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Bewertung

Schade um die Lebenszeit.

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Forschung / Entwicklung in Hamburg gearbeitet.

Image

Könnte schlechter nicht sein.

Work-Life-Balance

Die psychische Belastung kann man nicht ausbalancieren.

Karriere/Weiterbildung

Nur in der Freizeit bitte.

Gehalt/Benefits

Keine Entwicklungsmöglichkeiten.

Kollegenzusammenhalt

Alle guten Kollegen haben bereits die Flucht ergriffen, bevor sie aus haltlosen Gründen entfernt werden.

Umgang mit älteren Kollegen

Werden auch gekündigt.

Vorgesetztenverhalten

Wer schreibt der bleibt. Mehr Motivation zu einer Führungsposition hat man nicht. Höchstens gut für den Lebenslauf. Aber jeder ist sich selbst der nächste.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben hätten Potenzial. Aber was die Führung daraus macht ist desaströs.


Arbeitsatmosphäre

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Team People & Culture

Liebe:r ehemalige:r Octo,

danke für deine Bewertung. Wir nehmen uns die Zeit, jedes Feedback wirklich zu lesen, auch wenn es so deutlich ausfällt wie deins. Genau dafür ist eine solche Bewertung ja da, damit wir erfahren, wo wir ansetzen müssen.

Erlaube uns aber, ebenso ausführlich und ehrlich darauf zu antworten, wie du geschrieben hast. Fangen wir mit dem an, was uns wirklich zu denken gibt. Vorgesetztenverhalten, Karriere/Weiterbildung, Kommunikation und Image bewertest du jeweils mit der niedrigsten Punktzahl. Das ist deutlich, und wir wollen es nicht kleinreden. Wenn Weiterbildung bei dir nur als „bitte in der Freizeit“ ankam oder Führung als eine Sache, bei der es primär ums eigene Überleben geht, statt um Entwicklung von Menschen, dann ist das für uns ein ernstzunehmendes Signal. Genauso beim Gehalt: Wenn du keine Entwicklungsmöglichkeiten gesehen hast, wollen wir wissen, woran das konkret lag: an fehlenden Gesprächen, unklaren Kriterien oder etwas anderem. Bei Kollegenzusammenhalt gibst du 2 von 5 und schreibst, gute Kollegen hätten bereits „die Flucht ergriffen, bevor sie aus haltlosen Gründen entfernt werden“. Das ist ein schwerer Vorwurf, den wir so nicht unkommentiert stehen lassen können. Es gab niemals Situationen, in denen Menschen ohne nachvollziehbaren Grund gehen mussten. Das ist eine pauschale von dir aufgestellte Behauptung. Dasselbe gilt für deine Aussage beim Umgang mit älteren Kolleg:innen, den du immerhin mit 3 von 5 bewertest, gleichzeitig aber schreibst „werden auch gekündigt“. Auch hier: Wenn dahinter ein konkreter Fall steht, sprich uns an. Eine Bewertung ist nicht der Ort, an dem sich so etwas klären lässt, zumal die Gründe im Rahmen einer vom Arbeitgeber ausgesprochenen Kündigung, sofern es diese dann gegeben hat, inhaltlich nicht in der ganzen Belegschaft ausführlich begründet bekanntgegeben wird.

Bei der Work-Life-Balance gibst du 4 von 5, schreibst aber gleichzeitig, die psychische Belastung lasse sich nicht ausbalancieren. Das wirkt auf uns wie ein Widerspruch, den wir gerne verstehen würden. Wenn hier tatsächlich eine spürbare psychische Belastung im Raum stand, ist das etwas, das uns wichtig ist und das wir ernst nehmen, unabhängig von der Punktzahl. Bei den interessanten Aufgaben gibst du 4 von 5 und schreibst, sie hätten Potenzial, das aber durch die Führung „desaströs“ verspielt werde. Das lesen wir als: Die Substanz stimmt, die Umsetzung nicht. Genau da würden wir gerne ansetzen, aber auch hier gilt: „desaströs“ ist eine starke Zuschreibung ohne Beispiel. Was genau ist schiefgelaufen?

Arbeitsatmosphäre, Gleichberechtigung und Arbeitsbedingungen bewertest du mit jeweils 3 von 5, ohne Kommentar. Das lesen wir als Mittelmaß, nicht als Katastrophe, was im Kontrast zum Titel deiner Bewertung „Schade um die Lebenszeit“ steht. Diese Diskrepanz zwischen sehr drastischer Überschrift und teils moderaten Bewertungen fällt uns auf und wir sagen das ganz offen, weil uns an einer fairen, nachvollziehbaren Bewertungskultur liegt, für uns genauso wie für zukünftige Bewerber:innen, die sich daran orientieren.

Wir wollen nicht drumherum reden: Kritik gehört dazu und wir stellen uns ihr. Aber pauschale, nicht belegte Vorwürfe über Kündigungen „aus haltlosen Gründen“ oder gegenüber älteren Kolleg:innen sind etwas anderes als konstruktives Feedback, sie beschädigen auch Menschen, die hier aktuell mit viel Engagement arbeiten.

Wenn du reale Vorfälle meinst, hol sie aus der Anonymität heraus und sprich direkt mit uns, mit unserem People & Culture Team oder einer anderen Vertrauensperson. Das ist ernst gemeint, nicht als Floskel.

Wir wünschen dir für deinen weiteren Weg alles Gute.

Herzliche Grüße
Team People & Culture

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.