27 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
27 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
27 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das erste Gespräch war angenehm, allerdings mit ca. 30 Minuten sehr knapp bemessen. Dadurch blieb am Ende kaum Zeit für meine eigenen Fragen.
Kritischer sehe ich das zweite Gespräch und die dazugehörige Case Study. Der zeitliche Aufwand von vier Stunden Vorbereitung plus Präsentation war aus meiner Sicht recht hoch, insbesondere weil der Umfang der Aufgabe größer war als zunächst erwartet. Unter dem vorgegebenen Zeitrahmen waren daher nur erste Ideen und eine eher oberflächliche Analyse möglich. Gleichzeitig waren einige Anforderungen für mich nicht eindeutig genug beschrieben, was die Erwartungshaltung im Nachhinein schwer nachvollziehbar machte.
Besonders überrascht hat mich das Feedback nach der Präsentation. Obwohl kommuniziert wurde, dass es keine richtige oder falsche Lösung gibt und vor allem die Herangehensweise betrachtet werden soll, wurde anschließend stark hinterfragt, warum bestimmte Aspekte nicht enthalten waren. Ohne entsprechende Tools und unter Zeitdruck fand ich diese Erwartung schwierig einzuschätzen.
Die Punkte, die mir im Feedback zu meiner Case Study als fehlend genannt wurden, sind aus meiner Sicht Dinge, die man in der Einarbeitungsphase gut lernen und weiterentwickeln kann. Daher hatte ich insgesamt den Eindruck, dass jemand gesucht wird, der bereits ab dem ersten Arbeitstag eigenständig Ergebnisse liefern kann.
Sorgt bitte für einen verbindlichen und respektvollen Bewerbungsprozess. Wenn Kandidat*innen nach Gesprächen positives Feedback oder sogar eine mündliche Zusage erhalten, sollte zeitnah eine klare schriftliche Rückmeldung folgen oder zumindest ein transparenter Zeitplan, wann eine Entscheidung fällt. Ghosting über mehrere Wochen und fehlende Antworten auf E-Mails sind nicht akzeptabel und hinterlassen einen sehr schlechten Eindruck.
Legt außerdem klare Verantwortlichkeiten fest: Bewerbende sollten nicht gezwungen sein, Führungskräfte zu kontaktieren, um überhaupt eine finale Zu- oder Absage zu bekommen. Wenn sich Entscheidungen verzögern, kommuniziert das proaktiv.
Überprüft auch den Umfang von Case-Aufgaben: Vier Stunden Vorbereitung plus Präsentation und intensive Fragerunde ist für eine Junior-Stelle aus meiner Sicht unverhältnismäßig. Wenn ihr solche Leistungen erwartet, dann reduziert den Umfang deutlich, gebt klare Kriterien und einen realistischen Zeitrahmen vor oder kompensiert den Aufwand zumindest angemessen. Insgesamt würden klare Kommunikation, Verlässlichkeit und Wertschätzung die Candidate Experience massiv verbessern.
Neben der Vorstellung des Unternehmens und einigen (teils persönlichen) Fragen zu mir erhielt ich einen Case für einen Pitch – wie ich später herausfand, handelte es sich dabei um einen aktuellen Kunden. Sehr praktisch für die Firma. Leider wurde mir auch verschwiegen, dass die Stellenausschreibung in Wahrheit eine Vertretung für einen essenziellen Mitarbeiter ist, der bereits gekündigt hat. Das erklärt wohl auch die ungewöhnlich schnellen Zusagen. Ebenso wurde nicht offengelegt, welche Arbeiten im Firmenportfolio tatsächlich intern entstanden sind und welche im Wesentlichen nur Kundenassets waren, die trotzdem als Eigenleistung präsentiert wurden aber nicht kommuniziert wurden. Diese Informationen hätten meine Entscheidung zur Vertragsunterzeichnung maßgeblich beeinflusst.
Kandidate nicht ghosten :)
Der Zeitraum zwischen Bewerbung, dem ersten und zweiten Gespräch war etwas lang. Ansonsten verlief der Prozess jedoch transparent, fair und sehr freundlich. Besonders ansprechend fand ich die Verwendung von (Mensch) statt (m/w/d).
Gründe für den Wechsel, Lebenslauf, Fähigkeiten und welche Arbeitsinhalte schon bekannt sind
Auf keinen Fall Vorschläge!!
Das Vorstellungsgespräch war sehr freundlich und es wurde mehr Wert darauf gelegt, einen Bewerber zu finden, dessen Persönlichkeit zum gesamten Team passt. Da es sich um eine Medienagentur handelt, wurde ein detaillierter Überblick über die Unternehmenskultur und das Teamumfeld gegeben, der es dem Bewerber ermöglicht, sich mit der Unternehmensvision und seinen persönlichen Zielen zu identifizieren.
Es war gut zu sehen, dass das Unternehmen den Bewerbern die Möglichkeit gab, innerhalb des Unternehmens als Junior Level Mitarbeiter zu lernen und zu wachsen und sich das Fachwissen während der Arbeit anzueignen, anstatt nach schwerer technischer Erfahrung zu suchen.
Gehaltsvorstellungen transparent kommunizieren, Aufgaben der Stelle etwas näher beschreiben
Das Gespräch fand leider nicht auf Augenhöhe statt. Ich habe 7Jahre Expertise in dem Feld, in dem ich mich beworben habe. In dem Gespräch wurde von oben herab gesprochen und am Ende versucht ein geringeres Gehalt zu verhandeln weil ich wenig Erfahrung mit Agenturinternen Programmen habe.
So verdient kununu Geld.