9 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
9 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
9 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Prozess war an Unprofessionalität kaum zu überbieten.
Es gab keine Einladungsmail und keinen abgestimmten Termin. Stattdessen wurde ich spontan angerufen, nachdem ich zuvor einen Anruf nicht entgegennehmen konnte. Völlig absurd: Die Recruiterin ging davon aus, dass eine WhatsApp-Nachricht ihrerseits bereits als "offizieller Termin" zählt, ohne dass ich diesen bestätigt hätte. (Termine werden per E-Mail oder nach beidseitiger Bestätigung vereinbart, nicht einseitig via WhatsApp.)
Entsprechend wurde ich im Telefonat sofort mit Interview-Fragen konfrontiert, als wäre das Gespräch fest geplant gewesen. (Einem Bewerber die Chance zu geben, sich auf ein Gespräch vorzubereiten, gehört zum Standard. Jemanden "anzurufen und abzufragen" ist kein Interview, sondern respektlos.) Nach diesem ca. 7-minütigen, völlig unvorbereiteten Überfall-Telefonat kam bereits zwei Stunden später die Absage mit der Begründung, man habe sich für einen anderen Kandidaten entschieden.
Wenn zwei Stunden nach einem kurzen Call die Absage kommt, war die Entscheidung ohnehin schon vorher getroffen. Man sollte Bewerber nicht als Statisten für interne Quoten missbrauchen.
Nicht nach Schema F gehen.
Ich wurde zu einer Recruiting-Veranstaltung eingeladen, die inhaltlich interessant war und in einer professionellen Atmosphäre stattfand.
Leider war die Kommunikation im Vorfeld unklar, insbesondere zu organisatorischen Themen wie der Reisekostenerstattung. In der Einladung wurden dazu keine Informationen bereitgestellt. Auf meine schriftliche Nachfrage erhielt ich keine Antwort. Aufgrund telefonischer Auskunft habe ich die Reise geplant – im Vertrauen darauf, dass es keine festen Einschränkungen gibt. Im Nachhinein wurde mir jedoch mitgeteilt, dass die Kosten nicht übernommen werden.
Ich finde das schade, da ich mich bemüht habe, alles korrekt abzustimmen. Eine transparentere Kommunikation zu Beginn hätte Missverständnisse vermeiden können.
Ich bewarb mich bei diesem Unternehmen und wurde bereits nach einem 15-minütigen HR-Gespräch abgelehnt, bei dem es technische Probleme mit meiner Webcam gab (die trotz Vorbereitung unerwartet nicht funktionierte). Die HR-Fachkraft stellte kaum Fragen zu meinem Profil oder meiner Erfahrung, obwohl mein Lebenslauf klar zu den Anforderungen der Stelle passte. Innerhalb von 2 Stunden erhielt ich eine Absage – ohne dass man sich die Zeit nahm, mich kennenzulernen oder die technischen Umstände zu berücksichtigen.
Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber:
Transparenz im Prozess: Geben Sie Bewerbern klare Hinweise zur Technikprüfung vor dem Interview, um Probleme zu vermeiden.
Faire Chancen: Selbst bei kurzen Gesprächen sollten relevante Fragen zu Skills und Erfahrung gestellt werden – nicht nur oberflächliche Abfragen.
Feedbackkultur: Eine pauschale Absage ohne Begründung wirkt respektlos. Erklären Sie konkret, warum ein Kandidat nicht passt.
Mehr Zeit investieren: 15 Minuten reichen nicht aus, um Kompetenzen zu erfassen. Besser: Strukturierte Interviews mit Fachverantwortlichen.
Fazit:
Ein Unternehmen, das Bewerber aufgrund von Kleinigkeiten vorschnell aussortiert, wirkt unprofessionell. Wer Talent sucht, sollte mehr Wert auf Substanz als auf Form legen. Meine Erfahrung zeigt leider: Hier zählen scheinbar erste Eindrücke mehr als Qualifikation.
- transparentere Kommunikation bei Bewerbungsprozess
- keine mündlichen Zusagen, sofern man sich später wieder umentscheidet
- keine falschen Bewerbungsaufgaben versenden
Man kann nicht mit 50-80T€ werben und dann einen sehr großen Teil des Gehaltes aus Benefits (wie Telefonpauschale, Internet, Essensmarken etc.) bestehen lassen. (Dinge wie Laptop, Telefon etc. sind eine absolute Selbstverständlichkeit und sollten nicht Teil des Gehaltes sein).
Vor allem sollte das Gehalt abzüglich der Benefits am Ende nicht unter den eingangs erwähnten 50T€ liegen. So fühlt man sich als Bewerber leider ein wenig auf die Schippe genommen.
Beauftragen Sie die richtige Person mit dem Vorstellungsgespräch. Eine Person mit technischen Kenntnissen beginnt das Gespräch mit einem technischen Bewerber.
Die oberflächliche MBA-Attitüde bringt nichts gegenüber einem Mann, der seine Basis kennt.
T.S. sagte, dass der Kunde immer Recht hat und dass ich den Kunden, wenn möglich, anlügen muss, wenn es nötig ist.
Aber die Frage ist, wenn Sie ein Datenblatt in Excel analysieren, das von einem Kunden zur Verfügung gestellt wurde, und das angegebene Material falsch ist, müssen Sie den Kunden darauf hinweisen, bevor Sie mit der weiteren Untersuchung fortfahren.