Hart aber fair
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben ist, dass Verpflegung für die Mitarbeiter angeboten wird. Außerdem gibt es eine Stempeluhr zur Arbeitszeiterfassung, ausreichend beziehungsweise meist genügend Parkplätze und der Lohn wird zuverlässig und pünktlich ausgezahlt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Negativ finde ich, dass es keine klar ausgeschriebenen Mitarbeiterparkplätze gibt. Dadurch sind die Parkmöglichkeiten oft voll und im schlimmsten Fall bekommt man wegen falschem Parken sogar eine Abmahnung. Allgemein sollte sich die Geschäftsleitung häufiger mit den Mitarbeitern zusammensetzen und deren Meinungen und Anliegen ernsthaft anhören. Viele trauen sich aktuell nicht, offen etwas anzusprechen, da sie Angst vor möglichen Konsequenzen haben.
Verbesserungsvorschläge
Verbesserungsvorschläge wären vor allem mehr Einfühlungsvermögen gegenüber den Mitarbeitern sowie eine gerechtere und gleichberechtigte Behandlung aller. Außerdem wäre ein früher veröffentlichter Dienstplan wünschenswert, um die private Planung zu erleichtern. Auch das Mitarbeiteressen könnte verbessert werden, insbesondere im Hinblick auf Unverträglichkeiten und Allergien wie beispielsweise Laktose.
Arbeitsatmosphäre
Das Arbeitsklima ist je nach Abteilung unterschiedlich – teilweise angespannt, teilweise aber auch entspannt und angenehm. Die Erfahrungen können daher stark vom jeweiligen Team abhängen
Image
Das Image des Unternehmens ist nach außen hin sehr gut und angesehen. Außenstehende nehmen den Betrieb überwiegend positiv und professionell wahr.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist eher nicht so gut. Der Dienstplan wird oft nicht einmal eine komplette Woche im Voraus bekannt gegeben, wodurch private Planung schwierig ist. Zudem wechseln je nach Abteilung die Schichten zwischen Früh-, Mittel-, Spät- und Nachtschicht, sodass kaum eine feste Routine möglich ist.
Karriere/Weiterbildung
Es werden viele Schulungen und Weiterbildungen angeboten. Wie hilfreich diese letztendlich sind, hängt allerdings stark vom jeweiligen Thema und der Umsetzung ab.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist tarifbedingt und insgesamt in Ordnung. Positiv sind vor allem die Zuschläge für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umweltbewusstsein ist insgesamt relativ gut. Es wird darauf geachtet, möglichst wenig Müll zu produzieren, und dabei wird teilweise auch kreativ nach Lösungen gesucht.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt in der unteren Ebene ist sehr gut. Man unterstützt sich gegenseitig, wo man kann, und hält im Arbeitsalltag zusammen.
Umgang mit älteren Kollegen
Sehr gut sie werden respektier
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten ist je nach Abteilung unterschiedlich. Manche Führungskräfte sind unterstützend und respektvoll, andere dagegen weniger angenehm im Umgang.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt relativ gut. Arbeitszeiten von über 10 Stunden kommen eher selten vor und die gesetzlichen Ruhezeiten werden meistens eingehalten.
Kommunikation
Die Kommunikation ist sehr schlecht. Wichtige Informationen werden nicht an alle weitergegeben, trotzdem wird erwartet, dass jeder Bescheid weiß. Wenn man etwas nicht wusste, reagieren manche direkt genervt oder verständnislos. Außerdem läuft fast alles nur über E-Mail und kaum persönlich, was die Zusammenarbeit erschwert
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung ist aus meiner Sicht kaum vorhanden, besonders bei den Auszubildenden. Personen, deren Eltern viel Geld haben oder selbst ein Hotel besitzen, werden teilweise bevorzugt behandelt. Auch beim Urlaub wirkt es unfair verteilt: Manche reichen ihre Wünsche direkt bei der Geschäftsleitung ein und bekommen diese problemlos genehmigt, während andere hoffen müssen, überhaupt einmal im Jahr ihren gewünschten Urlaub zu erhalten. Ähnlich ist es bei den Abteilungen – wichtige oder bevorzugte Personen bekommen oft ihre Wunschabteilungen, während andere nicht einmal die eigentlich vorgeschriebenen Pflichtabteilungen durchlaufen können.
Zusätzlich fällt auf, dass bestimmte Personen, die als „wertvoller“ angesehen werden, Aufgaben häufiger ablehnen dürfen, ohne dass dies Konsequenzen hat. Teilweise sitzen diese Personen am Handy oder arbeiten deutlich weniger, während bei anderen deutlich strenger hingeschaut wird. Hier wird aus meiner Sicht oft ein Auge zugedrückt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind stark von der jeweiligen Abteilung abhängig. Im direkten Gästekontakt ist die Arbeit abwechslungsreich und interessant. In anderen Bereichen können die Tätigkeiten dagegen eher eintönig und monoton sein.