36 von 85 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
36 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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kununu Prüfprozess
36 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Fehlende Wertschätzung, eine intransparente Gehaltsentwicklung ohne echte Perspektive und eine Kommunikation, bei der wichtige Informationen auf der Strecke bleiben. Hinzu kommt eine spürbar steigende Fluktuation – dass zuletzt viele gute Kollegen gegangen sind, sagt mehr als jede Bewertung.
Seit der Übernahme fehlt es an einer klaren Strategie und Richtung. Trotz der Ankündigung, "wir sind eine Gruppe", existieren die versprochenen Synergien und Schnittstellen in der Praxis kaum. Was bleibt, ist das Gefühl, keine Person mehr zu sein – sondern nur noch eine Zahl in einer Tabelle.
Der dringendste Wunsch: eine faire und nachvollziehbare Gehaltsentwicklung. Wer gute Arbeit leistet, sollte das auch im Geldbeutel spüren – und nicht bei jedem Gespräch das Gefühl haben, gegen Wände zu reden.
Darüber hinaus wäre eine offenere Kommunikation zwischen Führungsebene und Team wünschenswert. Informationen, die das Team betreffen, sollten auch beim Team ankommen – ungefiltert.
Wertschätzung kostet nichts, wirkt aber viel. Ein einfaches Danke oder die Anerkennung guter Leistungen würde die Atmosphäre spürbar verbessern.
Zuletzt: Mitarbeiterfeedback sollte nicht nur entgegengenommen, sondern auch ernst genommen und umgesetzt werden. Wer das Gefühl hat, dass seine Rückmeldungen im Nichts verschwinden, hört irgendwann auf, sie zu geben.
Die Arbeitsatmosphäre ist leider stark belastet. Wertschätzung oder Anerkennung für geleistete Arbeit sucht man vergebens – gute Ergebnisse werden als selbstverständlich abgehakt, Fehler hingegen deutlich thematisiert. Die Stimmung im Alltag leidet darunter spürbar.
Die Flexibilität im Alltag stimmt – private Termine lassen sich unkompliziert wahrnehmen, ohne dass man dafür Rechtfertigungen liefern muss. Was jedoch unverständlich bleibt: Während andere Unternehmen der Gruppe ohne feste Anwesenheitspflicht auskommen, gilt bei nicos eine Pflicht von zwei Tagen pro Woche im Büro. Eine einheitliche Regelung innerhalb der Gruppe wäre wünschenswert
Das Gehalt liegt spürbar unter dem Marktdurchschnitt. Wer auf eine Anpassung hofft, wird enttäuscht: Nachfragen werden zwar entgegengenommen, aber konsequent ins Leere laufen gelassen. Wer seinen Marktwert kennt, wird hier auf Dauer nicht glücklich.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen war stets eine echte Stärke. Man hat sich gegenseitig unterstützt und konnte sich aufeinander verlassen – das hat vieles erträglicher gemacht.
Schade, dass inzwischen viele gute Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen verlassen haben.
Das Vorgesetztenverhalten war für mich der enttäuschendste Aspekt. Anliegen werden zwar angehört, aber nicht wirklich ernst genommen – man hat das Gefühl, gegen eine Wand zu reden. Hinzu kommt, dass Zusagen gemacht werden, die am Ende nicht eingehalten werden. Das untergräbt das Vertrauen nachhaltig und macht eine konstruktive Zusammenarbeit auf Dauer unmöglich.
Was auffällt: Innerhalb der Unternehmensgruppe gibt es deutliche Unterschiede bei den Arbeitsbedingungen. Andere Konzerngesellschaften haben längst modernere Standards eingeführt – bei nicos ist davon wenig zu spüren. Das führt zu einem spürbaren Gefühl der Ungleichbehandlung und macht es schwer, sich langfristig ans Unternehmen zu binden oder überhaupt Perspektiven innerhalb der Gruppe zu sehen.
Die Kommunikationskultur ist leider stark verbesserungswürdig. Gesprochen wird eher übereinander als miteinander – Entscheidungen werden von oben nach unten durchgereicht, ohne dass Mitarbeiter einbezogen oder auch nur informiert werden, bevor Tatsachen geschaffen sind.
Besonders problematisch: Eine erkennbare strategische Ausrichtung fehlt. Neue Prozesse werden ohne Rücksprache eingeführt, kritisches Feedback von der Basis bleibt unghört. Das Ergebnis ist spürbare Resignation – wer merkt, dass seine Stimme nichts bewegt, hört irgendwann auf, sie zu erheben.
Die Aufgaben waren lange ein echter Pluspunkt – abwechslungsreich und fachlich interessant. In letzter Zeit hat sich das jedoch etwas gewandelt, der Alltag ist routinemäßiger geworden. Insgesamt noch in Ordnung, aber mit Luft nach oben.
Wenig. Die Zusammenarbeit mit Kollegen und Kunden hält mich.
Die Entwicklung in die falsche Richtung in den letzten Jahren. Kritische Stimmen werden nicht gehört. Die falschen Leute wurden vor die Türe gesetzt. Es wurde eine negative Stimmung und Image erschaffen.
Neustart mit klarem Gruppenfokus und Innovation, Transparentere Kommunkation. Neues Personal und Change-Management.
Im Anschluss an eine Übernahme Ende 2024 verschlechterte sich das Betriebsklima deutlich. Kurz darauf kam es zu umfangreichen Entlassungen und Kurzarbeit; Anfang 2025 folgte eine weitere Entlassungswelle. Seitdem herrscht unter den Kolleginnen und Kollegen eine spürbare Angst vor weiteren Personalabbauten und der Zukunft.
Viele Beschäftigte vermuten, dass die Maßnahmen vor allem der Darstellung der Zahlen gegenüber dem neuen Eigentümer dienten. Aus Mitarbeitersicht ergaben sich durch den Eigentümerwechsel keine erkennbaren fachlichen Vorteile oder Synergien; der Eindruck entstand, es ginge primär um finanzielle Aspekte.
Der Umgang mit betroffenen Mitarbeitenden war teilweise unsensibel: Es gab Fälle, in denen Mitarbeiterinnen unmittelbar nach Gesprächen das Unternehmen verlassen mussten, ohne sich verabschieden zu können. Gleichzeitig fehlte die Präsenz der obersten Ebene bei internen Anlässen, was Fragen der Belegschaft nicht ausreichend adressierte.
In der Folge haben Leistungsträger das Unternehmen verlassen; deren Aufgaben verteilen sich auf die verbleibenden Kolleginnen und Kollegen. Viele Teams arbeiten dauerhaft über Plan, Stellen werden nicht oder nicht zeitnah nachbesetzt.
Das Unternehmensimage hat deutlich gelitten und wirkt nach innen wie nach außen negativ beeinträchtigt.
Bei Kundinnen und Kunden ist die Loyalität spürbar rückläufig; die Zugehörigkeit zu einem Private Equity Investor wird von einigen Geschäftspartnern kritisch gesehen, insbesondere von solchen, die bewusst mit familiengeführten Dienstleistern zusammenarbeiten wollten.
Selbst am Hauptsitz Münster ist die Bekanntheit des Unternehmens begrenzt.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben hat sich spürbar verschlechtert und ist inzwischen stark von der jeweiligen Führungskraft abhängig.
Auf Vorstandsebene werden verstärkt verpflichtende Präsenztage eingeführt; Homeoffice Möglichkeiten wurden eingeschränkt. Es wirkt, als strebe die Führung eine deutlich höhere Vor-Ort-Präsenz wie in früheren Jahrzehnten üblich an.
Gleichzeitig besteht die Erwartung, auch abends, an Wochenenden oder im Urlaub erreichbar zu sein. Termine werden häufig früh morgens angesetzt und bis in den späten Abend geplant, was private Routinen deutlich einschränkt. Rufbereitschaften werden massiv ausgenutzt.
In der Praxis hängt die tatsächliche Flexibilität stark von Vorgesetzten ab: Einige erlauben, private Termine wie Arztbesuche oder Sporteinheiten tagsüber wahrzunehmen, andere nicht.
Es gibt Unterschiede im Umgang mit Arbeitszeitregeln: Einige langjährige Kolleginnen und Kollegen nehmen sich phasenweise freie Tage oder lange Pausen, ohne Termine zu übernehmen, was intern als ungleich empfunden wird.
Karrierepfade sind kaum ausgeprägt; klare Perspektiven für Beförderungen oder beruflichen Aufstieg fehlen.
Weiterbildungen werden selektiv angeboten und hängen stark vom verfügbaren Budget ab. Häufig werden nur kostenneutrale Maßnahmen genehmigt.
Viele Weiterbildungsangebote finden außerhalb der regulären Arbeitszeit statt, sodass Mitarbeitende eigene Zeit investieren müssen, wenn sie teilnehmen möchten.
Transparenz fehlt bei Gehaltsstrukturen und Entwicklungspfaden; nachvollziehbare Kriterien für Gehaltsanpassungen oder Beförderungen sind kaum ersichtlich.
Regelmäßige Gehaltsgespräche sind nicht etabliert. Gehaltsforderungen werden häufig mit allgemeinen Marktaussagen begründet zurückgewiesen oder nur teilweise berücksichtigt.
Boni sind an individuelle Ziele gebunden und hängen stark von der Zielvereinbarung mit der jeweiligen Führungskraft ab.
Es gibt keine Mitarbeiterbeteiligungen oder ähnliche Programme. Positive Angebote sind jedoch vorhanden: Hansefit und JobRad stehen Mitarbeitenden zur Verfügung.
Seit der Kündigung der zuständigen Kollegin ist das Thema Umwelt- und Sozialverantwortung kaum noch sichtbar in der Unternehmenspraxis.
Reisetätigkeit hat zugenommen; es gibt vermehrt Präsenztermine mit Konzern und Schwesterfirmen im Ausland, während interne Veranstaltungen häufig virtuell stattfinden, um Reisekosten zu reduzieren. Insgesamt entsteht dadurch kein Eindruck systematischer Maßnahmen zur Reduktion des Reiseaufwands oder der CO2 Emissionen.
Der Fuhrpark wächst, ohne dass spürbare Maßnahmen zur Reduktion von Verbrennungsmotoren erkennbar sind.
Zu Spenden oder gezielten Unterstützungsmaßnahmen für soziale Einrichtungen ist nichts bekannt.
Früher war der Zusammenhalt deutlich stärker. Nach den Entlassungswellen prägt nun vermehrt Sicherheitsdenken das Verhalten: Viele Kolleginnen und Kollegen konzentrieren sich primär auf ihren eigenen Bereich und schauen seltener über Abteilungsgrenzen hinweg.
Wesentliche Wissensträger haben das Unternehmen verlassen, sodass verbleibende Mitarbeitende deren Aufgaben zusätzlich übernehmen müssen. Das führt zu einer merklichen Zunahme der Arbeitsbelastung und erschwert den internen Wissensaustausch.
Zwischen den einzelnen Gesellschaften bestehen kaum nutzbare Synergien. Gemeinsame Initiativen bleiben selten erfolgreich, da unterschiedliche Zielsetzungen und Prioritäten Kooperationen oft verhindern.
Der Umgang älterer Mitarbeitender hängt stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Viele erfahrene Kolleginnen und Kollegen verlassen das Unternehmen, sodass Erfahrungswissen verloren geht und Nachbesetzungen erforderlich werden.
Die Qualität der Führung unterscheidet sich stark zwischen den Führungskräften; viel hängt von der jeweiligen Person ab. Viele Teamleitungen verfolgen keine klar formulierten Ziele oder übergeordnete Strategie, die sie an ihre Teams weitergeben könnten.
Der Handlungsspielraum der Vorgesetzten ist begrenzt, etwa bei Entscheidungen zu Fort- und Weiterbildungen oder bei Ressourcenzuweisungen. Dadurch wirken manche Führungskräfte handlungsunfähig, obwohl sie ihre Teams unterstützen möchten.
Es gibt vereinzelt Führungskräfte, die innerhalb der vorhandenen Rahmenbedingungen besonders engagiert agieren und das Beste für ihre Mitarbeitenden erreichen. Diese positiven Beispiele sind jedoch nicht die Regel.
Die Anforderungen an Vor-Ort-Präsenz haben zugenommen; Homeoffice Optionen sind eingeschränkt und werden uneinheitlich umgesetzt.
Es gibt verstärkte Kontrollmechanismen (etwa Monitoring von Online Status). Neue Werkzeuge werden eingeführt und stark angepasst, liefern zum Start aber nicht alle erwarteten Funktionen, während der Unternehmensleitung überwiegend positive Statusmeldungen berichtet werden.
Die bereitgestellte Hardware wirkt teils veraltet und entspricht nicht mehr den Leistungsanforderungen; dadurch entstehen Verzögerungen in der täglichen Arbeit.
Die Büroinfrastruktur leidet unter zunehmenden Mängeln: Reinigungszustand und technische Anlagen (Kaffeemaschinen, Wasserspender) sind oft nicht zuverlässig. Die Eingangstüre lässt sich immer noch nur unter große Krafteinsatz öffnen.
Im Vergleich zur Muttergesellschaft bestehen deutliche Unterschiede bei der Ausstattung und Benefits: Dort herrscht größere Flexibilität bei Arbeitsmitteln (z. B. MacBooks), großzügigere Regelungen für Dienstwagen und Reisekosten sowie ein insgesamt moderneres Angebot.
Der Informationsfluss im Unternehmen hat deutlich nachgelassen; relevante Entscheidungen und ihre Hintergründe werden oft nicht offen erklärt. Wichtige Personalentscheidungen, etwa größere Entlassungsrunden, werden der Belegschaft nicht ausreichend erläutert.
Beschäftigte, die das Unternehmen verlassen, dürfen Kunden gegenüber teilweise nicht offen über ihren Abschied informieren; Kundinnen und Kunden erfahren Änderungen mitunter erst vom nachfolgenden Ansprechpartner.
Interne Meetings finden überwiegend auf Deutsch statt, wodurch internationale Kolleginnen in anderen Regionen regelmäßig nicht alle Informationen mitbekommen.
Es fehlt an einer klaren Unternehmensrichtung: Statt konkreter Ziele oder Maßnahmen werden wiederholt allgemeine Marktprobleme angeführt. Konkrete Strategien, Zuständigkeiten und Zielvorgaben werden nur unzureichend kommuniziert.
Von der Muttergesellschaft gibt es regelmäßige All-Hands in englischer Sprache; inhaltlich bleiben diese jedoch oberflächlich und liefern keine klaren strategischen Leitplanken oder Verantwortungszuordnungen.
Ungleichheiten und interne Spannungen werden ignoriert.
Bei Entscheidungsprozessen fehlen klare und nachvollziehbare Kriterien. Die Wahrnehmung besteht, dass manche Beschäftigte bevorzugt werden, und dass Richtlinien nicht einheitlich angewendet werden. Unterschiedliche Auslegungen von Regeln für einzelne Mitarbeitende führen zu Unzufriedenheit und mindern das Vertrauen in faire Personalprozesse.
Die Vielfalt und Attraktivität der Aufgaben hat abgenommen. Initiativen zu Neuerungen, etwa im Bereich KI, werden kaum umgesetzt; oft heißt es, erst müssten mehr Kunden oder Umsatz vorhanden sein, bevor neue Themen verfolgt werden.
Viele Tätigkeiten bestehen aus wiederkehrenden Routineaufgaben, die sich grundsätzlich automatisieren ließen, wenn entsprechende Prioritäten gesetzt würden.
Aktuelle Technologietrends werden nur vereinzelt geprüft; häufig werden Projektschritte durch Kundenanforderungen vorgegeben statt proaktiv gestaltet zu werden.
Neue Themen werden überwiegend von einzelnen Mitarbeitenden vorangetrieben. Statt diese Ansätze in bestehende Strukturen zu integrieren, entsteht oft der Eindruck, dafür separate Einheiten oder eigenständige Gesellschaften zu gründen.
Kolleginnen und Kollegen mit denen man gemeinsam schon so einiges durchgestanden hat, aber auch die Arbeitsthemen waren immer sehr interessant und spannend.
Auf der einen Seite sehr vielen Kollegen das Fliegen beibringen, aber auf der anderen Seite Präsenz auf Jobmessen zeigen und auf LinkedIn neue Arbeitnehmer anwerben wollen. Auf der eigenen Homepage sind ebenfalls Jobs ausgeschrieben. Das hat schon einen sehr bitteren Geschmack.
Zudem gibt es leider keinen Betriebsrat. Ich frage mich warum es trotz der Größe des Unternehmens noch keinen gibt.
Alte Hasen und Loyalität sollten mehr geschätzt werden.
Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten sollten ebenfalls transparenter und offen für alle gestaltet werden.
Zwischenmenschliche Wertschätzung, aber vor Allem offene und ehrliche Kommunikation sollten dringend ausgebaut werden.
Auch sollte man lernen, das was man hat zu schätzen und auch darin langfristig zu investieren.
Sehr abhängig von der Abteilung. Wenn die Chemie innerhalb der Abteilung passt, kann das Arbeiten sehr angenehm sein. Alles darüber hinaus wird schwierig. Ein richtiges Gefühl von Vertrauen kann nicht entstehen wenn immer wieder Arbeitskollegen verschwinden...
Unterirdisch. Dem Unternehmen, oder wie das Gerücht herum geht einer bestimmten Person im Vorstand ist das Image absolut egal. Menschen sind schließlich auch nur eingekaufte Arbeitskräfte. Hauptsache die Zahlen stimmen. Aber hey, es gibt einen Obst- und Gemüsekorb.
Kommt stark auf die Abteilung an. Jeder Vorgesetzte scheint dies etwas anders zu handhaben. Aber es wird Zeit, dass auch in diesem Unternehmen flächendeckend endlich eine Arbeitszeiterfassung eingeführt wird.
Endstation, sofern du nicht der Liebling vom Chef bist.
Man bekommt sehr viel Erfahrung in sehr unterschiedlichen Bereichen, aber sobald es um einen Aufstieg oder Gehaltserhöhung geht wird man auf verlogener Weise hingehalten. Um Weiterbildungen muss man sich selber kümmern und drum kämpfen.
Bist du der Liebling des Chefs oder Vorstand, dann wird es dir gut gehen. Andernfalls werden sehr gerne falsche Hoffnungen gemacht um dich möglichst lange hinzuhalten. Klare Kommunikation ist hier Fehl am Platz.
Das Unternehmen scheint zumindest etwas zu tun.
Die Kollegen halten zusammen und bringen den notwendigen Respekt mit. Hier kann tatsächlich großes Vertrauen und Zusammenhalt entstehen.
Dem Unternehmen ist es egal, wie lange ein Arbeitnehmer schon im Unternehmen war. Loyalität bedeutet dem Unternehmen nichts. Wichtig sind nur die Zahlen. Zwischenmenschliches ist hier fehl am Platz. Viele gute alte Hasen sind und wurden gegangen.
TeamLeads setzen sich für die Mitarbeiter ein. Je höher man aber in der Hierarchie geht umso schlimmer und verlogener wird es. Je nach Abteilung mangelt es an unterschiedlichen Punkten. Micro Controlling, Hinhaltetaktiken und leere Versprechungen. Mangelt es an etwas scheint der Vorgesetzte nicht in der Lage zu sein mit dem Mitarbeiter offen darüber reden zu können um gemeinsam daran zu arbeiten. Da scheint aktuell lieber das Fliegen beigebracht zu werden, auch ohne die Personalabteilung.
Die Firma will hip und cool sein, also gibt es auch keine Türen. Ein komplett offenes Büro wo jeder jeden hören kann. Da kann man sich doch wirklich sehr gut konzentrieren.
Meetings unter den Kollegen laufen ganz gut. Größere Meetings werden aber teilweise nicht ernst genommen und Verantwortliche kommen oft zu spät. Zudem gibt es keine klare Kommunikation, ob etwas verbessert werden muss oder nicht. Entweder der Arbeitnehmer ist in der Lage alles selbst zu reflektieren und spurt/korrigiert von allein oder es scheint (nach neuestem Trend) du fliegst ohne die Chance auf ein Gespräch um an sich arbeiten oder sich verbessern zu können. Du musst also von Anfang an für den Vorgesetzten perfekt sein.
Nachdem was zuletzt in 2025 passiert ist, scheint Gleichberechtigung noch sehr viel Luft nach oben zu haben. Durch alle Abteilungen hinweg wurde ordentlich nach bestimmten Kriterien aussortiert. Und die getroffenen Kriterien waren nicht gerade sozialer Natur. Betriebsbedingt ist das Motto des Jahres.
Durchweg gab es immer interessante Gebiete und Aufgaben, die Spaß gemacht haben.
- die technische Ebene der Kundenteams vom Architekten, zum Netzwerker, zum Supporter bis zum Teamlead in vielen Fällen
- das Gehalt kommt pünktlich
- Möglichkeit auf Hansefit Mitgliedschaft
- die menschenfremde Chefetage
- Human Resources arbeitet nur nach Schema F und kümmert sich nicht um Leute
- Leute werden aus seltsamen Gründen heraus gefeuert
- der Zusammenschluss mit der Xantaro Group, die die Stimmung der Leute verschlechtert hat
- Sorgen und Nöte werden nicht wahrgenommen
- vorhandenes Personal wird zumindest in manchen Bereichen abgenutzt
- mehr auf die Teamleads hören, welche die Sorgen und Nöte der Mitarbeiter transportieren
- Human Resources und Geschäftsführung überarbeiten, Menschen sollten mehr als Zahlen und Daten sein, die den Bauch mancher Leute dicker machen
- aufhören willkürlich Leute rauszuwerfen die derzeit wichtig wären
- die Home Office Regelung überarbeiten
- Obst und Gemüse im Erdgeschoss ist nett, aber es auch ein wenig auf Etage 2 zu verteilen ebenso (Etage 1 gehört einem anderen Unternehmen)
- auf den gesundheitlichen Zustand der Mitarbeiter achten. Wenn manche immer kränker werden und wegbleiben, ist etwas faul bei der Arbeit
- soziale Leistungen überarbeiten, wie vermögenswirksame Leistungen oder einer verständlicheren und freundlicheren Altersvorsorge
- Anerkennung der Leute oder besonderer Leistungen
Das Arbeiten mit den Leuten innerhalb der technischen Abteilungen macht Spaß. Man deckt sich gegenseitig den Rücken und einer hilft dem anderen. Selbst wenn die Zeit knapp ist, gehen bspw. 1st Level Supporter mit Architekten zusammen und versuchen Probleme zu lösen. Alles darüber (Human Resources, Einkauf, Vertreiber, Finance, Geschäftsführung) in kleinen Grabenkriegen, welche nach unten treten.
Unter den meisten Kollegen fragwürdig bis schlecht.
Zumindest in meinem Fall kann ich nicht viel aussetzen. Die Gleitzeit erlaubt früheres gehen, wenn zuvor zu viel gearbeitet wurde. Ebenso späteres kommen, wenn man privat etwas ansteht oder abends ein Auftrag war. Für jeweilige Verschiebungen konnte ich bei meinem Teamlead Bescheid geben und er hat es abgeknickt oder zumindest wahrgenommen. Allerdings bin ich auch alleinlebender Single. Wie es für Leute im Unternehmen mit Familie aussieht, kann ich nicht sagen. Wo ich aber einhaken muss ist, dass das Home Office drastisch beschnitten wurde. Von einem Pflichttag bis auf drei, was freies arbeiten schwerer macht und klar wiedergibt, dass man dem Personal nicht vertraut, sein Soll daheim zu absolvieren.
Man kann verschiedene Weiterbildungen anfragen. "Standardkurse" werden schnell durchgewunken, da diese eingeplant sind. Extrakurse, die außerhalb der Norm liegen, werden eher abgelehnt oder es ist "kein Geld da". Karriereaufstieg ist schwierig. Man kann durch die Abteilungen wechseln, wenn sich gewisse Stärken umlegen, aber ein richtiges "nach oben" gibt es nicht.
Das Gehalt ist im Vergleich der einzelnen Berufe im unteren Durchschnitt. Es reicht zum Leben, aber je nach Anspruch nicht für ein gutes. Sozialleistungen sind nur bekannt in form einer betrieblichen Altersvorsorge, die man meistens nicht durchblickt. Ich kann sie nicht weiterempfehlen.
Es wird Werbung für verschiedene Tipps und Tricks für die Umwelt gegeben, es werden Sparmaßnahmen für Energie und Verbrauch eingeführt. Irgendwie das Standardprogramm, wenn ein Unternehmen sich "grün" geben will. Ein paar Sachen sind nett, aber werden von vielen Kollegen auch schlicht weg ignoriert. Stichpunkt Mülltrennung, wo die meisten Leute dennoch unfein alles irgendwo reinwerfen. Die grünen Kennzahlen auf der Webseite lesen sich nett, können aber kaum geprüft werden.
Die Kundenteams halten größtenteils zusammen und versuchen sich zu helfen und auszutauschen. Die Team Leads, die noch da sind, versuchen zu helfen und Ärger von oben abzuhalten. Darüber hinaus steht man auf verlorenem Posten da, da Human Resources oder andere Abteilungen sich nicht um einen kümmern.
Kann ich auch nur als "mittel" beurteilen. In meiner Zeit bin ich auf mehrere ältere Leute getroffen, die mehr als technisch fit waren und gut Hand angelegt haben. Sie kamen mir zumindest augenscheinlich nicht schlecht behandelt vor.
Der eine Stern geht an meinen Teamlead. Die Person hat sich durch die Jahre um mich gekümmert, Probleme angegangen, Feedback und Anregungen entgegengenommen. Das Gleiche kann man auch über die Oberhäupte der Bereiche CISCO und Fortinet sagen. Die Chefetage oder Human Resources ist einfach menschlich nicht sozial. Hier zählen Zahlen und Akten mehr als der Mensch selbst. Man sollte diese Bereiche fast komplett neu besetzen.
Die Arbeitsbedingungen haben sich, bis auf die oben genannte Gleitzeit und gestellte Arbeitsausrüstung, eher verschlechtert. Der Umbau zu allgemeinen Kundenteams mit geballtem Know How zusammengeführter Abteilungen ging gar nicht auf. Es wurden Leute willkürlich entlassen. Die Teams sind überlastet und manche Leute müssen quer in mehreren Teams arbeiten, damit die Last bewältigt werden kann. Überstunden kommen häufiger vor und die Kunden schärfer im Ton. Auch hier versuchen gute Teamleads zu dämpfen, aber können nicht gegen den Druck von oben mit "Mehr Arbeit! Mehr Geld!" und unten "Wir können nicht mehr!" viel entgegensetzen. Stattdessen gehen wertvolle Kollegen schlichtweg verloren und gehen kaputt. Die Fusion der nicos mit der Xantaro im Jahr 2024 hat einen gewaltigen Negativruck beigeführt, auch wenn sich die nicos Chefetage noch als autark gibt.
Innerhalb der Teams gut. Aber alles was darüber hinausgeht versandet zwischendrin und am Ende hat jemand von etwas nicht gewusst und Probleme bleiben ungeklärt. Teils sogar über längeren Zeitraum, was Arbeitsprozesse enorm erschwert.
Kann ich nur "mittel" beurteilen, da ich als Mann persönlich wenig Probleme habe, aber auch Frauen in diversen Positionen hier gesehen habe. Ob alle zufrieden sind und gleichgestellt, kann ich nicht nennenswert wiedergeben.
Auf Grund der vielen Kunden mit verschiedenen Feldern und Bauten gab es mehr als genug verschiedene Aufgaben. Teilweise auch des Öfteren über Tage Wiederholungsaufgaben, aber Projektphasen waren immer rege interessant.
Auf Kununu die anderen (negativen) Bewertungen der letzten zwei Jahre lesen hilft, sich ein Bild zu machen. Dort steht leider sehr viel Wahres. Bei so vielen, sehr negativen Kununu Bewertungen glaube ich auch nicht, daß die extrem positiven Bewertungen echt sind. Ist schon sehr auffällig und vermutlich ein schwacher Versuch den Score zu retten...
- Sanierung und Umstrukturierung, beginnend im obersten Management, nicht in der Belegschaft
- moderne Führung, weg vom Patriarchat / extrem autoritärem Führungsstil der 70er/80er
- Mitarbeiter wertschätzen
Wie fühlt sich die Arbeitsatmosphäre für Mitarbeiter an?
- Misstrauen bzw. kein Vertrauen in die Angestellten
- kein Verständnis für Work-Life-Balance
- Krankheitstage und Teamsstatus werden stark beobachtet
- Homeoffice wird immer mehr abgeschafft
- keine Wertschätzung
- nur notwendiger (Personal-)kostenfaktor
- regiert wird durch Angst und immer mehr Druck
- interne Umstrukturierung ohne Konzept
- Mehrarbeit, jederzeit erreichbar sein, weitere Rollen etc. wird als selbstverständliche Pflicht angesehen 'man hat ja nichts zu tun'
- immer weniger Kollegen
- wird draußen immer schlechter
- kaum Verständnis für privates
- nur nach Außen
- findet kaum noch statt
- muss hart erkämpft werden
- ein ehemals gutes Umfeld mit feinen Menschen wird durch die Unternehmensführung immer mehr zerstört
- alte Säulen verlassen das Unternehmen
- Teamleaderebene gut, darüber nicht
- 'Wer nicht für mich ist, ist mein Feind'
- Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle
- offene Räume und Nischen ohne Türen
- kaum Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten, kaum HO
- Neues Bürogebäude nur Prestige
- extrem schwergängige Türen machen es körperlich benachteiligten Menschen schwer das Gebäude zu betreten
- Unternehmensführung spielt mit verdecktem Blatt
- so wenig wie möglich wichtige Informationen streuen
- keine Ehrlichkeit
- sehr unterschiedlich und nach Nasenfaktor
- Erhöhungen kaum realistisch
- Keine Gleichberechtigung
- keine Fairness
- um alles muss hart gekämpft werden
- Frauen in der Minderheit
Nichts, großen Bogen um solch einen Arbeitgeber machen!
Meine Bewertung sagt alles aus.
Von Grund auf alles neu überdenken, Führungsetage mit dem ein oder anderen VP sofort auswechseln. Die Firma wird runter gewirtschaftet!
Sehr schlecht
Mittlerweile keines mehr.
Gibt es nicht
Keine Möglichkeiten
Lohnerhöhung Fehlanzeige
Keines
Viele Kollegen tun nur so, letztendlich schaut jeder auf sich selbst und versucht seinen Job zu retten.
Die älteren Kollegen haben schon das Weite gesucht.
Katastrophal, wie Generale. Vorsicht, man wird nur eingeschüchtert und verunsichert!
Mehr Schein als Sein….
So gut wie keine
So lala….
Weniger, da absolute Nische
Den Kollegenzusammenhalt und das umfangreiche Wissen diverser langjähriger Kollegen und Leistungsträger. Auch die angestoßenen Veränderungen sowie den Vorteil, selbst ein kleines und mittelständisches Unternehmen (KMU) zu sein.
Die Kommunikation ist oft nicht begründet oder erklärt und die Mitarbeiter werden nicht in Entscheidungen einbezogen. Die Arbeitsbedingungen sind nicht zeitgemäß und wenig motivierend.
Ein modernes IT-Dienstleister kann nicht mit einem Mindset aus den 80ern erfolgreich werden. Es sollte mehr Mut bewiesen werden, Neues auszuprobieren und Mitarbeitern, die bereit sind zu lernen und sich zu engagieren, eine Chance zu bieten und diese Leistung auch entsprechend zu honorieren. Der Kunde sollte stärker ins Zentrum gerückt werden. Darüber hinaus wären modernere Arbeitsbedingungen wie flexible Arbeitszeitmodelle und -zeiten wünschenswert sowie klare Unternehmensziele und Strategien.
Leider herrscht ein starkes Silo- und Abteilungsdenken. Sobald jemand seine Aufgaben abgeschlossen hat, wird die Arbeit weitergeschoben, ohne das Gesamtbild zu betrachten oder sicherzustellen, dass die Ergebnisse für andere Abteilungen ausreichend sind. Lob für gute Ergebnisse gibt es kaum, Erfolge werden selten gefeiert, was die Motivation und das Engagement der Mitarbeiter beeinträchtigt. Der Kunde wird teilweise vergessen. Viele Hunde im Büro.
Kaum jemand in der Branche oder am Hauptsitz Münster kennt das Unternehmen. Auch in den sozialen Medien ist die Präsenz gering und wirkt nicht besonders aktiv. Kunden beurteilen das Image stark abhängig von den jeweiligen Kontaktpersonen.
Leider unzureichend. Es gibt keine Erfassung der Arbeitsstunden, und es wird mehr erwartet, als in der Regelarbeitszeit machbar ist. Vorgesetzte fordern auch im Urlaub Erreichbarkeit. Zwangs-Präsenztage im Büro erschweren die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erheblich.
Leider gibt es wenig Entwicklungsmöglichkeiten. Schulungen oder Zertifizierungen sind selten. Mitarbeiter müssen Eigeninitiative zeigen und auch außerhalb der Arbeitszeiten Zeit investieren, da das Tagesgeschäft keine Zeit dafür lässt.
Im Branchenschnitt eher am unteren Ende. Es gibt kaum Chancen, das Gehalt durch Leistung zu beeinflussen. Die Sozialleistungen haben sich durch die Einführung von Fitnessangeboten (Hansefit) und betrieblicher Altersvorsorge (BAV) verbessert, jedoch besteht noch Luft nach oben.
Es gibt diverse gute Initiativen wie Mülltrennung, Bahncard, Recycling und Dienstrad. Gleichzeitig stehen dem jedoch dicke Dienstwagen und Kurzstreckenflüge gegenüber. Neue Ansätze wie Spieleabende werden getestet.
In den meisten Abteilungen oder Teams ist der Kollegenzusammenhalt recht gut. Man kann sich auf die meisten verlassen und jeder hat ein offenes Ohr. Dies trägt positiv zur Arbeitsatmosphäre bei und fördert die Zusammenarbeit.
Diverse langjährige und ältere Kollegen sind im Unternehmen. Diese geben gerne ihre Erfahrungen und ihr Wissen weiter, wenn sie individuell angesprochen werden.
Das Verhalten der Vorgesetzten variiert stark je nach individuellem Chef. Oft werden sehr ambitionierte Ziele gesetzt, doch die notwendige Unterstützung lässt lange auf sich warten. Entscheidungen dauern oft zu lange, und es gibt eine ständige Forderung, dass Aufgaben unbedingt erledigt werden müssen, ohne vorher zu prüfen, ob das überhaupt machbar ist.
Nur die nötigste Ausstattung ist vorhanden. Gutes IT-Equipment wird durch günstigere Modelle ersetzt, die im Feldbetrieb Probleme verursachen. Auf Ergonomie wird keinen Wert gelegt. Dienstreisen sollen am besten außerhalb der Arbeitszeiten stattfinden und zu den günstigsten Möglichkeiten bei maximaler Ausnutzung der erlaubten Arbeitszeiten. Die Bürogebäude sind ohne Türen und an den Präsenztagen überfüllt. Keine Förderung von Automation.
Dies ist der schlechteste Aspekt des Unternehmens. Entscheidungen werden nicht begründet oder erklärt, insbesondere wenn sie vom Vorstand getroffen werden. Mitarbeiter werden oft vor vollendete Tatsachen gestellt. Es wird künstlich Angst geschürt, etwa durch Ankündigungen möglicher Personalüberprüfung aufgrund der abkühlenden Konjunktur (2024). Kommunikation mit den ausländischen Tochtergesellschaften muss aktiv gesucht werden. Firmenübergreifende Meetings werden auf Deutsch abgehalten, wodurch ausländische Kollegen wenig mitbekommen. Dokumentationen oder Aufzeichnungen gibt es kaum, sodass man wichtige Informationen nur erhält, wenn Kollegen sie weitergeben.
Aktuell (Oktober 2024) wurde ein Aufkauf durch ein anderes Unternehmen bekannt gegeben und schürt Unsicherheit.
Teilweise herrscht eine altmodische Einstellung zur Rolle der Frauen. Quereinsteigern wird zwar eine Chance gegeben, jedoch wird zu schnell erwartet, dass sie die Rolle des Experten übernehmen.
Das hängt stark vom jeweiligen Thema ab. Leider gibt es viele routinemäßige Aufgaben, die leicht automatisiert werden könnten.
Zahlte immer pünktlich. Vorgesetzte haben auch mal Unfug von oben Richtung Mitarbeiter abgewendet.
Man lässt Säulen der Firma einfach mal gehen ohne nachzufragen oder gegenzusteuern. Jeder-ist-ersetzbar-Mentalität.
Vor Umstrukturierung mal die Teams fragen, ob man das mitträgt.
Zufriedenheit vor und nach Umstrukturierung erfragen.
Wenn man das nicht macht kann man tief fallen, auch bei in der Hierarchie hoch angesiedelten Teams.
Team & Teamleiter: Immer top, man kann fast sagen familiät.
Vorstand:
Von oben herab kann man alles kontrollieren was sich eigentlich mal selbst kontrolliert hat und von selbst motiviert war. Man muss halt auch mal zufriedene und selbstorganisierte Teams zerschlagen. Das ist ganz ganz wichtig, damit es bergauf geht ... oder so ähnlich. KPIs für nicht standardisierbare Aufgaben sind auch ganz ganz wichtig für, ja wofür eigentlich? Damit man sich machtvoll und kontrollausübend fühlt.
Ging irgendwann Richtung Mikromanagement, was auch immer für eine positve Atmosphäre sorgt.
Selbst bei Azubis ist die Firma wohl mit deutlich negativem Image behaftet. Für die Kunden schlecht zu beurteilen. Den Rest sieht man auf dieser Plattform.
Kommt auf die Abteilungen / Teams an, in früheren Teams gab es keine Work-Life-Balance, wenn man nicht Flexikraft war. Nach Aufstieg und dort ohne Schichtdienst ging es dann.
Positionsabhängig gibt es (auch sinnvolle) Schulungen. Spontan konnte es vorkommen, dass man auch mal Mitarbeiter schulen musste.
Stellt man sich ein Gehaltsband vor, so liegt man im Branchenvergleich im unteren Fünftel. BAV gab es auch erst als man quasi nicht mehr anders konnte.
Greenwashing an allen Ecken.
Bestes Team, man konnte sich auf alle verlassen.
Behandlung gut, Bezahlung... naja.
Teamleiter war immer der Beste.
Hat man durch den Umzug zum Kanal deutlich angehoben. Früher musste man nach Wolbeck rausgurken und hatte dort auch deutlich älteres Equipment.
Wohl der größte Knackpunkt in der Firma. Von den Vorgesetzten gut bis sehr gut umgesetzt. Von der Vorstandsebene überhaupt nicht. Da ging es von oben herab, teils unbegründet. Teils einfach mit dem Allerwertesten entschieden.
Vermutlich ok
Auch positionsabhängig. Meine eigenen Aufgaben hörten teils dort auf, wo die der Netzwerkarchitekten anfingen. Es mussten aber auch viele Standardaufgaben erledigt werden, mit denen vorgelagerte Teams nicht zurechtkamen.
Die Vorgesetzten und die allermeisten Kollegen sind wirklich sehr nett.
Geringe Wertschätzung und die Idee, man könne alles über Verlagerung ins Ausland lösen.
Ein positiveres Menschenbild, eine ernsthafte Vertrauenskultur und weg von der Billigmentalität bei den Lohnkosten wären ein Anfang. Eine wirkliche Hinwendung zu den Mitarbeitern könnte bei der rechtzeitigen Erstellung eines Dienstplans beginnen.
Seitens des Vorstands besteht ein starkes Misstrauen gegenüber den Arbeitnehmern. Diese Kultur trägt sich in die Abteilungen, indem sich Kollegen nun untereinander bewerten sollen. Dies führt dazu, dass eine gereizte Stimmung in den betroffenen Abteilungen herrscht.
Ansonsten wird nach Vorgaben gearbeitet. Neuerungen sind umzusetzen, meist ohne bei den Mitarbeitern für Akzeptanz oder Kompetenzen zu sorgen. Einbezug der Mitarbeitenden? Fehlanzeige!
Eigentlich wäre die gut, wenn die Dienstpläne nicht stets viel zu spät kämen. Wer sich etwas frei halten oder Urlaub buchen möchte, erhält häufig erst wenige Tage vorher auf mehrmalige Nachfrage Antwort, ob es klappt.
Greenwashing und Bluewashing lassen grüßen.
Sicherlich vorhanden, wenn man mit den richtigen Leuten verwandt oder verschwägert ist. Angebliche Aufstiegschancen werden zwar immer mal wieder propagiert, aber am Ende stellt sich das meist als leeres Versprechen heraus, um die Kollegen am Ball zu halten. Schulungen finden in vielen Abteilungen selbst dann nicht statt, wenn neue Technik eingesetzt wird. Ein Memo muss dann reichen.
Diejenigen, die viel arbeiten halten sehr gut zusammen! Leider gibt es dadurch auch viele andere, die sich darauf ausruhen und selbst in kritischen Momenten nicht helfend einspringen. Darum eine Durchschnittsnote. Das angesprochene Bewertungssystem untereinander verstärkt die Spannungen untereinander nur.
Dem Standard entsprechend, darum Durchschnittsnote
Die Vorgesetzten sind sehr nett und haben auch bei Problemen ein offenes Ohr. Sie würden sich gerne mehr für ihre Mitarbeiter einsetzen, jedoch sind die flachen Hierarchien in Richtung des Vorstands ein reines Lippenbekenntnis. Ihnen wir von der Seite kein Ohr geschenkt, sofern es nicht um noch härtere Sparmaßnahmen geht.
Es gibt annehmbare Homeofficeregelungen. Die Büroarbeitsplätze folgen zwar einem Designgedanken, aber funktional sind sie nicht. Alles ist sehr verwinkelt, teilweise aber so, dass die Telefonarbeitsplätze nicht richtig abgeschirmt sind oder Kollegen Nebengeräuschen oder Flurgesprächen nicht ausblenden können (da keine Bürotüren. Modern!!!). Dadurch kann es auch vorkommen, dass sich in einer Etage mehrere Temperaturzonen finden und Kollegen auf der einen Seite frieren, auf der anderen jedoch schwitzen.
Es gibt unglaublich viele Meetings und Protokolle, die aber eher lustloses Pflichtprogramm als informative Veranstaltungen sind. Zudem sind viele Kollegen damit derart beschäftigt, dass sie in ihrer normalen Arbeit ständig unterbrochen werden.
Im Branchenvergeleich unterdurchschnittlich. Benefits sollen dies ausgleichen, allerdings bezahlen Gratiskaffee und ein paar überreife Bananen aus dem Obstkorb weder Familienurlaub noch Miete.
Dem Standard entsprechend, darum Durchschnittsnote
Stumpfe Arbeit nach Prozess. Um interessante Aufgaben übernehmen zu können, müsste man geschult werden, doch dies geschieht nur, wenn es nicht anders geht. Diese Kultur wird dann damit begründet, dass man ja Engagement daran ablesen kann, wenn der Mitarbeiter sich selbstständig das Wissen aneignet.
die beinahe 200 Mitarbeiter welche es verdient hätten dass sie anständig behandelt werden.
Alle bereits genannten
Sich auf die Werte berufen die das Unternehmen mal ausgemacht haben, vor allem aber: Gegenseitiges Vertrauen
Man kann in 2023 kein Unternehmen in einer digitalen Branche mit dem Mindset von 1990 führen...
Das Klima auf dem Flur und in den Büros ist gut (leider nicht das Raumklima).
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr schlecht, es wird neuerdings vieles getrackt und dabei versucht vermeintliche Rückschlüsse zu ziehen. Die häufigen Minderleistungen des Oberen Managements werden dabei aber nie einer Prüfung unterzogen.
Den Kunden werden verschiedene Technologien verhökert ohne das nötige know-how im Betrieb zu haben... Im Anschluss wundert man sich dann über lange Laufzeiten der Störungsbehebung und Eskalationen vom Kunden. Feedback dazu holt man aber nie ein, man arbeitet lieber mit Druck.
Es gibt sehr viele langjährige Mitarbeiter welche eine starke emotionale Bindung zum Unternehmen haben, das Image wird aber auch bei diesen Menschen immer schlechter.
Könnte perfekt sein, die jeweiligen Vorgesetzten sind meist sehr agil und flexibel.
Homeoffice-Regelung welche jetzt schon nicht unbedingt attraktiv ist im Vergleich mit ähnlichen Stellen wird aber durch den Vorstand immer weiter eingegrenzt. Auch diese Maßnahme wird den Mitarbeitern als alternativlos verkauft Zitat: "Alle Firmen machen das". Ein kurzer Blick auf alternative Jobangebote reicht aus um die Aussage als unwahr festzustellen.
Aufstiegschancen sind da, bedeuten aber auch oft nur 100-200 Euro mehr je Monat. Weiterbildungen gibt es im Sinne von Zertifikaten welche dem Unternehmen dann Rabatte bei den Herstellern sichert.
BaV und Jobrad gibt es Neuerdings. Die Gehälter sind deutlich unter Durchschnitt. Mobiles Arbeiten und Obstkörbe werden als Goodies verstanden. Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld gibt es nicht.
Eine komplette Farce. Maßnahmen wirken nur halb durchdacht. Man kam z.B auf die Idee das Milchpulver in den Kaffeeautomaten zu tauschen. Da die Maschinen damit aber nicht kompatibel waren, stehen jetzt Einmachgläser mit Hafermilchpulver zum selbst-anrühren daneben und werden quasi nicht benutzt. Man merkt dass es hier vor allem um Nachhaltigkeit im Sinne einer guten Vermarktbarkeit geht und nicht um reales Engagement.
Ist im Allgemeinen sehr gut. Es gibt natürlich Ausnahmen, die gibt es aber überall.
Kann nichts Gegenteiliges behaupten.
Die direkten Vorgesetzten die mir bekannt sind Verhalten sich im Allgemeinen gut bis sehr gut.
Das neue Gebäude macht viel her, ist aber wenig durchdacht. Die Haupteingangstür ist dermaßen schwer dass man sie kaum geöffnet bekommt, Essen darf man nur im Erdgeschoss verzehren. Manche Büros sind quasi offen im Flur, der Lärmpegel ist störend. Vor allem da es zwei Pflichtanwesenheitstage gibt an denen die Büros auch noch komplett gefüllt sind. Die Dachterrasse ist dermaßen zugig dass sie nur im Hochsommer nutzbar ist.
Ist einer der schwächsten Punkte des Unternehmens. Vor allem die Geschäftsführung leistet hier keine gute Arbeit. Transparenz gibt es nicht, Ansprachen sind manipulativ und unehrlich. Jede Veränderung die am Ende mehr Arbeit und Umstände bedeutet, wird den Mitarbeitern krampfhaft als positiv verkauft. Von der oft genannten Augenhöhe und den flachen Hierarchien merkt man hier nichts. Man spürt ein ständiges Misstrauen.
Kann nichts Gegenteiliges behaupten.
Spannende, abwechslungsreiche Aufgaben. Leider kann man seine Stärken nicht einbringen sondern wird einfach ungefragt in irgendwelche Teams gestopft.
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