Angenehme Arbeitsatmosphäre mit leider zu vielen Optimierungspunkten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsatmosphäre und die netten Menschen
Spaß an der Arbeit mit vielen interessanten Einblicken in die Branche
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gehalt
Karrierestufen
Toleranz für schwaches Personal auch auf hohen Ebenen
Activations sollten nicht nur den Anspruch haben ihr Tool bedienen zu können, sondern ein strategischer Mehrwert für die Agentur sein
Media-Berater*innen sollten einzelne Activation-Units besser verstehen und dahingehend besser beraten können
Verbesserungsvorschläge
Gehaltstransparenz einhalten und Gender-Pay-Gap angehen
Auf Inlandsflüge achten (auch bei Vorgesetzten. Sie sollten als Vorbilder vorangehen)
Karrierestufen überdenken (ist wirklich jeder als Führungskraft geeignet?)
Arbeitsatmosphäre
Am Standort Hamburg ist eine gute Atmosphäre mit netten Menschen und lockerer Stimmung. Insgesamt herrscht ein hoher Workload, der aber noch zu ertragen ist. Zudem ist man durch die lockeren Arbeitszeiten sehr flexibel.
Allerdings ist an anderen Standorten eine eher "un-familiäre" Stimmung und eine Ellenbogen-Politik. Man muss insgesamt Glück haben ein cooles Team zu bekommen und Anklang bei den richtigen Leuten zu finden.
Image
Nach außen ist das Image bei großen Marken gut. Für kleine Kunden eher weniger gut. Das schlechte Gehalt bei der OMD ist in der Hamburger Werbebranche auf jeden Fall bekannt.
Work-Life-Balance
Man hat einen hohen Workload, es wird allerdings durch fairen Überstunden-Ausgleich dafür gesorgt, dass die Work-Life-Balance nicht zu sehr darunter leidet.
Karriere/Weiterbildung
Wer lange im Unternehmen ist, wird auch Karriere machen. Leider ist das für viele Personen aber nicht der optimale Weg. Dadurch hat man viele Director*innen, die völlig Fehl am Platz sind.
Gehalt/Benefits
Ich selbst wurde als externe Person gut bezahlt, weiß aber von vielen Menschen, die auf gleicher Ebene deutlich weniger verdienen. Erst nach Kündigung bekommt man deutliche Gehaltserhöhungen angeboten. Durch die insgesamt sehr schwachen Gehälter, lässt die Qualität in vielen Abteilungen leider sehr zu wünschen übrig.
Frauen müssen besser bezahlt werden.
Ausgelernte Auszubildende müssen besser bezahlt werden.
Haltet euch doch einfach an Tarifverträge und hört auf Ausnahmen zu machen. Jede Kununu Bewertung beinhaltet einen Punkt zum schwachen Gehalt. Versucht doch lieber den Bestperformern gute Gehälter zu zahlen und hebt euch mit Kompetenz ab, nicht mit vielen Mitarbeitenden bei geringen Gehältern...
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt-Ziele werden sich so gesetzt, dass man sie erreicht. Inlands-Flüge von z.B. Hamburg nach Düsseldorf kommen immer wieder vor. Gesparte Arbeitszeit/ Lebenszeit wird besonders bei Vorgesetzten vor Umweltbewusstsein gesetzt.
Positiv sind soziale Projekte die gefördert werden. Das kommt aber vor allem durch das Engagement von einzelnen Personen. Die Vorgesetzten im Unternehmen sind trotz dem Motto "Most loved Agency" sehr auf Umsatz und Wirtschaftlichkeit fokussiert. Ist in anderen Unternehmen mit Sicherheit ähnlich. Die OMD hebt sich hier nicht von anderen ab.
Kollegenzusammenhalt
Am Standort Hamburg würde ich den Zusammenhalt als gut bezeichnen. In den einzelnen Activation Teams ist der Zusammenhalt, wegen der großen Distanz der Standorte, meist ausbaufähig.
Umgang mit älteren Kollegen
Sehe dort keine Probleme
Vorgesetztenverhalten
Nach meinem Empfinden muss man auch hier Glück haben einen guten Vorgesetzten zu bekommen. Häufig findet man Vorgesetzte, die operativ einen guten Job gemacht haben und auch schon lange im Unternehmen sind. Leider befähigt dies nicht ein Team zu führen. Man sollte eher darauf achten, passende Vorgesetzte auszuwählen, anstatt blind zu befördern.
Hier sollte man sich mal bei anderen Arbeitgebern etwas abschauen. Meiner Meinung nach muss nicht jeder, der ein guter Senior-Berater*in ist auch eine Teamleitung werden. Da allerdings beim Gehalt eine Grenze gesetzt wird, die leider sehr weit untern liegt, fühlen sich Mitarbeitende dazu gezwungen in Teamleitungs-Positionen aufzusteigen, die einfach nur lange da sind. Dadurch verliert man gute operative Berater*innen und bekommt schwache Führungskräfte.
Arbeitsbedingungen
Work-Life-Balance und Hamburger Office wie oben beschrieben gut. Häufig hat man unnötigen Mehraufwand durch interne Prozesse, Projekte und besondere Kundenanforderungen. Ist aber so üblich.
Kommunikation
Es wird versucht transparent und auf Augenhöhe zu kommunizieren. Leider haben Führungskräfte der OMD bei vielen Entscheidungen, wegen Entscheidungen auf Unternehmensgruppen-Ebene, wenig Einfluss. Dadurch fühlt man sich nicht immer fair behandelt.
Außerdem ist negative Kritik nicht gerne gesehen. Besonders Vorgesetzte trauen sich nicht oder dürfen keine Kritik äußern. Fehler sollte man natürlich machen dürfen, wenn sie aber sehr häufig vorkommen, wäre Kritik aber angebracht.
Gleichberechtigung
Besonders beim Thema Gehalt ist man absolut intransparent, darf nicht mit anderen sprechen und die OMD schafft es nicht einheitliche Gehaltsstrukturen zu schaffen. Da Mitarbeitende natürlich trotzdem miteinander sprechen, weiß man von Gehältern anderer. Hervorzuheben ist, dass besonders Frauen und ausgelernte-Auszubildende meiner Meinung nach weniger verdienen. Das Entgelttransparenz-Gesetz schafft hier hoffentlich bald für einheitliche Strukturen und gleichberechtigte Gehälter für alle.
Interessante Aufgaben
Mein Job hat mir Spaß gemacht. Viele Neben-Projekte waren eher unnötig und Zeitfresser, aber all-in-all waren die Aufgaben schon gut.

