Ihr Unternehmen?

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NordWestBahn 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Es ist Luft nach oben aber es ist auch nicht alles schlecht.

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2015 im Bereich Produktion bei NordWestBahn GmbH (NWB) in Osnabrück gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Pünktliche Bezahlung,
Arbeitszeitgesetze wurden strikt eingehalten,
Schichten endeten auch bei Unregelmäßigkeiten meist pünktlich,
Weihnachtsgeld,
Wasserspender in den Meldestellen,
offener Umgang miteinander - #GernePerDu #WirSindTransdev

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Richtig schlecht fand ich gar nichts. Ich fand manche Sachen einfach ausbaufähig wie z.B. die Urlaubsplanung (die Urlaubsgruppen waren deutlich besser, dort wurden die Wünsche und Bedürfnisse durch Absprachen der Mitarbeiter untereinander besser berücksichtigt und durch eine gemeinsame Konfliktlösung konnte allen geholfen werden )

Verbesserungsvorschläge

Soll ich die wirklich machen? Wird doch leider eh nicht beherzigt; nicht umsonst wurde durch die Mitarbeitenden due Vermutung geäußert, dass man nichts ändern möchte n :'-(

Jedenfalls ist unter den anderen Bewertungen hier immer kommuniziert worden (wortwörtlich: "Uns ist das Feedback wichtig, wir möchten etwas ändern"). Gemerkt hat man davon leider nicht so viel. (Aber den Schuh muss sich der Arbeitgeber am Ende selbst anziehen, wenn die Mitarbeiter wegen mangelnder Wertschätzung oder fehlender Motivation das Unternehmen verlassen.)

Dennoch könnte man mal die Schichtgestaltung (Inhalte und Dauer) sowie die Urlaubsplanung zugunsten der Mitarbeitenden überdenken...

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre auf dem Zug in Ordnung. Wer aber hier Wertschätzung für seine Arbeit erwartet, der wird aber leider enttäuscht, man ist eine Nummer, nicht mehr und nicht weniger. Bist du mal nicht mehr, wird dir niemand hinterher trauern.

Image

Wie überall in der Branche, man ist aber bemüht durch gezielte Maßnahmen das Image zu verbessern. Klappt mal besser und manchmal auch nicht.

Work-Life-Balance

Wir sind bei der Eisenbahn, da gehört Schichtdienst mit all seinen Facetten leider dazu. Wenn man langfristig einen Tag tauschen oder dort frei haben wollte, war das je nach Planungsorgan oft aufwendiger, wenn man aber mal wirklich kurzfristig frei brauchte oder einen Dienst tauschen wollte, war das über den Personalplaner in der Regel meistens ohne Probleme möglich.

Ich zumindest konnte mich da nicht beschweren. Ist aber auch sicherlich vom jeweiligen Personalkoordinator / Personalplaner abhängig gewesen. Ein Geben und Nehmen ist da aber sicher auch von Vorteil, genauso wie die Abnahme offener Schichten und der Tausch freier Tage.

Karriere/Weiterbildung

Wie sagte ein Vorredner: Am besten man macht einfach nur das, wofür man eingestellt wurde und hat keine Bedürfnisse nach persönlicher sowie fachlicher Weiterentwicklung .

Leider muss man sagen, dass Karrieresprünge so gut wie gar nicht möglich sind oder nur den "Ja und Amen Sagern" vorbehalten ist. Interne Stellenausschreibungen werden zwar gemacht, unter den Kollegen ging aber immer wieder das Gerücht herum, dass Stellen bereits lange vor der Ausschreibung nachbesetzt sind und nur intern ausgeschrieben werden müssen) Viele Kollegen, die wirklich etwas auf dem Kasten haben (und auch die erforderlichen Kompetenzen hatten und dies auch nachweisen konnten), hatten gegenüber den jetzigen Mitarbeitern (die Anforderungen an eine Stelle gar nicht erfüllten), das Nachsehen gehabt und hätten infolge dessen auch mittlerweile das Unternehmen verlassen, weil sie keine Perspektive sahen.

Mutmaßen kann man in dem Bezug nur, dass man von der Arbeitgeberseite vielleicht auch einfach nur Angst hatte, dass diese Mitarbeiter etwas zum positiven hin verändern wollten. Schade, dass man seine eigenen Mitarbeiter nicht fördert und Potentiale für sich nutzt.

Gehalt/Benefits

In Ordnung, könnte immer mehr sein. Es wird halt nach Tarif bezahlt. Wenn man bereit ist, seine Freizeit gegen Arbeit zu tauschen, vergütet der Arbeitgeber dies auch entsprechend und es wird auch durch einige Kollegen in Anspruch genommen. Auch arbeiten am dritten Einsatzort wurde entsprechend honoriert

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt auf den Zügen war mehr oder weniger super. Man sitzt meistens gemeinsam in einem Boot und machte gemeinsam das Beste aus der Situation. Klar gibt es auch Mitarbeiter mit denen man besser und schlechter zurechtkommt. Mit dem einen oder anderen kann man eine gute Zeit auf der Arbeit verleben und auch lachen, was gerade dann gut ist, wenn es mal nicht so läuft wie es laufen soll. Im Fall des Falles kann man sich aber auf die meisten verlassen.

Was die gegenseitige Unterstützung angeht, kam es immer darauf an: Die Leute die lange dabei sind, halfen sich gegenseitig und nahmen sich auch gegenseitig Arbeit ab und denken auch mit; bei den neu dazu gekommenen Kollegen ist das immer unterschiedlich, viele sind aber nur auf ihren eigenen Vorteil bezogen gewesen und taten nur das, was auf ihrem Zettel stand und was sie entsprechend machen mussten, nicht mehr und nicht weniger...

Schwieriger war es beim Thema Rauchen auf dem Zug, was eigentlich verboten war, da wurde nicht immer Rücksicht auf den Gegenüber genommen und das Verbot auch gerne mal ignoriert... Handlungsbedarf außer ner E-Mail sah man seitens der Führungskräfte oder ÖBL leider nicht.

Umgang mit älteren Kollegen

Ist in Ordnung.

Vorgesetztenverhalten

Es hätte besser sein können... Fachliche und Soziale Kompetenzen fehlten in den meisten Fällen. In der Regel handelte es sich bei den Vorgesetzten um ehemalige Kollegen, die ihren "neuen" Job nur durch "Ja und Amen" sagen bekommen haben oder weil sie durch betriebliche Verfehlungen auffielen. Mitarbeitern gegenüber wurde gerne Kritik geäußert, aber Wertschätzung gab es leider nicht oder nur in seltensten Fällen bei anderen Kollegen. Darüber hinaus übernahm die Führungskraft gerne die Aufgabe der Urlaubseinteilung für den Mitarbeiter, weil sich die Planungen nicht mit den Wünschen des Arbeitgebers vereinbaren ließen. Mitarbeitergespräche wurden leider auch vernachlässigt oder nur mit neuen Kollegen gefühlt (was vielleicht auch daran lag, weil es für über 120 Mitarbeiter nur zwei Führungskräfte gab) Vielleicht hat sich das mittlerweile geändert.

Viele Mitarbeiter meiden die Betriebsleitungen zu den Bürozeiten der Führungskräfte konsequent, weil sie eigenen Aussagen nach, keine Lust auf eine Begegnung mit ihrer Führungskraft haben. Das finde ich persönlich etwas schade könnte aber auch auf das Führungsverhalten oder die Persönlichkeit der einzelnen Personen zurückzuführen sein.

Arbeitsbedingungen

Auch hier ist es schwierig eine konkrete Antwort zu geben aber ich versuche es mal. Die Pausen- und Bereitschaftsräume sind in Ordnung (auch wenn nicht überall der Fernseher funktioniert und man das nicht änderte). Die Sauberkeit auf den Führerständen und dem Zug könnte aber teilweise besser sein, oftmals stehen die Toiletten auf dem Zug störungsbedingt oder weil sie regelrecht verdreckt sind nicht zur Verfügung. Das ist teilweise etwas ungünstig, wenn man mal zwischendurch auf die Toilette musste. Die Sauberkeit auf den Führerständen ist aber oftmals ausbaufähig gewesen, hier kann der Arbeitgeber nur bedingt einwirken und an die anderen Mitarbeiter appelieren was auch hin und wieder geschah. Für die Bedingungen die durch DB InfraGo verursacht werden, kann die NWB nichts.

Schön wäre es, wenn man die Schichten hinsichtlich der Inhalte mit den BAU-Zeiten und Gastfahrten mal überdenken und überarbeiten sowie auch mal die Anpassung der Schichtzeiten überdenkt, 10:45 sind schon teilweise ziemlich lang und anstrengend und der Job des Triebfahrzeugführers ist ja nun mal geprägt man Verantwortung.

Kommunikation

Positive Sachen wurden durch die Geschäftsführung mit den unteren Stellen kommuniziert, auch die Netzleiter:innen und Vorgesetzten haben ihre Mitarbeiter über Besonderheiten und Neuigkeiten informiert

Mit der Leitstelle war die Kommunikation oftmals etwas schwierig, teilweise lag es daran, dass diese völlig überfordert waren, weil zu viel auf einmal passiert war und sie einfach unterbesetzt waren. Der Umgang untereinander ist auch vom Mitarbeiter dort abhängig (ein paar waren aber sehr Befehlshaberisch und meinten ihre Position ausnutzen zu müssen

Kommunikation mit der Führungskraft fand nur statt, wenn man sich zufällig begegnet ist oder Redebedarf bestand. Man hatte das Gefühl, dass seitens der Führungskräfte Kommunikation nur stattfindet, wenn irgendwo der Schuh drückte oder mal wieder der Urlaub nicht so genehmigt werden konnte, wie sich der Mitarbeiter das gewünscht hätte. Positiv muss man aber auch erwähnen, dass - sofern man als Mitarbeiter Redebedarf oder ein Anliegen hatte - einem immer die Türen offen standen.

Was aber (leider) auch gut funktionierte, war der "Buschfunk", der aus Neid und Missgunst gegenüber anderen Kollegen nicht immer nur positiv war.

Gleichberechtigung

Kann ich nichts negatives zu sagen.

Interessante Aufgaben

Gab es leider so gut wie gar nicht. Man fährt halt seine Schichten runter und geht dann zum Feierabend nach Hause. Die eine Schicht hatte von den Inhalten mehr Abwechselung, die andere Schicht wat eher monoton. Wichtig war für mich aber, dass sich das am Ende ausgeglichen hatte und das war oft der Fall. Interessant waren hin und wieder Aufgaben während der Bereitschaften, wenn man nicht gerade die Fehler der Leitstelle ausbaden muss und nur am Rangieren ist.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Deine Personalabteilung, Personalreferentin
Deine PersonalabteilungPersonalreferentin

Liebe:r Ex-Kolleg:in,

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen bei uns so ausführlich zu schildern. Auch wenn dein Arbeitsverhältnis bereits 2015 endete, sprechen viele deiner Punkte Themen an, die für uns weiterhin relevant sind.

Wir wissen, dass die Urlaubsplanung nicht immer reibungslos läuft. Bei der Schichtgestaltung bleibt uns aufgrund tarifvertraglicher Regelungen nur wenig Spielraum, was sich natürlich auch auf Urlaubsanfragen auswirkt. Auch die Kommunikation zwischen Mitarbeitenden, Leitstelle und Führungskräften ist ein Bereich, an dem wir kontinuierlich arbeiten. Hier konnten wir in den vergangenen Jahren jedoch schon deutliche Verbesserungen herbeiführen. So werden alle Führungskräfte beispielsweise regelmäßig auch zum Thema Kommunikation geschult und über das Intranet sowie regelmäßige "Informationen der Geschäftsführung" per Email versuchen wir, möglichst alle Kolleg:innen zu aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.

Zum Thema Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten möchten wir klarstellen: Jede:r interne Bewerber:in erhält - sofern er oder sie alle formalen Anforderungen erfüllt - mindestens die Chance auf ein Vorstellungsgespräch. Zudem zeigen viele interne Karrieren, dass Perspektiven zur Weiterentwicklung bestehen. Die Mehrheit unserer Führungskräfte stammt aus den eigenen Reihen. Persönliches Engagement ist dabei aber natürlich ein entscheidender Faktor.

Arbeitsbedingungen, etwa bei der Sauberkeit auf den Zügen, bleiben eine Herausforderung, die wir nur gemeinsam mit unseren Partnern lösen können. Wir sind und bleiben dazu selbstverständlich am Ball.

Dein Feedback sehen wir nicht als Rückblick auf die Vergangenheit, sondern als Bestätigung, dass wir an diesen Themen stetig dranbleiben müssen. Insofern nochmals: Vielen Dank!

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.