15 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
15 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
15 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Keine Verbesserungsvorschläge. Der Bewerbungsprozess war durchweg positiv.
Das Gespräch begann mit einer kurzen Vorstellungsrunde der Gesprächsteilnehmer, die sich knapp präsentierten. Anschließend war ich an der Reihe, wobei mein Redefluss mehrfach durch Zwischenfragen unterbrochen wurde – durch einfache Fragen, die ohnehin im Verlauf beantwortet worden wären. Diese Vorgehensweise wirkte unkoordiniert und zeugte von fehlender Gesprächsführungskompetenz (gezielte Zwischenfragen sind gut und wichtig, wurde jedoch nicht erfolgreich angewandt)
Insgesamt hatte das Gespräch eher den Charakter einer Frage-Antwort-Runde als eines echten Kennenlernens. Die Gesprächsatmosphäre war dadurch wenig angenehm. Ich zweifelte im Gespräch an der Erfahrung des entsprechenden Leiters. Seine fachliche Tiefe reichte nicht aus, um mein Skillset in seiner Breite und Tiefe zu erfassen. Als ich nach konkreten Zielen für die Abteilung fragte, konnte er keine nennen – ein klares Indiz für fehlende strategische Führung.
Die Absage im Nachgang empfinde ich als positiv. Das Gespräch hat mir deutlich gemacht, dass das Führungsverständnis des Unternehmens nicht zu meinen Erwartungen passt
Mehrfach identisch neu ausgeschrieben (zuletzt am 02.09.2025) trotz Absage mit „besser passend“. Das wirkt intransparent und prozessschwach. Bitte künftig ehrlich begründen, warum neu ausgeschrieben wird, Evergreen-Rollen kennzeichnen und keine Floskeln in Absagen – das ist das Minimum an Wertschätzung.
Ich habe mich im März 2025 auf die Position beworben. Fachlich und erfahrungsseitig passte ich aus meiner Sicht vollumfänglich zum Anforderungsprofil. Die Absage lautete, man habe sich für Kandidat:innen entschieden, die „noch besser geeignet“ seien.
Im Juli 2025 erschien die identische Anzeige erneut (Wortlaut, Aufgaben, Anforderungen unverändert) – und heute, am 02.09.2025, ist dieselbe Anzeige abermals identisch online. Rein faktisch wurde die Stelle also mehrfach neu ausgeschrieben, obwohl Bewerbenden zuvor mitgeteilt wurde, es gebe bereits „besser passende“ Profile. Das passt inhaltlich nicht zusammen und wirkt auf Bewerbende nicht plausibel.
Was negativ hängen bleibt:
Intransparenz: Dreifache identische Nach-Ausschreibung (Bewerbung im März, Re-Posting im Juli, erneut am 02.09.2025) bei gleichzeitigen Standard-Absagen („besser passend“) lässt den Prozess unklar wirken.
Prozessinstabilität: Für Außenstehende entsteht der Eindruck von fehlender Verbindlichkeit und kurzfristigen Kurswechseln im Hiring.
Wertschätzung: Wer sich die Mühe einer durchdachten Bewerbung macht, erwartet mehr als Textbausteine und Funkstille zwischen den Runden.
Konkrete Verbesserungsvorschläge:
Offen kommunizieren, warum neu ausgeschrieben wird. Beispiel: „Die Stelle wurde erneut geöffnet, weil… (z. B. Budget, interner Wechsel, gescheiterte Vertragsverhandlung).“
Keine Floskeln. Statt „besser passend“ mindestens ein valider Grund jenseits der formalen Anforderungen (z. B. Tiefe in Enterprise-Ops, Migrationsbilanz On-Prem → Cloud, People-Lead in verteilten Teams, Budgetverantwortung X Mio. €).
Zeitachsen veröffentlichen. Realistische Timeline im Inserat und Status-Updates, wenn sich der Prozess ändert.
Evergreen klar kennzeichnen. Wenn es sich um eine Dauer-/Pipeline-Rolle handelt, dann bitte so benennen – das ist ehrlicher und verhindert falsche Erwartungen.
Loop schließen. Bei Wiederausschreibung aktiv Kandidat:innen aus der ersten Runde informieren bzw. erneut einbeziehen – statt Copy-Paste-Absage.
Verbindliche Ansprechpartner:innen. Eine Person mit Antwortgarantie (z. B. binnen 10 Werktagen) statt generischer Postfächer.
Fazit
Mehrfach identische Re-Postings – zuletzt heute (02.09.2025) – bei gleichlautenden Absagen untergraben Vertrauen und Arbeitgebermarke. Wer Führungskräfte für IT-Operations gewinnen will, braucht Prozessstabilität, klare Kommunikation und echte Gründe – sonst entscheidet sich der Markt für transparentere Arbeitgeber.
Klarere Kommunikation über Anforderungen:
Stelle sicher, dass die in der Stellenausschreibung genannten Anforderungen den tatsächlichen Erwartungen entsprechen. Vermeide Anforderungen, die später im Prozess nicht relevant sind, um die Suche nach qualifizierten Kandidaten effizienter zu gestalten.
Strukturiertes, fachspezifisches Interview:
Konzentriere das Interview auf die wesentlichen technischen Fähigkeiten und Qualifikationen. Definierte, fachbezogene Fragen zu Netzwerken, Firewalls und IT-Sicherheit könnten Kandidaten besser einschätzen und Missverständnisse vermeiden.
Mehr Offenheit und Transparenz im Feedback:
Wenn ein Kandidat abgelehnt wird, gib detailliertes Feedback, warum andere Bewerber bevorzugt wurden. So verstehen Kandidaten, welche Qualifikationen sie stärken könnten, und vermeiden Missverständnisse.
Wertschätzung internationaler Qualifikationen:
Stelle sicher, dass Diplome und Qualifikationen aus dem Ausland fair und objektiv betrachtet werden. Wenn ein bestimmtes Zertifikat bevorzugt wird, sollte dies klar kommuniziert werden.
Achtsamkeit gegenüber Diversity & Inclusion:
Entwickle ein Bewusstsein für Vielfalt und verhindere unbewusste Voreingenommenheit im Auswahlprozess. Dies könnte durch spezielle Schulungen für HR- und Fachkräfte unterstützt werden.
Einheitliche Bewertungsmethoden:
Nutze eine strukturierte Bewertung, um die Fachkompetenz und Eignung fair zu bewerten. Ein standardisierter Fragenkatalog und klare Kriterien sorgen für Objektivität und Vergleichbarkeit.
Offene und respektvolle Kommunikation während des Gesprächs:
Stelle sicher, dass die Gesprächsführung respektvoll ist und keine voreiligen Schlüsse zieht. Unterstellungen oder Missverständnisse über fehlende Dokumente oder Arbeitszeugnisse können die Erfahrung
negativ beeinflussen.
Antwortzeit ist zu langsam. Bei Nachfrage des Absagegrunds, wird mit fadenscheinigen Ausreden geantwortet. Es wird auf interne Gründe verwiesen. Unehrlich und unprofessionell.
Als ein Unternehmen mit so vielen Volljuristen sollten auch keine unzulässigen Fragen gestellt werden. Ich verstehe nicht, was private Fragen am Ende mit der Beratung am Telefon aussagen sollen.
Fragen sollten sachlich sein und bleiben. Keinen Menschen sollte es interessieren, was ich in meiner Kindheit erlebt und getan habe.
Dieses im Gespräch aus dem Raum raus und 10 Min. wieder reinzukommen wirkt nicht gerade professionell.
Die Rückmeldung zu meiner Bewerbung kam sehr schnell, ungefähr zwei Tage nach Absenden der Bewerbung. Es wurde ein Termin für ein Telefoninterview vereinbart, welches 15-30 Minuten dauern sollte.
Das Telefoninterview war meines Erachtens eine Vollkatastrophe. Die Interviewerin hat sich selber sowie das Unternehmen kaum vorgestellt. Sie wirkte während des Gesprächs sehr gehetzt. Ich hatte durchweg das Gefühl, dass sie unter Zeitdruck steht und gleich den nächsten Bewerber kontaktieren muss. Es wurden die Standardfragen zu Motivation, Lebenslauf etc gestellt. Ferner sollte ich erzählen, welche Vorstellung ich von der Stelle habe.
Informationen zum Unternehmen und zur Stelle musste man aus der Nase ziehen - die Antworten waren sehr knapp, das Gespräch insgesamt alles andere als herzlich.
Zu allem Überfluss kannte sich meine Gesprächspartnerin als Volljuristin in ihrem Beruf nicht aus. Die ARBs des Unternehmens waren der Interviewerin offensichtlich nicht bekannt.
Für einen Juristen mit Ambitionen halte ich die Stelle für völlig ungeeignet. Man arbeitet praktisch in einem Callcenter. Nach Aussagen der Ansprechpartnerin erwarten den Referenten täglich 40-60 Anrufe.
Es ging im Kern um die Massenabfertigung von Versicherungskunden, die juristischen Rat benötigen. Ich war möglicherweise kein interessanter Bewerber, aber die für das Personal verantwortliche Person wirkte desinteressiert, ließ sich im Stuhl hängen, schaute auf den Boden, keinerlei Pokerface - natürlich merkt man sowas. Zudem wurde ganz klar von den Verantwortlichen vermittelt, man habe kaum Aufstiegschancen, gleichzeitig würde aber auch niemand am Stuhl sägen. Stimmt, denn wenn man Aufstiegschancen hätte, würde man möglicherweise am Stuhl der Verantwortlichen sägen. Die Verantwortlichen vermittelten ein Bild, als hätten sie sich im Unternehmen bis zur Rente gut eingerichtet. Das ist schön, wirkt aber sehr bequem. Bei der Kundenkommunikation wurde ganz klar vermittelt, dass es um die Masse geht und wenn jemand Querulantes am Telefon mit Kündigung droht, seien sie mittlerweile abgehärtet! Stimmt im Ergebnis, das würde ich genauso sehen, aber um Himmelswillen niemals nach Außen transportieren. Andererseits, was solls - die Sparkassenfinanzgruppe wird die ÖRAG schon am Laufen halten. Kunde würde ich nicht werden wollen.
Ich kann mich meinen Vorgängern in Bezug auf Ihren Bewerbungsprozess nur anschließen.
Nicht das ich verärgert wäre über Ihre Absage, aber behaupten Sie doch bitte nicht schriftlich, das sie sich für einen anderen Bewerber entschlossen hätten aus welchen Gründen auch immer, wenn Sie umgehend die betr. Vakanz wieder veröffentlichen.
Zusagen einhalten, auch ein Arbeitgeber sollte sich an Termine zur Rückmeldung halten. Fragen nicht mit Gegenfragen "beantworten"
So verdient kununu Geld.