitsalltag. Wichtige Informationen seien oft unvollständig oder gar nicht weitergegeben worden, und das Einarbeiten neuer Kolleg:innen leide unter mangelnder Erklärung und fehlender Begleitung. Einige berichten zudem, dass Kommunikation kaum auf Augenhöhe stattgefunden habe und Informationen nur indirekt über Dritte weitergeleitet wurden. Der Ton sei in manchen Fällen unangemessen gewesen.
Findest du das hilfreich?

