24 von 106 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
24 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
24 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Pünktliche Lohnzahlungen, Urlaubs und Weihnachtsgeld
Dafür reicht der Platz hier nicht aus
Neuer Standortleiter der sich endlich mal von der verstaubten Ansicht trennt, das auch die Arbeiter in den Montagen/Fertigungen nicht nur Unkostenfaktoren sind, sondern das sind diejenigen die den Laden am Laufen halten und nicht die, die in den oberen Etagen sitzen und nur Sprüche klopfen.
Keine Möglichkeit seinen Arbeitsplatz mitzugestalten. Alles wird von oben vorgegeben. Dadurch geht sehr viel Potential verloren. Das drückt enorm die Stimmung der Arbeitnehmer und schlägt sich auf entsprechend auch auf die Qualität und Motivation. Wenn man nur ansatzweise mal auf die Mitarbeiter hören würde, könnte man wahrscheinlich den doppelten Umsatz machen. Es wird aber gerne alles verkompliziert. Wirklich schade wenn man als Arbeitnehmer dazu genötigt wird nur noch Dienst nach Vorschrift zu machen.
Gibt es nur für bestimmte Mitarbeiter......ein schlauer Mitarbeiter wird zu teuer. Deshalb kann man die Mitarbeiter besser im Dunkeln lassen.
Fast sehr gut
Da wird nur drauf rumgehackt das Sie die Leistung nicht mehr bringen
0 Sterne gibt es leider nicht
Laut, nichts innovatives, mit sehr viel Luft nach oben
Unter den Kollegen teilweise sehr gut. Aber von oben nach unten nur in einer Richtung
Gleichberechtigung.....was ist das?
kollegialer Zusammenhalt
Meine work-life balance
Gehalt
Das ist aber eher subjektiv und nur aus Sicht meiner derzeitigen Position.
Alles in allem hat der Konzern sehr viel ungenutztes Potential, was aber nicht erkannt wird.
Vieles lässt sich ja bereits herleiten an den zuvor getätigten Aussagen und wenn man aufmerksam gelesen hat.
1. Grundsätzlich sollte man den jeweiligen Ländern mehr Kompetenzen und Verantwortung übertragen.
2. Zuhören wäre mal ganz gut. Was sagen die Mitarbeiter (über alle Abteilungen hinweg) zu den Plänen des Managements?
4. konstruktive Kritik zulassen und darauf eingehen
5. Kompetenzen und Expertise der Mitarbeiter nutzen
6. Verantwortung übernehmen
7. Unternehmenskultur in Richtung Wertschätzung und Motivation ausrichten. Die Hygienefaktoren sind stark in Schieflage geraten
8. Basisprozesse im Unternehmen müssen zwingend überarbeitet und optimiert werden, um Kapazitäten frei zu bekommen. Hier herrscht eher eine Art Wildwuchs an Prozessen. Symptome werden bekämpft, aber nicht die ursprünglichen Probleme. SixSigma im großen Stil mit Fokus auf die Prozesslandschaft wäre sicherlich mal ganz hilfreich und besser investiertes Geld.
Es gibt noch wesentlich mehr Punkte die zu verbessern wären, da hat hier aber nichts verloren.
schwierig zu bewerten, da es stark von der jeweiligen Abteilung abhängig ist. Im Vertrieb fängt es bei Angst an und endet bei vorgetäuschter Euphorie. Zugegeben, es gibt Zeiten da macht es wirklich richtig viel Spaß und dann gibt es Zeiten da würde man am liebsten sofort flüchten. Dies fällt und steht mit dem höheren Management.
Es wirkt derzeit eher plan- und hilflos...reiner Aktionismus ohne Rücksicht auf Verluste. Verblendet von der eigenen Idee hört man nicht auf die Expertise seines "Humankapitals" und wundert sich im Anschluss über schlechter werdende Zahlen. Aussagen wie "hab ich doch vorhergesagt" oder "das können wir aus den und den Gründen nicht machen" werden konsequent im Keim erstickt.
Stattdessen hält man den Vertrieb klein und wenn eine vermeintliche Strategie nicht funktioniert heißt es der Vertrieb ist schlecht und braucht dringend eine Schulung. Ich kann bis heute nicht verstehen wie man so weit von der Realität entfernt sein kann! Womöglich liegt es an dem nicht vorhandenen Wissen oder falscher Wahrnehmung. Schlussendlich werden Ja-Sager herangezüchtet und konstruktive Kritik wird schlichtweg ignoriert oder zum Schweigen verdammt.
mehr Schein als Sein.
Im Homeoffice, mit dem richtigen Vorgesetzten, wirklich ausgezeichnet.
Zugegeben man arbeitet mehr als man dürfte, aber dafür hat man wirklich eine Menge Freiheiten und man wird auch nicht gleich an den Pranger gestellt. Wäre die Unternehmenskulter nicht so schlecht wie im Moment, sind sehr viele Kollegen mehr als bereit ihr letztes Hemd für das Unternehmen und die Kollegen zu geben...aber das war einmal und ist lange her. Es gab mal eine Zeit in der ich mich im Unternehmen richtig zu Hause und angekommen gefühlt habe. Das ein Unternehmen bzw Konzern hin und wieder Veränderungen unterliegt ist völlig normal und liegt in der Natur des Unternehmertums, aber es geht seit Jahren wirklich konsequent nur bergab. Das wiederum ist darauf zurückzuführen, das wir nur noch von außerhalb Deutschlands gesteuert werden und keinerlei Einfluss mehr auf unsere Arbeitskultur (dies inkludiert auch die Einkaufskultur von deutschen Kunden) haben. Man hat seitens des Managements scheinbar völlig den kulturellen Aspekt der jeweiligen Länder vergessen. Es ist als glaube unser Management die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und wenn etwas nicht klappt lag es anderen Einflussfaktoren.
Karriere nur bedingt und mit sehr guten Beziehungen nach ganz oben möglich.
Weiterbildung: Unternehmenssprache englisch. Beispiel, interne Schulungen und Trainings finden auf englisch statt, einen Englischkurs für die Leute, die es erbitten und als notwendig erachten, gibt es nicht. Finde den Fehler!
Gehalt sehr gut! Liegt aber daran das man früher wesentlich besser wertgeschätzt wurde. Würde ich heute in das Unternehmen einsteigen, wäre das Gehaltsbenchmark wesentlich niedriger.
Damals wurde ich im Gespräch sogar noch hochgehandelt. Eine schöne Erinnerung an frühere Zeiten :-)
Das ist schon recht gut, aber verbesserungswürdig. Ich denke hierbei aber eher an die ständigen Sonderfahrten, da wir wieder einmal zu spät oder nicht planmäßig liefern.
Was das Sozialbewusstsein anbelangt...naja, gegenüber 2018 haben wir nur noch 10% der ursprünglichen Außendienstmitarbeiter. Der Rest wurde gekündigt oder es wurde der Weggang einfach hingenommen.
Dieser ist wirklich einzigartig! An der Basis hält man noch zusammen und unterstützt sich. Insbesondere wenn es darum geht die richtigen Dinge durchzusetzen ohne dass das Management davon etwas mitbekommt. So wurden schon viele Umsätze, Projekte und Kunden gerettet.
So wurde zudem noch einiges über die Jahre hinweg gerettet. Jedoch funktioniert dies nicht mehr lange, da viele Kollegen mittlerweile dazu neigen zu resignieren oder es bereits sind. Hinzu kommt das viele der Kollegen Angst haben von heute auf Morgen Ihren Job zu verlieren. Da klingelt einfach unverhofft das Telefon und Dir wird unter irgendwelchen fadenscheinigen Argumenten mitgeteilt das Du für das Unternehmen nicht mehr von Wert bist. ...Sehr traurig, aber mehr dazu unter dem Punkt Vorgesetztenverhalten.
Ältere Kollegen befinden sich zum jetzigen Zeitpunkt in der Situation hoffentlich zeitnah ein Angebot zum vorzeitigen Weggang zu bekommen, solange es die Rente nicht wesentlich beeinflusst. Zugegeben sind ja auch nicht mehr viele da. Man hat die Expertise dieser Kollegen nicht mehr für notwendig erachtet. Sehr schade, da wir in vielerlei Fällen das Rad nun neu erfinden. Was den Kosten-Nutzen Faktor in dieser Angelegenheit anbelangt, würde ich behaupten das es günstiger gewesen wäre die älteren Kollegen zu behalten.
In meinem Fall bin ich sehr mit meinem Vorgesetzten zufrieden! Im allgemeinen kann ich jedoch sagen das auch dieser keinen größeren Einfluss geltend machen kann. Desto höher man in der Hierarchie schaut, desto schlechter wird es...ich habe seit langem niemanden mehr mit guter Führungskompetenz gesehen. Diese scheint gänzlich verschwunden und es gibt nur noch Ja-Sager. Mitarbeiter sind in der Regel nur noch Nummern, Führsorgepflichten werden regelmäßig vernachlässigt. Es wird nur noch Aktionismus betrieben. Du bist nur gut, wenn Du den Mund hältst und das tust was man von Dir verlangt.
Ehrlicherweise muss ich sagen das ich nur noch wegen des Geldes hier arbeite und meinen direkten Vorgesetzten habe, sonst wäre ich längst weg. Es ist traurig das so zu formulieren, aber ich habe mich damit abgefunden und mache Dienst nach Vorschrift, wartend und hoffend das es wieder besser wird und ich wieder meine Kompetenzen ausspielen darf.
Homeoffice. Die Geräte die einem zur Verfügung stehen sind gut. Laptop, iPhone, Tablet, Drucker und weitere Peripherie. Allerdings ist die Softwarelandschaft schon sehr verwirrend und gibt unterschiedlichste Informationen zu selben Themen wieder. Im Grunde würde ich es beschreiben, das ich unseren Daten aus dem System nicht vertraue und gezwungen bin es wiederkehrend gegenzuprüfen.
Eher suboptimal. Jeder macht das was er für richtig hält und mit etwas Glück erfährt man auch das es gerade neue Regularien oder Verantwortlichkeiten gibt. Hier ist der Mitarbeiter gefragt sich selbst um die News zu kümmern. Das einzige was noch halbwegs gut funktioniert ist der Flurfunk.
Die scheint mir schon noch irgendwie vorhanden, viel kann ich dazu aber nicht beisteuern. Grundsätzlich verhält es sich momentan so das Ja-Sager gern gesehen sind. Wenn man "unbequem" ist, wird es eher schwierig.
Mittlerweile nicht mehr. Früher (bis ca. 2022) durfte man noch unter der generellen Strategie des Konzerns seine eigene Strategie gegenüber Kunden fahren und war damit super erfolgreich. Heute ist man nur noch damit beschäftigt Ideen und Vorgaben des höheren Managements widerwillig gegenüber der Kunden umzusetzen und zu verteidigen, obwohl man genau weiß das die Vorgaben moralisch, ethisch als auch unternehmerisch schädlich für das Geschäft sind. Vertrauensverlust beim Kunden ist vorprogrammiert und man versucht eigentlich nur noch seine persönliche Reputation beim Kunden zu schützen, damit man vielleicht in ferner Zukunft nochmals Geschäft beim Kunden aufgreifen darf. Das ist alles andere als eine interessante Aufgabe!
schlecht aufgrund inexistenter Fehler-Kultur
Fremdwort
fast kein ehrliches
fast diktatorisch, failure is no Option
von oben herab, teils mit scharfem Ton
Frauen werden vom Top-Management bevorzugt
wenige
Dass er immernoch Leute befristet einstellt um sie dann ,wenn sie teurer würden, wieder zu entlassen und andere einzustellen.
Endlich erkennen dass eine Firma NICHTS ist ohne ihre Mitarbeiter und dass diese Menschen sind, die auch nur ein (!) Leben haben. Vielleicht möchte man irgendwann eine Familie gründen, muss ein Auto kaufen, braucht eine Wohnung. Mit einer über Jahre befristeten Stelle wird man eher krank!
Locker bis wolkig
In Teilzeit geht's
Da ist Luft nach oben
Kommt auf den Kollegen an
Lässt sich nur sehen wenn es was zu meckern gibt. Lob eher sehr selten.
Man muss den Anfang machen
Gehalt war damals okay, Karriere null möglich trotz Einsatz über mehrere Jahre. Immer nur Befristungen. Auf Dauer nicht zu wissen wie es weitergehen wird ist natürlich Aa
Ist relativ
Nette Kollegen, Freundschaften bilden sich und es war immer lustig
fair und verständnisvoll
Man konnte in verschiedene Bereiche eingesetzt werden
Gutes Gehalt und 35 Std. Woche. Interessante Tätigkeiten.
Manche Mitarbeiter sind fachlich eine 1A aber Menschlich eine Katastrophe, dass kann dem Unternehmen Schaden.
War im großen und ganzen gut.
War nie eine Problem von Urlaub bis kurzfristig freien Tag.
Hab ich nie erlebt.
IG Metall Tarif und viele Zulagen.
Viel zu viel Plastik beim Versand.
War das einzige was nicht gut war, von Mobbing bis Ignoranz.
War kein Thema bzw. Nachteil für älter Mitarbeiter.
Waren mir gegenüber immer Fair und freundlich.
War sehr laut man konnte sich oft schlecht konzentrierten.
Verbesserungswürdig.
Alles in einem, gutes Geld für leichte Arbeit
Kommunikation wichtiger Themen.
Auf Arbeitnehmer hören
Sehr Abteilungs abhängig. In vielen Fällen wird aber nicht viel wertgeschätzt. Dennoch ist die Arbeitsstelle an sich gut
Mitarbeiter reden eher schlecht über die Firma. Die Arbeit selbst dafür angenehm und gute Bezahlung.
Angenehme Arbeitszeiten + 30 Tage Urlaub, die gut eingeplant werden können. Top!
Wird leider nicht wirklich gefördert
Gehalt sowie extra Zahlungen top
Gibt so Aktionen die zeigen sollen wie umweltbewusst wir sind, aber packen alles in viel Plastik ein, nur um es in eine andere Halle zu bringen. Einmal im Jahr werden Spendengelder gesammelt. Also unterschiedliche Meinungen hier
An sich sehr gut, kommt trotzdem sehr auf die Abteilung an.
Ältere Kollege werden ernst genommen, durch deren Erfahrung und dadurch was die alles durch gemacht haben. Förderung nicht so
Neue Ideen werden nicht umgesetzt, obwohl immer danach gefragt wird. Wenn die Zahlen schlecht sind, wird Stress gemacht
Maschinen sind veraltet. Super schlechte Luft in den Hallen. Dafür gute Beleuchtung
Regelmäßige Online Meetings, egal aus welcher Abteilung man kommt.
Top, alles gut.
Arbeitsbelastung ist gut. Man überarbeitet sich nicht. Auf Verbesserungsvorschläge wird nicht gehört
lange Wege,
veralterte Produkte, wenig Innovation
wenn man sich nicht wehrt, wird man überhäuft mit Arbeit und Aufgaben
intern ausgeschriebene Stellen werden gerne auch nur pro forma ausgeschrieben
kaum Steigerung in den letzten Jahren
deshalb bin ich noch dabei
keine Führungsperson
keine klare Struktur
Aufgabengebiet ist sehr interessant
In meiner und auch vorhergehenden Bewertungen wurden ja teils auch gute Dinge erwähnt, generell kann man sagen, dass die Bewertung mit den Durchschnittlich 2,5 Sternen und die angesprochenen Themen in den anderen Bewertungen zutreffen. Daher würde ich hier gerne mehr Positives schreiben, kann es aber leider nicht.
Die Marketing und Verkaufsstrategie. Wenn beim Marketing und Verkauf (Kosten und Mitarbeiter) gespart werden, werden die Produkte den Kunden nicht erreichen. Der Kunde wird nicht von selbst zu Norgren kommen (dazu gibt es viel zu viele Anbieter am Markt, die exakt dasselbe anbieten). Norgren muss zum Kunden und auf Augenhöhe mit diesem sprechen und Produkte präsentieren. Und Norgren muss bekannter werden, sonst werden immer mehr Marktanteile an die Konkurrenz gegeben. Ich würde hier gerne schreiben, dass die verantwortlichen das merken werden, aber das ist leider seit Jahren nicht der Fall.
Pflückt die "Low Hanging Fruits" (wie es so schön heißt) und spielt die Maskerade vor dem hohem Management mit, verkauft dort eure angeblichen Erfolge. Arbeitet (und jetzt aufpassen, es kommt der wichtige Teil!) an den Prozessen im Hintergrund, beseitigt die wirklichen, großen Probleme. Jedes Jahr nur Eines und der Standort ist in 6-8 Jahren wirklich gut aufgestellt. Und bitte bindet die Mitarbeiter mit ein, alleine werdet
Ihr (das Management) es nicht schaffen.
Entwickelt eine Strategie für den Standort und bleibt dabei.
Gebt euren Mitarbeitern eine Richtung vor und erarbeitet euch den Respekt und das Vertrauen der Belegschaft zurück.
Die Arbeitsatmosphäre ist in den meisten Abteilungen gut, die direkten Team- Verantwortlichen (sofern es welche gibt) machen einen guten Job im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Nahezu alle Mitarbeiter (speziell in der Produktion) machen einen guten Job und sind auch Veränderungen/ Verbesserungen gegenüber aufgeschlossen, solange diese Substanz haben und wirklichen Mehrwert bringen.
Dieses Unternehmen hat vor 7 Jahren mit einem straffen Lean-Programm begonnen, dass sehr stark gestartet ist, sich dann aber in Detailllösungen verloren hat, anstatt grundlegende Dinge zu verändern (das sind leider wirklich große Themen, die relativ schwierig zu verändern sind). Stattdessen wurde bei den einfachen Arbeitern weitergesucht und auch noch die letzte Sekunde in einer Montagezelle optimiert, statt Zulieferprozesse oder den Kunden - Bestellprozess zu optimieren.
Das ist für die Mitarbeiter in Fertigungslinien natürlich frustrierend, da jeder Mitarbeiter mindestens ein oder zwei Dinge oder Prozesse nennen kann, die schlecht funktionieren und durch dessen Verbesserung wirklich Geld/Zeit/und Mühe gespart werden könnte.
Norgren gehört zum IMI Konzern. Den IMI Konzern kennt fast niemand. Norgren ist auch nur in der einschlägigen Industrie bekannt, während der "blaue Konkurrent" jedem Maschinenbaustudenten nach der Uni bekannt ist.
Die Produkte sind robust, allerdings (meiner Meinung nach) oft 5 bis 10 Jahre dem aktuellen Stand der Technik hinterher. Die Entwicklungsabteilung am Standort tut ihr Bestes. Hier arbeiten wirklich gute Leute, allerdings gehen die alten Hasen nach und nach und den Jüngeren fehlt natürlich die Erfahrung und die Beziehungen. Was erschwert wird, weil durch die Außendienst/Vertriebsstruktur (an der ständig rumgeschraubt wird) auch dort immer wieder neue Mitarbeiter auftreten und keine langfristig, belastbaren Geschäftsbeziehungen aufgebaut werden können.
So wird es nichts mit Wachtum oder neuen (großen) Kunden ...
Je höher du in der Hierachie stehst, desto mehr Einsatz wird erwartet. Hier reicht es auch nicht, wenn du in deinen vertraglich vereinbahrten 40h/Woche einen guten Job machst. Wenn du öfters nicht an den Meetings der Führungsebene teilnimmst, die auch oft am späten Nachmittag stattfinden, dann erfüllst du nicht die Erwartungen.
Vereinzelt ist die Teilnahme an Schulungen möglich. Generell muss man sich selber bemühen. Es passiert, dass Mitarbeiter zu Schulungen angemeldet werden, diese aus betrieblichen Gründen dann aber dort nicht hin können, weil Mitarbeitermangel herrscht.
wie gesagt, IG Metall. Wobei neue Mitarbeiter, wenn es überhaupt (ganz vereinzelt) noch welche gibt, eher eine oder zwei Stufe niedriger eingestuft werden, als Kollegen die schon länger da sind, natürlich für die gleiche Arbeit.
Umweltvorgaben und Arbeitssicherheit wird eingehalten und beachtet.
Sozialbewußtsein... mmh... ich komme nochmal auf das Restrukturierungsprogramm als Beispiel:
2019 wurde das obere Management des Mutterkonzerns ausgetauscht, nachdem das bereits erwähnte LEAN-Programm nach 5 Jahren nicht ansatzweise die Erfolge brachte, die man gewünscht hatte. Meine persönliche (vereinfachte) Darstellung, was dann passiert ist: Der neue Management hat sich die Zahlen angesehen, die Kosten, Produktivität und Kapazitäten der Standorte abgewogen und dann im Sommer 2019 das Management des Standort Alpen zu sich gerufen. Vermutlich wurde dem Management die Aufgabe gegeben, die Produktionskosten des Standortes um 15%-20% zu senken. Dann wurde die Struktur überdacht, analysiert, wer nach ERA-Tarif hoch eingruppiert ist, wer Low-Performer ist und wer sowieso Dinge kritisch hinterfragt. Es wurden Argumente gefunden, für jeden Arbeitsplatz, der reduziert werden soll, sozialverträglicher Jobabbau war dann das Zauberwort. Es wurde ein bisschen verhandelt, es gab säbelrasseln seitens des Betriebsrates und Zack, 15% der Belegschaft entlassen. Ziel erreicht. Good Job.
Es gibt vereinzelte Ausnahmen, aber prinzipiell hilft man sich.
Auch ältere Kollegen wurden im Zuge eines Restrukturierungsprogrammes vor gut 1,5 Jahren entlassen, andere wurden vorher in Altersteilzeit geschickt. Alles in Allem wurde am Standort innerhalb der letzten 2-3 Jahren ca. 20% der Belegschaft abgebaut. Dies geschieht (wenn man den älteren Kollegen glauben darf) in einem Zyklus von 8-10 Jahren. Es sind dann nicht immer so viele Mitarbeiter wie Anfang 2020, aber ich selber habe zwei solcher Wellen mitbekommen. Es kann ja jeder selber überlegen, ob er sich bei einem solchen Unternehmen arbeiten möchte.
...wie gesagt, die Teamverantwortlichen sind gut, die Managementebene hat teils gute Ideen, verliert sich aber oft in Details und kann dann die Mitarbeiter von Prozessen, die verbessert werden müssten, aus Personalmangel / Zeitdruck / zu vielen anderen Aufgaben nicht mit einbinden. So "verpuffen" viele Ideen einfach oder werden inkonsequent umgesetzt. Oft fehlen Implulse von außen, neue Ideen oder Sichtweisen. Das ist übrigens vermutlich damit gemeint, wenn in anderen Bewertungen zu lesen ist, tauscht das mittlere Management aus.
Insgesamt bekommt man den Eindruck, dass das Management jeden Strohhalm aufgreift, um sich daran selber zu orientieren. Es wird selber keine (dauerhafte) Richtung vorgegeben... Und das ist vermutlich das größte Problem dieses Standortes. Keine klare, eindeutige, dauerhafte und beständige Linie.
Gleitzeit, das Gehalt kommt regelmäßig und pünktlich. Bezahlung nach IG Metall-Tarif.
Die Arbeitsplätze in der Produktion sind mittelmäßig bis gut. Maschinen sind zum Teil sehr alt, es wird zu wenig investiert in den Maschinenpark. Von Industrie 4.0 ist dieses Unternehmen /dieser Standort (entgegen der eigenen Meinung) weit entfernt. Manche Verwaltungsgebäude sind so alt, dass es im Winter in den Büros Probleme mit Zugluft/Kälte gibt.
Generell schwebt über dem Standort, zumindest über der Produktion, immer die Frage: Wie lange wird es das Werk noch geben? Die Lohnkosten in Deutschland sind bekanntlich einfach sehr hoch im Vergleich zu asiatischen oder italienischen Standorten der Konkurrenz, welche die gleichen Produkte zu geringeren Preisen produzieren.
Hier durch entsteht kein angenehmes und entspanntes Arbeitsklima.
Wurde hier schon oft gesagt, wenn du gut mit der mittleren oder auch höheren Führungsebene kannst, wirst du informiert. Ansonsten hakt die Kommunikation, obwohl es (zu meiner Zeit) wirklich viele (teils unnütze) Besprechungen gab, die leider oft inhaltslos waren.
Hierzu habe ich viel Unschönes aus den Bereichen gehört, "die viel mit den Kunden telefonieren." Dort scheint das Team nicht gut zu funktionieren. Es gibt wenig Frauen in der Führungsebene und manchmal konnte man den Eindruck erhalten, dass Dinge für die Quote getan wurden.
Allgemein gilt: Es gibt einen Betriebsrat, der sein Bestes gibt den Ideen des Mangements Einhalt zu gebieten. Trotzdem würde ich den Betriebsrat eher als Arbeitgeberzugewandt bezeichnen. Beim letzten Entlassungsprogramm wurden auf der Betriebsversammlung noch große Versprechungen gemacht aller "wir kämpfen für jeden einzelnen Arbeitsplatz". Letztlich hat sich der Arbeitgeber mit all seinen Forderungen durchgesetzt (ohne das der Betriebsrat viel bewirken konnte). Ich möchte hier allerdings nicht verschweigen, dass es wenigstens eine befiredigend bis gute Abfindungsregelung gab. Arbeitsplätze wurden jedoch nicht erhalten.
Am Ende war der Betriebsrat bei dieser Sache nur ein zahnloser Tiger.
... wenn man gut mit der Führung kann, und immer brav mitmacht, gibt es auch hin und wieder spannende Projekte.
Generell wird die Belegschaft seit Jahren verkleinert und die Arbeitslast wächst, mittlerweile auf ein fast unerträgliches Niveau, daher bleibt sehr wenig Zeit und Raum für Verbesserungen. Spaß macht die Arbeit in diesem Unternehmen schon länger nicht mehr.
Immer pünktlich das Gehalt
Ist vom englischen Mutterkonzern abhängig, dadurch gibt es zeitweise überzogene Entlasswellen. Am Ende fehlen gute Mitarbeiter und es werden billigere Aushilfen gesucht.
Auf die Produkte und Mitarbeiter besinnen, die gut sind. Und nicht immer dem Trend der Marktbegleiter hinterher laufen.
Leider immer wieder die Angst vor Entlasswellen, welches große Unsicherheit bei den Mitarbeitern schafft
Gleitzeit, mit der Möglichkeit Stunden abzubauen
Weiterbildung komplett eingeschlafen ...
Gehalt immer pünktlich
Guter Umgang unter den Kollegen
Grundsätzlich Umgang gut, leider werden die älteren auch oftmals mit Angeboten aus dem Unternehmen gelotst. Daher gibt es nicht so viele ältere Mitarbeiter ...
Es wird seitens der Vorgesetzten oftmals geduckt ...
So verdient kununu Geld.