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8 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,4Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Viel Selbstbewusstsein, wenig Selbstreflexion – Führung, Kommunikation und menschlicher Umgang mit deutlichen Defiziten

1,4
Nicht empfohlen
Ex-FreelancerHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass ich dort nicht mehr tätig bin.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Für mich lag das größte Problem nicht im Geschäftsmodell, sondern in der Art, wie das Unternehmen geführt wurde. Ich habe die Zusammenarbeit als geprägt von Misstrauen, mangelnder professioneller Distanz, teilweise unangemessenem Umgangston und einer Kommunikation erlebt, die konstruktives Arbeiten unnötig erschwerte. Besonders irritierend fand ich die aus meiner Sicht große Diskrepanz zwischen der sehr selbstbewussten Eigenwahrnehmung der Geschäftsführung und dem, was ich im Arbeitsalltag sowie teilweise auch auf Kundenseite wahrgenommen habe.

Wertschätzung wurde nach meinem Empfinden gerne ausgesprochen, spiegelte sich aber nicht immer im tatsächlichen Umgang wider. Auch bei Themen wie Homeoffice oder der Honorierung meiner Arbeit hatte ich wiederholt den Eindruck, dass unterschiedliche Maßstäbe angelegt wurden. Dass viele Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen wieder verließen, überraschte mich vor diesem Hintergrund nicht.

Am bedauerlichsten finde ich, dass durchaus ein interessantes Geschäftsmodell und fachliches Potenzial vorhanden sind. Aus meiner Sicht wird davon jedoch viel durch Defizite in Führung, Kommunikation, Organisation und zwischenmenschlichem Umgang verspielt. Mein Eindruck nach der Zusammenarbeit war daher: Weniger Selbstgewissheit, mehr Selbstreflexion und vor allem ein professionellerer, wertschätzender Umgang mit Menschen würden diesem Unternehmen ausgesprochen guttun.

Verbesserungsvorschläge

Mein wichtigster Verbesserungsvorschlag wäre, deutlich stärker an den menschlichen, sozialen und kommunikativen Fähigkeiten auf Führungsebene zu arbeiten. Das Geschäftsmodell halte ich grundsätzlich für interessant und tragfähig – umso bedauerlicher fand ich, wie viel Potenzial aus meiner Sicht durch Führungsverhalten, Kommunikation und die Art der Umsetzung verloren ging.

Besonders hilfreich wäre meines Erachtens ein kritischerer Abgleich zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung. Aus meinen eigenen Einblicken in die Kundenseite habe ich erlebt, dass das sehr selbstbewusste und teilweise forsche Auftreten des Unternehmens durchaus kritisch wahrgenommen wurde. Mein Eindruck war deshalb, dass zwischen dem Bild, das man von sich selbst hatte, und der Wahrnehmung bei Mitarbeitenden und Teilen des Marktes eine erhebliche Lücke bestand.

Weniger Selbstbestätigung und mehr echtes Zuhören könnten hier viel bewirken – gegenüber Kunden ebenso wie gegenüber den eigenen Mitarbeitenden. Vor allem sollte das Ziel aus meiner Sicht sein, nicht zum beruflichen Durchlauferhitzer zu werden, sondern ein verlässliches Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem gute Leute nicht nur anfangen, sondern auch einen Grund sehen, langfristig zu bleiben.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich über weite Strecken als angespannt und wenig professionell empfunden. Insbesondere das Verhalten auf Führungsebene sorgte aus meiner Sicht immer wieder für unnötigen Druck und erschwerte ein konzentriertes und konstruktives Arbeiten. Teilweise fehlten mir im Umgang mit Mitarbeitenden die notwendige Sachlichkeit und professionelle Distanz. Konflikte wurden nach meiner Erfahrung nicht immer ruhig und lösungsorientiert ausgetragen. Insgesamt habe ich das Arbeitsklima deshalb als belastend und wenig wertschätzend wahrgenommen.

Image

Das Unternehmen habe ich als sehr überzeugt vom eigenen Image und von der eigenen Leistungsfähigkeit erlebt. Diese Selbstwahrnehmung stand für mich allerdings in einem bemerkenswerten Kontrast zu meinen Erfahrungen in der tatsächlichen Zusammenarbeit. Insbesondere der Umgang mit Mitarbeitenden, die Kommunikation und das Führungsverhalten passten für mich nicht zu dem professionellen Anspruch, den das Unternehmen nach außen vermitteln wollte. Auch die Art, wie aus meiner Sicht interne Probleme oder Abgänge positiv umgedeutet wurden, hat diese Diskrepanz eher verstärkt. Mein Eindruck war daher: Am eigenen Image mangelte es nicht – eher an der Bereitschaft, dieses gelegentlich mit der Wahrnehmung anderer abzugleichen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war für mich insgesamt kein besonders prägendes Thema – weder im positiven noch im negativen Sinne. Auffällig fand ich allerdings den Umgang mit Homeoffice: Während ortsunabhängiges Arbeiten auf Geschäftsführungsebene sehr selbstverständlich und teilweise auch von weit entfernten Orten aus praktiziert wurde, waren Mitarbeitende nach meiner Wahrnehmung deutlich lieber im Büro gesehen. Dabei entstand bei mir immer wieder der Eindruck eines gewissen Misstrauens, ob im Homeoffice tatsächlich in gleichem Maße gearbeitet wird. Diese unterschiedlichen Maßstäbe empfand ich als wenig zeitgemäß. Flexibilität wurde durchaus gelebt – nur aus meiner Sicht nicht auf allen Hierarchieebenen gleichermaßen.

Karriere/Weiterbildung

Da ich als Freelancer für das Unternehmen tätig war, waren klassische Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten für mich persönlich nicht relevant. Aus Gesprächen mit Mitarbeitenden habe ich allerdings mitgenommen, dass durchaus regelmäßig Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten in Aussicht gestellt wurden. Gleichzeitig entstand bei mir aus diesen Gesprächen der Eindruck, dass zwischen angekündigten Möglichkeiten und deren tatsächlicher Umsetzung nicht immer viel Verbindung bestand. Da ich dies nicht aus eigener Beschäftigungserfahrung beurteilen kann, möchte ich diesen Punkt ausdrücklich nur als Eindruck aus dem Austausch mit Kolleginnen und Kollegen verstanden wissen. Meine eigene Bewertung der Karrierechancen wäre daher nur eingeschränkt aussagekräftig.

Gehalt/Benefits

Da ich als Freelancer tätig war, kann ich klassische Gehaltsstrukturen oder Benefits nicht beurteilen. Mein Honorar wurde auf Rechnungsbasis abgerechnet, wobei die Rechnungsstellung nach meiner Erfahrung regelmäßig zu einem unnötig großen Thema wurde. Einerseits erhielt ich teilweise sehr positives bis überschwängliches Feedback zu meiner Arbeit, andererseits wurde mir bei Rechnungen immer wieder vermittelt, dass diese eigentlich zu hoch seien beziehungsweise man sich entsprechende Honorare kaum leisten könne. Diese Diskrepanz zwischen Wertschätzung der Leistung und Wertschätzung bei deren Bezahlung empfand ich menschlich als enttäuschend. Hinzu kam, dass ich Zahlungen wiederholt anmahnen musste, was auf mich weniger wie ein grundsätzliches Zahlungsproblem als vielmehr wie mangelnde organisatorische Verlässlichkeit wirkte. Benefits kann ich aufgrund meiner Tätigkeit als Freelancer nicht bewerten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Sozialbewusstsein eines Unternehmens zeigt sich für mich nicht nur nach außen, sondern vor allem im täglichen Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden. Hier habe ich insbesondere Fairness, persönliche Wertschätzung und ein ernsthaftes Interesse an den Bedürfnissen und Wünschen der Mitarbeitenden häufig vermisst. Nach meiner Wahrnehmung wurde zu wenig darauf geachtet, individuelle Anliegen überhaupt wahrzunehmen und konstruktiv damit umzugehen. Sozialbewusstsein beginnt für mich im eigenen Unternehmen – und genau dort hätte ich mir deutlich mehr davon gewünscht. Das Umweltbewusstsein kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung hingegen nicht sinnvoll beurteilen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war außergewöhnlich gut und für mich einer der wenigen wirklich positiven Aspekte. Im Team herrschten viel gegenseitige Unterstützung, Hilfsbereitschaft und ein bemerkenswert starkes Wir-Gefühl. Dieses wurde sicherlich auch dadurch begünstigt, dass viele von uns vor ähnlichen Herausforderungen im Umgang mit der Führungsebene standen. Wo es aus meiner Sicht an Orientierung, Verlässlichkeit und Rückhalt durch die Geschäftsführung fehlte, haben die Kolleginnen und Kollegen vieles untereinander aufgefangen. Man könnte sagen: Schwierige Rahmenbedingungen können Teams durchaus zusammenschweißen – in diesem Fall hat das hervorragend funktioniert.

Umgang mit älteren Kollegen

Die technischen und räumlichen Arbeitsbedingungen waren, soweit ich sie beurteilen kann, grundsätzlich in Ordnung. Da ich überwiegend als Freelancer aus meinem eigenen Büro gearbeitet habe, waren die Büroräume für meine persönliche Arbeitssituation allerdings kaum relevant. Die eigentliche Herausforderung lag für mich weniger in Ausstattung, Technik oder Räumlichkeiten als in den menschlichen Rahmenbedingungen. Hier habe ich das Arbeitsumfeld aufgrund von Kommunikation, Führungsverhalten und Umgang miteinander als deutlich schwieriger empfunden. Ein gut ausgestatteter Arbeitsplatz allein schafft eben noch keine guten Arbeitsbedingungen.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten habe ich als einen der größten Schwachpunkte erlebt. Der Umgang war aus meiner Sicht von erheblichem Misstrauen geprägt, der Ton nicht immer angemessen und die notwendige professionelle Distanz zwischen Führungsebene und Mitarbeitenden wurde nach meinem Empfinden teilweise deutlich unterschritten. Auffällig war für mich zudem die hohe Fluktuation: Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen verließen das Unternehmen, teilweise nach vergleichsweise kurzer Zeit. Dass solche Wechsel seitens der Geschäftsführung mitunter als Beleg für die besonders gute Ausbildung der Mitarbeitenden interpretiert wurden, empfand ich angesichts meiner eigenen Erfahrungen als bemerkenswerte Sichtweise. Mein persönlicher Eindruck war jedenfalls weniger, dass hier hervorragend ausgebildete Menschen voller Tatendrang zu neuen Ufern aufbrachen – es wirkte auf mich eher so, als seien einige vor allem froh, ein anderes Ufer erreicht zu haben.

Arbeitsbedingungen

Die technischen und räumlichen Arbeitsbedingungen waren, soweit ich sie beurteilen kann, grundsätzlich in Ordnung. Da ich überwiegend als Freelancer aus meinem eigenen Büro gearbeitet habe, waren die Büroräume für meine persönliche Arbeitssituation allerdings kaum relevant. Die eigentliche Herausforderung lag für mich weniger in Ausstattung, Technik oder Räumlichkeiten als in den menschlichen Rahmenbedingungen. Hier habe ich das Arbeitsumfeld aufgrund von Kommunikation, Führungsverhalten und Umgang miteinander als deutlich schwieriger empfunden. Ein gut ausgestatteter Arbeitsplatz allein schafft eben noch keine guten Arbeitsbedingungen.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen Führungsebene und Mitarbeitenden habe ich als ausgesprochen schwierig erlebt. Informationen wurden aus meiner Sicht häufig unklar, widersprüchlich oder erst sehr spät weitergegeben, während gleichzeitig entsprechende Ergebnisse erwartet wurden. Besonders problematisch empfand ich den Ton in angespannten Situationen, der teilweise wenig sachlich und für mich persönlich unangemessen war. Konstruktiver Austausch auf Augenhöhe oder ein souveräner Umgang mit Kritik waren nach meiner Erfahrung eher die Ausnahme. Insgesamt entstand bei mir häufig der Eindruck, dass gute interne Kommunikation zwar eingefordert, auf Führungsebene aber nicht entsprechend vorgelebt wurde.

Gleichberechtigung

Schien mir ok

Interessante Aufgaben

Das grundsätzliche Geschäftsmodell fand ich durchaus spannend: Kommunikation und Content für Unternehmen aus der Versicherungswirtschaft zu entwickeln, bietet eigentlich viele interessante Themen und Gestaltungsmöglichkeiten. Voraussetzung dafür ist aus meiner Sicht allerdings ein professioneller und nachhaltiger Umgang mit den eigenen Kunden. Genau daran hat es nach meiner persönlichen Wahrnehmung immer wieder gemangelt, sodass interessante Kundenbeziehungen teilweise unnötig belastet wurden. Für mich war das besonders schade, weil das fachliche Potenzial definitiv vorhanden gewesen wäre. Interessante Aufgaben brauchen am Ende allerdings auch Kunden, für die man sie erledigen kann.

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Der erste Eindruck täuscht manchmal

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den außergewöhnlich guten Zusammenhalt unter den Kollegen. Gerade herausfordernde Situationen im Arbeitsalltag haben dazu geführt, dass man sich gegenseitig umso mehr unterstützt, aufgefangen und zusammengehalten hat. Insofern hat die Führungskultur zumindest indirekt einen bemerkenswert starken Teamzusammenhalt gefördert.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vor allem die Führungskultur: ausgeprägtes Micromanagement, wenig Vertrauen in die Mitarbeiter, ein teilweise respektloser und emotionaler Umgangston sowie fehlende Kommunikation auf Augenhöhe. Hinzu kamen aus meiner Sicht geringe Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung und eine Arbeitsatmosphäre, die dadurch unnötig angespannt wurde. Letztlich waren genau diese Faktoren für mich ausschlaggebend dafür, das Unternehmen zu verlassen.

Verbesserungsvorschläge

Weniger Micromanagement, mehr Vertrauen und eine respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe. Vor allem wären mehr Transparenz und Verlässlichkeit wünschenswert: Getroffene Absprachen, zugesagte Verantwortungsbereiche und Vereinbarungen sollten auch langfristig Bestand haben. Eine nachhaltige Veränderung müsste aus meiner Sicht allerdings bei der Führungskultur selbst beginnen. Dabei sollte man sich auch die grundsätzliche Frage stellen, welches Ziel man als Arbeitgeber verfolgt: eine weiterhin hohe Mitarbeiterfluktuation oder eine langfristige Mitarbeiterbindung. Für Letzteres wäre aus meiner persönlichen Erfahrung allerdings ein grundlegender Wandel der bisherigen Führungskultur erforderlich.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich über einen langen Zeitraum als sehr angespannt und belastend empfunden. Aus meiner persönlichen Erfahrung war der Arbeitsalltag stark von Kontrolle, Misstrauen und Micromanagement geprägt, wodurch häufig ein hoher Rechtfertigungsdruck entstand. Insbesondere der teilweise sehr konfrontative Umgang seitens der Führungsebene führte dazu, dass man eher darauf bedacht war, keine Fehler zu machen, als sich frei und eigenverantwortlich zu entfalten. Eine vertrauensvolle und wertschätzende Arbeitsatmosphäre habe ich daher leider nur selten erlebt.

Karriere/Weiterbildung

Aktive Weiterbildungs- oder Entwicklungsmöglichkeiten wurden seitens der Führungsebene während meiner Zeit leider nicht angeboten. Auch im Arbeitsalltag gab es nur begrenzt Raum, sich in neue Themen einzuarbeiten, auszuprobieren und dadurch fachlich weiterzuentwickeln. Neue oder anspruchsvollere Aufgaben wurden teilweise lieber von der Führungsebene selbst übernommen, anstatt Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, daran zu wachsen – insbesondere wenn das Ergebnis nicht unmittelbar den Vorstellungen entsprach. Eine nachhaltige Förderung oder gezielte persönliche und fachliche Weiterentwicklung habe ich daher leider vermisst.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen war sehr gut und für mich einer der wenigen wirklich positiven Aspekte. Gerade in schwierigen Situationen hat man sich gegenseitig unterstützt, ausgetauscht und aufgefangen. Dieser Zusammenhalt war enorm wichtig und hat vieles im Arbeitsalltag überhaupt erst erträglich gemacht.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten war für mich letztlich ausschlaggebend dafür, das Unternehmen zu verlassen. Das Führungsverhalten habe ich über meine Beschäftigungszeit hinweg wiederholt als teilweise respektlos und wenig wertschätzend erlebt. Vertrauen, Kommunikation auf Augenhöhe und ein konstruktiver Umgang mit Kritik haben mir häufig gefehlt. Konflikte wurden aus meiner Sicht nicht sachlich gelöst und der Umgang konnte teilweise sehr emotional und persönlich werden. Eine moderne und professionelle Führungskultur habe ich leider selten erlebt.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung war grundsätzlich in Ordnung. Bei den alltäglichen Annehmlichkeiten für Mitarbeiter war dagegen noch Luft nach oben: Kaffee und die dazugehörige Milch waren vorhanden, bei Getränken beschränkte sich das Angebot auf Leitungswasser – wahlweise aus dem Sodastream – weshalb ich mir zeitweise selbst Wasserkästen ins Büro bestellt habe. Den auf Kununu beinahe schon legendären Obstkorb suchte man ebenfalls vergeblich. Auch gemeinsame Mittagessen oder vergleichbare kleine Gesten für das Team waren eher die Ausnahme. Während Restaurantbesuche auf Führungsebene durchaus regelmäßig zum Arbeitsalltag gehörten, blieben vergleichbare Gesten gegenüber den Mitarbeitern leider eher selten.

Kommunikation

Die interne Kommunikation habe ich leider als einen der größten Schwachpunkte erlebt. Gespräche und Meetings wurden seitens der Führungsebene teilweise sehr laut und konfrontativ geführt. Der Umgangston war aus meiner persönlichen Erfahrung häufig nicht respektvoll und Kritik wurde nicht immer sachlich oder konstruktiv geäußert. Insgesamt hätte ich mir in der täglichen Kommunikation deutlich mehr Professionalität, Wertschätzung und Kommunikation auf Augenhöhe gewünscht.

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Nicht alles, was glänzt, ist Gold...

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Marketing / Produktmanagement in München gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich habe das Unternehmen nach relativ kurzer Zeit wieder verlassen, da die Führungskultur für mich nicht tragbar war.
Als junge Mitarbeiterin hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass Vertrauen in die Mitarbeitenden praktisch nicht vorhanden ist. Statt Eigenverantwortung zu fördern, wurde jede Kleinigkeit kontrolliert und hinterfragt. Das permanente Micromanagement hat nicht nur die Arbeit erschwert, sondern auch dazu geführt, dass man sich ständig beobachtet und bewertet fühlte.
Besonders ernüchternd war der Umgangston auf Führungsebene. Wiederholt habe ich erlebt, dass über Mitarbeitende gesprochen und gelästert wurde, teilweise sogar über Aussehen, Kleidung oder allgemeine Erscheinung. Für mich war das weder professionell noch respektvoll.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Frust und Stimmungsschwankungen der Vorgesetzten.

Work-Life-Balance

Homeoffice ist unerwünscht.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war gut.

Vorgesetztenverhalten

Hier wird verlangt was selber nicht eingehalten wird. Lästereien über Mitarbeitende sind Standard.

Kommunikation

Die Kommunikation unter den Kollegen funktioniert stets gut, in Richtung der Vorgesetzten eher schwierig.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren teils interessant. Hier aber auch natürlich subjektiv wahrzunehmen.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

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Klein aber fein mit einem super Team!

4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Das Büro in München hat sich seit meiner Zeit dort vergrößert. Die verschiedenen Abteilungen sind in Einzelzimmer aufgeteilt, zudem wird - auch bei den Vorgesetzten - eine Open Door Policy gepflegt.

Image

Wir werden als B2B Dienstleister in der Branche wahrgenommen und anerkannt. Auch Kunden kommunizieren auf Augenhöhe.

Work-Life-Balance

Für mich ist es ein Job, der Freude bereitet. Dennoch gibt es über das Jahr verteilt - wie wohl in den meisten Jobs - auch Phasen, in denen es stressiger wird. Überstunden sind aber definitiv nicht die Regel, jeder kommt zu seiner Mittagspause. Urlaub wird nach Möglichkeit genehmigt und selbst an arbeitsintensiven Tagen kann noch gelacht werden. Termine können in moderater Frequenz ebenfalls auch mal während der Arbeitszeit wahrgenommen werden, was ich von früheren Arbeitgebern nicht als Selbstverständlichkeit kenne. Auch ein Homeoffice Tag ist durchaus möglich.

Karriere/Weiterbildung

Die Geschäftsführung ist darauf bedacht, die Mitarbeitenden entlang ihrer Talente zu fördern. Schulungen werden geboten, wenn man danach fragt. Manche Mitarbeiter haben die Möglichkeit auf Weiterbildungszeit verhandelt.

Gehalt/Benefits

Das Unternehmen zahlt für seine Größe überdurchschnittlich gut. Gehaltsangleichungen erfolgen je nach Aufgabenbereich und Zeit im Unternehmen. Zudem erhalten alle Kollegen eine betriebliche Altersvorsorge, die schon vor der gesetzlichen Regelung ebenfalls über dem geforderten Minimum lag.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In fast zwei Jahren im Unternehmen habe ich keine fünf Seiten Papier gedruckt, das finde ich wunderbar! Für Dienstreisen wählt vor allem die Geschäftsführung hauptsächlich die Bahn.

Kollegenzusammenhalt

Ein super Team! Die Geschäftsführung fördert den Kollegenzusammenhalt (auch übergreifend zu den Büros HH/MUC) mit regelmäßigen Team-Events. Aber auch so herrscht in der Redaktion eine freundschaftliche Atmosphäre, in der auch neue Kollegen willkommen geheißen werden.

Umgang mit älteren Kollegen

Wir sind ein relativ junges Team mit einem Altersdurchschnitt von rund 30 Jahren. Negative Erfahrungen mit ältere Mitarbeitern habe ich daher nicht erlebt.

Vorgesetztenverhalten

Die Hierarchien sind flach, dennoch ist es wohl nicht ungewöhnlich, dass es angemessene Abstufungen gibt. Herausfordernd: Wo die eine Seite mal zu viel interagiert, erfolgt von anderer Stelle erst auf Rückfrage eine Antwort. Die Verantwortlichkeiten sind in der Chefetage allerdings klar geteilt, wodurch sie sich meiner Meinung nach sehr gut ergänzt.

Arbeitsbedingungen

Jeder hat Zugang zu neuen Gerätschaften. Für das Wohl der Mitarbeiter wird gesorgt, das hat sich vor allem durch die Maßnahmen während Corona gezeigt.

Kommunikation

Das Team ist relativ klein, dadurch sind die Wege kurz. Allerdings führt spontanes Handeln manchmal eben auch zu Überschneidungen in den Entscheidungen. Da die Kommunikation insgesamt - auch auf Grund der digitalen Struktur - gut funktioniert, hat jeder ein offenes Ohr für Rücksprachen. Kritik wird in der Regel konstruktiv geäußert.

Interessante Aufgaben

Dank verschiedener Kunden und diverse mediale Formate bleibt der Alltag abwechslungsreich.


Gleichberechtigung

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Hier kann mal sehr viel lernen und erleben!

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Hier rührt sich wirklich was, rund um die Versicherungs- und Finanzbranche und man kann toll an einem breiten Portfolio mitwirken.

Arbeitsatmosphäre

Wir sitzen in einem sehr schönen Büro mitten in Pasing, das Platz für ein gutes Miteinander gibt.
Wer sich mal zurückziehen möchte, kann dies ebenso tun, wie sich in eines der Büros zu den anderen zu gesellen.
Es werden regelmäßig gemeinsame Mittagessen spendiert oder wir Mitarbeitenden werden mit Adventskalender, Nikolausgeschenke u.ä. beschenkt, das finde ich sehr bemerkenswert.
Lachen gehört zum Alltag und es wird eine wunderbare per-Du-Kultur gepflegt.

Work-Life-Balance

Für mich wurde das Thema, gemäß meinem Wunsch, optimal gelöst und dafür bin ich sehr dankbar!

Karriere/Weiterbildung

Wer eine gute Idee hat, wird monetär und mit Weiterbildungstagen unterstützt.

Gehalt/Benefits

Das MVV-Ticket wird großzügig zusätzlich übernommen!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es werden soziale Projekte unterstützt und regelmäßig für Organisationen gespendet, das finde ich sehr schön.

Umgang mit älteren Kollegen

Einwandfrei!

Arbeitsbedingungen

Wir arbeiten mit Apple Geräten in einem modernen Umfeld und wer etwas benötigt, bekommt es ohne große Diskussionen!
Für das Büro hat jeder einen eigenen Schlüssel und auch im Homeoffice kann, in Absprache, tageweise gearbeitet werden.

Interessante Aufgaben

Blogbeiträge, Podcasts, online und Live-Events, Messen und vieles mehr, hier gibt es wirklich viel zu erleben!


Image

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Vielfältiger Arbeitsalltag und junges Team

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in München gearbeitet.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mitarbeiter-Benefits wie Kaffee, Obst oder Milch werden im Biomarkt gekauft, die Arbeit im Büro erfolgt nahezu komplett papierlos. Langstrecken werden auch von der Chefetage mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt.

Arbeitsbedingungen

Jeder Mitarbeiter wird mit einem neuen (oder max. ein Jahr altem) Mac, einer Tastatur, Maus und einem zweiten Bildschirm ausgestattet. Jegliche andere technische Hardware wie Mikrofone für Podcasts, Kamera für Aufnahmen und Co. stehen einem jederzeit zur Verfügung.
In einem Büro sitzen zwischen zwei und vier Personen.


Arbeitsatmosphäre

Kollegenzusammenhalt

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Das Chaos regiert

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich PR / Kommunikation in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sie sind bemüht um ein gutes Arbeitsklima, kurze Kommunikationswege.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine Kritikfähigkeit und damit keine Besserung zu erwarten.

Verbesserungsvorschläge

Schulung in Mitarbeiterführung ist dringend notwendig! Besonders in kleinen Unternehmen entscheidend, um hohe Fluktuation zu vermeiden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Frust gegenüber Entscheidungen aus der Geschäftsführung.

Work-Life-Balance

Keine flexiblen Arbeitszeiten und Überstunden werden nicht ausgeglichen.
Homeoffice wird nicht erwünscht.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung ist nicht möglich. Obwohl es sich um eine sehr spezifische Branche handelt, ist keinerlei Einarbeitung oder gar Ausbildung zu erwarten. Neue Mitarbeiter werden ins kalte Wasser geschmissen und müssen sich Fachkenntnisse selbst erarbeiten.

Kollegenzusammenhalt

Aufgrund der chaotischen Geschäftsführung ist der Kollegenzusammenhalt umso stärker und loyaler.

Vorgesetztenverhalten

Das ist die Krux an dem Job: Ein Teil der Geschäftsführung verhält sich respektlos gegenüber den Mitarbeitern, agiert unverschämt und respektiert keinerlei professionelle Grenzen. Anrufe weit nach Feierabend sind keine Seltenheit. Ebenso kontrolliert die Führungskraft geradezu obsessiv, ob die Mitarbeiter im Büro arbeiten. Denn während die Geschäftsführung zu 50 Prozent im HO arbeitet, wird das bei den Mitarbeitern nicht erwünscht. Es herrscht Misstrauen, ob tatsächlich gearbeitet wird.

Arbeitsbedingungen

Aufgrund der schwierigen Kommunikation mit der Geschäftsführung leiden die Arbeitsbedingungen sehr.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen der Geschäftsführung und der Redaktion lässt zu wünschen übrig. Entscheidungen werden entweder nur in kleinen Gruppen verkündet - oder eben gar nicht. Dadurch ist es sehr unübersichtlich. Außerdem ist es, wie in kleinen Agenturen oft der Fall, dass Entscheidungen sehr impulsiv und spontan getroffen werden. Leider sind dadurch Vorgaben und Ideen auch schnell wieder überholt.

Gehalt/Benefits

Für ein kleines Unternehmen ist das Gehalt ganz gut.

Interessante Aufgaben

Es ist durchaus möglich, sich im Bereich Sprechtraining/Moderation durch professionelles Coaching weiterzuentwickeln. Das Gleiche gilt für Videoschnitt.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Familiäre Atmosphäre mit dynamischen Aufgaben

4,6
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 8 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird NewFinance Mediengesellschaft durchschnittlich mit 2,4 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Sonstige Branchen (3,5 Punkte). 0% der Bewertenden würden NewFinance Mediengesellschaft als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 8 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Umgang mit älteren Kollegen und Gleichberechtigung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 8 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich NewFinance Mediengesellschaft als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.