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37 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,7Weiterempfehlung: 59%
Score-Details

37 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Zwischen Außenauftritt und Arbeitsrealität

2,2
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich Design / Gestaltung in Dresden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich wurde freundlich aufgenommen und gewann zunächst einen positiven Eindruck vom Team und vom Unternehmen.
Positiv waren die sehr gute technische Ausstattung, das unkomplizierte Homeoffice und mein für Branche und Region gutes, stets pünktlich gezahltes Gehalt. Auch eine von einer Kollegin organisierte Yogastunde ist mir positiv in Erinnerung geblieben.
Die Zusammenarbeit mit der heutigen Geschäftsführerin hatte ich bereits vor ihrer Tätigkeit in dieser Funktion positiv erlebt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Bewertung erfolgt mit zeitlichem Abstand zu meiner Beschäftigung bei OK.
Meine rund vier Monate bei OK waren vor allem durch Defizite in Führung, Kommunikation und Organisation geprägt. Trotz meiner leitenden Funktion als Junior Art Director gab es während meiner gesamten Beschäftigungszeit kein Gespräch mit der Geschäftsführung über meine Arbeit oder meine Rolle.
Die Auftragslage schwankte stark zwischen sehr kurzfristigen Deadlines und Phasen mit wenig Arbeit. Interessante Aufgaben waren entsprechend umkämpft. Ein erheblicher Teil der Aufträge kam aus dem DDV-Konzern und bestand aus wenig abwechslungsreichen Routineaufgaben, etwa der Gestaltung von Werbeanzeigen und der Aufbereitung von Preistabellen für Zeitungen.
Meine fachlichen Vorschläge und Fragen zu Abläufen fanden wenig Gehör. Insgesamt entstand für mich der Eindruck, dass strukturelle Probleme nicht ausreichend auf Führungsebene aufgegriffen wurden.

Verbesserungsvorschläge

Die Führungskultur sollte offener, direkter und stärker auf die tatsächlichen Arbeitsabläufe ausgerichtet sein. Führungskräfte sollten sich mit den Fähigkeiten und Potenzialen ihrer Mitarbeitenden auseinandersetzen, klare Zuständigkeiten schaffen und konstruktiv auf Feedback reagieren.
Konflikte sollten direkt angesprochen werden können, statt sich über Sarkasmus, indirekte Kommunikation oder unnötige Abstimmungsschleifen zu entladen. Auch eine realistischere Planung der Auslastung und eine transparentere Verteilung interessanter Aufgaben würden aus meiner Sicht helfen.
Und ganz konkret: ein Büro mit Rückzugsmöglichkeiten, einer Mikrowelle und der Freiheit, Stühle auch mal umzustellen.

Arbeitsatmosphäre

Bereits in meiner ersten Arbeitswoche entstand der Eindruck, dass längeres Bleiben als selbstverständlich angesehen wurde. Die Büroleitung wollte abends eine Pizza bestellen, damit ich länger bleibe. Ich lehnte ab und bot stattdessen an, den Entwurf am Abend gemeinsam durchzugehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich trotz meiner kurzen Betriebszugehörigkeit bereits erste Überstunden gesammelt.

Image

OK ist ein Unternehmen mit langer Geschichte und regionaler Bekanntheit. Der professionelle Außenauftritt hat mich zunächst überzeugt. Rückblickend sehe ich deutliche Unterschiede zwischen diesem Image und der intern erlebten Arbeitskultur.
Die stärkere Ausrichtung auf Leipzig finde ich interessant. Gleichzeitig ist auch dort der Agenturmarkt umkämpft. Hinzu kommt der zunehmende Einfluss von KI auf die Agenturbranche, der Anpassungsfähigkeit und eine klare fachliche Positionierung erfordert.
Seit meinem Ausscheiden haben nach meiner Kenntnis rund zehn Mitarbeitende das Unternehmen verlassen. Das wirft für mich Fragen zur Entwicklung des Unternehmens und seiner internen Arbeitskultur auf.

Work-Life-Balance

Die Auftragslage schwankte stark. Auf Deadlines von teilweise nur ein bis zwei Tagen folgten Phasen mit wenig Arbeit. Bereits in meiner ersten Arbeitswoche hatte ich erste Überstunden gesammelt. Mein Eindruck war, dass kurzfristige Anforderungen teilweise Vorrang vor einer verlässlichen Planung der Arbeitszeit hatten.

Karriere/Weiterbildung

Ich hätte mir mehr Möglichkeiten gewünscht, meine fachlichen Fähigkeiten einzubringen und weiterzuentwickeln. Bei einer Kampagne konnte ich mich intensiv mit KI in Gestaltung und Konzeption beschäftigen, habe mir die entsprechenden Kenntnisse jedoch überwiegend selbst erarbeitet. Eine stärkere Einbindung in die fachliche Weiterentwicklung und mehr Gestaltungsspielraum wären aus meiner Sicht sinnvoll gewesen.

Kollegenzusammenhalt

Es gab viele nette und hilfsbereite Mitarbeitende, deren Zusammenarbeit ich sehr geschätzt habe. Gleichzeitig erlebte ich auch einige Konflikte zwischen Kolleginnen und Kollegen sowie eine angespannte Kommunikation. Die Konkurrenz um die wenigen interessanten Aufgaben erschwerte aus meiner Sicht ebenfalls die Zusammenarbeit.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten war für mich der kritischste Punkt.

Bei einer Pitch-Auswertung wurde uns mangelnde Kommunikation und Leistung vorgeworfen, obwohl wichtige Informationen gefehlt hatten. Unsere Einwände wurden nicht berücksichtigt.

In einer Situation mir gegenüber wurde die Büroleitung plötzlich laut, reagierte in unangemessen scharfem Ton, gestikulierte mit den Armen und verließ den Raum.

Auch die deutliche Distanz zwischen Leitung und Team fiel mir auf: Die Büroleitung saß in der Mittagspause immer getrennt vom Team. In über 15 Jahren Berufserfahrung habe ich das so noch nicht erlebt.

Die Ablehnung einer von mehreren Mitarbeitenden gewünschten Mikrowelle und die Anweisung, einen von mir umgestellten Stuhl an seinen ursprünglichen Platz zurückzustellen, erschienen zunächst absurd. Im Gesamtbild standen diese Situationen für mich jedoch für eine starre und wenig mitarbeiterorientierte Führungskultur.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung war gut und die Möglichkeit zum Homeoffice war meistens unkompliziert. Das Büro bot wenig Rückzugsmöglichkeiten und wurde teilweise für Kunstausstellungen genutzt. In den rund vier Monaten, in denen ich dort gearbeitet habe, teilweise im Homeoffice, habe ich lediglich einen Besucher der Ausstellung erlebt.

Kommunikation

Die Kommunikation war häufig umständlich. Mehrere E-Mails zum selben Thema, Weiterleitungen und zusätzliche Abstimmungen erschwerten aus meiner Sicht die direkte Klärung von Sachverhalten. Statt Dinge unmittelbar miteinander zu besprechen, entstanden unnötige Abstimmungen und Missverständnisse. Auch meine fachlichen Vorschläge und Fragen zu Abläufen fanden wenig Gehör.
Die Beendigung meines Arbeitsverhältnisses verlief wenig persönlich. Obwohl ich an diesem Tag krankgeschrieben war, sollte ich für ein Kündigungsgespräch ins Büro kommen. Am nächsten Tag kam die Kündigung per Kurier, anschließend wurde mein Laptop gesperrt. Der Administrator ermöglichte mir später noch, eine Abschiedsmail zu schreiben. Ein ebenfalls später angebotenes Gespräch nahm ich nicht mehr wahr.

Gehalt/Benefits

Durch meine Gehaltsverhandlung erreichte ich ein für die Region gutes Gehalt, das stets pünktlich gezahlt wurde. Positiv waren außerdem das unkomplizierte Homeoffice und ein Rabatt in der DDV-Kantine.

Gleichberechtigung

Unangenehm aufgefallen ist mir, dass ein Mitarbeiter wiederholt als „der Pole“ oder mit der Formulierung „das ist mein Pole“ bezeichnet wurde. Ich habe diese Äußerungen selbst erlebt und fand sie respektlos und unangemessen. Die genaue Nationalität lasse ich bewusst unerwähnt, um die Person nicht identifizierbar zu machen.

Interessante Aufgaben

Zu Beginn hatte ich unterschiedliche interessante Aufgaben und vergleichsweise viel Freiheit. Mit der Zeit wurden die Aufgaben zunehmend operativ und repetitiv. Gegen Ende hatte ich kaum noch eigene Aufträge.
Bei einem Designprojekt war ich für die Umsetzung verantwortlich, während die Kommunikation mit der Auftraggeberin überwiegend über eine andere Person lief.
Bei einer Kampagne konnte ich mich intensiv mit KI in Gestaltung und Konzeption auseinandersetzen. Die entsprechenden Kenntnisse habe ich mir überwiegend selbst erarbeitet.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Tolles Praktikum bei OK

4,9
Empfohlen
Ex-Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Dresden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich war als Praktikantin bei OK und wurde vom ersten Tag an herzlich aufgenommen. In meinem Team habe ich mich immer sehr wohlgefühlt und konnte in den drei Monaten extrem viel lernen. Bei Unklarheiten konnte ich jederzeit Rückfragen stellen und habe immer Unterstützung bekommen. Besonders toll fand ich, dass ich auch zu Events mitgenommen wurde und dadurch einen noch besseren Einblick in den Agenturalltag bekommen konnte. Insgesamt war es eine sehr positive und bereichernde Erfahrung, ich hatte eine wirklich schöne Zeit bei OK!


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Romy MüllerStrategy & Consulting Lead | People & Culture

Danke dir von Herzen für deine lieben Worte und die tolle Bewertung! Es freut uns sehr, dass du dich bei OK wohl und gut aufgehoben gefühlt hast. Wir wünschen dir für deinen weiteren Weg alles Gute – vielleicht läuft man sich ja mal wieder über den Weg! 💛

Dein OK-Team

Praktikum bei OK

4,8
Empfohlen
Ex-Praktikant/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Dresden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mein Praktikum bei OK war eine tolle Erfahrung.
Ich habe viel gelernt, wurde immer freundlich behandelt und habe unterschiedliche Projekte begleitet.
Das Miteinander ist respektvoll und auf Augenhöhe. Ich habe mich als Praktikantin sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt.
Ich kann jeden ein Praktikum bei OK empfehlen. Vor allem weil man wirklich viele verschiedenen Aufgaben hat und es nie langweilig wird.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Romy MüllerStrategy & Consulting Lead | People & Culture

Vielen Dank für deine wertschätzende Bewertung und deine Empfehlung! Es freut uns sehr, dass du dich bei OK wohlgefühlt hast, vielfältige Projekte begleiten und viele Erfahrungen sammeln konntest. Auch wir haben die gemeinsame Zeit mit dir sehr genossen und wünschen dir für deinen weiteren Weg alles Gute! 💛

Dein OK-Team

Leidenschaft, Kreativität und Team-Spirit

5,0
Empfohlen
Ex-Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Dresden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mein Praktikum bei Oberüber Karger war eine durchweg positive Erfahrung. Nicht nur die Abteilung, sondern alle Mitarbeitenden, haben mich herzlich aufgenommen und sind mir immer freundlich und wertschätzend begegnet. Die tolle Atmosphäre und den Team-Spirit in der Agentur habe ich bei jedem Stand-Up gespürt. Von der Kreativität und dem Tatendrang des Teams war ich sehr beeindruckt und inspiriert.
Als Praktikantin wurde mir viel Vertrauen und Verantwortung entgegengebracht, wodurch ich nicht nur fachlich sondern auch menschlich wachsen konnte. Dafür bin ich unfassbar dankbar!!!!


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Solide Einstiegschancen, jedoch begrenzte Perspektiven – Rückblick ein Jahr nach Beschäftigung

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Marketing / Produktmanagement in Dresden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Team war für mich der größte Pluspunkt während meiner Zeit im Unternehmen. Ich habe die Zusammenarbeit als sehr angenehm und unterstützend erlebt. Neue Kolleg:innen wurden offen aufgenommen, und es herrschte eine hilfsbereite Atmosphäre, in der Wissen gerne geteilt wurde. Auch in herausfordernden Phasen konnte man sich aufeinander verlassen – das hat den Arbeitsalltag nicht nur erleichtert, sondern auch menschlich bereichert. Besonders schön war der respektvolle Umgang und das ehrliche Interesse aneinander, das über rein berufliche Themen hinausging.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Trotz einzelner positiver Aspekte – insbesondere im kollegialen Miteinander – zeigte sich während meiner Zeit im Unternehmen ein deutlicher Verbesserungsbedarf in zentralen Bereichen. Die Einarbeitung war lang, aber wenig strukturiert, und es fehlte ein klar definiertes Weiterbildungsbudget. Führung und Kommunikation wirkten verbesserungswürdig , neue Impulse im bekannten Umfeld wurden kaum zugelassen. Die Projektlage war angespannt, was sich auf die Arbeitsbedingungen und die interne Dynamik auswirkte. Meine Einschätzung wurde durch Gespräche mit Kolleg:innen bestätigt und spiegelt eine subjektive, aber fundierte Perspektive wider.

Verbesserungsvorschläge

Während meiner Zeit im Unternehmen hätte ich mir ein klar definiertes Budget für Weiterbildung sowie strukturierte Prozesse zur Förderung gewünscht. Die Einarbeitung war lang, aber wenig begleitet – gerade für Quereinsteiger:innen wäre hier mehr Unterstützung sinnvoll. Auch eine transparentere Projektverteilung könnte die Zusammenarbeit verbessern. Eine reflektierte Führungskultur würde zusätzlich Vertrauen und Motivation im Team stärken.

Arbeitsatmosphäre

Der kollegiale Austausch war angenehm und unterstützend. Gleichzeitig führten begrenzte Projektbudgets und interne Konkurrenz um Stundenverteilung zu Spannungen. In leitenden Rollen fehlte es spürbar an einem modernen Führungsstil – Entscheidungen wirkten teils autoritär und wenig transparent. Eine Atmosphäre des Vertrauens wurde durch zurückgehaltene Informationen und sogenanntes „Hoheitswissen“ eingeschränkt. Dennoch zeigten viele Mitarbeitende auch unter schwierigen Bedingungen großes Engagement und sorgten für ein menschlich wertvolles Miteinander

Image

Die Agentur ist lokal etabliert und beschäftigt engagierte Mitarbeitende. Dennoch fehlte es während meiner Zeit an klaren Zielen, einer modernen Ausrichtung und strukturierten Entwicklungswegen. Neue Impulse stießen oft auf eingefahrene Prozesse, was Integration und Innovation erschwerte. Die Projektlandschaft war stark umsatzgetrieben, was kreative Spielräume einschränkte. Ich wünsche dem Team weiterhin viel Erfolg und die Offenheit für neue Perspektiven.

Work-Life-Balance

Beworbene Flexibilität wird durch Führungskräfte konterkariert, die lange im Büro und teilweise 24/7 erreichbar sind (Rufumleitung auf privat). Homeoffice ohne Firmenhandy zwingt zur Nutzung privater Geräte für Kundenkontakte. Sportangebote durch Kollegen/Partner vorhanden.

Karriere/Weiterbildung

Entwicklungsmöglichkeiten waren grundsätzlich vorhanden, wurden im Alltag jedoch kaum umgesetzt. In meinem Fall fehlte eine strukturierte Einarbeitung, und es gab kein klar definiertes Budget für Weiterbildung. Die Förderung war stark von Eigeninitiative abhängig und nicht systematisch verankert. Bewerbende sollten gezielt nach konkreten Entwicklungsangeboten und deren tatsächlicher Umsetzung fragen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war grundsätzlich angemessen, musste jedoch bereits in der Einarbeitungszeit durch fakturierbare Stunden gedeckt werden. Gearbeitet wurde mit einem festen Stundenbudget, was bei geringer Auslastung zu internem Konkurrenzdruck führte. Zusätzliche Leistungen wie Boni oder Zuschüsse gab es nicht – eine gute Verhandlung im Vorfeld war daher entscheidend. Positiv: Die Gehaltszahlungen erfolgten stets pünktlich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Solide Grundausstattung mit üblichen Büro-Standards wie Mülltrennung. Homeoffice-Regelung trägt zur Verkehrsreduzierung bei. JobBike hält die Mitarbeitenden fit. Weiterführende Nachhaltigkeitsinitiativen schienen geschickt mit Geschäftsentwicklungszielen verknüpft - eine durchaus kreative Interpretation von Corporate Social Responsibility.

Kollegenzusammenhalt

Der kollegiale Umgang war von Wertschätzung und echter Unterstützung geprägt. Gerade in stressigen Phasen zeigte sich in vielen Bereichen ein starker Zusammenhalt, der den Arbeitsalltag menschlich bereichert hat. Trotz gelegentlicher Spannungen durch Ressourcenverteilung blieben viele Mitarbeitende engagiert und respektvoll – selbst unter herausfordernden Bedingungen. Ihr emphatischer und professioneller Einsatz verdient große Anerkennung.

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr positiv, da sich ältere Mitarbeiter hauptsächlich in der Führungsebene oder in der Assistenz befinden - entsprechend respektvoller Umgang.

Vorgesetztenverhalten

In meinem direkten Arbeitsumfeld waren Zielsetzungen und Entscheidungsprozesse nicht immer klar kommuniziert. Bei Konflikten fehlte es teilweise an aktiver Begleitung und nachvollziehbaren Lösungsansätzen. Mitarbeitende wurden in Entscheidungen nur punktuell einbezogen, was die Transparenz beeinträchtigte.
Trotz Eigeninitiative, etwa durch angestoßene Entwicklungsgespräche, wurden vereinbarte Schulungen nicht umgesetzt – obwohl förderfähige Angebote vorlagen.
Ich habe auch wohlwollende Situationen beobachtet, in denen Fehler akzeptiert wurden und Mitarbeitende die Möglichkeit erhielten, diese eigenverantwortlich zu korrigieren. Diese Haltung verdient Anerkennung und zeigt, dass in einzelnen Abteilungen ein konstruktiver Umgang möglich war.
In einigen Agenturbereichen war ein durchaus wertschätzendes und offenes Verhältnis zwischen leitenden Rollen und Mitarbeitenden spürbar.

Arbeitsbedingungen

Neutrales Großraumbüro mit wenig Rückzugs- und Konzentrationsmöglichkeiten - dafür gibt es ja das Homeoffice. Einrichtung aus nicht-digitalem Zeitalter mit vielen leeren, ungenutzten Regalen, was als "cleane Arbeitsumgebung" ausgelobt wurde. Potential der Räumlichkeiten wird aus Kostengründen nicht mitarbeiterfreundlich genutzt. Minimalste Arbeitsausstattung: Laptop und Kabelkopfhörer werden gestellt. Auf explizite Nachfrage im Bewerbungsgespräch eventuell eigenes Firmenhandy. (Stand vor einem Jahr)

Kommunikation

Die interne Kommunikation wirkte oft unklar und wenig strukturiert. Wochenberichte und Stand-ups waren teils redundant, und echte Transparenz fehlte. Eine offene Feedbackkultur wurde zwar betont, war im Alltag jedoch kaum spürbar. Entscheidungen blieben oft undurchsichtig, was Vertrauen und Mitgestaltung erschwerte. Ich hoffe, dass sich die Kommunikationskultur inzwischen weiterentwickelt hat.

Gleichberechtigung

Persönlich keine schlechten Erfahrungen mit Geschlechterdiskriminierung. Bezüglich Inklusion und Barrierefreiheit liegen mir keine ausreichenden Beobachtungen vor, um eine fundierte Bewertung abzugeben.

Interessante Aufgaben

Bei vorhandenem Projektvolumen gab es positives Kundenfeedback und inhaltlich spannende Aufgaben. Während meiner Zeit war die Auslastung jedoch gering, und strategische Kundenakquise kaum erkennbar. Maßnahmen zur Neukundengewinnung wurden ohne transparente Kommunikation umgesetzt, was Mitgestaltung erschwerte. Bewerbende sollten gezielt nach aktuellen Projekten und deren strategischer Ausrichtung fragen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Ulrike LerchlGeschäftsführerin

Vielen Dank für deine Bewertung und deine offene Rückmeldung.

Schade, dass du deine Zeit bei OK eher durchwachsen erlebt hast. Gleichzeitig freuen wir uns, dass du auch positive Aspekte wie das Miteinander im Team, die abwechslungsreichen Aufgaben und das kreative Arbeitsumfeld hervorhebst – denn genau das ist es, was viele bei OK sehr schätzen.

Dass es in einzelnen Punkten wie der internen Organisation oder der Kommunikation Verbesserungspotenzial gibt, ist uns bewusst – und wir arbeiten kontinuierlich daran. Seit deinem Weggang haben wir z. B. unsere Telefonie komplett auf Microsoft Teams umgestellt. Mitarbeiter:innen können nun auch aus dem Homeoffice bequem und professionell kommunizieren – ohne den Einsatz privater Geräte.

Themen wie mobiles Arbeiten, Weiterbildung und eine offene Gesprächskultur sind für uns zentrale Bestandteile unserer Weiterentwicklung als Team und als Agentur. Wir nehmen Impulse wie deine ernst – auch wenn sie anonym und im Nachgang kommen – und danken dir dafür.

Für deinen weiteren Weg wünschen wir dir alles Gute.

Viele Grüße
Ulli Lerchl

Teamspirit trifft Tatendrang – hier entsteht Kreatives mit Herz

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in Dresden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

OK ist ein Ort, an dem Teamspirit, Vertrauen und Gestaltungsfreiheit nicht nur Versprechen sind, sondern gelebte Realität. Hier arbeiten Menschen mit Haltung, Herz und Leidenschaft, jede:r kann mitdenken, mitreden und Verantwortung übernehmen. Das schafft ein Umfeld, in dem man sich wertgeschätzt fühlt und persönlich wachsen kann – und genau das macht OK für mich besonders.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist herzlich, offen und von echtem Miteinander geprägt. Man spürt, dass wir als Team funktionieren – nicht durch Zufall, sondern weil jede:r aktiv dazu beiträgt. Es wird viel gelacht, ehrlich kommuniziert und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Auch in stressigen Phasen bleibt der Ton respektvoll und konstruktiv. Neue Kolleg:innen werden schnell integriert, Hilfsbereitschaft ist selbstverständlich. Hier fühlt man sich nicht nur als Mitarbeiter:in, sondern als Teil von etwas Größerem – mit echtem Gestaltungsraum und Vertrauen.

Image

OK ist eine etablierte Kommunikationsagentur mit über 35 Jahren Marktpräsenz – und das merkt man: Verlässlichkeit, Qualität und Haltung prägen das Außenbild. Die Agentur genießt in der Branche, bei Kund:innen und Partnern einen guten Ruf und steht für strategische Stärke und kreative Exzellenz.

Trotz Tradition bleibt das Unternehmen offen für Wandel und neue Wege – ein modernes Image mit Substanz.

Work-Life-Balance

Agenturarbeit ist kein klassischer 9-to-5-Job – das ist klar. Projektspitzen, Deadlines oder kurzfristige Anfragen gehören dazu. Umso wertvoller ist es, dass Vertrauen und Eigenverantwortung hier großgeschrieben werden: Es gibt Home-Office-Möglichkeiten an bis zu drei Tagen pro Woche und faire, flexible Ausgleichsregelungen, die auch wirklich gelebt werden.

Wer sich gut organisiert und offen kommuniziert, kann sich hier eine ausbalancierte Arbeitsweise schaffen. Die Basis dafür ist Vertrauen – und das ist im Team definitiv da.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung wird unterstützt – aber auch mit Eigeninitiative verbunden. Jede:r Mitarbeitende hat die Möglichkeit, sich fachlich oder persönlich weiterzuentwickeln. Das Thema ist Teil der jährlichen Entwicklungsgespräche mit der jeweiligen Unitleitung und kann dort konkret geplant und abgestimmt werden.

Ob Seminare, Workshops oder individuelle Formate: Wer Interesse zeigt und einen sinnvollen Bedarf äußert, bekommt die Chance zur Weiterbildung.

Gehalt/Benefits

Klar, mehr geht immer – aber im Vergleich zur Agenturbranche und zur Region zahlt OK aus meiner Sicht fair und solide. Die Gehälter sind verlässlich, marktgerecht und kommen immer pünktlich, was nicht überall selbstverständlich ist.

Transparenz und Entwicklungsmöglichkeiten könnten sicher noch ausgebaut werden, aber grundsätzlich stimmt das Paket – gerade wenn man das Gesamtumfeld mitdenkt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit wird aktiv angegangen: Eine eigene Task Force beschäftigt sich gezielt mit dem Thema und bringt regelmäßig neue Impulse ein. Im Rahmen eines Agenturbetriebs wird aus meiner Sicht alles Machbare umgesetzt, um umweltbewusst und sozial verantwortlich zu handeln – von Mülltrennung über digitale Prozesse bis hin zu ressourcenschonendem Arbeiten im Alltag.

Das Thema ist präsent, wird ernst genommen und kontinuierlich weiterentwickelt – ohne moralischen Zeigefinger, aber mit Haltung.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team ist außergewöhnlich stark und ein echter Rückhalt im Arbeitsalltag. Die Agenturstruktur mit Units schafft intern Orientierung und das Gefühl von Zugehörigkeit. Man weiß, wo man verortet ist – und gleichzeitig wird die Fachexpertise jedes Einzelnen nach außen gezielt sichtbar gemacht und wertgeschätzt.

Im Alltag zeigt sich der Zusammenhalt ganz konkret: Man kann sich aufeinander verlassen, sei es bei inhaltlicher Unterstützung, beim Austausch über Aufgabenverteilungen oder in der offenen Absprache über Auslastung und Kapazitäten. Kolleg:innen begegnen sich mit Respekt, Humor und echter Hilfsbereitschaft. Hier steht niemand allein da – sondern arbeitet im besten Sinne gemeinsam für starke Ergebnisse.

Umgang mit älteren Kollegen

Was heißt eigentlich „älter“? In dieser Agentur zählt vor allem, was jemand einbringt – nicht wie alt man ist. Erfahrung wird geschätzt, genauso wie frische Impulse. Es herrscht ein wertschätzender, generationsübergreifender Umgang, in dem alle voneinander lernen können. Alter spielt im besten Sinne keine Rolle, sondern ergänzt das Team durch Vielfalt an Perspektiven und Know-how.

Vorgesetztenverhalten

Führung findet hier auf Augenhöhe statt – und das spürt man im Alltag deutlich. Vorgesetzte sind ansprechbar, interessiert und präsent, ohne sich in jedes Detail einzumischen. Es wird Vertrauen in die Fähigkeiten des Teams gesetzt, gleichzeitig stehen sie als Sparringspartner:innen zur Verfügung, wenn Unterstützung oder Feedback gebraucht wird.

Arbeitsbedingungen

Die Agentur arbeitet in einem offenen Großraumbüro, was viel Austausch, kurze Wege und ein lebendiges Miteinander ermöglicht. Es ist fast immer jemand da, mit dem man sich schnell abstimmen oder lachen kann – das bringt viel Dynamik ins Teamleben. Wer mehr Ruhe braucht, kann problemlos im Homeoffice arbeiten – das wird flexibel gehandhabt.

Ein kleiner Wermutstropfen ist die Raumtemperatur im Sommer, die wirklich anstrengend sein kann. Klimatisiert ist es nicht – dafür gibt es Ventilatoren, offene Fenster und kreatives Improvisieren. Ansonsten ist alles da, was man braucht: funktionierende Technik und gute Arbeitsmittel. Kein Luxus, aber solide.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen ist transparent und lebt vom aktiven Austausch. Es gibt klare Formate, die Orientierung und Zusammenhalt schaffen: Der wöchentliche Newsletter informiert kompakt über alles Wichtige, in den wöchentlichen Stand-Ups mit dem gesamten Team wird offen geteilt, woran gearbeitet wird, was ansteht oder wo Unterstützung gebraucht wird.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist hier selbstverständlich und gelebter Alltag. Unabhängig von Geschlecht, Alter, Position oder Hintergrund begegnet man sich auf Augenhöhe. Unterschiedliche Perspektiven werden wertgeschätzt – was zählt, ist Haltung, Können und Teamgeist. Punkt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind insgesamt abwechslungsreich, kreativ und fordernd – mit viel Raum für Eigenverantwortung und Mitgestaltung. Es gibt viele Projekte, bei denen man sich fachlich wie konzeptionell einbringen kann, was den Arbeitsalltag spannend und dynamisch macht.

Natürlich gibt es – wie überall – auch mal weniger reizvolle Aufgaben, die einfach erledigt werden müssen. Aber das hält sich die Waage und ist Teil des Jobs. Insgesamt überwiegt ganz klar der inhaltliche Anspruch und die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Ulrike LerchlGeschäftsführerin

Vielen Dank für deine schöne Bewertung – und dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke zu teilen!

Es freut mich sehr, dass du bei OK ein Umfeld erlebst, in dem du dich ausprobieren und entwickeln kannst und dich ernst genommen fühlst. Dass du neben den spannenden Aufgaben und Gestaltungsmöglichkeiten auch unsere Teamkultur und das Miteinander hervorhebst, bedeutet mir persönlich viel – denn genau das wollen wir täglich leben.

Wir wissen, dass der Agenturalltag herausfordernd sein kann. Umso wichtiger ist uns ein Arbeitsklima, das auf Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung beruht. Danke, dass du Teil davon bist!

Herzliche Grüße
Ulli Lerchl

Mehr Schein als Sein – strukturell instabile Agentur mit toxischen Mustern

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich PR / Kommunikation in Dresden gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Die Agentur befindet sich in einem strukturellen und kulturellen Abwärtsstrudel. Die internen Probleme sind bekannt, werden aber systematisch ignoriert oder relativiert. Mitarbeitende mit Anspruch an professionelles Arbeiten, faire Führung und gesundes Miteinander sollten sich gut überlegen, ob sie sich auf dieses Umfeld einlassen wollen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist angespannt. Kritik – ob sachlich, fachlich oder konstruktiv – wird pauschal als „Störung“ oder „Lästerei“ abgetan. Statt Dialog herrscht Kontrolle, statt Vertrauen Verdacht. Wer das hinterfragt, fällt rasch in Ungnade.

Image

Das Außenbild der Agentur steht zunehmend im Widerspruch zur Realität. Intern ist bekannt, dass die Qualität der Arbeit spürbar nachgelassen hat – das lässt sich auch extern nachvollziehen. Auf Social-Media-Kanälen fällt die gestalterische und inhaltliche Qualität deutlich ab; was früher professionell wirkte, erinnert heute teils an Schularbeiten im Stil einer Werkstunde. Wer sich mit Markenwirkung und Außenauftritt auskennt, erkennt schnell die Diskrepanz zwischen Anspruch und tatsächlicher Umsetzung. Die negative Entwicklung ist kein Betriebsgeheimnis – sie ist sichtbar.

Work-Life-Balance

De facto nicht vorhanden. Überstunden gehören zum Alltag und sind in der Regel nicht kompensiert – weder finanziell noch zeitlich. Selbst in den positiveren Bewertungen wird offen eingeräumt, dass man abends regelmäßig noch lange vor dem Laptop sitzt. Dieses Muster ist kein Einzelfall, sondern System. Wer versucht, sich abzugrenzen oder auf gesunde Arbeitszeiten zu achten, gerät schnell unter Druck. Die Folge ist eine deutlich spürbare Überlastung vieler Mitarbeitender, was sich wiederum negativ auf Motivation, Gesundheit und die Qualität der Arbeit auswirkt. Eine echte Balance zwischen Arbeit und Privatleben ist hier kaum möglich – es sei denn, man definiert sich ausschließlich über den Job.

Vorgesetztenverhalten

Führung wird durch Lautstärke ersetzt. Eine Führungskraft fällt vor allem dadurch auf, dass er mit maximalem Volumen die geringste inhaltliche Substanz kompensiert – mit Erfolg: Die Geschäftsführung belohnt vorrangig Dominanz, nicht Qualität. Diese wiederum wirkt abgekoppelt vom Tagesgeschäft, zeigt wenig Interesse an den realen Herausforderungen der Mitarbeitenden und verharrt in einer Unternehmenswelt, die mit der Gegenwart nicht mehr viel zu tun hat.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung liegt deutlich unter dem Branchenschnitt – und das sogar für ostdeutsche Verhältnisse, wo das Lohnniveau ohnehin schon geringer ist. In Relation zur Arbeitsbelastung und den Anforderungen ist das schlicht unangemessen. Zusätzliche Leistungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld gibt es nicht. Statt echter Wertschätzung erhalten Mitarbeitende zu Weihnachten regelmäßig billige Werbeartikel mit Firmenlogo – ein Vorgehen, das intern längst als Symbol der Ignoranz verstanden wird und auch in anderen Bewertungen bereits kritisch angemerkt wurde. Wer sich finanzielle Anerkennung oder soziale Absicherung erhofft, wird enttäuscht.

Gleichberechtigung

Die Fluktuation ist hoch. Trennungen verlaufen häufig konflikthaft – nicht selten nach dem Prinzip „Zermürben statt Klären“. Es gibt keine erkennbaren Mechanismen zur Mitarbeiterbindung. Persönliche Integrität scheint eher hinderlich als erwünscht. Wer nicht spurt, wird marginalisiert.

Interessante Aufgaben

Die Projektlandschaft wirkt ziellos. Viele Aufgaben bestehen aus Aktionismus ohne strategische Substanz. Entscheidungen entstehen oft aus dem Bauchgefühl einzelner, nicht aus Markt- oder Kundenerkenntnissen. Wer sinnstiftend arbeiten möchte, wird es schwer haben.

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Arbeitgeber-Kommentar

Ulrike LerchlGeschäftsführerin

Vielen Dank für deine offene Rückmeldung. Auch wenn deine Bewertung sehr kritisch ausfällt, nehmen wir sie ernst und setzen uns mit den angesprochenen Punkten auseinander.

Dass du unsere Agentur mit so negativen Erfahrungen verlässt, bedauern wir sehr. Es entspricht nicht dem, was wir uns für das Miteinander bei Oberüber Karger wünschen – und auch nicht dem, was wir tagtäglich erleben. Viele der beschriebenen Punkte spiegeln sich so nicht in unserem heutigen Arbeitsalltag wider, was uns zeigt, wie unterschiedlich Wahrnehmungen sein können.

Kritik ist bei uns ausdrücklich erlaubt und gewünscht – dafür schaffen wir kontinuierlich Formate und Räume: von Team-Workshops über strukturierte Feedbackgespräche bis hin zu Gesprächsmöglichkeiten mit der Geschäftsführung. Auch das Thema Führung reflektieren wir intensiv, zum Beispiel durch internes und externes Coaching.

Natürlich ist das Agenturleben fordernd, keine Frage. Gleichzeitig bieten wir seit Jahren flexible Arbeitszeitmodelle, mobile Arbeitsmöglichkeiten, zusätzliche Urlaubstage z. B. bei bedeutenden privaten Lebensereignissen oder Umzügen sowie Gesundheitsangebote von unserer Laufgruppe bis hin zum Yogakurs – und entwickeln unser Arbeitsumfeld gemeinsam mit dem Team kontinuierlich weiter.

Dass du unsere Werte und Kultur so anders erlebt hast, stimmt uns nachdenklich. Wir hätten uns gewünscht, darüber im direkten Gespräch mit dir in den Austausch zu gehen – wie wir es allen Mitarbeitenden am Ende ihrer Zeit bei uns anbieten.

Für deinen weiteren Weg wünschen wir dir beruflich wie persönlich alles Gute.

Viele Grüße
Ulli Lerchl

Leidenschaftliches Team, Kundenergebnisse im Fokus

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in Dresden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt Raum, Dinge mitzugestalten, Ideen einzubringen und dabei auch individuell zu arbeiten. Vertrauen ist da, Eigenverantwortung auch.

Arbeitsatmosphäre

Man kommt gern ins Büro – oder bleibt im Homeoffice. Beides funktioniert. Austausch auf Augenhöhe, Ideen entstehen auch mal beim Kaffee.

Image

OK ist in der Branche bekannt, aber sicher noch mit Luft nach oben, was die überregionale Sichtbarkeit angeht. Wer mit OK arbeitet, schätzt vor allem Qualität, Designanspruch und die offene, ehrliche Zusammenarbeit.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten, 3 Tage Home-Office-Möglichkeit und eigenverantwortlicher Überstundenabbau. Agentur bleibt Agentur - manchmal werden Abends noch die letzten Slides gebaut.

Kollegenzusammenhalt

Das Team ist wirklich besonders. Unterschiedliche Charaktere, viel Expertise und ein Miteinander, das trägt. Wenn alle Units zusammenspielen, entsteht dieses besondere OK-Gefühl.
Man gewinnt zusammen, man verliert zusammen. Und zwischendurch wird gefeiert – mit Liebe zum Detail und echtem Teamspirit.

Vorgesetztenverhalten

Offene, transparente Kommunikation. Wer fragt, bekommt immer Antworten, sollte mal was untergehen.
Man bekommt Verantwortung und das Vertrauen sie zu tragen. Kein Mikromanagement.

Arbeitsbedingungen

Man hat alles, was man benötigt.

Kommunikation

Es gibt regelmäßige Meetings, die sinnvoll genutzt werden. Regelmäßige Feedbacks. Meeting könnten teilweise effizienter gestaltet werden.

Interessante Aufgaben

Vielseitig, wie es in einer Agentur sein sollte. Unterschiedliche Themen, spannende Marken, immer wieder Neues. Langweilig wird’s nicht.


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Ulrike LerchlGeschäftsführerin

Danke dir für deine positive Rückmeldung und das schöne Feedback!

Es freut mich sehr, dass du unsere familiäre Atmosphäre, das Teamgefühl und die Gestaltungsspielräume bei OK so schätzt – genau das wollen wir ermöglichen: ein Arbeitsumfeld, in dem man sich einbringen, entwickeln und wohlfühlen kann.

Dass du auch die Kommunikation auf Augenhöhe und das Vertrauen in die Mitarbeiter:innen positiv erlebt hast, bedeutet uns viel – denn beides sind für uns keine Floskeln, sondern Teil unserer Haltung.

Schön, dass du bei OK bist – und danke, dass du dir die Zeit für diese Bewertung genommen hast!

Agentur mit Herz

4,6
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement in Dresden gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe schon in mehreren Agenturen gearbeitet und ich habe noch nie eine solche Arbeitsatmosphäre gehabt, wie bei OK.

Work-Life-Balance

Es ist eine Agentur und damit sollte klar sein, dass es auch mal eine Spätschicht gibt. Das kommt aber sehr selten und vor allem geplant vor!

Karriere/Weiterbildung

Bisher wurde mir jede gewünschte Weiterbildung bewilligt und bezahlt. Auch Prüfungen wurden bezahlt.

Gehalt/Benefits

Natürlich geht es immer besser beim Thema Gehalt. Es ist aber solide und reicht vor allem in einer Umgebung wie Dresden.

Kollegenzusammenhalt

Wenn es brennt, sind sofort Leute zur Stelle, um einem zu helfen.

Vorgesetztenverhalten

Die Geschäftsführung ist jederzeit ansprechbar und bei allen Themen / Problemen bereit, eine Lösung zu suchen.

Arbeitsbedingungen

Es fehlt ab und an an neuester Technik. Aber das wird gerade stark nachgeholt.

Kommunikation

Insgesamt ist Alles auf Augenhöhe und respektvoll. Hier und da gibt es leider ein paar Charaktere, die querschießen. Aber die gibt es überall.

Interessante Aufgaben

Ich habe einen guten Mix aus Herausforderungen und Basics.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Ulrike LerchlGeschäftsführerin

Herzlichen Dank für deine tolle Bewertung und die wertschätzenden Worte!

Es freut mich sehr zu lesen, dass du unsere offene Kultur, die Gestaltungsmöglichkeiten und das starke Teamgefühl bei OK so positiv erlebt hast – genau das macht unsere Agentur aus. Besonders schön finde ich, dass du das Vertrauen und die Weiterentwicklungsmöglichkeiten hervorhebst. Das sind für uns zentrale Punkte in der Zusammenarbeit.

Natürlich gibt es – wie überall – auch bei uns Dinge, die wir stetig verbessern wollen. Umso mehr freut es mich, wenn wir gemeinsam daran wachsen und jede:r sich bei uns gesehen und gehört fühlt.

Für deinen weiteren Weg wünsche ich dir von Herzen alles Gute. Und wer weiß – vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja wieder.

Herzliche Grüße
Ulli Lerchl

Trainee-Hopping

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Dresden gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Großraumbüro, keine Privatsphäre, Mittagessen am Arbeitsplatz nicht erwünscht (Geruch belästige die Agenturleitung)

Image

Nach Außen die schicke traditionsreiche Kommunikationsagentur. Das "Innen" darf jeder selbst beurteilen. Mein Eindruck war sehr negativ durch das ganze Misssmanagement. Da helfen auch keine Bilder von irgendwelchen Künstlern an den Wänden und mal nen Stift mit dem OK-Logo bedruckt zum Feiertag.

Work-Life-Balance

Keine wirkliche Gleitzeit, Homeoffice damals komplett unmöglich und wer 16.30 Uhr ging, wurde schief angeschaut. Kein Verständnis für private Termine, Ausnahme: Kinderbetreuung (und auch das eher ungern).

Karriere/Weiterbildung

Es gab in meiner Zeit einmal eine interessante Weiterbildung zur Kundenkommunikation, die am Ende auch eben auch mehr Teambuilding als alles andere war. Aufstiegsmöglichkeiten gibts nicht wirklich, die Teamleads bestehen seit Jahren bzw. gab es wohl während Corona mal Umstrukturierungen in einigen Units.

Kollegenzusammenhalt

War zu meiner Zeit wenig gegeben, mehr Schein als Sein.

Umgang mit älteren Kollegen

Welche älteren Kollegen?

Vorgesetztenverhalten

Unprofessionell. Auslastung plant man vorher und wem erst auffällt, dass es gar keine zu betreuenden Kunden für neue Kollegen gibt, macht was falsch.

Arbeitsbedingungen

Lautes Großraumbüro, für Hochsensible ungeeignet, keine Rückzugsmöglichkeit.

Kommunikation

Zu wenig und nie auf Augenhöhe. Aussage: "Bei uns ist alles 50:50." Bedeutet im Klartext: Als Mitarbeiter bist du zu 100 % für alles verantwortlich und musst allem hinterherrennen.

Gehalt/Benefits

Unterirdisch und für Akademiker unangemessen. Empfehlung: Vorher knallhart verhandeln, denn danach gibt es keine Möglichkeit mehr, aufzusteigen. Und lasst euch mit Berufserfahrung keinesfalls auf einen Trainee runterhandeln!

Interessante Aufgaben

Eher wenig, fühlte sich eher nach ABM an. Da alles penibel getrackt werden musste, fühlte ich mich schnell sehr unwohl, wenn es ständig Leerlauf gab und man auf "intern" tracken musste (was nicht gut ankam).

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Arbeitgeber-Kommentar

Ulrike LerchlGeschäftsführerin

Vielen Dank für dein Feedback, auch wenn es uns überrascht, dass du über fünf Jahre nach deiner Zeit bei uns, noch diese Bewertung abgibst. Was uns ebenfalls wundert: Warum Kritik nicht direkt und offen während deiner Tätigkeit bei uns geäußert wurde, sondern anonym.

Nichtsdestotrotz nehmen wir die Rückmeldung ernst. Viele der genannten Punkte gehören der Vergangenheit an: Heute bieten wir großzügige Rückzugsmöglichkeiten, flexible Remote-Arbeit und regelmäßige Weiterbildungen, die fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur sind.

Unsere Agentur steht seit 35 Jahren für Kommunikation auf Augenhöhe, Respekt und ein starkes Miteinander – intern wie extern. Diesen Anspruch leben wir jeden Tag. Und wir arbeiten stetig daran, dass sich alle Mitarbeitenden bei uns wertgeschätzt fühlen.

Wir wünschen dir für deinen weiteren Weg alles Gute.

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 37 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird OBERÜBER KARGER Kommunikationsagentur durchschnittlich mit 3,7 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Marketing/Werbung/PR (3,8 Punkte). 64% der Bewertenden würden OBERÜBER KARGER Kommunikationsagentur als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 37 Bewertungen gefallen die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen, Kollegenzusammenhalt und Umwelt-/Sozialbewusstsein den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 37 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich OBERÜBER KARGER Kommunikationsagentur als Arbeitgeber vor allem im Bereich Work-Life-Balance noch verbessern kann.