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86 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,9Weiterempfehlung: 44%
Score-Details

86 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Guter Arbeitgeber für alle, die eigeninitiativ arbeiten, und was bewegen wollen.

4,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei nicos AG in Münster gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegenzusammenhalt, familiäre Atmosphäre, Möglichkeit das Arbeitsumfeld aktiv mitzugestalten.
Direkter Kontakt zu allen Abteilungen möglich, um Dinge voranzubringen.

Verbesserungsvorschläge

Mal auf den Prüfstand stellen, an welchen Stellen man wirklich ausreichend gute Leute braucht, um dauerhaft Erfolg zu haben.
Mitarbeiter sollten nach Möglichkeit mehr in Entscheidungen mit einbezogen werden, wenn sie selbst von deren Auswirkungen betroffen sind.

Arbeitsatmosphäre

Im allgemeinen eine gute Atmosphäre, familiär, grundsätzlich per Du.

Image

Das Image unter den eigenen Mitarbeitern hat etwas gelitten, unter anderem aufgrund von Einschnitten und Veränderungen, die gemacht wurden. Die unzufriedensten schreien leider immer am lautesten.

Work-Life-Balance

Unterschiedlich je nach Abteilung, aber im allgemeinen nicht schlecht. Es wird auch auf private Umstände Rücksicht genommen, und individuelle Vereinbarungen sind möglich. Arbeitslast wird in einigen Fällen als zu hoch empfunden, was aber nicht mit Zwangsüberstunden ausgeglichen wird.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man sich einbringt und etwas kann, gibt es hier gute Aufstiegsmöglichkeiten, wie zahlreiche Karrieren beweisen.

Gehalt/Benefits

Gehalt immer überpünktlich. Zum Gehaltsniveau kann ich nicht viel sagen, ist wohl relativ individuell, genauso wie Gehaltserhöhungen.

Kollegenzusammenhalt

Eine wirkliche Stärke der Firma. Bis auf wenige Ausnahmen findet man immer Hilfe und ein offenes Ohr.

Vorgesetztenverhalten

Hier gibt es eine gewisse Bandbreite. Richtige schwarze Schafe unter den Chefs kenne ich nicht. Einzelne Vorgesetzte machen einen wirklich guten Job.

Arbeitsbedingungen

Bürogebäude ist neu und superschick, Umgebung entwickelt sich sehr positiv. Arbeitsplätze und Geräte sind auch OK (andere bieten hier mehr).
Es gibt Kaffee, Tee & Wasser für lau und wöchentliche Obst/Gemüse Lieferungen.
Für Hundefreunde gut geeignet, für Leute mit Hundephobie weniger.

Kommunikation

Regelmäßige Info-Meetings mit allen Mitarbeitern, wo sowohl vom Management als auch direkt aus der Belegschaft informiert wird. Sonstiger Informationsfluss ist abhängig vom Chef / von der Abteilung.
Man merkt aber grundsätzlich, dass sich Mühe gegeben wird, die Belegschaft informiert zu halten.

Gleichberechtigung

Ich sehe hier keinen Unterschied. Firma wird aktuell von einer Frau geleitet.

Interessante Aufgaben

Da die Firma noch relativ klein ist, gibt es in vielen Bereichen die Möglichkeit, sich einzubringen. Wenn man sich einbringt und etwas kann, gibt es die Möglichkeit, auch abseits der originären Tätigkeiten in Projekten mitzuwirken.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Man erkennt die Red Flags hier bereits in der ersten Woche. Kein Wunder, dass Azubi & Studenten schnell weg sind.

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei nicos AG in Münster gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ein Arbeitgeber von gestern: altmodische Kontrollkultur statt moderner Führung. Trotz der Xantaro-Übernahme, der Umbenennung zu Nicos GmbH und den Versprechen im Bewerbungsgespräch ist das Unternehmen genau so, wie die alten Bewertungen es beschrieben haben.

Verbesserungsvorschläge

Komplette Erneuerung der HR-Abteilung und der Führungsebene.

Arbeitsatmosphäre

Kontrolle steht über Vertrauen. Permanente Statusabfragen, engmaschige Nachverfolgung und eine Aussage wie „Ich kann dich nicht freilaufend lassen” sprechen für sich. Wer eigenverantwortlich arbeiten möchte, ist hier falsch.

Vorgesetztenverhalten

Führungsschwäche und fachliche Inkompetenz wird durch übertriebene Kontrolle und Micromanagement kompensiert.

Kommunikation

Aussagen werden intern falsch weitergegeben. Ich musste selbst erleben, wie meine Worte verfälscht wiederholt wurden – das untergräbt jedes Vertrauen und macht konstruktive Zusammenarbeit unmöglich.

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Mehrfachbewertung

Gute Kollegen, schwaches Management

1,9
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei nicos AG in Münster gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Wertschätzung, eine intransparente Gehaltsentwicklung ohne echte Perspektive und eine Kommunikation, bei der wichtige Informationen auf der Strecke bleiben. Hinzu kommt eine spürbar steigende Fluktuation – dass zuletzt viele gute Kollegen gegangen sind, sagt mehr als jede Bewertung.

Seit der Übernahme fehlt es an einer klaren Strategie und Richtung. Trotz der Ankündigung, "wir sind eine Gruppe", existieren die versprochenen Synergien und Schnittstellen in der Praxis kaum. Was bleibt, ist das Gefühl, keine Person mehr zu sein – sondern nur noch eine Zahl in einer Tabelle.

Verbesserungsvorschläge

Der dringendste Wunsch: eine faire und nachvollziehbare Gehaltsentwicklung. Wer gute Arbeit leistet, sollte das auch im Geldbeutel spüren – und nicht bei jedem Gespräch das Gefühl haben, gegen Wände zu reden.

Darüber hinaus wäre eine offenere Kommunikation zwischen Führungsebene und Team wünschenswert. Informationen, die das Team betreffen, sollten auch beim Team ankommen – ungefiltert.

Wertschätzung kostet nichts, wirkt aber viel. Ein einfaches Danke oder die Anerkennung guter Leistungen würde die Atmosphäre spürbar verbessern.

Zuletzt: Mitarbeiterfeedback sollte nicht nur entgegengenommen, sondern auch ernst genommen und umgesetzt werden. Wer das Gefühl hat, dass seine Rückmeldungen im Nichts verschwinden, hört irgendwann auf, sie zu geben.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist leider stark belastet. Wertschätzung oder Anerkennung für geleistete Arbeit sucht man vergebens – gute Ergebnisse werden als selbstverständlich abgehakt, Fehler hingegen deutlich thematisiert. Die Stimmung im Alltag leidet darunter spürbar.

Work-Life-Balance

Die Flexibilität im Alltag stimmt – private Termine lassen sich unkompliziert wahrnehmen, ohne dass man dafür Rechtfertigungen liefern muss. Was jedoch unverständlich bleibt: Während andere Unternehmen der Gruppe ohne feste Anwesenheitspflicht auskommen, gilt bei nicos eine Pflicht von zwei Tagen pro Woche im Büro. Eine einheitliche Regelung innerhalb der Gruppe wäre wünschenswert

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt spürbar unter dem Marktdurchschnitt. Wer auf eine Anpassung hofft, wird enttäuscht: Nachfragen werden zwar entgegengenommen, aber konsequent ins Leere laufen gelassen. Wer seinen Marktwert kennt, wird hier auf Dauer nicht glücklich.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen war stets eine echte Stärke. Man hat sich gegenseitig unterstützt und konnte sich aufeinander verlassen – das hat vieles erträglicher gemacht.
Schade, dass inzwischen viele gute Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen verlassen haben.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten war für mich der enttäuschendste Aspekt. Anliegen werden zwar angehört, aber nicht wirklich ernst genommen – man hat das Gefühl, gegen eine Wand zu reden. Hinzu kommt, dass Zusagen gemacht werden, die am Ende nicht eingehalten werden. Das untergräbt das Vertrauen nachhaltig und macht eine konstruktive Zusammenarbeit auf Dauer unmöglich.

Arbeitsbedingungen

Was auffällt: Innerhalb der Unternehmensgruppe gibt es deutliche Unterschiede bei den Arbeitsbedingungen. Andere Konzerngesellschaften haben längst modernere Standards eingeführt – bei nicos ist davon wenig zu spüren. Das führt zu einem spürbaren Gefühl der Ungleichbehandlung und macht es schwer, sich langfristig ans Unternehmen zu binden oder überhaupt Perspektiven innerhalb der Gruppe zu sehen.

Kommunikation

Die Kommunikationskultur ist leider stark verbesserungswürdig. Gesprochen wird eher übereinander als miteinander – Entscheidungen werden von oben nach unten durchgereicht, ohne dass Mitarbeiter einbezogen oder auch nur informiert werden, bevor Tatsachen geschaffen sind.

Besonders problematisch: Eine erkennbare strategische Ausrichtung fehlt. Neue Prozesse werden ohne Rücksprache eingeführt, kritisches Feedback von der Basis bleibt unghört. Das Ergebnis ist spürbare Resignation – wer merkt, dass seine Stimme nichts bewegt, hört irgendwann auf, sie zu erheben.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren lange ein echter Pluspunkt – abwechslungsreich und fachlich interessant. In letzter Zeit hat sich das jedoch etwas gewandelt, der Alltag ist routinemäßiger geworden. Insgesamt noch in Ordnung, aber mit Luft nach oben.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Mehrfachbewertung

Wenn Schweigen zur Strategie wird und Feedback im Sande verläuft

2,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei nicos AG in Münster gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Um die Akzeptanz von Veränderungen zu erhöhen, ist der Übergang zu einer transparenten und bidirektionalen Kommunikation unumgänglich. Dies beinhaltet eine Interaktion auf Augenhöhe sowie die Etablierung von Feedback-Schleifen zwischen Senior Management und Belegschaft. Strategische Initiativen sollten bereits in der Konzeptionsphase auf ihre Resonanz im Team geprüft werden, um eine authentische Einbindung der Mitarbeiter sicherzustellen.

Arbeitsatmosphäre

Die vielen Umbrüche der letzten Zeit sind nicht spurlos an mir vorbeigegangen. Man merkt deutlich, dass die Stimmung am Limit ist. Durch die ständigen Veränderungen ist eine Atmosphäre der Anspannung entstanden, die den kollegialen Austausch erschwert und die tägliche Arbeit belastet.

Image

Das Image der nicos hat massiv gelitten. Kunden nehmen die internen Spannungen wahr und konfrontieren uns immer häufiger mit kritischen Fragen zur Unternehmensstabilität. Wenn die Außenwahrnehmung derart negativ von der internen Unruhe beeinflusst wird, riskieren wir langfristige Kundenbeziehungen.

Work-Life-Balance

Durch die verstärkte Präsenzpflicht im Büro leidet die Work-Life-Balance. Es ist unverständlich, warum wir hier insellösungen beibehalten, anstatt die deutlich flexibleren Standards anderer Unternehmen unserer Gruppe zu übernehmen. Diese Ungleichbehandlung sorgt für Unmut und Unverständnis im Team.

Karriere/Weiterbildung

Prüfungen für Zertifikate von Herstellern werden übernommen aber Schulungen gibt es keine.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wird stets überpünktlich bezahlt. Jedoch spiegelt die aktuelle Vergütungsstruktur nicht mehr die marktübliche Wertschätzung meiner Tätigkeit wider. Aufgrund der ausbleibenden Anpassungen in den letzten Jahren ist eine signifikante Diskrepanz zum externen Marktwert entstanden.

Kollegenzusammenhalt

Die äußeren Einflüsse fordern ihren Tribut: Das ehemals starke Gemeinschaftsgefühl weicht zunehmend einer funktionalen Aufgabenbewältigung. Jeder schaut nur noch auf seinen Bereich. Nur mit aktivem Austausch zwischen dem Senior Management und den Mitarbeitern kann dieser Trend gestoppt werden.

Vorgesetztenverhalten

Mein Vorgesetzter hört uns zwar zu, zeigt aber kein echtes Verständnis für die Probleme. Es findet eine Art Informationsfilterung statt: Probleme werden gegenüber dem Senior Management nicht transparent kommuniziert, sondern kleingeredet. Das führt dazu, dass notwendige Entscheidungen von oben ausbleiben, weil dort ein verzerrtes Bild der Realität herrscht.

Arbeitsbedingungen

Ein wesentlicher Kritikpunkt bleibt die ausstehende Harmonisierung der Arbeitsbedingungen innerhalb der Unternehmensgruppe. Während bei anderen Konzerngesellschaften bereits moderne Standards etabliert wurden, stagniert die Entwicklung bei nicos. Diese Diskrepanz in der Attraktivität der Rahmenbedingungen führt zu einem spürbaren Ungerechtigkeitsempfinden und erschwert die gruppeninterne Mobilität sowie die Mitarbeiterbindung.

Kommunikation

Aktuell wird im Unternehmen eher übereinander als miteinander gesprochen. Die Kommunikation erfolgt rein von oben herab, wobei die Mitarbeiter vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Problematisch ist vor allem, dass keine klare strategische Ausrichtung erkennbar ist. Das führt dazu, dass neue Prozesse ohne Rücksprache eingeführt und kritische Rückmeldungen der Basis ignoriert werden, was zu spürbarer Resignation führt.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit beschränkt sich aktuell fast ausschließlich auf Bestandspflege. Da keine neuen Projekte gewonnen werden, bleibt das Spektrum an herausfordernden Aufgaben sehr überschaubar. Das Team arbeitet im Wartungsmodus, was die langfristige Motivation und Innovationskraft gefährdet.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Mehrfachbewertung

Seit Übernahme Imageverlust, schlechteres Arbeitsklima und Fluktuation

1,6
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei nicos AG in Münster gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wenig. Die Zusammenarbeit mit Kollegen und Kunden hält mich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Entwicklung in die falsche Richtung in den letzten Jahren. Kritische Stimmen werden nicht gehört. Die falschen Leute wurden vor die Türe gesetzt. Es wurde eine negative Stimmung und Image erschaffen.

Verbesserungsvorschläge

Neustart mit klarem Gruppenfokus und Innovation, Transparentere Kommunkation. Neues Personal und Change-Management.

Arbeitsatmosphäre

Im Anschluss an eine Übernahme Ende 2024 verschlechterte sich das Betriebsklima deutlich. Kurz darauf kam es zu umfangreichen Entlassungen und Kurzarbeit; Anfang 2025 folgte eine weitere Entlassungswelle. Seitdem herrscht unter den Kolleginnen und Kollegen eine spürbare Angst vor weiteren Personalabbauten und der Zukunft.
Viele Beschäftigte vermuten, dass die Maßnahmen vor allem der Darstellung der Zahlen gegenüber dem neuen Eigentümer dienten. Aus Mitarbeitersicht ergaben sich durch den Eigentümerwechsel keine erkennbaren fachlichen Vorteile oder Synergien; der Eindruck entstand, es ginge primär um finanzielle Aspekte.
Der Umgang mit betroffenen Mitarbeitenden war teilweise unsensibel: Es gab Fälle, in denen Mitarbeiterinnen unmittelbar nach Gesprächen das Unternehmen verlassen mussten, ohne sich verabschieden zu können. Gleichzeitig fehlte die Präsenz der obersten Ebene bei internen Anlässen, was Fragen der Belegschaft nicht ausreichend adressierte.
In der Folge haben Leistungsträger das Unternehmen verlassen; deren Aufgaben verteilen sich auf die verbleibenden Kolleginnen und Kollegen. Viele Teams arbeiten dauerhaft über Plan, Stellen werden nicht oder nicht zeitnah nachbesetzt.

Image

Das Unternehmensimage hat deutlich gelitten und wirkt nach innen wie nach außen negativ beeinträchtigt.
Bei Kundinnen und Kunden ist die Loyalität spürbar rückläufig; die Zugehörigkeit zu einem Private Equity Investor wird von einigen Geschäftspartnern kritisch gesehen, insbesondere von solchen, die bewusst mit familiengeführten Dienstleistern zusammenarbeiten wollten.
Selbst am Hauptsitz Münster ist die Bekanntheit des Unternehmens begrenzt.

Work-Life-Balance

Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben hat sich spürbar verschlechtert und ist inzwischen stark von der jeweiligen Führungskraft abhängig.
Auf Vorstandsebene werden verstärkt verpflichtende Präsenztage eingeführt; Homeoffice Möglichkeiten wurden eingeschränkt. Es wirkt, als strebe die Führung eine deutlich höhere Vor-Ort-Präsenz wie in früheren Jahrzehnten üblich an.
Gleichzeitig besteht die Erwartung, auch abends, an Wochenenden oder im Urlaub erreichbar zu sein. Termine werden häufig früh morgens angesetzt und bis in den späten Abend geplant, was private Routinen deutlich einschränkt. Rufbereitschaften werden massiv ausgenutzt.
In der Praxis hängt die tatsächliche Flexibilität stark von Vorgesetzten ab: Einige erlauben, private Termine wie Arztbesuche oder Sporteinheiten tagsüber wahrzunehmen, andere nicht.
Es gibt Unterschiede im Umgang mit Arbeitszeitregeln: Einige langjährige Kolleginnen und Kollegen nehmen sich phasenweise freie Tage oder lange Pausen, ohne Termine zu übernehmen, was intern als ungleich empfunden wird.

Karriere/Weiterbildung

Karrierepfade sind kaum ausgeprägt; klare Perspektiven für Beförderungen oder beruflichen Aufstieg fehlen.
Weiterbildungen werden selektiv angeboten und hängen stark vom verfügbaren Budget ab. Häufig werden nur kostenneutrale Maßnahmen genehmigt.
Viele Weiterbildungsangebote finden außerhalb der regulären Arbeitszeit statt, sodass Mitarbeitende eigene Zeit investieren müssen, wenn sie teilnehmen möchten.

Gehalt/Benefits

Transparenz fehlt bei Gehaltsstrukturen und Entwicklungspfaden; nachvollziehbare Kriterien für Gehaltsanpassungen oder Beförderungen sind kaum ersichtlich.
Regelmäßige Gehaltsgespräche sind nicht etabliert. Gehaltsforderungen werden häufig mit allgemeinen Marktaussagen begründet zurückgewiesen oder nur teilweise berücksichtigt.
Boni sind an individuelle Ziele gebunden und hängen stark von der Zielvereinbarung mit der jeweiligen Führungskraft ab.
Es gibt keine Mitarbeiterbeteiligungen oder ähnliche Programme. Positive Angebote sind jedoch vorhanden: Hansefit und JobRad stehen Mitarbeitenden zur Verfügung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Seit der Kündigung der zuständigen Kollegin ist das Thema Umwelt- und Sozialverantwortung kaum noch sichtbar in der Unternehmenspraxis.
Reisetätigkeit hat zugenommen; es gibt vermehrt Präsenztermine mit Konzern und Schwesterfirmen im Ausland, während interne Veranstaltungen häufig virtuell stattfinden, um Reisekosten zu reduzieren. Insgesamt entsteht dadurch kein Eindruck systematischer Maßnahmen zur Reduktion des Reiseaufwands oder der CO2 Emissionen.
Der Fuhrpark wächst, ohne dass spürbare Maßnahmen zur Reduktion von Verbrennungsmotoren erkennbar sind.
Zu Spenden oder gezielten Unterstützungsmaßnahmen für soziale Einrichtungen ist nichts bekannt.

Kollegenzusammenhalt

Früher war der Zusammenhalt deutlich stärker. Nach den Entlassungswellen prägt nun vermehrt Sicherheitsdenken das Verhalten: Viele Kolleginnen und Kollegen konzentrieren sich primär auf ihren eigenen Bereich und schauen seltener über Abteilungsgrenzen hinweg.
Wesentliche Wissensträger haben das Unternehmen verlassen, sodass verbleibende Mitarbeitende deren Aufgaben zusätzlich übernehmen müssen. Das führt zu einer merklichen Zunahme der Arbeitsbelastung und erschwert den internen Wissensaustausch.
Zwischen den einzelnen Gesellschaften bestehen kaum nutzbare Synergien. Gemeinsame Initiativen bleiben selten erfolgreich, da unterschiedliche Zielsetzungen und Prioritäten Kooperationen oft verhindern.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang älterer Mitarbeitender hängt stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Viele erfahrene Kolleginnen und Kollegen verlassen das Unternehmen, sodass Erfahrungswissen verloren geht und Nachbesetzungen erforderlich werden.

Vorgesetztenverhalten

Die Qualität der Führung unterscheidet sich stark zwischen den Führungskräften; viel hängt von der jeweiligen Person ab. Viele Teamleitungen verfolgen keine klar formulierten Ziele oder übergeordnete Strategie, die sie an ihre Teams weitergeben könnten.
Der Handlungsspielraum der Vorgesetzten ist begrenzt, etwa bei Entscheidungen zu Fort- und Weiterbildungen oder bei Ressourcenzuweisungen. Dadurch wirken manche Führungskräfte handlungsunfähig, obwohl sie ihre Teams unterstützen möchten.
Es gibt vereinzelt Führungskräfte, die innerhalb der vorhandenen Rahmenbedingungen besonders engagiert agieren und das Beste für ihre Mitarbeitenden erreichen. Diese positiven Beispiele sind jedoch nicht die Regel.

Arbeitsbedingungen

Die Anforderungen an Vor-Ort-Präsenz haben zugenommen; Homeoffice Optionen sind eingeschränkt und werden uneinheitlich umgesetzt.
Es gibt verstärkte Kontrollmechanismen (etwa Monitoring von Online Status). Neue Werkzeuge werden eingeführt und stark angepasst, liefern zum Start aber nicht alle erwarteten Funktionen, während der Unternehmensleitung überwiegend positive Statusmeldungen berichtet werden.
Die bereitgestellte Hardware wirkt teils veraltet und entspricht nicht mehr den Leistungsanforderungen; dadurch entstehen Verzögerungen in der täglichen Arbeit.
Die Büroinfrastruktur leidet unter zunehmenden Mängeln: Reinigungszustand und technische Anlagen (Kaffeemaschinen, Wasserspender) sind oft nicht zuverlässig. Die Eingangstüre lässt sich immer noch nur unter große Krafteinsatz öffnen.
Im Vergleich zur Muttergesellschaft bestehen deutliche Unterschiede bei der Ausstattung und Benefits: Dort herrscht größere Flexibilität bei Arbeitsmitteln (z. B. MacBooks), großzügigere Regelungen für Dienstwagen und Reisekosten sowie ein insgesamt moderneres Angebot.

Kommunikation

Der Informationsfluss im Unternehmen hat deutlich nachgelassen; relevante Entscheidungen und ihre Hintergründe werden oft nicht offen erklärt. Wichtige Personalentscheidungen, etwa größere Entlassungsrunden, werden der Belegschaft nicht ausreichend erläutert.
Beschäftigte, die das Unternehmen verlassen, dürfen Kunden gegenüber teilweise nicht offen über ihren Abschied informieren; Kundinnen und Kunden erfahren Änderungen mitunter erst vom nachfolgenden Ansprechpartner.
Interne Meetings finden überwiegend auf Deutsch statt, wodurch internationale Kolleginnen in anderen Regionen regelmäßig nicht alle Informationen mitbekommen.
Es fehlt an einer klaren Unternehmensrichtung: Statt konkreter Ziele oder Maßnahmen werden wiederholt allgemeine Marktprobleme angeführt. Konkrete Strategien, Zuständigkeiten und Zielvorgaben werden nur unzureichend kommuniziert.
Von der Muttergesellschaft gibt es regelmäßige All-Hands in englischer Sprache; inhaltlich bleiben diese jedoch oberflächlich und liefern keine klaren strategischen Leitplanken oder Verantwortungszuordnungen.
Ungleichheiten und interne Spannungen werden ignoriert.

Gleichberechtigung

Bei Entscheidungsprozessen fehlen klare und nachvollziehbare Kriterien. Die Wahrnehmung besteht, dass manche Beschäftigte bevorzugt werden, und dass Richtlinien nicht einheitlich angewendet werden. Unterschiedliche Auslegungen von Regeln für einzelne Mitarbeitende führen zu Unzufriedenheit und mindern das Vertrauen in faire Personalprozesse.

Interessante Aufgaben

Die Vielfalt und Attraktivität der Aufgaben hat abgenommen. Initiativen zu Neuerungen, etwa im Bereich KI, werden kaum umgesetzt; oft heißt es, erst müssten mehr Kunden oder Umsatz vorhanden sein, bevor neue Themen verfolgt werden.
Viele Tätigkeiten bestehen aus wiederkehrenden Routineaufgaben, die sich grundsätzlich automatisieren ließen, wenn entsprechende Prioritäten gesetzt würden.
Aktuelle Technologietrends werden nur vereinzelt geprüft; häufig werden Projektschritte durch Kundenanforderungen vorgegeben statt proaktiv gestaltet zu werden.
Neue Themen werden überwiegend von einzelnen Mitarbeitenden vorangetrieben. Statt diese Ansätze in bestehende Strukturen zu integrieren, entsteht oft der Eindruck, dafür separate Einheiten oder eigenständige Gesellschaften zu gründen.

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Heuchlerisch und Verlogen

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei nicos AG in Münster gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kolleginnen und Kollegen mit denen man gemeinsam schon so einiges durchgestanden hat, aber auch die Arbeitsthemen waren immer sehr interessant und spannend.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Auf der einen Seite sehr vielen Kollegen das Fliegen beibringen, aber auf der anderen Seite Präsenz auf Jobmessen zeigen und auf LinkedIn neue Arbeitnehmer anwerben wollen. Auf der eigenen Homepage sind ebenfalls Jobs ausgeschrieben. Das hat schon einen sehr bitteren Geschmack.
Zudem gibt es leider keinen Betriebsrat. Ich frage mich warum es trotz der Größe des Unternehmens noch keinen gibt.

Verbesserungsvorschläge

Alte Hasen und Loyalität sollten mehr geschätzt werden.
Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten sollten ebenfalls transparenter und offen für alle gestaltet werden.
Zwischenmenschliche Wertschätzung, aber vor Allem offene und ehrliche Kommunikation sollten dringend ausgebaut werden.
Auch sollte man lernen, das was man hat zu schätzen und auch darin langfristig zu investieren.

Arbeitsatmosphäre

Sehr abhängig von der Abteilung. Wenn die Chemie innerhalb der Abteilung passt, kann das Arbeiten sehr angenehm sein. Alles darüber hinaus wird schwierig. Ein richtiges Gefühl von Vertrauen kann nicht entstehen wenn immer wieder Arbeitskollegen verschwinden...

Image

Unterirdisch. Dem Unternehmen, oder wie das Gerücht herum geht einer bestimmten Person im Vorstand ist das Image absolut egal. Menschen sind schließlich auch nur eingekaufte Arbeitskräfte. Hauptsache die Zahlen stimmen. Aber hey, es gibt einen Obst- und Gemüsekorb.

Work-Life-Balance

Kommt stark auf die Abteilung an. Jeder Vorgesetzte scheint dies etwas anders zu handhaben. Aber es wird Zeit, dass auch in diesem Unternehmen flächendeckend endlich eine Arbeitszeiterfassung eingeführt wird.

Karriere/Weiterbildung

Endstation, sofern du nicht der Liebling vom Chef bist.
Man bekommt sehr viel Erfahrung in sehr unterschiedlichen Bereichen, aber sobald es um einen Aufstieg oder Gehaltserhöhung geht wird man auf verlogener Weise hingehalten. Um Weiterbildungen muss man sich selber kümmern und drum kämpfen.

Gehalt/Benefits

Bist du der Liebling des Chefs oder Vorstand, dann wird es dir gut gehen. Andernfalls werden sehr gerne falsche Hoffnungen gemacht um dich möglichst lange hinzuhalten. Klare Kommunikation ist hier Fehl am Platz.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen scheint zumindest etwas zu tun.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen halten zusammen und bringen den notwendigen Respekt mit. Hier kann tatsächlich großes Vertrauen und Zusammenhalt entstehen.

Umgang mit älteren Kollegen

Dem Unternehmen ist es egal, wie lange ein Arbeitnehmer schon im Unternehmen war. Loyalität bedeutet dem Unternehmen nichts. Wichtig sind nur die Zahlen. Zwischenmenschliches ist hier fehl am Platz. Viele gute alte Hasen sind und wurden gegangen.

Vorgesetztenverhalten

TeamLeads setzen sich für die Mitarbeiter ein. Je höher man aber in der Hierarchie geht umso schlimmer und verlogener wird es. Je nach Abteilung mangelt es an unterschiedlichen Punkten. Micro Controlling, Hinhaltetaktiken und leere Versprechungen. Mangelt es an etwas scheint der Vorgesetzte nicht in der Lage zu sein mit dem Mitarbeiter offen darüber reden zu können um gemeinsam daran zu arbeiten. Da scheint aktuell lieber das Fliegen beigebracht zu werden, auch ohne die Personalabteilung.

Arbeitsbedingungen

Die Firma will hip und cool sein, also gibt es auch keine Türen. Ein komplett offenes Büro wo jeder jeden hören kann. Da kann man sich doch wirklich sehr gut konzentrieren.

Kommunikation

Meetings unter den Kollegen laufen ganz gut. Größere Meetings werden aber teilweise nicht ernst genommen und Verantwortliche kommen oft zu spät. Zudem gibt es keine klare Kommunikation, ob etwas verbessert werden muss oder nicht. Entweder der Arbeitnehmer ist in der Lage alles selbst zu reflektieren und spurt/korrigiert von allein oder es scheint (nach neuestem Trend) du fliegst ohne die Chance auf ein Gespräch um an sich arbeiten oder sich verbessern zu können. Du musst also von Anfang an für den Vorgesetzten perfekt sein.

Gleichberechtigung

Nachdem was zuletzt in 2025 passiert ist, scheint Gleichberechtigung noch sehr viel Luft nach oben zu haben. Durch alle Abteilungen hinweg wurde ordentlich nach bestimmten Kriterien aussortiert. Und die getroffenen Kriterien waren nicht gerade sozialer Natur. Betriebsbedingt ist das Motto des Jahres.

Interessante Aufgaben

Durchweg gab es immer interessante Gebiete und Aufgaben, die Spaß gemacht haben.

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wird fortlaufend schlimmer

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei nicos AG in Münster gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Geht Transperenter mit euren Vorhaben um. Passt die Gehälter der Mitarbeitenden zumindest an die steigende Inflation an. Gründung eines Betriebsrates. Fördert Komunikation. Eigene Eitelkeiten hinten anstellen.
Kümmert euch um die Eingangstür, für viele Menschen ist die einfach zu schwer aufzubekommen

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war mal besser. Nach der Übernahme durch eine andere Firma werden fortlaufend Menschen entlassen. Mitarbeitende kommen morgens ins Büro und wissen nicht ob es ihr letzter Tag bei der nicos wird. Kommunikation Seitens des Unternehmensführung gibt es so gut wie keine dazu.

Image

Wird gefühlt stetig schlechter, es ist aber noch Luft bis zum Boden

Work-Life-Balance

ist in Ordnung, hängt zum teil aber auch von den Vorgestezten ab

Karriere/Weiterbildung

Schulungen sind selten, aber es gibt sie. Aufstiegschanchen gibt es kaum

Gehalt/Benefits

Verhandelt gut falls ihr hier anfangt. Mit Lohnerhöhungen kann man troz steigender Inflation oder der Übernahme neuer Aufgaben nicht rechnen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Greenwasching. Mitarbeiter sollen sparen wärend ein Teil des Vorstands/ der Geschäftsführung regelmäßig per Flugzeug pendelt.

Kollegenzusammenhalt

Die meisten Kollegen sind freundlich und hilfsbereit

Vorgesetztenverhalten

Mein direkter Vorgesetzter bemüt sich darum es seinen mitarbeitenden gut geht, allerdings ist dieser auch auf den Vorstand / bald Geschäftsführung angewiesen.
Von Seiten der oberen Führungskräfte mangelt es oft an Transperenz. Mitarbeitende werden runtergemacht, ich habe schon öfters erlebt das es abwertende Bemerkungen gibt.

Arbeitsbedingungen

Es sind moderne Arbeitsplätze mit zwei Bildschirmen und aktuellen Laptops. Einige Tische sind höhenverstellbar.
Die Belüftung / Klimaanlage in den Büros lässt sich nicht wirklich einstellen, mal ist es warm mal kalt, wirklich gut funktioniert das nicht.

Kommunikation

Es finden monatlich Termine statt bei welchen über einige Themen im Unternehmen informiert wird, leider nicht über alles. Bei der Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen muss man oft hinterherrennen um an relevante Infos zu kommen, welche für die eigene Arbeit notwendig sind.

Gleichberechtigung

Es kommt stark darauf an ob Entscheidungsträger einen persönlich leiden können. Das Unternehmen ist stark durch Männer geprägt


Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

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Warum die nicos AG kein guter Arbeitgeber mehr ist.

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei nicos AG in Münster gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- die technische Ebene der Kundenteams vom Architekten, zum Netzwerker, zum Supporter bis zum Teamlead in vielen Fällen
- das Gehalt kommt pünktlich
- Möglichkeit auf Hansefit Mitgliedschaft

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- die menschenfremde Chefetage
- Human Resources arbeitet nur nach Schema F und kümmert sich nicht um Leute
- Leute werden aus seltsamen Gründen heraus gefeuert
- der Zusammenschluss mit der Xantaro Group, die die Stimmung der Leute verschlechtert hat
- Sorgen und Nöte werden nicht wahrgenommen
- vorhandenes Personal wird zumindest in manchen Bereichen abgenutzt

Verbesserungsvorschläge

- mehr auf die Teamleads hören, welche die Sorgen und Nöte der Mitarbeiter transportieren
- Human Resources und Geschäftsführung überarbeiten, Menschen sollten mehr als Zahlen und Daten sein, die den Bauch mancher Leute dicker machen
- aufhören willkürlich Leute rauszuwerfen die derzeit wichtig wären
- die Home Office Regelung überarbeiten
- Obst und Gemüse im Erdgeschoss ist nett, aber es auch ein wenig auf Etage 2 zu verteilen ebenso (Etage 1 gehört einem anderen Unternehmen)
- auf den gesundheitlichen Zustand der Mitarbeiter achten. Wenn manche immer kränker werden und wegbleiben, ist etwas faul bei der Arbeit
- soziale Leistungen überarbeiten, wie vermögenswirksame Leistungen oder einer verständlicheren und freundlicheren Altersvorsorge
- Anerkennung der Leute oder besonderer Leistungen

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeiten mit den Leuten innerhalb der technischen Abteilungen macht Spaß. Man deckt sich gegenseitig den Rücken und einer hilft dem anderen. Selbst wenn die Zeit knapp ist, gehen bspw. 1st Level Supporter mit Architekten zusammen und versuchen Probleme zu lösen. Alles darüber (Human Resources, Einkauf, Vertreiber, Finance, Geschäftsführung) in kleinen Grabenkriegen, welche nach unten treten.

Image

Unter den meisten Kollegen fragwürdig bis schlecht.

Work-Life-Balance

Zumindest in meinem Fall kann ich nicht viel aussetzen. Die Gleitzeit erlaubt früheres gehen, wenn zuvor zu viel gearbeitet wurde. Ebenso späteres kommen, wenn man privat etwas ansteht oder abends ein Auftrag war. Für jeweilige Verschiebungen konnte ich bei meinem Teamlead Bescheid geben und er hat es abgeknickt oder zumindest wahrgenommen. Allerdings bin ich auch alleinlebender Single. Wie es für Leute im Unternehmen mit Familie aussieht, kann ich nicht sagen. Wo ich aber einhaken muss ist, dass das Home Office drastisch beschnitten wurde. Von einem Pflichttag bis auf drei, was freies arbeiten schwerer macht und klar wiedergibt, dass man dem Personal nicht vertraut, sein Soll daheim zu absolvieren.

Karriere/Weiterbildung

Man kann verschiedene Weiterbildungen anfragen. "Standardkurse" werden schnell durchgewunken, da diese eingeplant sind. Extrakurse, die außerhalb der Norm liegen, werden eher abgelehnt oder es ist "kein Geld da". Karriereaufstieg ist schwierig. Man kann durch die Abteilungen wechseln, wenn sich gewisse Stärken umlegen, aber ein richtiges "nach oben" gibt es nicht.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist im Vergleich der einzelnen Berufe im unteren Durchschnitt. Es reicht zum Leben, aber je nach Anspruch nicht für ein gutes. Sozialleistungen sind nur bekannt in form einer betrieblichen Altersvorsorge, die man meistens nicht durchblickt. Ich kann sie nicht weiterempfehlen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird Werbung für verschiedene Tipps und Tricks für die Umwelt gegeben, es werden Sparmaßnahmen für Energie und Verbrauch eingeführt. Irgendwie das Standardprogramm, wenn ein Unternehmen sich "grün" geben will. Ein paar Sachen sind nett, aber werden von vielen Kollegen auch schlicht weg ignoriert. Stichpunkt Mülltrennung, wo die meisten Leute dennoch unfein alles irgendwo reinwerfen. Die grünen Kennzahlen auf der Webseite lesen sich nett, können aber kaum geprüft werden.

Kollegenzusammenhalt

Die Kundenteams halten größtenteils zusammen und versuchen sich zu helfen und auszutauschen. Die Team Leads, die noch da sind, versuchen zu helfen und Ärger von oben abzuhalten. Darüber hinaus steht man auf verlorenem Posten da, da Human Resources oder andere Abteilungen sich nicht um einen kümmern.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich auch nur als "mittel" beurteilen. In meiner Zeit bin ich auf mehrere ältere Leute getroffen, die mehr als technisch fit waren und gut Hand angelegt haben. Sie kamen mir zumindest augenscheinlich nicht schlecht behandelt vor.

Vorgesetztenverhalten

Der eine Stern geht an meinen Teamlead. Die Person hat sich durch die Jahre um mich gekümmert, Probleme angegangen, Feedback und Anregungen entgegengenommen. Das Gleiche kann man auch über die Oberhäupte der Bereiche CISCO und Fortinet sagen. Die Chefetage oder Human Resources ist einfach menschlich nicht sozial. Hier zählen Zahlen und Akten mehr als der Mensch selbst. Man sollte diese Bereiche fast komplett neu besetzen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen haben sich, bis auf die oben genannte Gleitzeit und gestellte Arbeitsausrüstung, eher verschlechtert. Der Umbau zu allgemeinen Kundenteams mit geballtem Know How zusammengeführter Abteilungen ging gar nicht auf. Es wurden Leute willkürlich entlassen. Die Teams sind überlastet und manche Leute müssen quer in mehreren Teams arbeiten, damit die Last bewältigt werden kann. Überstunden kommen häufiger vor und die Kunden schärfer im Ton. Auch hier versuchen gute Teamleads zu dämpfen, aber können nicht gegen den Druck von oben mit "Mehr Arbeit! Mehr Geld!" und unten "Wir können nicht mehr!" viel entgegensetzen. Stattdessen gehen wertvolle Kollegen schlichtweg verloren und gehen kaputt. Die Fusion der nicos mit der Xantaro im Jahr 2024 hat einen gewaltigen Negativruck beigeführt, auch wenn sich die nicos Chefetage noch als autark gibt.

Kommunikation

Innerhalb der Teams gut. Aber alles was darüber hinausgeht versandet zwischendrin und am Ende hat jemand von etwas nicht gewusst und Probleme bleiben ungeklärt. Teils sogar über längeren Zeitraum, was Arbeitsprozesse enorm erschwert.

Gleichberechtigung

Kann ich nur "mittel" beurteilen, da ich als Mann persönlich wenig Probleme habe, aber auch Frauen in diversen Positionen hier gesehen habe. Ob alle zufrieden sind und gleichgestellt, kann ich nicht nennenswert wiedergeben.

Interessante Aufgaben

Auf Grund der vielen Kunden mit verschiedenen Feldern und Bauten gab es mehr als genug verschiedene Aufgaben. Teilweise auch des Öfteren über Tage Wiederholungsaufgaben, aber Projektphasen waren immer rege interessant.

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Versprechen wurden gebrochen

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei nicos AG in Münster gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmospäre ist ängstlich geworden, mein Team war mal optimistischer.

Image

ich höre nichts Gutes mehr

Work-Life-Balance

Gegen Homeoffice wurde unverständlicherweise vorgegangen. Es gab dazu auch mal eine Aussage, die nicht eingehalten wurde. Davon abgesehen habe ich zeitlich viel Spielraum, was aber für Kollegen in anderen Abteilungen nicht zutrifft.

Karriere/Weiterbildung

Mir wurden Weiterbildungsmöglichkeiten versprochen, doch diese wurden nicht eingehalten. Wenn xy nicht im Vertrag steht, dann wird das mündliche Versprechen dazu gebrochen.

Gehalt/Benefits

Es gibt Mitarbeiterboni, die auch genutzt werden. Das Gehalt scheint mir sehr ungerecht verteilt zu sein im Unternehmen. Beförderungen ohne Gehaltsanpassung gibt es auch.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es ist ein Dienstleister, der von Natur aus einen niedrigen ökologischen Fußabdruck hat und damit hausiert. Der Vorwurf von Greenwashing zu manchen Aussagen ist nicht falsch. Soziale Beiträge blieben mir leider nicht im Gedächtnis.

Kollegenzusammenhalt

Seit der einführung der Rainbowteams gibt es immer mehr Einzelgänger. Die Leute fühlen sich nicht abgeholt in den Teams.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe gute Vorgesetzte erlebt, die mich gefördert haben und ich Ihnen dankbar bin. Leider sind mir die obersten Etagen nur negativ in ihrem Handeln aufgefallen.

Arbeitsbedingungen

Meine Anfragen blieben unbeantwortet.

Kommunikation

Ich kann noch recht frei Kommunizieren, ich weiß aber auch, was ungern gehört wird.

Interessante Aufgaben

Ich konnte viel lernen durch meine Aufgaben.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Mehrfachbewertung

Guter Arbeitgeber mit modernem Büro und zeitgemäßem Equipment

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei nicos AG in Münster gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Flexible Arbeitszeiten und sehr gute work-life-balance
- Dienstwagen
- Moderne Einrichtung und modernes Equipment

Verbesserungsvorschläge

- Kommunikation ist der Schlüssel. Wenn Systeme eingeführt und entwickelt werden sollte vor Einführung mit den Kollegen geredet werden
- Feedback sollte ernst genommen werden -> meist folgt auf Feedback, Kritik
- Die Führungsebenen sollten mehr mit Mitarbeitern kommunizieren die direkt mit dem Kunden arbeiten

Work-Life-Balance

Ich habe bisher keine Probleme und nicos ist sehr flexibel mit der Anwesenheit

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsbudget zu bekommen ist schwierig und man muss aktiv dranbleiben...

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist angemessen.

Umgang mit älteren Kollegen

Alle Kollegen werden gleich behandelt.

Vorgesetztenverhalten

Mein Vorgesetzter bemüht sich sehr eine gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen

Kommunikation

Die Kommunikation intern in verschiedenen Abteilungen oder von der Führungsebene ist teilweise schlecht. Es werden Systeme angeschafft und entwickelt ohne mit den Abteilungen zu reden die diese benutzen sollen

Interessante Aufgaben

Es gibt verschiedenste Aufgaben und Themen die übernommen werden können


Arbeitsatmosphäre

Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 87 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird nicos durchschnittlich mit 3 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche IT (4 Punkte). 29% der Bewertenden würden nicos als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 87 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Umgang mit älteren Kollegen und Gleichberechtigung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 87 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich nicos als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.