NÜRNBERGER Versicherung Logo

NÜRNBERGER 
Versicherung
Bewertungen

165 von 727 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Karriere/Weiterbildung
kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 62%
Score-Details

165 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Harte Einschnitte mit Licht aber auch dunkle Schatten

3,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Einiges, aber das Klär ich direkt

Verbesserungsvorschläge

Konsistenz, ehrliche Kommunikation

Arbeitsatmosphäre

Eigentlich gut (dank Führungskraft) Aktuell eher gedrückt

Image

2,5 Sterne - hausgemachter Imageverlust
Kaum Mut und Ideen, interne Abläufe unkoordiniert, „rein und raus aus den Kartoffeln“ macht kein Vermittler gerne mit - kaum belastbare Planung möglich. Hoffnung auf Trendwende liegt eindeutig im Vertrieb der den Kontakt zum Vermittler hat - hoffen wir mal dass man hier Vertrauen nicht komplett verspielt hat, denn nun muss Operations, IT und Produktmanagement liefern - noch eine Chance wird es kaum geben

Karriere/Weiterbildung

Sackgasse

Gehalt/Benefits

Harter Einschnitt - hätte man intelligenter machen können und müssen (leider Chance. -mal wieder- vertan)

Kollegenzusammenhalt

Sehr gutes Team

Vorgesetztenverhalten

Tadellos - immer ansprechbar - lösungsorientiert - ehrlich

Kommunikation

Muss viel besser werden. Lippenbekenntnis zum Vertrieb seitens der Vorstsndsetage wirken leider nicht echt


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Tamara Schauer, Referentin Personalmarketing
Tamara SchauerReferentin Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank dir für dein ausführliches Feedback.

Es freut mich, dass du den Kollegenzusammenhalt und das Vorgesetztenverhalten positiv hervorhebst und die NÜRNBERGER als Arbeitgeber weiterempfiehlst.

Dein Hinweis zur Kommunikation ist uns besonders wichtig. Deshalb würde mich interessieren: Was genau wünschst du dir hier noch mehr? In welcher konkreten Situation, hast du die Kommunikation anders empfunden? Ein konkretes Beispiel hilft uns, um gezielt weiter daran zu arbeiten.

Komm gerne jederzeit auf mich zu!

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg bei uns in der NÜRNBERGER.

Beste Grüße
Tamara Schauer

Personen- und Funktionsbezeichnungen stehen für alle Geschlechter gleichermaßen.

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Unfähige Führungskraft - alleine verantwortlich für Mega Fluktuation in Abteilung

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Atmosphäre?

Image

ruiniert

Work-Life-Balance

Home-Office ist okay

Karriere/Weiterbildung

Fehlanzeige

Gehalt/Benefits

Bezahlung unter Tarif

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Davon können sich die Mitarbeiter nichts kaufen

Kollegenzusammenhalt

Grüppchenbildung, die guten bekommen immer mehr Arbeit aufgehalst, Kollegen, welche nicht arbeiten werden vom Chef geschützt

Umgang mit älteren Kollegen

Die haben aufgrund des aktuellen Prozesses noch schnell die Flucht ergriffen und ein pasr Euros mitgenommen

Vorgesetztenverhalten

Eine einzige Katastrophe, 0,0 Empathie, keine Fachexpertise und kann nicht führen

Arbeitsbedingungen

Total veraltete Programme.

Kommunikation

Viel Gelaber, wenig Inhalt

Interessante Aufgaben

Ja


Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Carolin Bauer, Referentin Personalmarketing
Carolin BauerReferentin Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für dieses offene Feedback genommen hast – auch wenn es sehr kritisch ausfällt.

Vor allem Deine Schilderungen zum Führungsverhalten und zur Situation im Team sind für uns von großer Bedeutung. Führung hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere Zusammenarbeit, unsere Kultur und die Performance – deshalb ist es uns wichtig, hier genau hinzuschauen.

Gerne möchten wir das besser verstehen und konkret prüfen. Bitte melde dich vertraulich bei deinem zuständigen HR Business Partner des Fachbereichs.

Danke Dir für Deine Offenheit. Wir schätzen Dein Feedback sehr und wünschen Dir weiterhin alles Gute bei uns!

Beste Grüße,
Caro Bauer

Personen- und Funktionsbezeichnungen stehen für alle Geschlechter gleichermaßen

Turbulente Zeiten aber gute Chancen

4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kantine ist Top, flexible Arbeitszeit. Kollegenzusammenhalt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Planungen und Projekte benötigen zu langen Vorlauf. Es dauert zu lange bis ein Projekt oder eine Idee überhaupt umgesetzt werden kann. Hier gibt es Potenzial, Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse zu beschleunigen.

Verbesserungsvorschläge

Die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung in der technischen Führung sind ausbaufähig. Zwar gibt es Rollen in Architektur und zentralen Einheiten, jedoch fehlen klare Senior- oder Lead-Entwicklerpositionen, die aktiv in Entscheidungen eingebunden werden. Hier besteht Potenzial, die Führungslaufbahn in der IT noch stärker zu unterstützen und Talente langfristig zu halten.

Arbeitsatmosphäre

Komme gut klar mit den Kollegen und mit den richtigen Leuten macht die Arbeit auch Spaß.

Work-Life-Balance

Top, 40 % Büro, 60 % Home-Office.

Karriere/Weiterbildung

Es werden sowohl interne als auch externe Weiterbildungen angeboten. Insbesondere die externen sind wichtig für den Blick über den Tellerrand davon gerne mehr. Auch hier ist Verbesserung spürbar.

Kommunikation

Bei den Entwicklern werden die wichtigen und nötigen Dinge gut abgestimmt. Vor Projekten wird zu viel diskutiert und abgestimmt, Entwickler werden oft erst spät eingebunden.

Abstimmungen zwischen IT-Betrieb/Plattform und Entwicklung sollten stärker direkt zwischen den Peers laufen statt über ein zentrales Anforderungsmanagement. Grundsätzlich sinnvoll, bremst hier aber eher. Es fehlt hier noch die DevOps-Mentalität.

Wichtige Infos laufen über Intranet und zentrale Kanäle. Es wird sich bemüht, Dinge zu dokumentieren.

Interessante Aufgaben

Die Projekte können schon interessant und abwechslungsreich sein.
Wenn man sich Mühe gibt und neue Dinge einbringen will, kann man auch etwas erreichen. Man braucht durchaus etwas Ausdauer, aber es ist schon besser geworden.


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Tamara Schauer, Referentin Personalmarketing
Tamara SchauerReferentin Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für dein positives Feedback und dass du dir so viel Zeit genommen hast auch Verbesserungsvorschläge zu formulieren.

Deinen Vorschlag zu den verschiedenen Karrierestufen (Senior-, Lead-Entwickler) leite ich an die zuständigen Kollegen weiter zur Prüfung. Bezüglich den langen Planungsphasen vor dem Start eines Projektes empfehle ich dir auf deinen LEAN-Verantwortlichen im Team zuzugehen. Gemeinsam könnt ihr euch die aktuellen Herausforderungen ansehen und Verbesserungen erarbeiten. Super, dass dir das Thema Performance so wichtig ist und es in deinen Alltag integrieren willst.

Weiterhin wünsche ich dir viel Freude bei uns – denn diese lese ich ganz klar beim Kollegenzusammenhalt, deiner Bewertung der Aufgaben sowie vielen weiteren Punkten heraus.

Wenn du magst, komm gerne jederzeit auf mich zu um deine Punkte noch tiefer besprechen zu können.

Beste Grüße
Tamara Schauer

Personen- und Funktionsbezeichnungen stehen für alle Geschlechter gleichermaßen.

Mehrfachbewertung

Im Umbruch und auf dem Weg zum Präventionsversicherer

4,1
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der eingeschlagene Weg war überfällig und wird konsequent weitergeführt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das immer noch zu wenig auf die eigenen Experten gehört wird. Erst wenn Externe Berater 1:1 das Gleiche erzählen wird es oft zur Wahrheit (Verschwendung von Zeit und Geld)

Verbesserungsvorschläge

Bringt Produkte auf den Markt mit denen auch Mitarbeiter im eigenen Netzwerk überzeugen können!

Arbeitsatmosphäre

Tolles Team und zeitgemäße Büros

Image

Angeschlagen - hier besteht max. Verbesserungspotential

Work-Life-Balance

Für Homoffice gibt es Regeln, die aber nicht immer eingehalten werden. Regeln sollten für alle gleichermaßen gelten.

Karriere/Weiterbildung

Eigeninitiative vorausgesetzt

Kollegenzusammenhalt

Wir arbeiten gemeinsam auf ein gesetztes Ziel und unterstützen uns gegenseitig

Vorgesetztenverhalten

Top - würde ich mir für alle Bereiche wünschen, ist aber wohl nich so.

Arbeitsbedingungen

IT macht teilweise Probleme - wird aber besser

Kommunikation

Offen und transparent- das schafft Vertrauen auch bei schwierigen Entscheidungen.

Gehalt/Benefits

Das Anspruchsdenken ist bei Mitarbeiter die ihr gesamtes Berufsleben bei der Nürnberger verbracht haben z.T. Überzogen

Interessante Aufgaben

Stark schwankend - abgegebene Aufgaben fallen teilweise wieder zurück oder man bekommt ungefragt Aufgaben, die andere nicht machen wollen. Verstehen uns als Problemlöser und bearbeiten daher auch Aufgaben, die nicht als Aufgabe definiert wurden.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Carolin Bauer, Referentin Personalmarketing
Carolin BauerReferentin Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für dein offenes Feedback.
Es freut uns sehr, dass du den eingeschlagenen Weg zum Präventionsversicherer als richtig und konsequent erlebst – und besonders einige Punkte wie Teamgeist, Führung, Kommunikation und Arbeitsatmosphäre so positiv hervorhebst.

Deine Anmerkungen zu klaren und fair gelebten Regeln, zum Beispiel beim mobilen Arbeiten, sollen von allen Kolleginnen und Kollegen gleichermaßen gelebt werden.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Perspektive so konkret zu teilen. Nur durch solches Feedback können wir gezielt besser werden.

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute bei uns!

Viele Grüße
Caro Bauer

Personen- und Funktionsbezeichnungen stehen für alle Geschlechter gleichermaßen

Mehrfachbewertung

Prima Arbeitgeberin

4,6
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die hohe Mitarbeiter Orientierung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich wünsche mir mehr Walk the Talk von Vorstandschaft und Führungskräften. Mir fehlt immer mal wieder die Verbindlichkeit und Verlässlichkeit.

Verbesserungsvorschläge

Wenn man nicht genug Frauen für Führungspositionen findet, könnte das auch an den Rahmenbedingungen liegen. Ich würde mir wünschen, wenn dir etwas stärker unter die Lupe genommen werden. Mit der Frage, was hier passieren muss, damit sich Frauen auch für Führungspositionen bewerben.

Arbeitsatmosphäre

Durch die Transformation war das letzte Jahr geprägt von vielen schweren Abschieden. Betriebsbedingte Kündigungen gab es nicht, aber durch ein Freiwilligen-Programm mussten wir viele Kolleginnen verabschieden. Langsam macht sich wieder Aufbruchstimmung breit. Der Verkauf der Firmenanteile an die VIG setzt positive Impulse im ganzen Haus.

Image

Natürlich leidet ein Unternehmen, wenn es mit negativen Schlagzeilen in der Presse ist. Ich jedoch kann die NÜRNBERGER als Arbeitgeberin jetzt wieder weiterempfehlen.

Work-Life-Balance

Ich bin dankbar um die vielen Möglichkeiten, die ich habe, um Arbeit und Privatleben in Einklang zu bringen. Das beginnt mit einer großzügigen Home-Office Regelung (60% Mobile Work möglich), geht über flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten im Ausland bis hin zu 32 Tagen Urlaub, einem Langzeitkonto und möglichem tageweisen Abbau von Mehrarbeit

Karriere/Weiterbildung

Ich bekomme die Möglichkeit, natürlich in einem gewissen Rahmen, mich weiterzubilden. Es gibt interne Bildungsangebote und die Möglichkeit, auf externe Konferenzen und Seminare zu gehen. Damit ich meinem Wissen auf aktuellem Stand bin. Aber dazu brauche ich nicht unbedingt meine Arbeitgeberin. Es gibt genug Möglichkeiten der fachlichen Weiterbildung in Zeiten des Internets und der KI. In Sachen Persönlichkeitsentwicklung gibt es gute interne Möglichkeiten. Zum Thema Karrieremöglichkeiten: gefühlt werden diese weniger. Das hat auch damit zu tun, dass Führungsstellen reduziert wurden. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, sich als Expertin und Spezialistin zu positionieren. Oder sich in eine neue Themenfelder einzuarbeiten. Es gibt auch einen internen Stellenmarkt, der durchaus Möglichkeiten bieten könnte.

Gehalt/Benefits

Ich bin zufrieden. Der Tarif ist gut und bietet viele Benefits jenseits der Bezahlung. Theoretisch gäbe es auch die Möglichkeit von Prämien und Gehaltserhöhungen. Das ist natürlich in den letzten Monaten ja eingeschränkt. „Kosten sparen“ heißt die Devise.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Meiner Meinung nach herrscht in der Nürnberger eine hohe Mitarbeiterinnen-Orientierung. Es gibt sehr viele Benefits. Ich selbst bin erst seit ein paar Jahren in der Nürnberger und kenne daher auch andere Arbeitgeber. Die Nürnberger spielt ganz oben mit. Es gibt so viele Angebote für Mitarbeiterinnen: Rabatte, eine Sportgemeinschaft, Gesundheitsmanagement vom feinsten, Zuschuss zum Deutschlandticket, Branchenrabatte, JobRad, Zuschüsse zur Kantinenverpflegung, ein Langzeit-Konto, die Möglichkeit, sich Auszeiten zu nehmen, und vieles mehr. Langjährige Mitarbeiterinnen finden das häufig nicht ausreichend. Ich kann aber sagen, dass das Angebot sehr attraktiv ist. Übrigens sagen das auch rückblickend viele der Kolleginnen, die das Unternehmen verlassen haben und nun in anderen Firmen arbeiten. Aber das weiß man ja erst hinterher zu schätzen. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass Mitarbeiterinnen in der NÜRNBERGER auf sehr hohem Niveau jammern können. Das zeigt sich zum Teil übrigens auch in die Bewertungen hier.

Kollegenzusammenhalt

Ich fühle mich sehr wohl in meinem Bereich und in meinem Team. Das hat insbesondere das letzte Jahr gezeigt. Man hätte ja auch ein Hauen und Stechen erwarten können, wenn es der Firma nicht gut geht. Aber das Gegenteil war der Fall. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und waren für einander da. Auch neue Mitarbeiterinnen bestätigen, dass das Miteinander in der Nürnberger ein ganz besonderes ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung und Expertise wird geschätzt. Ich gehöre selbst zu älteren Mitarbeiterinnen. Ich verspüre keinerlei Benachteiligung. Natürlich sind jetzt in der Transformation viele der älteren Kolleginnen gegangen. Insgesamt würde ich mir wünschen, dass die Personalplanung etwas strategischer wird. Damit ältere Mitarbeiterinnen auch gute Möglichkeiten haben, ihr Wissen zu übergeben und neue Kolleginnen einzuarbeiten.

Vorgesetztenverhalten

Meine Chefin ist toll! Wir stehen in einem guten Austausch und Kontakt. Sie gibt Orientierung und schafft Transparenz. Ich hab die nötigen Freiraum meine Expertise einzubringen und werde als Fachfrau akzeptiert und gefördert.
Dass das so nicht in allen Bereichen ist, wird mir im Kontakt mit anderen Kolleginnen klar. Insgesamt aber macht sich die NÜRNBERGER auf dem Weg.

Arbeitsbedingungen

Moderne Büros, Konzentrations-Räume, Möglichkeiten der räumlichen Zusammenarbeit, eine wunderbare Kantine, gut klimatisierte Räume, gute Technik. Ich bin sehr zufrieden. Auch im Vergleich zu anderen Arbeitgeberinnen

Kommunikation

Kommunikation, insbesondere in der Transformation, ist immer schwierig. Von meiner direkten Führungskraft bekomme ich transparent die Informationen, die ich brauche. Gleichzeitig ist es natürlich eine Gradwanderung von zu viel bis zu wenig Information. Alles in allem fühle ich mich ernst genommen. Es gibt sehr viele Formate, in denen kommuniziert wird. Angefangen vom Vorstand bis in die einzelnen Bereiche und Teams. Und natürlich gibt es Zeiten, in denen man sich mehr Informationen wünscht. Dass das aber nicht immer möglich ist, wenn Regulatorik und Aktienrecht im Spiel ist, ist auch klar.

Gleichberechtigung

Es gibt viele Versuche, die Gleichberechtigung, zumindest auf der verbalen Ebene, zu fördern. Leider sind doch die Restrukturierung-Maßnahmen nun wieder deutlich mehr Männer in leitender und führender Funktion als vorher. Und das, obwohl es deutlich mehr Frauen im Unternehmen gibt. Hier würde ich mir ein deutliches Signal der Unternehmensleitung wünschen. In vielen Bereichen ist häufig ein Kind noch ein Karriereknick. Der Umgang mit zurückkehrenden Müttern könnte deutlich besser sein.
Ich finde es mehr als antiquiert, dass im Unternehmen intern und extern nur in der männlichen Form kommuniziert wird. Mit dem Nebensatz, dass immer alle Geschlechter gemeint sind. Das ist anachronistisch! Ich schreibe hier auch bewusst in der weiblichen Form und meine natürlich alle Geschlechter mit.
Gleichberechtigung hat aber noch viel mehr Facetten als die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Insgesamt könnte die NÜRNBERGER noch deutlich vielfältiger werden. Hier meine ich Z.B. auch die Herkunft

Interessante Aufgaben

Ich arbeite im hohen Maß selbst gesteuert. Das weiß ich sehr zu schätzen. Regelmäßige Austausch mit meiner Vorgesetzten Sorgen für klare Bedingungen und Ziele.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Carolin Bauer, Referentin Personalmarketing
Carolin BauerReferentin Personalmarketing

Liebe Kollegin,

vielen Dank für deine offene und sehr wertschätzende Bewertung.

Es freut mich sehr zu lesen, wie sehr du das besondere Miteinander und die Zusammenarbeit in deinem Team schätzt – gerade nach einem Jahr voller Veränderungen.

Besonders schön ist auch dein Feedback zur vertrauensvollen, transparenten und fördernden Zusammenarbeit mit deiner direkten Chefin – ein zentraler Faktor für gutes Arbeiten.

Das Thema Vielfalt sprichst du absolut berechtigt an. Ja, hier haben wir noch Luft nach oben. Gleichzeitig sehe ich uns mit Formaten wie den Frauennetzwerktreffen und dem wachsenden Fokus auf DEI-Themen auf einem guten Weg, den wir konsequent weitergehen müssen.

Deine Hinweise zu den Rahmenbedingungen für Frauen in Führung sowie zum Thema „Walk the Talk“ gebe ich gerne weiter.

Danke, dass du auf kununu so klar benennst, was du an der NÜRNBERGER schätzt – und zugleich aufzeigst, wo wir uns weiterentwickeln können. Das weiß ich sehr zu schätzen.

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute bei uns!

Beste Grüße,
Caro Bauer

Top Arbeitgeber - selbst in der Transformation

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

s

Arbeitsatmosphäre

Das Miteinander ist sehr wertschätzend und auf Augenhöhe. Man kann Themen offen ansprechen, die Zusammenarbeit basiert auf Vertrauen und Respekt. Es wird viel in Kulturarbeit investiert, die auch ernst genommen wird und spürbar ist! Natürlich sind die letzten beiden Jahre geprägt von Transformation und Stellenabbau über ein Freiwilligenprogramm - heißt es gab viele Abschiede, die auch weh taten. Teams müssen sich neu sortieren, aber gerade das zeigt, wie gut unser Miteinander ist und dass auch Personen, die das Unternehmen verlassen, sehr wertgeschätzt werden! Das ist aus meiner Erfahrung heraus alles andere als selbstverständlich.

Image

Wir sind ein Versicherer, der auf Qualität und Sicherheit setzt - in meiner Erfahrung ist das in der Außenwirkung auch so. In Sachen Kunden- und Vermittlerzufriedenheit geht es uns wie anderen Versicherer auch: wir müssen es noch besser schaffen, unsere Servicelevels einzuhalten, auch wenn wir uns intern verändern. In der Belegschaft würde ich mir noch stärker wünschen, die NÜR

Work-Life-Balance

Durch mobile Arbeit und flexible Arbeitszeiten sind wir super flexibel und eigenverantwortlich unterwegs. Ich kann wählen, an welchem Ort und zu welcher Zeit ich am produktivsten bin, das lassen die Rahmenbedingungen zu. Aber auch im Miteinander: Kollegen und Führungskräfte in meinem Umfeld gehen damit verantwortungsbewusst um und respektieren / ermöglichen den Freiraum, den man braucht. Von Freunden und Familie, die bei anderen Arbeitgebern beschäftigt sind, weiß ich: wir können uns hier unfassbar glücklich schätzen, wie viel Freiraum wir haben. Ich bin auch überzeugt, dass das der Weg ist, wie man als Unternehmen maximale Performance erreichen kann.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt einen Mix aus internen Angeboten - digital und in Präsenz. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Coachings einzukaufen oder HR Expertinnen für Workshops und Teamformate zu nutzen. Ein internes Mentoring gibt es nicht offiziell, aber man kann das eigenorganisiert machen - im Grunde sind wir hier gut aufgestellt, man muss das einfach selbst oder über die Führungskraft anstoßen.

Gehalt/Benefits

Aufgrund der Kostensituation sind Prämien und Gehaltserhöhungen strikt reguliert - hier ist Luft nach oben. Ich denke trotzdem, dass sich bei der NÜRNBERGER Leistung lohnt, da es auch nicht-monetäre Wertschätzung und Leistungen gibt. Das Grundgehalt ist durch den Tarifvertrag fair geregelt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wir haben CSR Initiativen und eine eigene Stelle, die sich darum kümmert. Es gibt viele soziale Engagements und regelmäßig interne Aktivitäten, in denen Spenden für gute Zwecke gesammelt werden. In der Belegschaft werden solche Themen unterstützt.

Kollegenzusammenhalt

Wie es vermutlich überall ist: im eigenen Team fühlt man sich sehr wohl und hat einen super Zusammenhalt. Team- und bereichsübergreifend ist es nicht immer gleichermaßen einfach zusammenzuarbeiten, aber in den meisten Fällen klappt dies gut und wir sind auf dem richtigen Weg.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Wertschätzung ist aus meiner Erfahrung auf jeden Fall gegeben. Auch hier ist es sicherlich strukturell noch ausbaufähig. Im Vergleich mit anderen Unternehmen sind wir hier aber aus meiner Sicht kulturell richtig aufgestellt.

Vorgesetztenverhalten

Im HR Bereich kann ich nur sagen: meine direkte Führungskraft sowie unsere HR Leitung machen einen mega Job! Man kann sich darauf verlassen, dass sie die Themen im Griff haben, mit Weitsicht und strategischem Blick herangehen und uns Mitarbeitenden Raum geben, mitzugestalten und wichtige Beiträge zu leisten. Ich finde auch die geteilte HR Leitung ein super Vorbild - in Sachen Vereinbarkeit Beruf und Familie, Chancengleichheit als Frau in leitenden Positionen zu arbeiten aber auch in Bezug darauf, wie übergreifende Zusammenarbeit laufen kann.

Arbeitsbedingungen

Moderne Technikausstattung und super hochwertige Räumlichkeiten, die aktivitätsbasiertes Arbeiten möglich machen! Alle Räume sind so ausgestattet, dass man virtuell zusammenarbeiten kann. Wir haben KI zur freien internen Nutzung und super ausgestattete Küchen & eine super Kantine und Barista Bar - also alles, was das Herz begehrt.

Kommunikation

Es wird sehr transparent kommuniziert - das wird vom CEO, über die Vorstände und Führungskräfte durchgehend gelebt. Das ist in Zeiten der Transformation auch nicht immer einfach - manche sehnen sich sicher nach den "alten Zeiten", in denen strategische Themen und schwierige Lagen im stillen Kämmerchen besprochen wurden. Ich schätze es jedoch sehr, wie es heute gelebt wird. Nur wenn Entwicklungen transparent sind, kann man sich als Mitarbeiterin einbringen und einen Beitrag zur Transformation leisten.

Gleichberechtigung

Bereichsspezifisch sehr unterschiedlich. Leider haben wir auf Leitenden Ebene noch keine sehr hohe Frauenquote, in HR und im Vorstand sind wir hier aber schon auf einem guten Weg. Es herrscht ein Bewusstsein, auch in Bezug auf allgemeine DEI Themen gibt es Stellen, die diese Themen voranbringen, wir haben aber noch einen Weg zu gehen.

Interessante Aufgaben

Ich arbeite schon seit über 10 Jahren bei der NÜRNBERGER - und hatte laufend die Möglichkeit mich über neue Themen und verschiedene Rollen intern weiterzuentwickeln. Vor allem aktuell hat man als Mitarbeitende die Möglichkeit, die Transformation aktiv mitzugestalten. Wenn man das möchte, hat man hier viel Spielraum sich einzubringen und neue Themen zu übernehmen.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Carolin Bauer, Referentin Personalmarketing
Carolin BauerReferentin Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für deine ausführliche und sehr reflektierte Bewertung.

Es freut mich besonders, dass du unsere Arbeitsatmosphäre, den respektvollen Umgang miteinander und den starken Zusammenhalt als so positiv erlebst – gerade in einer Zeit, die durch Transformation und auch einige Abschiede von guten Kolleginnen und Kollegen geprägt war.

Deine Rückmeldungen zur transparenten Kommunikation, zu flexiblen Arbeitszeitmodellen sowie zum vertrauensvollen Führungsverständnis bestätigen den Weg, den wir aktuell gehen. Besonders freut mich auch dein positives Feedback zu deiner direkten Führungskraft sowie zu unserem Co-Leading-Modell im HR-Bereich, das aus meiner Sicht wichtige Impulse für Zusammenarbeit, Vereinbarkeit und gemeinsame Verantwortung setzt.

Gleichzeitig schätze ich es sehr, dass du auch offen benennst, wo wir noch Entwicklungspotenzial haben – zum Beispiel bei Diversity-Themen oder in der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so offen und ehrlich zu teilen!

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute bei uns!

Beste Grüße,
Caro Bauer

Personen- und Funktionsbezeichnungen stehen für alle Geschlechter gleichermaßen

Nach dem dem Wechsel der Besitzverhältnisse hofft man nun wieder auf Weitsicht, Vertrauen und echte Vorbilder

3,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Dank meiner direkten Kollegen angenehm

Work-Life-Balance

kann man erreichen

Karriere/Weiterbildung

Wer keine eigene Meinung hat, alle zwei Jahre eine andere Sau durch Dorf treiben will (LEAN, SCRUM, New Leadership) und ständigen Austausch mit externen Beratern schätzt ist hier genau richtig. Echte Weiterbildung wird nicht geboten.

Gehalt/Benefits

Zusatzleistungen über den Tarifvertrag hinaus wurden nahezu vollständig zusammengestrichen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Früher deutlich besser ausgestaltet

Kollegenzusammenhalt

wir proklamiert, aber dann jedem selbst überlassen

Umgang mit älteren Kollegen

Werden alle gebeten das Hause zu verlassen.

Kommunikation

Die Geschäftsleitung hat hier Nachholbedarf

Gleichberechtigung

Je nach aktueller HR-Leitung finden Bevorzugungen von bestimmten Gruppen statt.


Image

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Yvonne Kollei, Human Resources
Yvonne KolleiHuman Resources

Liebe:r Kolleg:in,

danke für dein Feedback! Es freut uns, dass du die Arbeitsatmosphäre dank deiner direkten Kolleg:innen als angenehm empfindest und deine Work-Life-Balance stimmt.

Deine Kritik zum Umgang mit älteren Mitarbeitenden nehmen wir sehr ernst. Schade, wenn dies so bei dir ankommt. Richtig ist, dass unser Freiwilligenprogramm attraktive Konditionen für Mitarbeitende vor dem Renteneintritt bietet und viele nutzen dies gerne und sind dankbar. Wir nutzen hier das Prinzip der doppelten Freiwilligkeit. Zum Thema Kommunikation würde mich auch interessieren was dir fehlt. Wir bieten regelmäßige Townhalls an, Betriebsversammlungen finden hybrid statt und im Intranet wird auch regelmäßig kommunziert. Bitte komm doch mit einem konkreten Beispiel auf mich zu, damit wir gemeinsam lernen können.

Deinen Hinweis zu den reduzierten Sozialleistungen kann ich leider nicht nachvollziehen. Wir bieten sehr viele Zusatzbenefits außerhalb des Tarifvertrags an (u.a. JobRad, Leistungen des betrieblichen Gesundheitsmanagements, Home Office mit Workation Option, u.v.m.) Wenn dir konkret etwas fehlt, dann komm doch auf uns zu und mach einen Vorschlag was wir noch prüfen sollen.
Da du "die aktuelle HR Leitung" ansprichst, die ich mit Kathrin Schaffner bin :-) , würde mich umso mehr interessieren welche Bevorzugungen du hier wahrgenommen hast. Wir sind als HR Bereich für ALLE Mitarbeitenden da. Das ist in unserer DNA. Bevorzugen wollen und werden wir niemanden.

Weiterbildungen bieten wir selbstverständlich an. Und ja, es ist uns wichtig uns mit aktuellen Themen wie LEAN, agiles Arbeiten und Leadership zu beschäftigen. Warum? Weil wir glauben, dass es uns besser macht, um unsere Transformation bestmöglich zu gestalten.

Kurzum - bitte komm doch direkt auf uns oder deine Führungskräfte zu, damit wir verstehen können woher dein Feedback kommt.
Danke dir vielmals!

NÜRNBERGER4ever

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bietet sicheren Arbeitsplatz mit fairer Bezahlung für Menschen, die wirklich arbeiten wollen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Verbesserungsvorschläge

Keine Weiterbeschäftigung von Mitarbeitenden, die keine Lust zu arbeiten haben und die dann kündigen, eine Abfindung erhalten und 1-Sterne-Bewertungen abgeben und Zeit finden, ewig lange Texte auf kununu zu schreiben, wie schlecht es doch beim Ex-Arbeitgeber war. Wenn du solche toxischen Kollegen hast, dann brauchst du keine Feinde!

Arbeitsatmosphäre

Vertrauensvolles miteinander

Image

Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg
EKS#1
Präventionsversicherer

Work-Life-Balance

60% Home-Office möglich

Karriere/Weiterbildung

Vielfältige interne Weiterbildungsmaßnahmen

Gehalt/Benefits

Faires Gehalt nach Versicherungstarif.
14 Monatsgehälter.
32 Urlaubstage.
Zuschuss zur Betriebskantine.
Zuschuss bAV.
Günstige Mitarbeitertarife.
Sportgemeinschaft.
Zuschuss zum Deutschlandticket.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Photovoltaikanlage auf dem Dach. Kühlung durch Innensee

Kollegenzusammenhalt

Gegenseitige Hilfsbereitschaft

Umgang mit älteren Kollegen

Wertschätzender Umgang mit langjährigen Mitarbeitenden.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe einen tollen Chef und unser CEO ist einfach spitze und trifft kluge Entscheidungen zum Wohl aller (Kunden, Vermittler, Mitarbeitenden, Aktionäre).

Arbeitsbedingungen

Moderne, freundliche Büros. Sehr gute technische Ausstattung mit Laptops und 2 Bildschirmen

Kommunikation

Offene, ehrliche und transparente Kommunikation

Gleichberechtigung

Ist erfüllt

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreiche Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Carolin Bauer, Referentin Personalmarketing
Carolin BauerReferentin Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für diese starke und sehr wertschätzende Rückmeldung – das freut mich wirklich sehr!
Deine Worte u. a. zu den Punkten Zusammenhalt, Arbeitsbedingungen und Führung zeigen, was die NÜRNBERGER für viele, gerade auch in herausfordernden Zeiten, ausmacht: Vertrauen und ein gutes Miteinander.

Danke, dass du Teil unseres Teams bist und deine Erfahrungen hier teilst.

Ich wünsche dir weiterhin viel Freude bei deiner Arbeit und alles Gute in der NÜRNBERGER!

Beste Grüße
Caro Bauer

Personen- und Funktionsbezeichnungen stehen für alle Geschlechter gleichermaßen

Langjährig dabei gewesen - ein ernüchtertes Fazit

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Administration / Verwaltung bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Ich kommentiere bewusst als Reaktion auf die letzten Ereignisse und Bewertungen nach langen Jahren des Mitlesens.
Ich hoffe für meine Ex-Kolleg:innen, dass man aufwacht – oder dass ein neuer Eigentümer von außen den Druck erzeugt, dringend nötige Änderungen durchzuführen.
Aus meiner Sicht gingen und gehen oft die Falschen. Hier hätte man genauer hinsehen und hinhören müssen.

Arbeitsatmosphäre

Zu viele Personen – insbesondere in Führungspositionen – sitzen an den falschen Stellen. Aus meinem ursprünglichen Team ist inzwischen die Hälfte gegangen oder in andere Teams gewechselt. Das Klima ist frostig geworden. 3 Sterne statt 2 vergebe ich, weil meine direkten Kolleg:innen den Alltag noch erträglich gemacht haben.
Es wird nach außen ein sehr positives Bild vermittelt, das intern viele nicht mehr teilen. Da helfen auch kein Video, keine News und kein Kommentar hier, der Dinge „gerade rücken“ will.

Image

2022 hätte ich hier vier Sterne gegeben - mittlerweile ist es so schlimm wie nie und wir hatten in der Vergangeheit schon trubulente Phasen. Wer jetzt noch gehen will und auf Jobsuche geht, darf sich bewusst sein, dass aufgrund der schlechten Presse und dem massiven Personalbbau die Chancen denkbar schlecht zum Verhandeln stehen. Es ist unangenehm, wenn man von außen auf seinen Arbeitgeber angesprochen wird und was "bei uns los ist".

Work-Life-Balance

An sich sehr gut, aber durch Personalabbau geht das zulasten der verbleibenden Kolleg:innen. Man deklarierte „Leistungsverzicht“ und war dennoch an die SLA gebunden, also für mich ist das ein Widerspruch.
Gleitzeit und Flexibilität sind in Ordnung. Leider wurden Gleittage massiv zusammengestrichen.
Für Menschen mit Familie ist die Nürnberger sicher attraktiv. Aber deren flexible Zeiten gehen zulasten derer, die Vollzeit arbeiten und auffangen müssen, was liegen bleibt.
Unpopuläre Meinung: Führungskräfte in Teilzeit, die nachmittags und in den Ferien kaum erreichbar sind, sind für Teams oft schwierig. Hier hätte ich mir seitens Führung und HR ein realistisches Vorgehen gewünscht. Wenn sich Umstände ändern, sollte man überlegen, Positionen neu zu besetzen. Bei uns blieb die Funktion an der Person, und das ging zu Lasten aller, weil es zu Verzögerungen kam - kann man sich das in der aktuelle Lage leisten? Ich finde, nein.

Karriere/Weiterbildung

Die Besetzung von Führungspositionen wirkte oft nicht kompetenzbasiert. Das wurde hier mehrfach thematisiert. Meiner Meinung nach berücksichtigt das aktuelle Verfahren wichtige Aspekte nicht – z. B. Schnittstellenkenntnisse oder privat erworbene Qualifikationen. In meinem Bereich gab es Fälle, bei denen fachliche Eignung und Rückhalt im Team meiner Beobachtung nach offensichtlich keine Rolle gespielt haben, sondern die Fühurngskraft hat entschieden, aber nicht zum Wohl des Teams oder den Aufgaben. Für die breite Masse der Kollegen, waren Fortbildungen einfach nicht drin, außer aus dem internenen Angebot. Eine echte Entwicklung gab es so fachlich nicht.
Klar: Für viele war und ist die Firma ein Sprungbrett gewesen, die Ausbildung ist sehr gut. Aber solange HR nicht aktiv dafür sorgt, dass die richtigen Personen mit den passenden Skills an die richtigen Stellen gesetzt werden, bleibt dieses Problem bestehen und das wird das Unternehmen auch nicht fit für die Zukunft machen.

Kollegenzusammenhalt

Intern oft gut, in der Zusammenarbeit mit anderen Bereichen mitunter schwierig. Aktuell eher wieder ein Gegeneinander, bedingt durch die unsichere Lage.
Wie es ein Kollege treffend sagte: „Mit denen, die nun bleiben, will man nicht mehr arbeiten.“ Die "Imagekampagnen" führen bei vielen nur noch zu Augenrollen.

Umgang mit älteren Kollegen

Bewerte ich für mich neutral, aber ich hatte in meinem Bereich einige Kollegen, die sich in den letzten 2 Jahren abgeschoben gefühlt und zum Gehen gedrängt gefühlt haben, weil sie nicht mehr in das angestrebte Gefüge und das Bild der Zukunft passen. Sehr traurig zu sehen. Wenn man dann bleiben "muss", aufgrund des Alters und der schwierigen Lage am Arbeitsmarket und was das mit Leistung und Motivation macht, darf und kann sich wohl jeder Mitlesende ausmalen. Will man wirklich in so einer Firma langfristig arbeiten?

Vorgesetztenverhalten

Ich hatte mehrere Führungskräfte und kann weder fachlich noch menschlich ein positives Fazit ziehen. Der einzige Lichtblick strich die Segel - verständlich aus menschlicher Sicht....In meinem Bereich empfand ich das Klima als ungut, man würde wohl heute das Wort toxisch wählen: Lästereien, Sticheleien, Druck, um SLAs zu halten, statt an Strukturen und Prozessen zu arbeiten.
Die L3-Führungskraft wirkte überfordert und reagierte mit mehr Druck und Wegdelegieren, die L2 wirkte oft abwesend.
Es war bekannt, dass es immer wieder Probleme und Überlastung gab. Trotzdem änderte sich wenig.

Arbeitsbedingungen

Teils modern, teils veraltet – Würde ich für mich mit 3-4 bewerten aber ich möchte hier eben nicht nur für mich sprechem sondern auch für all jene, die sich nicht trauen hier zu bewerten, aus Angst vor Folgen. Es kommt massiv darauf an, in welchem Bereich man arbeitet. Ein Beispiel: eine L3 Führungskaft bekam als Arbeitsrechner einen Mac - während Mitarbeitende mit leistungsintensiven Aufgaben nicht dieselbe Ausstattung bekamen. Das wirkt unlogisch.
Warum gibt die L2 FK das frei, wenn zugleich Mitarbeitende, die auf leistungsstarke Rechner angewiesen sind aufgrund ihrer Funktion und Tätigkeit, diese Möglichkeit nicht haben? Als Normalmitarbeiter fühlt man sich einfach nur verschaukelt und nicht ernst genommen. HR, denkt doch mal nach, warum so der Eindruck ensteht, dass Nähe zur Führungskraft entscheidender ist als andere Faktoren, und man intern absout niemand als Ansprechpartner hat, wo man das ansprechen kann - bei der Führungskraft etwa?

Kommunikation

Zuletzt habe ich aus den Medien erfahren, wie es der eigenen Firma wirklich geht und was auf die Belegschaft zukommt. Ich persönlich fühle mich dadurch hintergangen, vor allem nach den Dementis der Vergangenheit, die rückblickend schon ahnen ließen, was kommt.
Das Intranet wirkt auf mich wie eine PR-Plattform für „gute Nachrichten“. Kritische Themen, die Mitarbeitende betreffen, finden dort kaum Platz. Einen Dialog gibt es nur in internen Versammlungen oder Sprechstunden , aber das hängt stark vom Bereich ab.
Seit das Postfach für Mitarbeitende abgeschafft wurde, ist HR für mich praktisch nicht mehr erreichbar, als neutrale Stelle, wenn es hakt im Team. An wen soll man sich da wenden, an den Chatbot? Diese Seite der Medaille sollte man eingestehen und transparent machen, statt nur auf Gesprächsbereitschaft zu verweisen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, nachdem die Mitarbeiter gegangen sind! Es gibt Gründe, warum man hier bewertet und wenn HR nach kununu Bewertungen "verlangt", und muss man damit rechnen, dass Kritik kommt und die Personen, dann bewusst ein Gegengewicht zur PR Maschine, Image und Social Media Posts setzen wollen, das unabhängig ist.

Gehalt/Benefits

Tarif und Marktüblich, aber kein Grund zu bleiben. In mehr als 10 Jahren habe ich bspw. eine Gehaltsanpassung erhalten. Man begründete mit Budgetstöpfen oder dass das die Strukturen nicht mehr zuließen. Aber: Kollegen reden, auch über das Gehalt und da zeichnete sich dann für mich leider ein anderes Bild.
Und auch das wurde hier mehrfach angesprochen und und von den Kommentierenden wegdiskutiert. In der aktuellen Lage ist sowieso nichts mehr möglich.
Die Folgen von Ungleichheit innerhalb eines Aufgabenbereichs trotz Tarif kann sich jeder denken - auch hier die Frage an Bewerbende: will man wirklich in einer Firma arbeiten, in der das bekannt ist und sich aber nichts / wenig ändert?

Gleichberechtigung

Wenn man nur Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern betrachtet, mag das als gut funktionieren. Aber meine Definition geht weiter – und da fehlt es an echter, gelebter Gleichberechtigung konzernweit.
Außenstehende sollten wissen: Das positive Bild nach außen deckt sich nicht immer mit dem internen Erleben... Siehe bspw. im Vertrieb... Und wissen sollten es Außenstehende, die sich evtl. bewerben wollen schon, dass die Hoffnung durch Tarif, Image, etc. sich hier als trügerisch erweisen könnte für das eigene Erleben.

Interessante Aufgaben

Routine.

1Hilfreichfindet das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Bernd RingelLeiter Marketing

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

ich bedaure, dass du ganz persönlich nach einer langen Zeit der Betriebszugehörigkeit ein ernüchterndes Urteil fällst. Aus deinen Zeilen lässt sich eine hohe Identifikation mit der NÜRNBERGER Versicherung herauslesen. Für deinen jahrelangen Einsatz für die Marke NÜRNBERGER möchte ich als Leiter für unser Marketing an dieser Stelle Danke sagen.

Wie du schon schreibst: In der NÜRNBERGER Versicherung ist gerade einiges los. Und ja: das führt auch mal zu Sand im Getriebe.

Wir arbeiten nun mal aktiv und unter großer Anstrengung daran, unser Unternehmen effizienter und zukunftsfähiger zu machen. Zum Beispiel über Fokussierung oder KI-gestützte Prozesse. Oder zum Beispiel über die Schärfung unser Markenausrichtung im Zusammenspiel mit unseren Werten und unserer Unternehmenskultur. Aber auch durch das Erreichen konkreter Einspar- und Effizienzziele. Das geht tatsächlich alles leider nicht reibungslos und so verstehe ich, dass du Erfahrungen gemacht hast, die nicht zu früheren Zeiten passen. Das zeigt aber auch, dass wir uns den Veränderungen stellen und unser klares Zielbild im Rahmen der Gesamtstrategie, auf das wir gemeinsam hinarbeiten.

Meinen Kollegen aus dem Top-Management und mir ist bewusst, dass sich der eingeschlagene Kurs nicht für alle immer richtig anfühlt. Ich möchte dich rückwirkend auch gar nicht von einer gegenteiligen Meinung überzeugen. Aber ich mag allen Mitleserinnen und Mitlesern hier sagen: gerade aufgrund der beschriebenen Herausforderungen arbeiten die Führungskräfte bei mir im Team und die große Mehrheit an Führungskräften, denen ich täglich begegnen darf, aktiv an unserer Unternehmenskultur – und damit an einem Arbeitsklima, in dem wir uns gegenseitig unterstützen. Denn nur so erreichen wir unsere Ziele. Den Erfolg unserer Maßnahmen prüfen wir über regelmäßige Befragungen. Und wir binden unsere Teams ins Gestalten und Erleben unserer Kultur aktiv ein, z. B. wenn ich an Impulse zu Feedback, Culture Walk oder das Format „Räume der Veränderung“ denke.

Eine Sache liegt mir zudem besonders am Herzen: Du zeichnest ein dunkles Bild für die Zukunft. Wenn ich dich richtig verstehe, referenzierst du damit darauf, dass der Vorstand ergebnisoffen die Unabhängigkeit der NÜRNBERGER prüft und das Unternehmen in Gesprächen mit möglichen Investoren steht. Hier möchte ich auf die Fakten verweisen. Diese finden sich in unserer Pressemitteilung:
https://www.nuernberger.com/media-relations/pressemeldungen/nuernberger-und-vienna-insurance-group-in-gespraechen-ueber-zusammenarbeit/

Darin ist nachzulesen, dass bei der Bewertung von Gesprächen Zusagen zur Standortsicherung sowie zum Erhalt der Marke und Identität der NÜRNBERGER eine wichtige Rolle spielen.
Deshalb sehe ich für die NÜRNBERGER Versicherung in den aktuellen ergebnisoffenen Entwicklungen eine große Chance – und mich persönlich bestärkt darin, mit vielen tollen Kolleginnen und Kollegen die Zukunft unseres Unternehmens anzupacken. @Team NÜRNBERGER: Ich freu mich drauf!

Viele Grüße,

Bernd Ringel
Leitung Marketing und CX-Management

PS: Ich persönlich finde unseren HR-Chatbot Arnie sehr hilfreich. Für Fragen, die über seinen Antwortschatz hinaus gehen, gibt es in der NÜRNBERGER viele tolle – ganz menschliche – Kolleginnen und Kollegen, mit denen man über das HR-Ticketsystem z. B. ein Beratungsgespräch buchen kann.

war mal top, der Niedergang ist im Gange & geht zulasten von Menschen - zur Einordnung für künftige Bewerber

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kasino ist top, und Arbeitsmittel und Arbeitsplätze sowie die Lage sind in Ordnung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Trotz mehrjähriger Betriebszugehörigkeit, erfolgreicher Projektarbeit und nachweislich wirksamer Maßnahmen habe ich in über Jahre keine Gehaltserhöhung oder Leistungszulage erhalten. Mehrere Projekte, die ich selbst konzipiert, umgesetzt und begleitet habe, wurden intern und extern zuletzt als Erfolg des Teams oder anderer Personen dargestellt. Persönliche Leistung wurde selten sichtbar gemacht oder aktiv gewürdigt.

In der ersten Phase der L3-Spezialistenrollen wurden diese teilweise ohne standardisierte Auswahlverfahren vergeben. Es wurde oft betont, die Position hänge an der Funktion, nicht an der Person in der Praxis habe ich aber wiederholt erlebt, dass Kolleg:innen nach langer Abwesenheit (z. B. Elternzeit) ihre frühere L3-Rolle automatisch zurückerhielten. Gleichzeitig wurden Kolleg:innen, die die Aufgaben während der Abwesenheit übernommen hatten, nicht berücksichtigt oder gar in ihrer Entwicklung gebremst. Einen Dilaog dazu gab es nicht, da HR sich auf Anfrage scheute dieses "Fass aufzumachen".

Ich habe HR in meiner Situation nicht als unterstützend oder neutral erlebt – insbesondere in Konfliktsituationen. Auch Prozesse wie Offboarding, interne Klärungen oder Konfliktmoderationen wirkten willkürlich oder blieben ganz aus. Statt sich neutral und unterstützend zu verhalten, hatte ich den Eindruck, dass dort eher Eigeninteressen gewahrt werden, insbesondere bei der Verteidigung des nach außen aufgebauten positiven Arbeitgeberbilds. Die Diskrepanz zwischen der internen Realität und der Außendarstellung (z. B. via kununu-Kommentaren oder LinkedIn-Posts) war für mich oft schwer zu ertragen.

Offene Meinungsäußerung wurde nicht geschätzt, auch wenn man immer dazu aufruft und sich betont dialogoffen hier zeigt. Wer Missstände thematisierte oder nötige Verbesserungsvorschläge einbrachte, galt schnell als „kompliziert“ oder „nicht loyal“. Mir sagte meine L2 FK gar, ich sei zu kritisch, daher setze sie sich nicht weiter mit den genannten Missständen auseinander. Wohlgemerkt war einer dieser Misstände nachweisliche Falschaussage, also Mobbing und Diffamierung im Kollegenkreis.

Mitarbeitende, die nicht ins System passten, wurden subtil oder direkt zum Gehen bewegt z. B. durch Ausgrenzung, Druck, und Andeutungen wie: „Für dein Profil haben wir leider keine Verwendung mehr.“ (auch mir so geschehen). Besonders irritierend war für mich, dass meine Stelle nach meiner Kündigung ausgeschrieben wurde, obwohl man mir zuvor sagte wurde, mein Profil sei nicht mehr gefragt zukünftig woraufhin ich das Unternehmen verließ.

Image

An sich gut, aber das Image hat massiv seit Fit für die Zukunft gelitten und war auch in den Medien sehr stark thematisiert. Man wird von Externen regelmäßig bedeuert bei der Nürnbegrer zu arbeiten.
Kommentare von HR hier auf Kununu wirken auf mich oft defensiv & standardisiert. Ich habe den Eindruck, dass Kritik beschwichtigt oder relativiert wird. Man stellt seitens HR und Geschäftsleitung die hier Kommentierenden als Dauernörgler dar. Mein Erleben: Die Kritk ist wahr, berechtigt und kommt meist von denen, die alles für die NÜRNBERGER gegeben haben und zerrieben und frustriert wurden durch die hier geannnten Misstände. Die wirtschftliche Unsicherheit tut ein Übriges.

Karriere/Weiterbildung

Für Azubis sehr gut, darüber hinaus stark abhängig von Bereich und Führungskraft
Für Auszubildende und junge Talente bietet die NÜRNBERGER nach meinem Eindruck gute Einstiegsmöglichkeiten. Auch in einigen Abteilungen wird fair und wertschätzend gearbeitet.

Allerdings habe ich in meiner Zeit erlebt, dass die Vergabe von Entwicklungsmöglichkeiten und Rollen nicht durchgängig transparent oder objektiv nachvollziehbar war. Der interne Bildungskatalog ist solide, reicht jedoch aus meiner Sicht nicht aus, um Fachkräfte dauerhaft auf anspruchsvolle Aufgaben vorzubereiten. Man arbeitet nun stärker daran.

Karriereentwicklung in Richtung Führung war zumindest in meinem Umfeld, nicht strukturiert hinterlegt. Die sogenannten L3-Wissenspfade standen meinem Erleben nach nicht immer allen Mitarbeitenden offen, auch dann nicht, wenn sie sich aktiv dafür einbrachten & meldeten.

Das Veto einzelner Führungskräfte & fehlende klare Kriterien seitens HR haben nach meiner Beobachtung dazu geführt, dass engagierte Kolleg:innen nicht zum Zug kamen. Verfahren zur objektiven Messung von Eignung waren für mich nicht erkennbar, auch nciht auf Nachfrage bei HR kam nur der Verweis auf die FK.

Kollegenzusammenhalt

Mit dem Change-Prozess nahm der Zusammenhalt spürbar ab. Ellenbogenverhalten, interne Machtspiele und das Gegeneinander traten immer häufiger auf, gerade in Bereichen, die stark vom Umbau betroffen waren.
Ich habe wiederholt erlebt, wie Kolleg:innen private Informationen in Meetings und beim Officetalk breittraten, Gerüchte streuen – ohne Konsequenz. Nach meinem Eindruck wurden auch Aussagen im Raum stehen gelassen, die ich persönlich als diffamierend empfand. Führungskräfte auf L2- und L3-Ebene, auch in HR, waren darüber informiert, griffen jedoch nicht ein. Das trägt meiner Meinung nach maßgeblich zu einer Kultur bei, in der Angst & Anpassung stärker belohnt wurden als Leistung & Aufrichtigkeit - dieses Bild steht im Kontrast zu dem was das Arbeitgeberimage verspricht.

Umgang mit älteren Kollegen

Nach meiner Wahrnehmung sind Entwicklungsmöglichkeiten nicht für alle gleichermaßen zugänglich insbesondere wenn man nicht ins „klassische“ Profil oder Netzwerk passt. Karrierepfade und interne Programme waren meines Erachtens stark abhängig vom Wohlwollen einzelner Führungskräfte. Das betrifft sowohl Berufseinsteiger:innen ohne direkte Anbindung als auch erfahrene Kolleg:innen, die über viele Jahre hinweg loyal mitgearbeitet haben, aber nicht „auf Linie“ lagen.

Ich habe mehrfach beobachtet, dass ältere Mitarbeitende im Rahmen von Veränderungsprozessen eher an den Rand gedrängt wurden, sei es durch Umbesetzungen, Umstrukturierungen oder durch die Art und Weise, wie Führung sich intern äußerte. Gleichzeitig wurden Berufseinsteiger:innen mit vielversprechenden Profilen in bestimmten Fällen nicht gefördert, wenn sie nicht perfekt ins bestehende Gefüge passten.
Vielfalt an Lebensläufen, Charakteren und Kompetenzen hätte dem Unternehmen aus meiner Sicht gut getan, leider habe ich stattdessen oft erlebt, dass Gleichklang, Anpassung und Nähe zu einflussreichen Personen entscheidender waren.

Vorgesetztenverhalten

Ich bewerte hier bewusst nur den Aspekt Führungsverhalten, da dieser für meine persönliche Entwicklung und letztlich auch meine Entscheidung, das Unternehmen zu verlassen, entscheidend war. Die nachfolgenden Punkte spiegeln mein subjektives Erleben wider & sollen zukünftigen Bewerbenden eine zusätzliche Perspektive ermöglichen.

In meiner Zeit bei der Nürnberger hatte ich den Eindruck, dass Fachkenntnis & Leistung nicht ausreicht, um Entwicklungschancen zu erhalten. Vielmehr schien es darauf anzukommen, wie gut man sich an bestehende Strukturen, Kommunikationsstile und persönliche Netzwerke anpasst. Meine Führungskräfte gingen nach meiner Wahrnehmung selten gut mit Kritik um. Es wurde signalisiert, dass bestimmte Dinge „nicht diskutabel“ seien oder „nicht auf den Tisch gehören“. Gerade in belastenden Situationen (z. B. bei Konflikten, hoher Arbeitsbelastung oder nachweislicher Ausgrenzung durch bestimmte Personen) hätte ich mir aktives Handeln gewünscht. Stattdessen wurde ich mehrfach mit Problemen allein gelassen und zuletzt wurde mir die Eigenkündigung nahegelegt.

Arbeitsbedingungen

Für anspruchsvolle und ressourcenintensive Tätigkeiten stehen oft unzureichende Mittel zur Verfügung und man spart ledier auch in der NÜRNBERGER teils am falschen Ende wie geschirmten Headsets, lesitungsstarken Rechnern und entsprechender Software für mehr Effizienz. Aber prinzipiell kann man sich in den Räumlichkeiten wohl fühlen, wenn man jetzt keine Klimaanlage oder ausreichend Parkplätze erwartet,

Gehalt/Benefits

Die Sozialleistungen sind gut und umfassend aber sprechen sicher nicht jeden an, und das ist völlig normal. Die tarifliche Bezahlung ist grundsätzlich ok. Allerdings hängt vieles andere sehr stark von der jeweiligen Führungskraft und der persönlichen Bereitschaft ab, sich an vorherrschende Strukturen anzupassen. Wer Leistung bringt, sich aber nicht zu 100 % „auf Linie“ bewegt, wird nach meiner Erfahrung nur bedingt gefördert.

Ziele werden nur selten klar definiert oder strukturiert verfolgt. Ein Arbeiten nach OKR oder vergleichbaren Zielsystemen war in meinem Bereich nicht vorhanden, in HR selbst hat man sich gar gegen OKR ausgesprochen meiens Wissens nach. Die Entscheidungen zu Vergütung, Entwicklung oder Verantwortung wirkten daher oft willkürlich oder abhängig von Sympathien.

Das Gehaltsgefüge innerhalb des Unternehmens empfand ich als wenig nachvollziehbar trotz Tarif. Es gibt alte und neue Vertragsmodelle mit teils deutlichen Unterschieden, selbst innerhalb einzelner Teams oder Abteilungen. Diese Ungleichheiten werden nach meiner Erfahrung weder aktiv erklärt noch fair ausgeglichen. Das "sei eben so" war der O-Ton meiner Führungskräfte.

Gleichberechtigung

In meiner Zeit bei der Nürnberger habe ich das Unternehmen nicht als durchgängig divers oder gleichberechtigt wahrgenommen , auch wenn nach außen hin entsprechende Signale gesendet werden. Diese Bewertung basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen und Eindrücken aus mehreren Jahren im Unternehmen.

Diversität ist mehr Vision als gelebter Alltag: Die Kommunikation rund um Diversity wirkt professionell aufbereitet - nach meinem Eindruck fehlte es jedoch oft an konkreten Maßnahmen oder tatsächlicher Umsetzung im Alltag. Vor allem im Hinblick auf Führung, Personalentwicklung und interne Netzwerke habe ich wenig sichtbare Vielfalt erlebt, weder altersbezogen noch in Bezug auf Herkunft, soziale Hintergründe oder verschiedene Lebensmodelle, wenn man nicht dem klassischen Vater-Mutter-Kinde-Modell folgt. Menschen, die nicht dem optischen Mainstream entsprachen, hatten nach meinem Eindruck mit Vorurteilen zu kämpfen. Lästereien aufgrund der Kleidung und Optik waren an der Tagesordnung. Traurig vor allem dann, wenn HR anicht dagegen vorgeht, wie ich selbst erlebt habe. Die Changegruppe versucht Impulse zu setzen, das zumindest konnte man im Intranet sehen.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Kommunikation

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentare

Carolin Bauer, Referentin Personalmarketing
Carolin BauerReferentin Personalmarketing

Hallo ehemalige Kollegin,

vielen Dank für dein offenes Feedback auf kununu.

Unsere HR-Leitung Yvonne Kollei hat zu deiner Bewertung bereits ausführlich Stellung genommen, dennoch möchte ich etwas noch ergänzen. Du hast deine individuelle Erfahrung geschildert – in einigen Punkten unterscheidet sich dies jedoch von den tatsächlichen Gegebenheiten.

Für alle Mitlesenden: L2 und L3 stehen für Level 2 und Level 3. Die Entwicklungspfade „Führung“ und „Wissen“ sind bei uns in drei Level unterteilt.

Grundsätzlich gehen wir auf kununu nie in eine Rechtfertigungshaltung. Wichtig ist mir zu betonen, dass es zu jeder Zeit Rückhalt und Unterstützung durch HR, Kolleginnen und Kollegen sowie Führungskräfte gab. Projekte werden bei uns in der Regel im Team gestaltet – und ich danke dir für deinen Einsatz in vielen spannenden Vorhaben.

Zum Schluss noch ein persönlicher Hinweis: Bitte verzichte künftig auf negative Äußerungen zu NÜRNBERGER Projekten oder persönliche Angriffe gegen Kolleginnen in sozialen Medien. Manchmal ist es besser, wenn sich Wege trennen, um einen neuen beruflichen Abschnitt positiv zu beginnen.

Ich hoffe, du kannst auch die schönen Momente, die du bei der NÜRNBERGER erlebt hast, in Erinnerung behalten. Falls du noch ein persönliches Gespräch wünschst, melde dich gerne direkt bei mir: carolin.bauer@nuernberger.de

Für deinen weiteren Weg bei deinem neuen Arbeitgeber wünsche ich dir alles Gute.

Beste Grüße
Caro Bauer

Personen- und Funktionsbezeichnungen stehen für alle Geschlechter gleichermaßen

Yvonne Kollei, Human Resources
Yvonne KolleiHuman Resources

Liebe Ex-Kollegin, den ich glaube ich weiß wer hier geschrieben hat,

vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung und die offenen Worte. Zunächst DANKE für deine langjährige Mitarbeit und dein Engagement– insbesondere für die Projekte, die du mitgestaltet hast. Es ist uns bewusst, dass eine solche Bewertung nicht leichtfertig verfasst wird und Ausdruck tiefer Enttäuschung ist.
Grundsätzlich hoffe ich zutiefst, dass dein Feedback auch mündlich im persönlichen Gespräch deinerseits an den richtigen Stellen und mit den richtigen Personen besprochen wurde. Mit mir leider nicht. Hier öffentlich in dieser Ausführlichkeit eine Bewertung abzugeben, schadet uns. Denn was auch immer ich nun antworte, dein Statement wird stehen bleiben. Da ich davon ausgehe, dass dir dies bewusst ist und du kununu wählst, weil du weißt, dass es uns etwas ausmachst, finde ich enttäuschend.
Dass Du dich anscheinend nicht gesehen, gehört oder unterstützt gefühlt hast, bedauere ich sehr. Es ist nicht unser Anspruch, dass Mitarbeitende mit dem Gefühl gehen, ihre Leistung sei übergangen oder ihre Stimme unerwünscht. Ich weiß, dass in vielen Gesprächen mit dir oft kein Konsens und keine gemeinsame Sicht hergestellt werden konnte. Manchmal ist dies auch so und man passt dann auch einfach nicht mehr zusammen.
Gleichzeitig möchte ich auch betonen, dass wir uns als HR-Bereich nicht hinter einem Image verstecken, sondern aktiv an Verbesserungen arbeiten – auch wenn das vielleicht nicht immer für alle sichtbar oder schnell genug geschieht. Die Einführung neuer Rollenmodelle, wie z. B. der Spezialistenrollen (das war übrigens 2019), war ein komplexer Prozess, der (und das ist völlig normal, wenn es um Menschen geht) nicht in allen Bereichen reibungslos verlaufen ist. Dass dabei subjektiv der Eindruck von Ungleichbehandlung entstanden ist, tut mir leid. Den Vorwurf der Willkür in der Breite lass ich aber in keinster Weise stehen, denn das Thema ist ausführlich mit den Führungskräften und dem Betriebsrat besprochen und umgesetzt worden. Die NÜRNBERGER steht für ein respektvolles Miteinander und eine Kultur der Wertschätzung. Die von dir geschilderten Erlebnisse rund um Führung, Entwicklungschancen und den Umgang mit Kritik widersprechen unseren Werten. Ich bin selbst seit 13 Jahren im Unternehmen in unterschiedlichsten Funktionen tätig und kann diesen Eindruck nicht teilen.
Zum Thema Feedbackkultur und Kritik: Wir wünschen uns ausdrücklich eine offene Feedbackkultur – auch kritische Stimmen sind wichtig, um besser zu werden. Dass du den Eindruck hattest, als „kompliziert“ oder „illoyal“ abgestempelt worden zu sein, wenn du Missstände angesprochen hast, kann ich nicht nachvollziehen. Dass aber manchmal auch die Sichtweisen nicht zusammen passen und es dann besser ist getrennte Wege zu gehen, ist in diesem Fall für beide Seiten das beste.
Was wir tun: Wir arbeiten kontinuierlich daran, Prozesse wie Offboarding, Konfliktklärung und Entwicklungsmöglichkeiten transparenter, fairer und nachvollziehbarer zu gestalten. Dazu gehören u. a. unsere Initiativen rund um das Thema Feedback, strukturierte und faire Auswahlverfahren und gezielte Schulungen für Führungskräfte. Auch die Rolle von HR als neutrale Instanz wird intern kritisch reflektiert und ist unser Anspruch.

Zum Thema Führung und Entwicklung: Es ist uns bewusst, dass Führungskräfte eine Schlüsselrolle spielen – nicht nur in der Entwicklung von Mitarbeitenden, sondern auch in der Gestaltung von Kultur. Dass du den Eindruck hattest, Leistung allein reiche nicht aus, sondern Anpassung und Nähe seien entscheidend, ist nicht dass was wir als Leadership wollen. Wir haben objektive Kriterien für Entwicklung und Vergütung und nehmen die Führungskräfte stark in die Verantwortung – auch durch gezielte Schulungen und Formate und sehr viel Kommunikation.
Zum Thema Gleichberechtigung und Diversität: Wir sehen Diversität nicht als PR-Thema, sondern als strategische Notwendigkeit. Dass du hier eine Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität erlebt hast, nehme ich ernst. Wir arbeiten daran, Vielfalt sichtbarer zu machen und Diskriminierung – ob subtil oder offen – konsequent entgegenzutreten. Was ich in keinster Weise stehen lasse ist, dass wir Fälle von Beschwerden diesbezüglich seitens HR ignorieren. Das ist einfach nicht richtig und wahr.
Gerne kannst du mich persönlich anrufen, mailen oder mir auf LinkedIn schreiben, dann können wir nochmals sprechen. Ich fände dies einen viel bessere Weg wie eine derartiges „Feedback“ über kununu.

Lieber Bewerber, liebe Bewerberin, eine Einordnung ist hoffentlich mit unserer Antwort gelungen. Macht euch euer eigenes Bild.

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.