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Zuletzt aktualisiert am 12.10.2026
Novum Hospitality erhält ein sehr negatives Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre ist laut Bewertungen von konstantem Druck, Personalmangel und fehlender Wertschätzung geprägt. Das Vorgesetztenverhalten wird scharf kritisiert: Viele Bewertungen beschreiben Führungskräfte als unehrlich, kontrollorientiert und kaum rechenschaftspflichtig. Entscheidungen fallen willkürlich, Absprachen werden nicht eingehalten, und Kritik führt nach Angaben der Rezensent:innen oft zu negativen Konsequenzen. Beim Gehalt kritisieren Mitarbeiter:innen nicht nur die niedrigen Löhne nahe dem Mindestlohn, sondern auch den Austritt aus dem DEHOGA-Tarifvertrag, verweigerte Gehaltserhöhungen und ungleiche Zusatzleistungen. Die Work-Life-Balance gilt als nahezu nicht existent: Überstunden häufen sich auf bis zu 200 Stunden an, Erreichbarkeit rund u...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Novum Hospitality wird von Mitarbeiter:innen sehr negativ bewertet. Ein zentrales Thema ist der hohe Druck, dem Beschäftigte ausgesetzt sind: Personalmangel, übermäßige Arbeitsbelastung und ein Zick-Zack-Kurs des Managements sorgen laut Bewertungen für anhaltende Anspannung. Wenig Wertschätzung und fehlendes Vertrauen seitens der Vorgesetzten verschärfen die Situation, und einige Bewertungen kritisieren, dass Arbeitszufriedenheit stark davon abhängt, ob man zu den Favorit:innen der Führungsebene zählt. Kritisiert wird zudem, dass persönliche Meinungen im Arbeitsumfeld nicht erwünscht sind.
Darüber hinaus beschreiben viele Mitarbeiter:innen ihre Gesamterfahrung als enttäuschend, wobei Begriffe wie „katastrophal" oder „alle gegen alle" die vorherrschende Stimmung umreißen. Die Bewertungen erwähnen außerdem, dass der Umgang der Geschäftsleitung mit Mitarbeiter:innen als unzumutbar empfunden wird und dass institutionelle Maßnahmen eher als Fassade wahrgenommen werden, die die tatsächlichen Arbeitsbedingungen verschleiern.
Das Vorgesetztenverhalten bei Novum Hospitality wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Besonders die Managementqualität steht in der Kritik: Einige Bewertungen beschreiben Vorgesetzte als unprofessionell, die eigene Mitarbeiter:innen abwertend behandeln, Verantwortung meiden und getroffene Absprachen willkürlich außer Kraft setzen. Zudem werfen wenige Bewertungen dem Management vor, propagierte Werte nicht zu leben und persönliche Günstlingswirtschaft über fachliche Leistung zu stellen. Auch Mikromanagement, fehlende klare Entscheidungen sowie mangelnde Unterstützung werden häufig erwähnt.
Während wenige Nutzer:innen die Führung auf Abteilungsebene oder einzelne Direktoren als akzeptabel bis gut einschätzen, überwiegt die Kritik an den übergeordneten Strukturen deutlich. Vorgesetzte von Novum in Hamburg treffen laut einigen Bewertungen fragwürdige Entscheidungen, die keine spürbare Verbesserung bringen. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein Bild, in dem Führungskräfte zu wenig auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen eingehen.
Die Bewertungen zur Vergütung bei Novum Hospitality fallen sehr negativ aus. Ein zentrales Problem ist der Austritt des Unternehmens aus dem DEHOGA-Tarifverbund, wodurch Tarifverträge keine Anwendung mehr finden und Gehaltserhöhungen schlicht ausbleiben. Viele Mitarbeiter:innen berichten, dass zugesagte Gehaltserhöhungen nie umgesetzt wurden, Anfragen dazu ignoriert werden und Neueinsteigende teils besser bezahlt werden als langjährige Beschäftigte. Das Grundgehalt bewegt sich laut einigen Bewertungen auf Mindestlohnniveau, während Zusatzleistungen wie Weihnachtsgeld oder Fahrtkostenzuschüsse fehlen. Auch Wochenend- und Feiertagszuschläge werden kritisiert. Erschwerend kommt hinzu, dass Gehaltsanpassungen offenbar von Sympathie statt von Leistung abhängen und Zusatzleistungen ungleich verteilt werden. Die Gehälter sollen zudem am unteren Ende der Branche liegen, während die Arbeitsbelastung eher am oberen Ende angesiedelt ist.
Die Work-Life-Balance bei Novum Hospitality wird von Mitarbeiter:innen als sehr schlecht bewertet. Chronischer Personalmangel führt laut vielen Bewertungen zu massiven Überstunden – teils bis zu 160 oder 200 Stunden –, erzwungenen Einsätzen während der Pausen und einer Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit, die auch Urlaub und Wochenenden nicht ausspart. Schichtpläne sollen kurzfristig und ohne Rücksicht auf persönliche Grenzen geändert werden, was Nutzer:innen zufolge ein geregeltes Familienleben nahezu unmöglich macht. Einige berichten, dass Vorgesetzte Grenzen konsequent ignorieren und die Work-Life-Balance stark davon abhängt, ob man sich fügt. Wenige Stimmen erwähnen, dass Urlaubs- und Freizeitwünsche gelegentlich berücksichtigt werden, doch dies bildet eine klare Ausnahme. Das Privatleben kommt nach Meinung vieler Bewertenden kaum vor, und die allgemeine Einschätzung lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: nicht vorhanden.
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