Kein Guter Arbeitgeber
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Immer diese Kontrolle – wer macht was, wann und mit wem. So kann kein echtes Miteinander entstehen. Ein Mitarbeiter ist kein Roboter, sondern ein selbstständiger Mensch, der Verantwortung übernimmt und Vertrauen verdient. Wenn ständig kontrolliert und misstraut wird, geht irgendwann genau das verloren, was eine gute Firma ausmacht: Respekt, Vertrauen und Zusammenarbeit.
Verbesserungsvorschläge
Ich finde, Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern sollten ernst genommen und auch angenommen werden. Schließlich sind wir diejenigen, die täglich draußen beim Kunden sind und direkt erleben, was funktioniert und wo es Probleme gibt.
Ein gutes Unternehmen lebt vom Austausch. Wenn Mitarbeiter ihre Erfahrungen und Ideen einbringen, sollte man zuhören und gemeinsam nach Lösungen suchen. Nur so kann man sich weiterentwickeln und besser werden. Für mich bedeutet Teamarbeit, dass nicht nur von oben entschieden wird, sondern dass auch die Menschen gehört werden, die täglich an der Basis arbeiten.
Arbeitsatmosphäre
Was ich hier erlebe, kenne ich so überhaupt nicht. Für mich bedeutet Außendienst, Kunden aufzubauen, Beziehungen zu pflegen und gemeinsam als Team zu arbeiten. Man kommt nicht von Würth oder irgendeinem anderen Unternehmen und bekommt einfach alles serviert – man muss sich Kunden und Vertrauen erarbeiten.
Wenn jeder nur seinen eigenen Vorteil sieht, hinter Kunden herläuft oder sich gegenüber anderen Mitarbeitern unangemessen verhält, dann hat das für mich nichts mehr mit einem guten Miteinander zu tun. Besonders wenn Kunden einfach angelegt werden, obwohl bereits jemand daran arbeitet oder eine Beziehung aufgebaut hat, finde ich das absolut nicht in Ordnung.
Ich habe gelernt, dass man miteinander arbeitet, sich gegenseitig unterstützt und respektiert. Wenn dieses Miteinander nicht mehr da ist, verliert ein Unternehmen etwas ganz Wichtiges: Vertrauen – bei den Mitarbeitern genauso wie bei den Kunden.