Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 23.7.2026
Der Norddeutsche Rundfunk wird von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet, das Gesamtbild fällt ausgeglichen aus. Besonders positiv heben Bewertende die Aufgabenvielfalt hervor: Journalismus, cross-mediale Projekte und die ARD-Vernetzung sorgen für abwechslungsreiche Tätigkeiten. Gehalt und Sozialleistungen gelten als sicher und tariflich gut geregelt.
Das Vorgesetztenverhalten ist ein zentraler Kritikpunkt. Bewertende beschreiben steile Hierarchien, mangelnde Unterstützung und in Einzelfällen überforderte Führungskräfte sowie unangemessenes Verhalten. Ein kultureller Wandelprozess soll laut einigen Bewertungen bereits laufen, schreitet aber langsam voran. Der Kollegenzusammenhalt wird unterschiedlich eingeschätzt: Viele loben gegenseitige Unterstützung und Teamgeist, andere bemängeln abteilungsabhängige Unterschiede ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten beim Norddeutscher Rundfunk wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige Vorgesetzte als offen und wertschätzend beschrieben werden, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Wenige Nutzer:innen berichten von steilen Hierarchien und mangelnder Unterstützung. Zudem wird das Verhalten einzelner Führungskräfte als unkontrolliert und überfordert wahrgenommen, wobei Vetternwirtschaft und unverständliche Entscheidungen bemängelt werden. Ein Bericht aus dem Jahr 2023 soll zudem einen kulturellen Wandlungsprozess angestoßen haben, der die Führungskultur an zeitgemäße Standards anpassen soll. Wenige Nutzer:innen merken an, dass sich die Situation im Vergleich zu früher verbessert habe, und einige beschreiben die meisten Führungskräfte als fair. Insgesamt zeigt sich jedoch, dass das Vorgesetztenverhalten ein Bereich mit Entwicklungspotenzial bleibt.
Der Kollegenzusammenhalt beim Norddeutscher Rundfunk wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben die Zusammenarbeit als unterstützend und teamorientiert, heben gegenseitige Hilfsbereitschaft hervor und empfinden den Zusammenhalt unter den Kolleg:innen als stark. Auch die Kolleg:innen selbst werden von einigen als überwiegend positiv wahrgenommen.
Gleichzeitig äußern einige Nutzer:innen kritische Einschätzungen: So soll eine ausgeprägte Hierarchie den Zusammenhalt beeinträchtigen, und die Offenheit im Umgang miteinander lasse mancherorts zu wünschen übrig. Zudem geben einige an, dass die Qualität des Miteinanders stark von der jeweiligen Abteilung abhängt. Dies spiegelt die insgesamt ausgeglichene Bewertung dieser Kategorie wider, in der positive und kritische Stimmen nahezu gleichgewichtig vertreten sind.
Die Arbeitsatmosphäre beim Norddeutschen Rundfunk wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben das Arbeitsklima als freundlich und kollegial, heben flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum Homeoffice hervor und loben den entspannten Umgang unter Kolleg:innen. Trotz der Unternehmensgröße und laufender Transformationsprozesse empfinden manche die Atmosphäre als vielseitig und positiv, was sie auf das Engagement von Führungskräften und Mitarbeiter:innen zurückführen. Auf der anderen Seite berichten wenige Nutzer:innen von überforderten Vorgesetzten sowie von einer ungleichen Behandlung externer Mitarbeiter:innen, denen eingeschränkte Berechtigungen gewährt und weniger attraktive Aufgaben zugewiesen werden. In der Gesamtschau ergibt sich ein ausgeglichenes Bild, das weder klar positiv noch negativ ausfällt.
Die Kommunikation beim Norddeutschen Rundfunk wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige sehen sie als grundlegend funktionierend, betonen jedoch, dass Detailinformationen besser weitergegeben werden könnten und mehr Klarheit wünschenswert wäre. Die interne Kommunikation gilt zwar als akzeptabel, jedoch fehlt es manchmal an Wertschätzung, besonders im Programmbereich. Positiv wird erwähnt, dass sich die Fehlerkultur durch einen kulturellen Wandel verbessert. Zudem variiert die Kommunikation je nach Abteilung und erfordert eine aktive Beteiligung der Mitarbeiter:innen.
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