Durch die Einschränkung im Home Office & Büroleiterwechsel nahm man in Kauf, dass etliche starke Kräfte gekündigt haben.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Miteinander unter den Kollegen. Leider aber auch Abteilungsabhängig.
Verbesserungsvorschläge
Allen Mitarbeitern zuhören und Verbesserungsvorschläge annehmen, dann würden die Mitarbeiter auch nicht reihenweise kündigen
Arbeitsatmosphäre
War jahrelang extrem gut. Aber mit dem Jahr 2025 - Büroleiterwechsel & Einschränkung im Homeoffice - kam es zu viel Getuschel und Unmut auf allen Ebenen. Man ist immer mehr mit Bauchschmerzen ins Büro gegangen. Ferner gab es ab 2025 kein Bindeglied mehr zwischen RAe und Assistenzteam. Man hatte keinen Ansprechpartner mehr vor Ort um Dinge - wie beispielsweise Gehalt - ansprechen zu können.
Kommunikation
Ist leider über die Jahre immer weniger geworden. Wenn man nicht aktiv Punkte angesprochen hat, ist die Führungsriege nie auf einem zugegangen. Man wurde immer wieder vertröstet und hingehalten.
Kollegenzusammenhalt
Zusammenhalt war mega.
Work-Life-Balance
War mal sehr gut durch den Wechsel zwischen Büro & HO. Seit 2025 war nur noch ein Tag in der Woche HO mögilch. Ausnahmen sollten genehmigt werden, wurden aber am Ende nie angewendet. Dadurch kam es immer mehr zu Unmut. Besonders dann, wenn es Kollegen aus dem Supportbereich gab, die einfach länger im HO geblieben sind, ohne Genehmigungen zu haben.
Vorgesetztenverhalten
Am Ende super schwierig, Wenn der Chef schlechte Laune hatte, hatte man diese automatisch auch; weil einfach unfiltert alles nach "unten" weitergegeben wurde. Aber wehe, man kam selbst mit schlechter Laune ins Büro. Dann durfte man zum Gespräch, weil die privaten Angelegenheiten nichts im Büro verloren haben. Nach Außen hin hat man immer Interesse sugeriert, aber wenn man dann ins Gespräch gegangen ist, wurde alles klein gehalten.
Interessante Aufgaben
Aufgabengebiet war vielfältig und interessant.Schwierig war, dass die Chefs nicht gesehen haben, was man alles leistet und das Aufgabengebiet hinterfragten. Das zeugt nicht von gutem Vorgesetzenverhalten.
Gleichberechtigung
Ich fühlte mich nie unfair behandelt. Am Ende war aber jeder für sich selbst und sein Gehalt/Ansehen verantwortlich. Die Gehälter der Assistenzen wurden durch einen IT Fehler intern veröffentlicht, dadurch war für alle zu sehen, wie enorm die Unterschiede zwischen den Gehältern sind.
Umgang mit älteren Kollegen
Hierzu kann ich nichts schlechtes sagen. Ich habe Kollegen in Rente gehen sehen.
Arbeitsbedingungen
Es wurden offensichtliche Unterschiede zwischen Anwälten und Assistenten gemacht. Schließlich bringen die Anwälte Geld rein, also bekommen diese auch die schicken weißen Möbel und die Assitenten die unschönen grauen Möbel. Bei Bedarf bekam jeder Mitarbeiter einen höhenverstellbaren Tisch. Es gab Essensgutscheine und der Betriebsarzt kam einmal im Jahr.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ist bis zu meinem Weggang nicht komplett umgesetzt worden. Von oben gab es die Ansage Akten digital zu führen, aber am Ende hat man doch extrem viel ausgedruckt, weil die Chefs so besser arbeiten konnten. Müll sollte getrennt werden, Mitarbeiter hielten sich aber nicht daran
Gehalt/Benefits
War absolut in Ordnung, aber man musste dafür auch stark kämpfen
Image
Nach außen glänzt natürlich alles mehr, als das es das von innen tut. Das starke Ego von einigen Vorgesetzen macht viel kaputt
Karriere/Weiterbildung
keine Chance der Weiterbildung.