Es ist viel in Bewegung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Bewegung. Es verändert sich was, zum Besseren.
Viele, die was bewegen wollen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Manchmal zu inkonsequent. Z.B. Abteilungen still legen und dann wieder reanimieren wollen. Nicht Laborerweiterung und -modernisierung ankündigen und dann kippen. Das drückt die Laune aller Beteiligten.
Verbesserungsvorschläge
Bonus-System verändern.
Labor erweitern und modernisieren.
Arbeitsatmosphäre
Ich finde viele Herausforderung, man traut mir viel zu, manchmal endet das leider in Überforderung, weil man selbst viel leisten muss, aber nicht immer das Handwerkszeug (Training, Personalaufbau etc.) bekommt.
Image
In der Branche OK. Bei den Nachbarn weniger.
Work-Life-Balance
Flex Zeit ist möglich. Home-Office ist gegen Absprache möglich. Aber es gibt sehr viel zu tun, warum weigert man sich bei nachweislich fleißigen Kollegen auch mal Überstunden/Urlaub in Geld umzuwandeln?
Karriere/Weiterbildung
Wenn man kann und will, wird man unterstützt. Natürlich braucht man in einem kleinen Unternehmen immer auch Glück was das Timing angeht, wir haben, man braucht nur eine begrenzte zahl an Beauftragten Schicht-/Teamleitern und Managern.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist ok für Lebensmittel und Hamburg. Das AT-Bonus-System ist eine Katastrophe. Verworren, intransparent. Wenig bis nicht beeinflussbar. Die Basislinie für alles erreicht, alles super ist 50-75% = 100% Alles klar?
Das Benefitprogramm ist unattraktiv. Zu wenig Obst für alle außerhalb der Verwaltung. Keine Kaffeemaschine außerhalb der Verwaltung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Könnte besser sein, aber auch viel schlechter.
Kollegenzusammenhalt
Von bis. Abteilungsabhängig, von richtig gut, bis Gehacke in der Produktion.
Umgang mit älteren Kollegen
Umgang selbst ist gut, die Erfahrung geschätzt. Dass einige ältere Kollegen, immer noch den vermeintlich Goldenen Jahren nachtrauern, als Ohly aber wirtschaftlich den Bach runterging und jetzt nur am meckern sind, ist eine andere Geschichte. Ebenso ist es problematisch, wenn manche Positionen körperlich sehr anstrengend sind.
Vorgesetztenverhalten
Mein Vorgesetzte*r und andere gut, kann aber leider auch schlimm sein. Wenn man Pech hat, ist man bei einem Manager, der sehr lange auf der Position sitzt, nicht mehr reflektiert, veraltete Ansichten hat und dich klein halten will. Die meisten sind aber zumindest willig einen zu unterstützen, hören zu , wollen was ändern und suchen nach individuellen Lösungen.
Arbeitsbedingungen
Einige Abteilungen sind veraltet. Aber es tut sich einiges. Es wird gerade viel gebaut. Dass das Labor nicht erweitert und vollumfänglich erneutert wird, ist ein Fehler. Die MItarbeiter*innen kämpfen um Platz, alles ist eng, alt und ihnen macht wenig Spaß.
Kommunikation
Viele gute Ansätze, manchmal zuviel Aktionismus und es wird zu wenig nachgehalten. Es sind immer die gleichen, die was bewegen wollen und den Mund auf machen. Die sind schnell verschrien. Manchmal weiß man nach einem Jahr nicht mehr, was die Ansage oder das Versprechen war.
Gleichberechtigung
Da können wir noch lernen. In der Produktion wenig Frauen. Im Betrieb wenig körperlich Behinderte. Im SLT eine Frau - und die kümmert sich (natürlich) um HR. Aber wir haben nun ein DEI-TEam, das sich um Diversität kümmert.
Interessante Aufgaben
Wenn man will (und kann), kann man sich vielseitig einbringen. Sowohl in der unmittelbaren Routinearbeit als auch in Projekten oder Gremien (Social Commitee, Diversity-Equity-Inclusion-Team, etc..).

