Abwechslungsreiche und zukunftssichere Arbeit – aber wegen der despotischen und launischen Geschäftsführung Finger weg.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Chef sehr oft nicht anwesend, dadurch alles besser wie geschmiert läuft.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unsicherheit prägt den Alltag: Was heute „grün“ ist, kann morgen schon „rot“ sein. Kritische Rückmeldungen werden nicht toleriert – selbst wenn sie gerechtfertigt sind, führen sie zu Bestrafungen. Mitarbeiter werden teilweise ohne Grund entlassen. Im Falle einer Kündigung muss man oft um ausstehendes Gehalt kämpfen, da der letzte Lohn häufig unrechtmäßig stark gekürzt wird.
Verbesserungsvorschläge
Geschäftsführer wechseln!
Arbeitsatmosphäre
Je nach Laune des Chefs kann das, was gestern noch sonnig war, heute verdammt werden.
Image
nicht spürrbar...
Work-Life-Balance
Manchmal ist es schwierig, Urlaubsanträge wiederzufinden, die bereits vor einem halben Jahr eingereicht wurden. Oft wird kein Urlaub genehmigt, trotz langfristiger Antragstellung.
Karriere/Weiterbildung
Wird nicht angeboten. Hervorgehoben werden manchmal Personen, die weniger durch ihre Fähigkeiten als durch ihre Rolle als Informanten des Chefs auffallen. Wenn du dich anderswo bewirbst und der Vorgesetzte davon erfährt, wirst du ohne Grund entlassen.
Gehalt/Benefits
Vergütungsmäßig liegt das Gehalt angemessen im regionalen Durchschnitt für diese Tätigkeit.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird nur das umgesetzt, was gesetzlich vorgeschrieben ist – Abfall wird getrennt entsorgt.
Kollegenzusammenhalt
Man begegnet sich höflich, doch jeder achtet nur auf seinen Platz.
Umgang mit älteren Kollegen
Derzeit trennt sich die Firma von älteren Mitarbeitern, in der Annahme, dass neue Besen besser kehren und jüngere Mitarbeiter weniger Ansprüche haben.
Vorgesetztenverhalten
Ein sehr selbstzentrierter Vorgesetzter mit extrem wechselnder Stimmungslage, der auch vor offenen Unwahrheiten nicht zurückschreckt.
Arbeitsbedingungen
Durch äußerst schlechte Organisation erbringt man als Techniker weniger Leistung. Diese Minderleistung wird einem später jedoch persönlich als eigene Schuld angelastet.
Fällt ein Auftrag im Außendienst weg, wartet man teilweise bis zum Mittag auf Ersatz. Gegen 13 Uhr erhält man dann neue Pläne mit der Vorgabe: „Bis Feierabend muss alles fertig sein“ – obwohl der Arbeitsumfang normalerweise zwei Tage erfordern würde.
Unabhängig davon, ob man ein guter oder schlechter Mitarbeiter ist, werden letztlich alle gleich – nämlich schlecht – bewertet.
Kommunikation
Man sagt nur das Nötigste. Schweigen ist sicherer.
Gleichberechtigung
Das Büro hat die Macht – wer draußen arbeitet, zieht den Kürzeren.
Interessante Aufgaben
Abwechslungsreiche Arbeit, keine reine Fabriktätigkeit.