96 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
96 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
96 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Freundlich , kommunikativ
Nichts
Gibt keine :)
Für Beratung sehr gut.
Kollegialler Zusammenhalt
Mehr Schein als sein auf mittlerer Ebene in einigen Abteilungen
Insbesondere auf mittlerer Managememt Ebene genauer auf fachliche Kompetenz bei der Einstellung achten.
Gerne mehr Weiterbildungsangebote und nicht nur "learning on the job" - insb. für erfahrene Kollegen
Super Teamzusammenhalt
Es ist Beratung - dafür schon OK, aber kein 9-17h
Gehälter sind fair....man will immer besser verdienen, aber generell schon in Line mit Wettbewerb und auch gut für MUC
Sehr transparent und proaktiv (kenne das so nicht aus anderen Beratungen)
Extrem divers
Top Kunden, interessante und kurzweilige Projekte, man lern sehr viel
Die Unternehmenskultur, Team-Events, Kommunikation, Motivation, Feedback und, dass stark darauf geachtet wird, dass auch Praktikanten viel lernen und Fortschritte machen und dabei immer einen Ansprechpartner haben
Auf die Arbeitszeiten mancher Teams achten
- 100% Projektfokus auf digitale Projekte / Fragestellungen
- 50/50 male-female Ratio über alle Stufen hinweg
- Starke Female Role Models (v.a. auch zum Thema Vereinbarkeit von Kind & Karriere)
- Sehr flexibel und supportive bei Maternity Leave und Wiedereinstieg
- Sehr individuelle Karrierewege und Förderung innerhalb der Organisation
tolle Projekte mit Fokus auf digital, Daten und Tech in allen Industrien
Tolle Kollegen; spannende Kunden; super Lernmöglichkeiten "auf dem Projekt"
Intransparente Kommunikation an die Mitarbeiter; wenig Work-Life-Balance durch Arbeitszeiten, teilweise vermeidbar wenn Top Leader besser vorbereitet in Termine kämen
Die Vorstellung, dass bei OMMAX Mitarbeiter mit Kindern im Lower-Mid Level (mit ebenfalls arbeitenden Partnern) glücklich werden halte ich persönlich für abwegig, dafür sind die Strukturen nicht geschaffen - das solltet Ihr auch in Gesprächen mit Kandidaten deutlich machen. Die Remote-Standorte und dortigen Kollegen müssen mehr Liebe und Aufmerksamkeit erhalten, sonst fühlen sie sich wie Mitarbeiter zweiter Klasse.
Alles weitere findet sich in meiner detaillierten Bewertung.
Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von einer High Performer Kultur, die insbesondere auf dem Zusammenhalt eines "Inner Circles" beruht. Wer is hier schaffen will, wird Teil des dieser Gruppe oder ist schnell abgehängt. So sind werden einige gleichsam hoch qualifizierte Kollegen schneller befördert als andere. In diesem Punkt unterscheidet sich die Firma etwas von ihren "großen" Wettbewerbern.
Außerdem ist die Arbeitsatmosphäre stark vom eigenen Arbeitsstandort abhängig. Außerhalb von München sollte man als Strategiebetater nicht leben, da man ansonsten nicht den nötigen Anschluss findet.
Soweit ich das einschätzen kann, ist der Name in Non-PE-Kreisen bzw. außerhalb Münchens eher unbekannt. Innerhalb dieser Kreise ist das Image gut bis sehr gut, was sich auch in vielen Folgeprojekten widerspiegelt.
Im Folgenden kann ich mich nur auf die Strategieteams beziehen: Ich gebe 3 Sterne hier weil mir bewusst ist, dass eine gewisse hohe Arbeitsbelastung in diesem Segment immer zu erwarten ist. Niemand, der sich bei einer solchen Firma bewirbt, sollte eine 40 Stundenwoche mit vereinzelten Überstunden erwarten. Dennoch geht die Arbeitszeit systematisch weit über diese Marke hinaus. 9 bis 21 Uhr Tage sind hier die Regel - sollte man mal deutlich früher in den Feierabend gehen, so gilt dies als etwas besonderes. Für Kollegen mit Kindern gibt es wenig bis gar kein Verständnis, was mit Sicherheit auch an der vergleichsweise jungen Altersverteilung und wenig Eltern-Kollegen liegt. Bei dieser Firma muss eine bewusste Entscheidung für den Job und für ein deutlich reduziertes Privatleben vorliegen, sonst wird man nicht glücklich.
Mit Sicherheit eine der interessantesten Adressen im deutschen Boutique-Bereich. Mit der nötigen Zeit, Fleiß und Muße kann man hier auf Projekten schnell und viel lernen. Ab einem bestimmten Level gibt es zusätzliche Fortbildungsbudgets und es werden Kern-Skills wie Excel-Schulungen angeboten, die jedoch schnell auf Monate im Voraus ausgebucht sind. Darüber hinaus sucht man das institutionalisierte Training wie bei Top-Beratungsfirmen jedoch vergeblich.
Hier punktet OMMAX auf ganzer Linie. Interessante, engagierte, gut ausgebildete junge Leute, die die Firma und die gute Stimmung ausmachen. Es hat viel Spaß gemacht, die Kollegen nach den ohnehin langen Arbeitstagen besser kennenzulernen und auf Projekten zusammenzuarbeiten.
In dieser Kategorie trennt sich die Spreu vom Weizen. Einige Leader sind von Ihrer Person her für diesen Posten geeignet, andere wiederum weniger. Das ist in vielen Firmen so, und wirkt sich–wie auch bei OMMAX–direkt auf die eigene Entwicklung und das eigene Empfinden aus.
Teilweise ist das Senior Leadership sehr weit vom Tagesgeschehen entfernt, kommt unvorbereitet zu Kundenterminen und wirkt, als sagten sie Dinge nur, um auch noch etwas zu sagen. Sätze wie "das können wir auch noch machen", obwohl der Aufwand nicht abgesprochen oder budgetiert ist oder "Mach nochmal einen neuen Aufschlag" ohne genaue Angabe einer Richtung, passierten mehrfach und zeugten von einer problematischen Einstellung zur Arbeitszeit und Verfügbarkeit der Mitarbeiter.
Andere (gerade juniorere) Leader zeigten hingegen ein sehr gutes Gespür und Skillset in der Personalführung.
Ich beziehe mich hier bewusst nicht auf das Münchener Büro, wo alles zeitgemäß ist und wenig zu beanstanden wäre. Stattdessen ist mit Bezug auf die übrigen Orte (Hamburg, Berlin, London) leider nur wenig gutes zu sagen. Der Co-working Space in Berlin war für die meisten Kollegen mit langer Anreise verbunden. Die gemieteten Büros in Hamburg sind ohne Auto kaum zu erreichen. Ausstattung in Berlin und London war untere Mittelklasse. Das führt u.a. dazu, dass die Kollegen wenig bis gar nicht ins Büro kommen. Hoffentlich hat sich hier in der Zwischenzeit etwas getan.
Leider wird hier viel Selbstbeweihräucherung des Leadership Teams betrieben. In meiner Zeit bei der Firma lief es schon lange nicht mehr gut in einzelnen Teams in Sachen Projektakquise. Dies wurde vor der Belegschaft jedoch konsequent ausgeschwiegen und stattdessen nur ein stärkeres Wachstum (als der Rest der Beratungslandschaft) hochgehalten. Dass dieses Wachstum an der Größe der Firma im Jahr zuvor und nicht an der tatsächlichen Performance lag, musste man zwischen den Zeilen lesen. Letztlich kam es Ende 2023 wie es kommen musste und es gab vermehrt Entlassungen. Ich hätte mir hier eine proaktivere Kommunikation gewünscht. Eure Mitarbeiter sind erstens nicht Eure Investoren oder Kunden und zweitens durchschauen sie es.
Das Gehalt kann sich nicht mit den Top-Beratungsfirmen messen, ist aber im Boutique-Vergleich mindestens branchenüblich. Gemessen an der Arbeitszeit ist das Gehalt wahrscheinlich eher unterdurchschnittlich, insbesondere weil die Anspruch an die MItarbeiter der einer Top-Beratungsfirma nachempfunden ist. Wer nicht zusätzlich durch die Aufgaben und die Lernkurve motiviert ist, findet in Inhouse-Consultancies bessere Konditionen.
Auch wenn in der Transaktionsberatung das M/W-Verhältnis in Richtung der Männer tendiert, scheint in der restlichen Firma Gleichberechtigung gelebt zu werden. In einigen Teams gibt es sogar einen deutlichen Frauenüberschuss und überwiegend weibliche Mid-Top-Level Leader.
An der Kundenkartei im EU Private Equity Bereich gibt es nichts zu meckern und die resultierenden Projekte sind durchweg spannend. Die Kombination aus Strategie und Execution führt dazu, dass man im Besten Fall einen Kunden vom Konzept bis zur Durchführung betreut. Das macht Spaß!
müssen mehr als was sie verdienen arbeiten
Bessere Arbeitszeiten und Gleitzeit Anpassung
Kaum vorhanden. Es wird zwar damit geworben, aber nicht eingehalten. Regelmäßige 12 Stunden Tage sind absolut die Norm.
Klasse Kollegen- einer der einzigen Gründe, weshalb ich dann doch länger geblieben bin als ich sollte
Leider bekommt man oft das Gefühl seine Arbeit nicht richtig zu machen, obwohl man von den Kollegen positives Feedback dazu erhält. Meine Vorgesetzten haben mich leider nie motiviert, sondern eher im Gegenteil
Schönes Büro
So verdient kununu Geld.