Work-Life-Balance Top, Umgang mit dem Mitarbeitern eher ein Flop
Gut am Arbeitgeber finde ich
Work-Life-Balance durch ein sehr flexibles Arbeitsmodell mit der 36-Stunden-Woche.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich denke alles was ich zu den einzelnen Punkten geschrieben habe, sagt recht deutlich aus, was ich schlecht fand.
Verbesserungsvorschläge
Es sollte mehr auf den Umgang miteinander geachtet werden. Eine Duz-Kultur nimmt Hierarchien, macht es aber zeitgleich einfacher, dass der Ton schnell mal zu locker wird und manche Menschen dadurch den Eindruck vermittelt bekommen sie könnten sagen was sie wollen und sie erfahren keinerlei Konsequenzen dafür. Team-Leads sollten außerdem einfühlsamer sein, vor allem wenn ein Mitarbeiter kommt und sagt er fand gewisse Äußerungen übergriffig. Da sollte man dann eher versuchen der Person Verständnis entgegen zu bringen, statt der Person das Gefühl zu geben sie wäre alles selbst schuld.
Arbeitsatmosphäre
Da man überwiegend im Homeoffice ist, ist man auch überwiegend alleine. Ich hatte keinen guten Anschluss an mein Team und habe mich oft so gefühlt, als würde ich nicht dazugehören was auch wieder dadurch bestärkt wurde, dass ich keine Steuerrechtliche Ausbildung habe und oft das Gefühl hatte, dass Kollegen nicht wussten worüber man mit mir reden könnte.
Image
Ich kann zum Image nichts sagen, ich kannte den Verlag vorher nicht und seit ich dort aufgehört habe auch nichts weiter gehört.
Work-Life-Balance
Durch die 36 Stunden Woche und das flexible Arbeitszeitmodell kann man einen guten Fokus auf die Work-Life-Balance setzen.
Karriere/Weiterbildung
Für nicht-steuerrechtliche Angestellte habe ich keine Weiterbildungsmöglichkeiten mitbekommen.
Gehalt/Benefits
Einstiegsgehalt wirklich sehr niedrig und es wurde auch nicht richtig kommuniziert, dass Weihnachts- und Urlaubsgeld erst nach erfolgreichem beenden der Probezeit gezahlt wird. Bis auf das Deutschlandticket gab es keine größeren Benefits was wirklich mager ist und andere Arbeitgeber viel besser machen. Mir fallen da vor allem Altervorsorge, Fahrkostenzuschuss und Corporate Benefits ein.
Kollegenzusammenhalt
Wie bei der Arbeitsatmosphäre bereits gesagt, dadurch, dass man fast nur im Homeoffice ist und nur einmal pro Woche mit dem Team gemeinsam im Büro, war für mich kein Zusammenhalt gegeben.
Umgang mit älteren Kollegen
Alter spielt hier keine Rolle, die Teams waren wirklich vom Alter her bunt durchmischt.
Vorgesetztenverhalten
Nicht gut. Wie bereits bei der Kommunikation erwähnt, es wurden teilweise von meinem Vorgesetzten Dinge geäußert, die komplett übergriffig waren und aus dem Nichts behauptet wurden und absolut nichts mit der Arbeitsleistung zu tun hatten. Der Umgang der Team Leads mit dieser Situation war auch einfach absolut nicht in Ordnung weil überhaupt nicht erkannt wurde, wie problematisch die Aussagen des Vorgesetzten wirklich waren und mir wurde das Gefühl gegeben als wäre man komplett gegen mich. Ich habe zu dem Zeitpunkt als diese Dinge passiert sind, nicht realisiert wie schlimm es wirklich war und wie sehr es mich im Nachhinein wirklich noch beeinflusst und beschäftigt hat.
Arbeitsbedingungen
Es ist ein Unding, dass ein Betrieb der so viel Homeoffice bietet, nicht die nötige IT-Ausstattung stellt, sondern man sich das alles selbst organisieren und finanzieren muss.
Kommunikation
Die Kommunikation war teilweise, eben wieder aufgrund des vielen Homeoffice, eine reine Katastrophe. Es sind außerdem einige Dinge vorgefallen, die ich hier nicht schreiben möchte, die einfach übergriffig waren und als ich es bei Team Leads angesprochen habe, wurde damit einfach völlig falsch umgegangen. Meine Kündigung wurde auch komplett anders dem Team kommuniziert als es tatsächlich abgelaufen ist.
Gleichberechtigung
Habe hier nichts negatives feststellen können.
Interessante Aufgaben
Ich denke für Leute die aus dem Steuerbereich kommen, sind die Aufgaben bestimmt interessant. Für eine Fachfremde Person sind die Aufgaben eine reine Qual gewesen.

