Leider sehr viel schlechter als früher.
Arbeitsatmosphäre
Das Unternehmen trägt nicht unbedingt dazu bei, dass ein von Fairness und Vertrauen geprägtes Betriebsklima herrscht. Es gibt viele spontane Änderungen in Teamaufstellungen, kaum klare Antworten auf eine Unternehmensstrategie, immer wieder Auseinandersetzungen zwischen Führungskräften und dem Personal mit einem persönlichen Beigeschmack und so weiter. Durch einen Zusammenschluss mussten drei verschieden organisierte Bereiche zusammengeführt werden. Das hat im großen und ganzen seit zwei Jahren nicht geklappt. Einige Kollegen haben das Unternehmen schon verlassen.
Image
Das Image der Firma ist im großen und ganzen bei den Mitarbeitern nicht so gut.
Work-Life-Balance
Es gibt flexible Arbeitszeiten, die nach Absprache im Team auch gut eingesetzt werden können. Urlaub muss im normalen Rahmen so eingesetzt werden, dass die Arbeitslast für den Rest schaffbar ist - also alles normal.
Servicezeiten und ein fraglich sinnvolles Schichtsystem schränken die flexible Arbeitszeit allerdings ein.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es meines Wissens für Mitarbeiter nicht. Ggf. werden Führungskräfte geschult.
Karrierechancen sind gleich null. Gute Leistung und Bereitschaft scheinen keine treibenden Faktoren zu sein.
Gehalt/Benefits
Die Gehaltsentwicklung folgt dem Nasenprinzip und fällt gering aus. Oftmals gibt es auch nach neu übernommen Aufgaben oder dem Wechsel von Teams und Verantwortung gar keine Wertschätzung. Früher gab es für einen Teil des Unternehmens einen Tarifvertrag, da war es wohl besser. Gehaltsverhandlungen zwischen den Mitarbeitern und den Führungskräften finden nicht statt und auch eine Zielerreichung führt nicht zu höherem Gehalt.
Benefits fallen normal aus: Unterstützung zum D-Ticket und Jobrad.
Es finden zwei Mal im Jahr Mitarbeiterfeste statt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt keine kommunizierten Vorgänge, die den Klimaschutz oder ein gesteigertes Sozialbewusstsein beinhalten.
Kollegenzusammenhalt
In den einzelnen Teams ist der Zusammenhalt sehr gut. Der soziale Aspekt, dass man die Aufgaben zusammen schaffen muss, ist ein wichtiger Treibstoff, um die Arbeit zu bewerkstelligen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen im Unternehmen werden nicht benachteiligt, besonders wertgeschätzt aber auch nicht.
Vorgesetztenverhalten
Hier muss man ehrlich sagen, dass viele Führungskräfte keinen einheitlichen Führungsstil haben. Kommuniziert wird innerhalb der Teams bei gleichen Themen häufig etwas anderes, manche Führungskräfte sind nahezu nie erreichbar oder online und haben nicht selten fachlich weniger Kompetenzen. Das wird leider nicht durch einen guten Führungsstil ausgeglichen. Realistische Ziele können nicht unbedingt gesetzt werden, weil Aufgaben oftmals schlecht verteilt werden. Ziele, die in Jahresgesprächen festgelegt werden, tragen selten bis gar nicht zur Karriereentwicklung bei.
Arbeitsbedingungen
Nahezu das gesamte Unternehmen arbeitet remote und die benötigte Technik wird gestellt. Man kann eine Arbeitsplatzbrille beantragen. Reguläre Sicherheitsschulungen zum ergonomischen Sitzen oder andere Förderungen gibt es allerdings nicht. Die bereitgestellten Laptops sind eher langsam und die Lösung technischer Probleme muss an ein anders Unternehmen ausgelagert werden, was häufig lange dauert.
Kommunikation
Die Kommunikation im Unternehmen ist nicht ausreichend. Immer wieder fragt man sich, wie es weitergeht, wer welche Aufgaben hat und immer wieder wirken Entscheidungen von Führungskräften oder auch HR willkürlich.
Gleichberechtigung
Es gibt weibliche Führungskräfte im Unternehmen.
Interessante Aufgaben
Durch viele verschiedene Kunden, die betreut werden, ist das Aufgabenfeld in vielen Fällen bunt gemischt. Interessante Projekte außer der Reihe gibt es aber keine.