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2 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,0Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Enttäuschende Führungskultur und wenig gelebter Teamgedanke

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Schwarzach am Main gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als belastend und wenig vertrauensvoll erfahren. Im direkten Austausch wurde häufig freundlich und professionell miteinander umgegangen, jedoch hinter dem Rücken von Mitarbeitenden abwertend über Personen oder deren Arbeit gesprochen.

Ich habe Führung teilweise als stark "micromanaged" erlebt. Größere und strategisch relevante Aufgaben wurden durch zahlreiche kleinere Zwischenaufgaben und Abstimmungen erschwert zu fokussieren. Dadurch entstand eine Situation, in der ich bei wichtigen Themen nicht ausreichend vorankommen konnte, während anschließend genau diese als fehlender Fortschritt kritisiert wurde.
Entscheidungen habe ich teilweise als stark von persönlichen Einschätzungen oder Emotionen geprägt wahrgenommen. Führungskräfte schienen aus meiner Sicht nicht immer offen für alternative Perspektiven zu sein. Dadurch entstand der Eindruck, dass es weniger darum geht, die beste Lösung für das gemeinsame Ziel zu finden, sondern darum, die eigene Position durchzusetzen.

Verbesserungsvorschläge

Ein strukturiertes Onboarding und ein klarer Plan für die ersten Wochen und Monate hätten ebenfalls dazu beigetragen, Erwartungen und Verantwortlichkeiten von Anfang an besser zu klären.

Das Arbeitszeitschutzgesetz ernster nehmen und Mitarbeitern die Mindestruhezeit zwischen 2 Arbeitstagen zu gewährleisten.

Mein wesentlichster Kritikpunkt betrifft die Führungskultur. Es fehlt an grundlegenden Führungskompetenzen in den Bereichen Mitarbeiterführung, Kommunikation, Feedback, Konfliktmanagement und Teamentwicklung. Führung wurde für mich teilweise stärker über Kontrolle, Macht und die Durchsetzung der eigenen Position als über Vertrauen, Orientierung und Entwicklung der Mitarbeitenden gelebt.
Gleichzeitig fehlt ein echtes gemeinsames Teamgefühl. Es mangelt an einem verbindenden „Wir“, gemeinsamen Werten und einem klaren Verständnis davon, dass unterschiedliche Rollen und Perspektiven gemeinsam zum Unternehmenserfolg beitragen. Stattdessen habe ich häufig die Durchsetzung von Einzelinteressen wahrgenommen. Hier sehe ich erhebliches Potenzial für eine professionellere und zeitgemäßere Führungskultur.

Arbeitsatmosphäre

Cancel & blaming Culture: Wenn ein Problem oder ein Fehler auftrat, wurde schnell mit dem Finger auf diejenigen gezeigt und denen die Schuld zu gewiesen, die nicht an der jeweiligen Situation oder Besprechung beteiligt waren. Fehler wurden aus meiner Sicht nicht offen und konstruktiv besprochen. Stattdessen wurde häufig versucht, die eigene Position zu rechtfertigen und zu beweisen, dass man derjenige ist, der Recht hat. Das war für mich auf Dauer energieraubend. Es gibt keine Fehler- und Feedbackkultur.

Teamkollege verhielt sich wie mein Vorgesetzter und wenn ich seinen Anweisungen nicht folgte, wurde ich verbal auf persönlicher Ebene kritisiert.

Eine gemeinsame, verbindliche Unternehmenskultur mit klar gelebten Werten gibt es nicht. Jeder kämpft um seine eigene, beste Reputation vor dem Geschäftsführer.

Karriere/Weiterbildung

Besonders enttäuschend war für mich das Feedbackgespräch zum Ende der Probezeit. Dieses war ursprünglich für eine Stunde vorgesehen. Etwa zwei Wochen vorher wurde das Gespräch kurzfristig von jetzt auf gleich vorgezogen. Es gab keine Struktur. Es wurden lediglich Punkte angesprochen, die aus Sicht der Geschäftsführung unzufriedenstellend sind. Als ich meine Perspektive dazu erläutern wollte, wurde dieser kein Interesse geschenkt und die erfolgreich abgeschlossenen Aufgaben relativiert und abgewehrt.

Kollegenzusammenhalt

Den Kollegenzusammenhalt habe ich als sehr unterschiedlich erlebt. Einzelne Kollegen waren unterstützend, insgesamt fehlte mir jedoch ein ausgeprägter gemeinsamer Teamgedanke.
Ich hatte insbesondere in meinem direkten Team das Gefühl, nicht wirklich willkommen zu sein. Aus meiner Wahrnehmung hat diese Situation letztlich auch zu meiner Entscheidung beigetragen, das Unternehmen zu verlassen.

Vorgesetztenverhalten

Mehrere Führungskräfte und Teammitglieder kommunizierten unterschiedliche Prioritäten und Erwartungen. Es fehlte eine klare Priorisierung der wesentlichen Aufgaben. Dadurch war die Gesamtsituation strukturell schwierig und die gleichzeitige Erfüllung aller Erwartungen praktisch nicht realisierbar. Als ich dies bei meiner Kündigung ansprach, wurde mir mitgeteilt, dass diese Problematik bereits bekannt sei. Das hat bei mir im Nachhinein den Eindruck verstärkt, mit einer für mich kaum lösbaren Situation allein gelassen worden zu sein.

Kommunikation

Die Kommunikation habe ich teilweise als sehr fordernd, tadelnd und gering schätzend erlebt. Kritik konzentrierte sich auf Kleinigkeiten, die zu verbessern sind und wurde mehrfach wiederholt, während positive Leistungen oder erzielte Erfolge deutlich weniger Beachtung fanden oder abgeschwächt wurden. Dadurch wurde mir verdeutlicht, dass das Unternehmen großen Wert auf Micromanagement legt.

Bei Konflikten hätte ich mir eine stärker lösungsorientierte und wertschätzende Kommunikation gewünscht. Teilweise wurden mir Aussagen oder Verantwortlichkeiten zugeschrieben, die ich so nicht geäußert beziehungsweise für die ich mich nicht verantwortlich gesehen habe. Grenzen und unterschiedliche Perspektiven wurden nicht ausreichend akzeptiert.

Gleichberechtigung

Sehr irritierend war für mich die Situation mit dem Weihnachtsgeschenk. Zunächst wurde mir schriftlich mitgeteilt, dass ich mir ebenfalls ein Weihnachtsgeschenk im Wert von 800 Euro aussuchen darf. Am nächsten Tag wurde diese Zusage wieder zurückgezogen. Stattdessen erhielt ich einen Gutschein im Wert von 50 Euro. Gleichzeitig erhielt ein anderer Mitarbeiter, der sich ebenfalls in der Probezeit befand, das Weihnachtsgeschenk im Wert von 800 Euro. Er war zu diesem Zeitpunkt im 5. Monat der Probezeit und ich im 3. Monat.
Unabhängig von der rechtlichen Bewertung empfand ich diese unterschiedliche Behandlung als nicht nachvollziehbar und sehr subjektiv.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben selbst waren grundsätzlich interessant und vielseitig. Ich konnte Verantwortung übernehmen und an unterschiedlichen Themen arbeiten. Gerade deshalb empfand ich es als sehr bedauerlich, dass die Rahmenbedingungen teilweise dazu geführt haben, dass ich mich nicht ausreichend auf die wichtigen und strategischen Themen konzentrieren konnte.
Aus meiner Sicht wäre eine klarere Definition von Verantwortlichkeiten, Prioritäten und Entscheidungsbefugnissen notwendig gewesen, um die wichtigen und langfristigen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.


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Mein bislang angenehmster Arbeitsplatz

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Schwarzach am Main gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

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Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 2 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird OneCinema durchschnittlich mit 3 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche IT (4 Punkte). 50% der Bewertenden würden OneCinema als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 2 Bewertungen gefallen die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen, Umwelt-/Sozialbewusstsein und Gehalt/Benefits den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 2 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich OneCinema als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gleichberechtigung noch verbessern kann.