Außen hui, innen pfui! keine Empfehlung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Leider bleibt inzwischen nur noch die pünktliche Gehaltszahlung sowie die Arbeitsplatzsicherheit durch die Zugehörigkeit zur Unternehmensgruppe als positive Aspekte erhalten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider hinterlässt das Unternehmen in vielen Bereichen einen enttäuschenden Eindruck. Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von einem angespannten Klima, in dem echte Zusammenarbeit und offene Kommunikation kaum stattfinden. Der Kollegenzusammenhalt wirkt oft oberflächlich, während Konkurrenzdenken und Eigeninteressen vorherrschen. Auch die interne Kommunikation ist chaotisch und intransparent, wichtige Informationen werden häufig zu spät oder gar nicht weitergegeben, was zu Verunsicherung und Frustration führt.
Die Führungsebene zeigt ein mangelndes Verständnis für die Bedürfnisse der Mitarbeitenden. Entscheidungen werden häufig willkürlich getroffen, Feedback wird ignoriert und eine wertschätzende Führungskultur fehlt weitestgehend. Besonders in der technischen Leitung vermisst man Orientierung und Unterstützung, was sich negativ auf Motivation und Teamzusammenhalt auswirkt.
Verbesserungsvorschläge
Um langfristig wieder Stabilität und Vertrauen im Unternehmen zu schaffen, wäre es dringend notwendig, größere Teile der Führungsebene zu erneuern. Frischer Wind und neue Perspektiven könnten dabei helfen, eingefahrene Strukturen aufzubrechen. Gleichzeitig sollte verstärkt darauf gesetzt werden, das wertvolle Know-how ehemaliger Kollegen zurückzugewinnen und systematisch in den Arbeitsalltag zu integrieren. Nur so kann ein nachhaltiger Wissenstransfer gewährleistet und die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden.
Arbeitsatmosphäre
Auf den ersten Blick wirkt alles sehr modern und strukturiert doch der Schein trügt. Hinter der Fassade herrscht ein angespanntes Klima, in dem wenig Platz für echte Zusammenarbeit oder offene Kommunikation bleibt. Zwischenmenschliche Dynamiken werden oft ignoriert oder schön geredet, während konstruktive Kritik unerwünscht scheint. Wertschätzung und Vertrauen gegenüber Mitarbeitenden lassen leider zu wünschen übrig. Wer auf eine unterstützende und motivierende Atmosphäre hofft, wird hier eher enttäuscht.
Image
Das Image des Unternehmens im Maschinenbau hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Früher als verlässlich und innovativ bekannt, steht es heute für veraltete Strukturen und mangelnde Anpassungsfähigkeit. Negative Erfahrungen und interne Probleme sind mittlerweile weithin bekannt und schaden dem Ruf nachhaltig. Kunden, Partner und potenzielle Fachkräfte verlieren zunehmend das Vertrauen
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist momentan in einem akzeptablen Rahmen, was vor allem dem aktuell geringeren Arbeitsaufkommen geschuldet ist. Überstunden halten sich in Grenzen und es bleibt ausreichend Zeit für Privates. Allerdings basiert dieser Zustand weniger auf strukturierter Planung oder Rücksichtnahme, sondern eher auf äußeren Umständen.
Karriere/Weiterbildung
Das Unternehmen wirbt groß mit einer internen Academy, doch der Schein trügt. Hinter der glänzenden Fassade steckt wenig echte Förderung oder nachhaltige Weiterbildung. Die angebotenen Kurse sind oft oberflächlich und kaum auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden zugeschnitten. Karrierechancen bleiben begrenzt und werden selten transparent kommuniziert. Insgesamt wirkt das Programm eher wie Marketing als ein ernst gemeintes Entwicklungsangebot.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt deutlich unter dem Branchendurchschnitt und steht in keinem Verhältnis zur Verantwortung oder zur geleisteten Arbeit. Leistungsunterschiede werden kaum berücksichtigt, und es fehlt an nachvollziehbaren Kriterien für Gehaltsentwicklungen. Transparenz existiert nicht, stattdessen herrscht Unsicherheit und Unzufriedenheit. Wer auf faire und marktgerechte Vergütung Wert legt, wird hier enttäuscht.
Kollegenzusammenhalt
Im Team gibt es einzelne hilfsbereite und engagierte Kolleg:innen, auf die man sich verlassen kann. Leider fehlt es insgesamt an echtem Zusammenhalt und Teamgeist. Oft arbeitet jeder für sich, und der Austausch bleibt oberflächlich. In stressigen Phasen zeigt sich, dass Konkurrenzdenken und Eigeninteressen überwiegen. Mit mehr Führung und gezielter Förderung des Miteinanders könnte hier viel Potenzial besser genutzt werden.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Mitarbeitende scheinen im Unternehmen kaum strategisch eingebunden zu werden. Ihr Erfahrungswissen wird selten aktiv genutzt, und strukturierter Wissenstransfer findet so gut wie gar nicht statt. Statt von ihrem Know-how zu profitieren, werden sie oft übergangen oder in Routinetätigkeiten gedrängt. Das führt nicht nur zu Frustration, sondern auch zum Verlust wertvoller Kompetenzen. Ein gezielter Austausch zwischen den Generationen findet kaum statt.
Vorgesetztenverhalten
Leider mangelt es auf Leitungsebene an Führungsqualität, insbesondere in der technischen Verantwortung. Entscheidungen wirken oft willkürlich und nicht nachvollziehbar, Feedback wird ignoriert oder als Kritik abgetan. Mitarbeitende fühlen sich häufig übergangen oder nicht ernst genommen. Statt Orientierung und Unterstützung gibt es eher Kontrolle und Druck. Eine offene, wertschätzende Führung auf Augenhöhe fehlt hier völlig, was sich langfristig negativ auf Motivation und Vertrauen im Team auswirkt.
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist chaotisch, unklar und oft widersprüchlich. Wichtige Informationen werden entweder viel zu spät oder gar nicht weitergegeben, was zu unnötigem Stress und Unsicherheit führt. Entscheidungen wirken willkürlich, Rückfragen werden selten ernst genommen und echte Transparenz gibt es kaum. Statt offener Dialoge herrscht ein Top-Down-Stil, der Vertrauen und Motivation untergräbt. Wer auf klare Absprachen und konstruktiven Austausch angewiesen ist, wird hier schnell frustriert sein.
Gleichberechtigung
Im Alltag wird Gleichberechtigung größtenteils respektiert, und es gibt keine offensichtliche Benachteiligung. Dennoch sind gewisse Unterschiede spürbar
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind grundsätzlich sinnvoll und nachvollziehbar, mit einem gewissen Maß an Verantwortung. Es gibt hin und wieder interessante Themen, die fachlich fordern. Allerdings fehlt es oft an Abwechslung und Entwicklungsmöglichkeiten. Viele Tätigkeiten wiederholen sich und bieten wenig Raum für kreative Ansätze oder neue Impulse. Wer gerne routiniert arbeitet, kommt hier auf seine Kosten, wer sich fachlich weiterentwickeln will, wird schnell an Grenzen stoßen.