Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit April 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 16.3.2026
Die NÜRNBERGER Versicherung erhält von ihren Mitarbeiter:innen überwiegend positive Bewertungen. Besonders geschätzt werden die kollegiale Arbeitsatmosphäre und der starke Zusammenhalt im Team, wobei viele Beschäftigte die gegenseitige Unterstützung und Hilfsbereitschaft hervorheben. Die Work-Life-Balance wird durch flexible Arbeitszeiten und großzügige Homeoffice-Regelungen (bis zu 60% mobile Arbeit) als sehr gut bewertet. Auch die Arbeitsbedingungen mit modernen Büros und guter technischer Ausstattung finden Anklang. Im Bereich der Vergütung wird der Tarifvertrag mit 14 Monatsgehältern und 32 Urlaubstagen positiv erwähnt, wobei einige Mitarbeiter:innen kritisieren, dass Gehaltserhöhungen und Boni aufgrund von Sparmaßnahmen eingeschränkt wurden.
Verbesserungswürdig erscheint die Kommunikation, die teilweise als ob...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei NÜRNBERGER Versicherung wird insgesamt positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird das kollegiale Miteinander unter direkten Kolleg:innen, das von Wertschätzung, Offenheit und gegenseitigem Respekt geprägt ist. Viele Mitarbeiter:innen schätzen die angenehme Atmosphäre, die spannenden Aufgaben und die modernen Büroräume. Auch die Möglichkeit zum Homeoffice wird positiv erwähnt.
Trotz dieser positiven Grundstimmung gibt es einige Hinweise auf Herausforderungen. Während des Transformationsprozesses und nach dem Verkauf an VIG scheint das Vertrauen in das mittlere und obere Management teilweise gelitten zu haben. Einige Bewertungen deuten auf eine angespannte Stimmung hin, die von Unsicherheit geprägt ist. Besonders erfreulich ist jedoch, dass für Auszubildende die Atmosphäre durchweg angenehm beschrieben wird und sie sich wohlfühlen.
Die Kommunikation bei der NÜRNBERGER Versicherung wird von Mitarbeiter:innen unterschiedlich wahrgenommen. Einerseits loben einige Beschäftigte die offene und transparente Kommunikationskultur, die täglich und kollegial stattfindet und Vertrauen schafft, selbst bei schwierigen Entscheidungen. Andererseits kritisieren mehrere Mitarbeiter:innen die Kommunikation als oberflächlich und wenig substanziell. Besonders die offizielle Kommunikation wird als realitätsfern beschrieben, wobei wichtige Informationen oft verspätet oder in verwirrendem "Transformationsdeutsch" ankommen. Auch mangelnde Transparenz wird bemängelt, mit Hinweisen auf vage Aussagen bei der Hauptversammlung und das Gefühl, dass die Führungsebene nicht aufrichtig kommuniziere. Der Austausch unter Kolleg:innen wird hingegen als akzeptabel eingestuft.
Der Kollegenzusammenhalt bei der NÜRNBERGER Versicherung wird überwiegend positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird die gegenseitige Unterstützungskultur, die von vielen Mitarbeiter:innen geschätzt wird. In der IT-Abteilung helfen sich die Kolleg:innen gegenseitig und halten zusammen. Die Teamarbeit wird als sehr gut beschrieben, wobei man gemeinsam auf gesetzte Ziele hinarbeitet und sich gegenseitig unterstützt. Der Zusammenhalt ist besonders innerhalb einzelner Teams stark ausgeprägt, während die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit als gut und sich verbessernd wahrgenommen wird.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die auf Herausforderungen hinweisen. Einige Mitarbeiter:innen berichten von Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen. In manchen Bereichen hat ein Veränderungsprozess zu vermindertem Zusammenhalt und verstärkten internen Machtspielen geführt. Wenige Beschäftigte beschreiben eine Atmosphäre, in der sich Grüppchenbildung zeigt und Intrigen vorkommen. Zudem wird erwähnt, dass die Teamkultur durch Unsicherheit, Frustration und Angst aufgrund von Stellenabbau und Abgängen leidet.
Die Aufgaben bei der NÜRNBERGER Versicherung werden überwiegend positiv bewertet. Viele Mitarbeiter:innen schätzen besonders die Vielfältigkeit und Abwechslung in ihren Tätigkeiten. Sie berichten von spannenden und interessanten Projekten, bei denen sie eigene Beiträge einbringen können. Einige Beschäftigte heben die Möglichkeit zur selbstständigen Arbeit und die klaren Rahmenbedingungen durch regelmäßigen Austausch mit Vorgesetzten hervor. Die laufende Transformation des Unternehmens wird als besonders interessante Phase wahrgenommen, die neue Chancen zur aktiven Mitgestaltung und persönlichen Weiterentwicklung bietet. Allerdings gibt es auch einige kritische Stimmen, die von Routineaufgaben, hoher Arbeitsbelastung durch Kennzahlendruck oder unstrukturierten Ad-hoc-Entscheidungen berichten, wodurch strategische Themen teilweise ins Stocken geraten.
Findest du das hilfreich?



