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16 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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16 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die OSG verfügt über einen großen Innovationsgeist und arbeitet stets an neuen Lösungen und Produkten. Vor allem mit laufenden technischen Entwicklungen wird hier stetig versucht am Zahn der Zeit zu bleiben. Berufseinsteiger:innen können in kurzer Zeit viel lernen.
Sehr hohe Kundenzahlen pro Ansprechpartner, sodass Qualität unweigerlich auf der Strecke bleibt.
Zeitlich unrealistische Kalkulation für interne und externe Aufgaben sowie Weiterbildung und Organisation.
Kritikresitenz und Reflexion über eigenes Verhalten.
Mangelnde Social Skills auf Führungsebene.
Doppelmoral bezüglich eigener Standards, beispielsweise wird die Struktur in versendeten E-Mails kritisiert, während die schriftliche Kommunikation der Führungsebene (siehe Punkt Kommunikation) wenig beispielhaft vorangeht.
Loyalität von Mitarbeiter:innen entsteht aus Vertrauen und Wertschätzung. Wer zu seinem Unternehmen steht, geht dann auch gerne eine Extrameile. Aber Probleme von Mitarbeiter:innen sollten ernst genommen werden, denn wenn diese rückgemeldet werden aber keine Änderung erfolgt, ist es nicht verwunderlich, wenn sich diese schließlich umorientieren. Nicht zuletzt sorgt das auch im Unternehmen selbst für eine enorme Verschwendung von Ressourcen, wenn dauerhaft neue Mitarbeiter:innen rekrutiert und eingearbeitet werden müssen.
Die die Atmosphäre habe ich zunächst als gut empfunden, vor allem in der Anfangszeit. Mit der weiteren Beschäftigung änderte sich das. Hoher Druck, immer knapper bemessene Zeitfenster und spürbare Anspannung untereinander machten den Arbeitsalltag für mich zunehmend belastender.
Der externe Ruf der OSG scheint tendenziell gut zu sein, vor allen durch das innovative firmeneigene Tool Performance Suite. Intern empfand ich, dass das Bild mehr Schein als Sein war. Wirre Strukturen, unklare Abläufe und viele improvisierte Lösungen sorgten bei einem Unternehmen mit 17 Jahren Bestand für eher ernüchternde Eindrücke. Auch hier möchte ich erneut auf das Imagevideo auf der Website hinweisen, bei dem Kolleg:innen vorgestellt werden, die (wie ich nach einer kurzen Linkedin-Recherche herausfand) bereits seit annähernd 10 Jahren nicht mehr im Unternehmen tätig sind. Kunden bemängelten zunehmend den unprofessionell wirkenden häufigen Wechsel der Ansprechpartner:innen, die durch Fluktuation entstanden. Auch in Bewerbungsgesprächen wurde ich von Interviewern bereits darauf aufmerksam gemacht, dass sie bereits viele Bewerbungen von Ex-OSGlern mit jeweils eher kurzen Zugehörigkeiten erhielten. Der Ruf der OSG scheint somit nun auch in anderen Kreisen angelangt zu sein.
Durch ausgiebige Homeoffice Möglichkeiten erschien die Work-Life-Balance zunächst sehr gut. Ein flexibles Gleitzeitmodell ermöglichte zudem einen individuellen Arbeitsbeginn und Feierabend. Durch zunehmende Arbeitsbelastung waren Überstunden jedoch in der Regel unumgänglich, um die erwartete Leistung zu erfüllen. Oftmals ging die Zeitplanung somit nur auf, wenn Kunden selbst Termine absagten oder Input zur Weiterarbeit nicht geliefert hatten und somit Zeit frei machten. Wenn alle Kunden in vollem Umfang mitgearbeitet hätten, wäre der Arbeitsumfang mit den gegebenen Ressourcen für mein Empfinden schlicht unmöglich gewesen. Sehr genaue Zeiterfassung mit auf die Minute genauem Tracking für externe sowie interne Aufgaben ließen zudem keinerlei Spielraum zu.
Jobbezeichnungen und Teamhierarchen wurden eher als formell empfunden, da der Aufgaben- und Verantwortungsumfang der Kundenbetreuer nahezu gleich schien. Die OSG verfügt über ein sehr umfangreiches internes Archiv an Lehrmaterial, Blogs, Videos und Co. Externe Weiterbildungen waren buchbar, allerdings sollten diese in der Freizeit abgeschlossen werden. Auch in den Ressourcenplänen sind monatliche Stunden zur Weiterbildung vorgesehen, durch das zunehmend hohe Arbeitspensum konnten diese jedoch nur selten genutzt werden.
Das Gehalt war für mein Empfinden vor allem für Berufseinsteiger und hohen Lebenskosten am Standort München eher niedrig angesetzt. Für Gehaltsunterschiede bei gleicher Position und Verantwortung gab es scheinbar keine Erklärung. Ergänzend zum Gehalt gibt es einen monatlichen Sachbezug, der auf eine firmeneigene Kreditkarte geladen wird.
Mir ist keine Kooperation oder Initiative dazu bekannt.
Der Zusammenhalt war über die gesamte Zeit und trotz der hohen Fluktuation sehr gut. Meinem Empfinden nach lag das vor allem daran, dass alle im gleichen Boot saßen und die gleichen Erfahrungen gemacht haben.
Es gab keine älteren Kolleg:innen.
In diesem Punkt liegt meiner Meinung nach mit das größte Verbesserungspotenzial. Das Verhalten der Vorgesetzten empfand ich - wie bereits im Punkt "Kommunikation" angedeutet - als nicht tragbar. Vor allem der schriftliche Umgangston war in der Regel von knappen Antworten, verwirrenden Nachrichten mit vielen Rechtschreibfehlern und Autokorrektur sowie einer allgemein wenig respektvollen Art geprägt. Die persönliche Kommunikation z.B. in Mitarbeitergesprächen empfand ich als angenehmer. Wirre Anweisungen und widersprüchliche Aussagen sorgten jedoch dafür, dass ich schließlich meine eigene Wahrnehmung und eigene Fähigkeiten in Frage gestellt habe. Somit entstand auch das Gefühlt, nichts richtig machen zu können. Lediglich der Umstand, dass dies von allen Kolleg:innen gleich empfunden wurde, erwies sich hier als Rettung des eigenen Verstands. Wertschätzung wurde für mein Empfinden selten gezeigt. Meiner Meinung nach findet sich hier auch eine der Hauptursachen für die mangelnde Loyalität und die hohe Fluktuation unter den Mitarbeiter:innen. Wenig Präsenz im Büro sorgte zudem automatisch für eine persönliche Distanz zu den Vorgesetzten.
Die Räumlichkeiten im Coworkingspace sind modern und angenehm. Isolierte Kabinen für Termine sind für ungestörte Telefonate sehr vorteilhaft. Das Büro selbst verfügt über gute Arbeitsplätze mit modernen Laptops, Bildschirmen und allem was benötigt wird. Die Stühle empfand ich als angenehm. Problematisch ist, dass es lediglich sechs Sitzplätze gibt. Auch aufgrund der im Bewerbungsgespräch angegebenen über 20 Mitarbeiter:innen erschien dies verwirrend. Da das Imagevideo auf der Website bereits stark veraltet ist, entsprechen auch die dort gezeigten Räumlichkeiten keinesfalls der Realität. Befinden sich daher mehr als sechs Mitarbeiter:innen im Büro, müssen diese den Tag im offenen Bereich des Coworkingspaces verbringen. Dieser ist nicht nur laut, sondern verfügt auch lediglich über kleine Bistrotische und Stühle sowie keine externen Bildschirme, sodass den Tag über am kleinen Laptop ohne ergonomischen Platz gearbeitet werden muss. Positiv hervorgehoben wird die Baristastation mit tollem Kaffee.
Die Kommunikation gestaltete sich meiner Meinung nach als sehr schwierig, vor allem gegen Ende meiner Tätigkeit. Da die Vorgesetzten kaum im Büro anwesend waren und auch an den Bürotagen lediglich für einen kurzen Zeitraum, fanden gemeinsame Team Meetings nur sehr unregelmäßig statt, sodass allgemeine Absprachen und Updates nahezu ausschließlich schriftlich erfolgen. Auch hier fehlte es für mein Empfinden jedoch an Struktur, klaren Vorgaben und Erwartungshaltungen, die oftmals nur schwer zu erfüllen schienen. Besonders in schriftlicher Kommunikation herrschte zudem oftmals ein Umgangston, der unter den Mitarbeiter:innen durchgehend als herablassend, aggressiv und schlichtweg unprofessionell empfunden wurde.
Die Mitarbeiter:innen wurden für mein Empfinden überwiegend gleich behandelt. In einigen Situationen hatte ich jedoch vereinzelt das Gefühl, dass mit männlichen Kollegen nachsichtiger umgegangen wurde, während Kolleginnen bei ähnlichen Vorfällen deutlich mehr Konsequenzen tragen mussten.
Fachlich konnte ich viel von der Arbeit mitnehmen, vor allem zu Beginn der Tätigkeit. Durch Kunden aus den verschiedensten Branchen und Unternehmensgrößen entstand ein breites Spektrum, das dem entsprechend verschiedenste Ansätze und Lösungswege abverlangte. Vor allem in der zweiten Hälfte der Beschäftigung schlich sich jedoch eine Routine ein, die sich in 90% der Kunden widerholte. Teilweise wurden meiner Meinung nach zudem Kunden angenommen, die aus meiner Sicht - beispielsweise aufgrund des eigenen Geschäftsmodells - nicht aus den Leistungen profitieren konnten, sodass sich die Rolle des Ansprechpartners etwas beklemmend und unbehagen anfühlte. Diese Rückmeldung erhielt ich auch von Kunden.
Positiv hervorheben möchte ich die angenehme Zusammenarbeit mit vielen Kolleginnen und Kollegen, die zusätzlichen Mitarbeiterleistungen sowie das unternehmenseigene SEO-Tool, das in vielen Bereichen des SEO- und Content-Marketings eingesetzt werden kann.
Negativ möchte ich hervorheben, dass nach meinem persönlichen Empfinden im sowieso hektischen Agenturalltag sich immer weniger Zeit für die Bedürfnisse des Mitarbeiters genommen wurde. Stattdessen eher ausschließlich Wert darauf gelegt wurde, möglichst alles nur noch schnell und effizient mittels KI fertig zu stellen. Meines Erachtens blieb hier für korrekte Schulungen, Einarbeitungen Absprachen und Übergaben schlichtweg keinerlei Zeit mehr, was die Stimmung beim Arbeiten sehr gedrückt hat.
Nach meiner persönlichen Erfahrung standen die für einzelne Projekte vorgesehenen Zeitbudgets nicht immer im Verhältnis zum tatsächlichen Arbeitsaufwand. Dies betraf sowohl interne Aufgaben als auch einige Kundenprojekte. Meiner Meinung nach wurde zu schnell vieles versucht mit KI (ChatGPT, Claude, Stitch AI etc.) abzuarbeiten, anstatt sich etwas mehr Zeit zu nehmen.
Ich habe die Arbeitsbelastung im Agenturalltag gegen Ende als sehr hoch wahrgenommen. Neben mehreren Kundenprojekten fielen regelmäßige Abstimmungen, interne Aufgaben und organisatorische Tätigkeiten an. Auch neue Mitarbeitende übernahmen aus meiner Sicht relativ früh Verantwortung für Kundenprojekte.
Verbesserungspotenzial sehe ich außerdem bei einer strukturierteren Einarbeitung und Berücksichtigung von Mitarbeiterfeedback sowie bei der Regelmäßigkeit von Entwicklungsgesprächen. Der Umgangston zwischen der Geschäftsführung und den Mitarbeitern sollte auch deutlich verbessert werden, um wieder ein wertschätzendes Arbeitsklima herzustellen.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich anfangs als ordentlich erlebt. Besonders positiv waren für mich die Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte. Der Umgang innerhalb der Teams war überwiegend angenehm und unterstützend. Belastend empfand ich dann aber zeitweise den hohen Arbeitsdruck, der sich aus der Kombination von Kundenprojekten, internen Aufgaben und organisatorischen Anforderungen ergab
Das Unternehmen verfügt nach meiner Wahrnehmung über eine gute Außenwirkung, insbesondere aufgrund seines Fachwissens im Bereich Suchmaschinenoptimierung und des eigenen Softwareprodukts. Intern habe ich die Stimmung teilweise zurückhaltender wahrgenommen als das externe Erscheinungsbild vermuten ließ.
Arbeitszeiten wurden detailliert und minutiös erfasst, was meines Erachtens zu viel Micromanagement war bei angepriesener Vertrauensarbeitszeit. Tägliche KI-Checks am Folgetag wie man Zeiten und Projekte getrackt hatte, gaben einem das Gefühl von gewisser Überwachung statt Vertrauen. Positiv hervorzuheben ist die Möglichkeit, einen Großteil der Arbeitszeit im Homeoffice zu verbringen.
Karriereentwicklungen habe ich überwiegend als mit zusätzlichen Verantwortlichkeiten verbunden wahrgenommen. Für Weiterbildungsmaßnahmen blieb nach meinem Eindruck im Tagesgeschäft nur begrenzt Zeit.
Die Einarbeitung neuer Mitarbeitender erfolgte aus meiner Sicht vor allem durch praktische Mitarbeit an internen und Kundenprojekten. Eine stärker standardisierte Einarbeitungsstruktur hätte ich persönlich als hilfreich empfunden.
Die Zusammenarbeit mit den Kollegen war vielleicht das einzige gute an der Arbeit an sich. Guter Team Zusammenhalt und immer freundlich im Umgang miteinander.
Das Verhalten mit den Vorgesetzten empfand ich anfangs auf Augenhöhe, was leider mit der Zeit immer weiter abnahm, was wahrscheinlich am hohen Arbeitspensum der Firma und zu vielen Terminen lag. Der Austausch bei persönlichen Gesprächen war zwar konstruktiv, jedoch wurde meines Erachtens wenig vom Besprochenem umgesetzt. Bei der schriftlichen Kommunikation, insbesondere mit der Geschäftsführung, hätte ich mir teilweise eine klarere, strukturiertere und wertschätzendere Form gewünscht.
Die Büroflächen im Coworking-Space sind modern ausgestattet und bieten grundsätzlich gute Voraussetzungen für die tägliche Arbeit. Allerdings ist das Büro des Unternehmens an sich sehr klein mit nur 6 Sitzplätzen, was zeitweise zu Platzproblemen bei mehreren Kollegen geführt hat und diese im Außenbereich sitzen mussten. Positiv hervorzuheben sind die Infrastruktur und das gastronomische Angebot mit Barista vor Ort.
Anfangs gut, nach einiger Zeit aber absolut unbrauchbar. Sowohl schriftliche und mündliche Kommunikation mit Vorgesetzten habe ich teilweise als knapp, schroff und sehr wenig strukturiert wahrgenommen. Insbesondere bei Feedback und Aufgabenbeschreibungen hätte ich mir stellenweise mehr Klarheit und Nachvollziehbarkeit gewünscht. Erwartungshaltungen konnten meines Erachtens nicht korrekt formuliert werden. Speziell während der Einarbeitungsphase hätte ich mir mehr Unterstützung gewünscht, stattdessen hatte ich das Gefühl, dass ich mir immer erstmal selbst helfen musste bevor meine fachlichen Fragen beantwortet werden konnten.
Das Gehalt von 41.000€ entsprach nach meiner Einschätzung dem marktüblichen Niveau für die Position. Positiv hervorzuheben sind die zusätzlichen monatlichen Leistungen von Sachbezügen über die Firmenkreditkarte.
Fachlich konnte ich viel lernen und verschiedene spannende Kundenprojekte betreuen. Mit zunehmender Dauer der Tätigkeit nahm aus meiner Sicht jedoch der Anteil administrativer und organisatorischer Aufgaben zu, wodurch die fachliche Arbeit teilweise in den Hintergrund trat.
Sehr guter Kaffee. Tolle Kolleg:innen. Großzügige Zahlung auf die Kreditkarte und Mitarbeiterrabatte. Ein Tool, mit dem in den meisten SEO- und Content-Marketing-Bereichen gearbeitet werden kann.
Im monatlich ausgestellten Ressourcenplan wurden v.a. für interne Projekte und Aufgaben nur selten für die anfallenden Aufgaben adäquate Stunden verteilt.
Auch die größeren Kundenpakete versprechen eine große Zahl an zu erbringenden Leistungen, die einen hohen Arbeitsaufwand pro Monat bei knapp gestricktem Stundenbudget erfordern.
Extrem hohe Belastung durch eine, im Vergleich zu anderen Agenturerfahrungen, deutlich höhere Zahl an Kundenprojekten (inkl. Serienterminen) plus interne Aufgaben und zunehmenden internen Organisationsaufwand. Auch neue Kolleg:innen werden schnell in Kundenverantwortung gezogen.
Geringe Bereitschaft zur Weiterentwicklung und Annahme von Kritik. Diverse ehemalige Mitarbeitende haben mir gegenüber sehr ähnliche Erfahrungen beschrieben.
Ausbleibende Feedbackgespräche nach dem ersten Jahr.
Es sollte unbedingt Wert darauf gelegt werden, den Druck und die Belastung auf die Mitarbeiter:innen dauerhaft zu reduzieren. Ansonsten wird die Fluktuation auch weiter hoch bleiben, weil die Arbeit ab einem bestimmten Punkt nur noch belastet und keinen Spaß mehr macht... und irgendwann fragen sich auch die Kundenseite, warum die Ansprechpartner:innen in schöner Regelmäßigkeit wechseln.
Nur so kann meiner Meinung nach sichergestellt werden, dass die versprochenen Leistungen in hoher Qualität – zu der die ehemaligen Kolleg:innen, die ich noch kenne auch fähig sein sollten – erbracht werden können.
Die schriftliche Kommunikation könnte freundlicher, empathischer und vor allem verständlicher sein. Auf einen iPad-Screenshot gekritzelte Hieroglyphen, deren Bedeutung teils nach Gefühl und Kontext interpretiert werden muss, sind keine adäquate Art des Feedbacks. Eine klarere und strukturiertere Kommunikation wäre aus meiner Sicht hilfreicher.
Die Arbeitsatmosphäre fand ich annehmbar. An Tagen, an denen nur die Kolleg:innen im Büro sind, ist es meiner Beobachtung nach offener als an Tagen, an denen die Vorgesetzten mit dabei sind.
Einen Bonuspunkt gibt es für die tolle Arbeit der Baristas im Coworking-Space, in dem die OSG ihr Büro hat, sowie die durchweg absolut angenehmen Kolleg:innen.
Abzüge gibt es für den gefühlt extrem hohen Druck, der durch hohen Organisationsaufwand der internen Projekte sowie neuer und bestehender Kundenprojekte entsteht – bei letzteren v.a. durch Präsentationen, Regeltermine oder einfach den hohen Arbeitsaufwand gewisser Kundenpakete.
Die OSG hat extern einen guten Ruf, auch dank des unternehmenseigenen SEO-Tools, der Performance Suite. Im Unternehmen war das Bild allerdings eher gedrückt. Ex-Mitarbeiter:innen mit denen ich spreche finden ihre neuen Jobs tendenziell deutlich besser, Kolleg:innen mit denen ich im Unternehmen war haben teils lange versucht, sich wegzubewerben und verspürten große Erleichterung, als es dann gelang.
Stunden werden per App minutengenau getrackt, aber Überstunden erst nach mehr als fünf Überstunden im Monat angerechnet. Im Verlauf meiner Beschäftigungszeit entwickelte sich eine Aufgabenverteilung und -fülle, die trotz dieser Schwelle regelmäßig zu anrechenbaren Überstunden führte.
Ein Punkt für vier Tage Homeoffice/Woche.
Beförderungen waren eher nomineller Natur, das Aufgabenspektrum bleibt unabhängig vom Titel in großen Teilen unverändert. Je nach Auftragslage und Abgängen auf Personalseite erhält man weitere Kundenverantwortung oder interne Aufgaben.
Für Weiterbildungen blieb meiner Erfahrung nach in der Praxis aufgrund der Kundenverantwortlichkeit und internen Aufgaben keine Zeit.
Der Einarbeitungsplan bestand für neue Mitarbeitende zu großen Teilen aus interner oder Kundenarbeit. Eine standardisierte Einarbeitung gab es nicht, aber immerhin Videos zum unternehmenseigenen Tool. Kolleg:innen, die als Mentoren fungieren sollten, konnten aufgrund eigener Arbeitsbelastung zwangsläufig nur oberflächlich betreuen.
Das Gehalt entsprach in etwa dem von kununu errechneten Durchschnitt für meine Position. Eine Erhöhung gab es im Laufe des Angestelltenverhältnisses nicht. Erst im Kündigungsgespräch kam die Sprache darauf, dass ja vielleicht demnächst eine Gehaltserhöhung angestanden hätte.
Es gibt für jede:n Mitarbeiter:in eine vom Unternehmen gestellte Kreditkarte, auf die pro Monat eine Summe eingezahlt wird, die für diese Art von Leistung als großzügig bezeichnet werden kann.
Es gibt meines Wissens keine besonderen Partnerschaften oder Initiativen.
Unter den Kolleg:innen auf der gleichen Hierarchieebene habe ich in mehr als zwei Jahren keine Person erlebt, die ich nicht leiden konnte.
Und davon gab es dank hoher Fluktuation sehr viele.
Mangels älterer Kolleg:innen hier ebenfalls keinerlei Grund zur Beschwerde.
Auf persönlicher Ebene verliefen face-to-face Gespräche stets angenehm und problemlos. Die regelmäßigen wöchentlichen Termine sowie die Bürotage sorgten für eine konstante Grundkommunikation.
In meiner Wahrnehmung stand die schriftliche Kommunikation, insbesondere von der Geschäftsführerebene, häufig nicht im Einklang mit dem Maß an Professionalität, das ich mir für eine Arbeitsumgebung wünschen würde (siehe "Kommunikation"). Dies betraf sowohl Nachfragen als auch Feedback zu internen Aufgaben.
Zudem fanden nach dem ersten Jahr trotz mündlicher Ankündigungen keine umfangreicheren Feedbackgespräche mehr statt, obwohl diese turnusgemäß alle sechs Monate vorgesehen waren und dabei auch Kriterien zur Boni-Auszahlung besprochen werden sollten. Meiner Beobachtung nach schien dies für viele Kolleg:innen mit der Zeit dadurch an Bedeutung zu verlieren.
Der Coworking-Space, in dem die OSG ihr Büro unterhält, ist schön eingerichtet, verfügt über eine Barista-Station mit tollem Kaffee und Drinks und hat an den Arbeitsplätzen alles, was für die tägliche Arbeit benötigt wird. Allerdings gab es öfter Bauarbeiten, die dank sehr schall- und vibrationsdurchlässiger Wände stark störten.
Weitere Abzüge gibt es dafür, dass am verpflichtenden Bürotag Mitarbeiter:innen, die keinen Sitzplatz im Büro ergattern konnten, stundenlang auf für solche langen Zeiten ergonomisch eher nicht ausgerichteten Stühlen und Couches im Gemeinschaftsbereich arbeiten mussten.
Es gibt einen wöchentlichen Jour-fixe, an dem der größte Teil der Belegschaft teilnimmt.
Nachfragen, Aufgaben und Feedback via Mail oder Teams erfolgten von Vorgesetzten und v.a. der Geschäftsführerebene sowie in subjektiv schroffem Tonfall (schriftlich und verbal), besonders in Feedback zu internen Projekten und Seiten.
Gerade bei letzteren erfolgte die Rückmeldung zudem meiner Erfahrung nach wiederholt in Mails und Nachrichten mit schlechter Rechtschreibung und unleserlicher Handschrift auf iPad-Screenshots.
Keinerlei Beschwerden.
Ich habe fachlich sehr viel mitgenommen und durfte zahlreiche spannende Kundenprojekte betreuen.
Gerade in der zweiten Hälfte der Anstellung wurde der Arbeitsalltag allerdings durch den hohen internen Verwaltungsaufwand und die teilweise mehreren Neukunden-Setups pro Monat in gewissen Momenten monoton.
Ich arbeite nun seit einiger Zeit bei OSG und bin rundum zufrieden. Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm: Man ist Teil eines motivierten, netten Teams, das sich gegenseitig unterstützt und gemeinsam an Projekten arbeitet. Die Kommunikation ist offen und ehrlich.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich und herausfordernd: Man bekommt echte Verantwortung, darf mitdenken und mitgestalten, und es entstehen keine langweiligen Routinejobs. Man hat die Möglichkeit, sich weiterzubilden, neue Tools auszuprobieren und sich im Unternehmen weiterzuentwickeln.
Auch die Work-Life-Balance passt: Flexible Arbeitszeiten und Home-Office-Möglichkeiten sorgen dafür, dass auch private Belange gut berücksichtigt werden.
Vielleicht könnte man noch stärker interne Fach- und Führungskräfteprogramme ausbauen. Die Online Solutions Group ist eine moderne Agentur mit spannenden Kundenprojekten und einer technisch starken SEO- und Performance-Plattform. Wer Verantwortung übernehmen und fachlich viel lernen möchte, ist hier richtig. Gleichzeitig gibt es – wie in vielen Agenturen – Phasen hoher Auslastung und Optimierungsmöglichkeiten bei interner Organisation.
Ein noch strukturierteres Einarbeitungskonzept und regelmäßigere Feedbackgespräche wären hilfreich, um die persönliche Entwicklung gezielter zu fördern.
Angenehm, kollegial und motiviert. Besonders positiv ist die freundliche Stimmung im Team – man unterstützt sich gegenseitig und zieht gemeinsam an einem Strang. Auch die Räumlichkeiten im Coworking-Space sind modern und angenehm.
Die OSG hat in der Branche einen guten Ruf – und das zu Recht. Die Projekte sind professionell aufgesetzt, und die technische Kompetenz ist hoch. Auch nach außen wird das Unternehmen als moderner und zuverlässiger Partner wahrgenommen.
Dank Homeoffice-Regelung und flexibler Arbeitszeiten gut. Natürlich gibt es Phasen, in denen es intensiver zugeht – das ist in einer Agentur aber nicht ungewöhnlich.
Es gibt gute Möglichkeiten, sich fachlich weiterzuentwickeln – sei es durch interne Schulungen, das Arbeiten mit der Performance Suite oder den direkten Austausch mit erfahrenen Kolleg:innen. Wer Verantwortung übernehmen möchte, bekommt dafür Chancen. Weiterbildung wird unterstützt, auch wenn man sie teilweise eigeninitiativ anstoßen muss.
Faire Bezahlung und einige Extras, z. B. monatliche Gutschrift auf die Firmenkarte. Wer sich engagiert, kann sich fachlich schnell weiterentwickeln. Schulungen und Weiterbildungen sind möglich und werden unterstützt.
Digitale Prozesse reduzieren Papierverbrauch, und man achtet auf ressourcenschonendes Arbeiten.
Einer der größten Pluspunkte. Das Team ist engagiert, hilfsbereit und pflegt einen respektvollen Umgang. Auch bei hohem Arbeitsaufkommen ist der Zusammenhalt spürbar.
Ältere Kolleg:innen sind eher selten, werden aber voll integriert und geschätzt.
Die Führung ist fachlich kompetent, ansprechbar und hat ein gutes Gespür für die Branche. Man erhält Ziele und Feedback; generell herrscht ein sachlicher Umgang.
Moderne Ausstattung, schöner Arbeitsplatz im Coworking-Space (inklusive wirklich gutem Kaffee ) und gute technische Infrastruktur.
Offen und direkt. Informationen werden über regelmäßige Meetings geteilt, und Fragen werden meist schnell beantwortet. Insgesamt klar und effizient, manchmal könnte es aber etwas strukturierter sein.
Gleichberechtigung wird selbstverständlich gelebt. Der Umgang ist respektvoll, und jede:r bekommt dieselben Chancen – unabhängig von Alter oder Geschlecht.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich – von SEO-Analysen über Content-Projekte bis zu spannenden Kundenkampagnen. Durch die hauseigene Performance Suite arbeitet man mit einem innovativen Tool, das viele Prozesse vereinfacht.
Flexibilität, Offenheit der gesamten Agentur, schönes Büro und flexible Home Office Regelung
Sehr positiv und angenehme Atmosphäre
Positive Wahrnehmung am Markt
Pberstundenausgleich, Gleitzeit, home Office, hohe Urlaubstage
Weiterbildungsbudget pro Mitarbeiter vorhanden
Angemessenes Gehalt, Bonus, steuerfreier sachbezug
Nettes Team, immer hilfsbereit
Stets positiv
Schönes Büro, hochwertige Ausstattung
Direkte Kommunikation und offene Gespräche auf Augenhöhe
Die meisten Aufgaben sind interessant, natürlich gibt es auch ein paar Aufgaben die eher Fleißarbeit sind
Probleme werden erkannt und Maßnahmen ergriffen. Daher können Schwierigkeiten von heute schon bald der Vergangenheit angehören.
Noch mehr Freiraum für Weiterbildung schaffen.
Atmosphäre immer freundlich, transparente Firmenkultur, Erfolge und Misserfolge werden offen kommuniziert.
Wer in einer Agentur arbeiten will, sollte hier anfangen! Die Benefits, die angeboten werden, sind sehr gut.
Hier werden alle möglichen Benefits geboten: Flexible Arbeitszeiten, Home Office, Überstundenausgleich. Dennoch sollte man sich natürlich dem Stress von mehreren Projekten in einer Agentur bewusst sein. Dafür wirds aber auch nie langweilig.
Alles ok!
In einer Agentur gibt es natürliche eine Menge Karrieremöglichkeiten. Aufstieg vom Trainee bis zur Teamleitung sind vorhanden und auch transparent bis zum Senior durch Karrierelevel dargestellt.
Hat durch viel Home Office vielleicht etwas nachgelassen, aber die Kollegen sind alle super und helfen zusammen.
Das Team ist generell eher um die 30, aber es gibt keine Unterschiede bei der Behandlung.
Vorgesetzte ziehen Kollegen immer in Entscheidungen mit ein und unterstützen bei persönlichen und allgemeinen Zielsetzungen. Eigene Proaktivität ist natürlich vorausgesetzt.
Man wird immer auf dem aktuellsten Stand gehalten, wenn es um neue Mitarbeiter, Kunden, Strukturen und Prozesse geht.
In den ersten Jahren sind große Sprünge möglich, die dem Wissensstand entsprechen, hat man ein gewisses Expertenlevel erreicht, wächst das Gehalt nicht mehr ganz so stark.
Jede/-r hat hier die gleichen Chancen.
Viele verschiedene Kunden und Projekte gestalten die Arbeit sehr interessant. Natürlich gibt es überall Aufgaben die man mehr oder weniger gern macht.
Die familiäre Arbeitsatmosphäre, die Herangehensweise an Projekten, welches die OSG meiner Meinung nach vom Rest der OM-Agenturen in Deutschland unterscheidet, dass Wert auf die ständige Weiterbildung gelegt worden ist, und natürlich die Teamevents. ;)
An der internen Kommunikation und Organisation kann man denke ich immer arbeiten. :)
Auch wenn ich die familiäre Arbeitsatmosphäre bei der OSG sehr schätze, so bin ich doch der Meinung, dass die OSG „zu erfolgreich“ ist, um nicht ihre Ressourcen zu erweitern, zumal sie ja auch recht erfolgreich im Affiliate Marketing mit ihren eigens entwickelten All-In-One Online Marketing Tool dar steht.
Deswegen lautet mein Appell: Mehr Leute einstellen!
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr familiär. Jeder Kollege ist für einen Spaß mal zu haben. Gleichzeitig hat man aber nicht das Gefühl, einen Gang runter schalten zu wollen, da der Tatendrang und die Arbeitseifer der Kollegen einen sichtlich angesteckt hat.
Die Online Solutions Group genießt in ihrer Branche eine hohe Anerkennung, speziell als SEO-Agentur.
Arbeitsleben und privates Leben wurden ganz klar getrennt. Wenn man Feierabend gemacht hat, dann hatte man auch das Gefühl, dass man frei hat und den restlichen Tag genießen kann. Insbesondere an Wochenenden konnte ich prima abschalten.
Vorgesetztenverhalten
Dadurch, dass ich von Anfang an in interne Projekte, sowie Kundenprojekte miteinbezogen worden bin, konnte ich nicht nur viel nützlichen Input im Bereich SEO mitnehmen, sondern ich konnte mir auch allgemein vom Arbeitsalltag einer Online Marketing Agentur, sowie von den verschiedenen Bereichen des Online Marketings, ein gutes Bild machen. Natürlich darf somit auch die reichliche Arbeitserfahrung, die ich dadurch im Bereich SEO gesammelt habe , nicht unerwähnt bleiben. Denn Diese wird mir sicherlich für meine weiteren Stationen und für mein ab dem 4. Oktober beginnendes Studium von großem Nutzen sein.
Das Gehalt, was ich für mein dreimonatiges Vollzeitpraktikum erhalten habe, war mehr als angemessen, zumal ich noch nicht mal mit meinem Studium zu diesem Zeitpunkt begonnen hatte, und somit noch keine Vorkenntnisse miteingebracht hatte.
Für das schmutzige Geschirr gab es einen Küchendienst, das Büro wird von netten Putzkräften sauber gehalten, der Müll wird getrennt.
Wie bereits erwähnt herrschen bei der OSG flache Hierarchien vor. Von einem internen Konkurrenzkampf war nichts zu spüren, jeder hat seine Kollegen da unterstützt, wo er nur konnte.
Allgemein tummeln sich in dieser Branche eher viele junge Leute, so auch bei der OSG, weshalb es jetzt keine viel älteren Kollegen gegeben hat, jeder Mitarbeiter wurde aber, wie schon bereits erwähnt, auf Augenhöhe und mit dem nötigen Respekt behandelt.
Die Vorgesetzten haben sich mit mir immer fair verhalten und hatten Verständnis mit mir, als am Anfang noch nicht alles so rund lief.
Zum Arbeiten hatte ich alles, was ich gebraucht habe: Meinen Laptop, genügend Bildschirme, die nötigen Programme und Tools, usw.. Und auch sonst konnte ich mich nicht beklagen, da das Büro der OSG sehr schön und modern ist, sowie sehr zentral und gut erreichbar in einem, der meiner Meinung nach schönsten Viertel Münchens, liegt.
Es wurde immer klar und offen bzw. direkt kommuniziert, nie über die Hintertüre. Ab und an hat man mal aneinander vorbeigeredet, was aber bei einer Online Marketing Agentur, wie ich finde, ganz normal ist, da man aufgrund der Vielzahl an Kunden, in vielen verschiedenen Projekten mitdrinsteckt.
Es herrschen flache Hierarchien. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich weil ich „nur“ der Praktikant bin, dass ich deswegen gegenüber meinen Kollegen benachteiligt worden bin bzw. andere bevorzugt werden.
Am Anfang ging die Lernkurve steil nach oben, aber irgendwann musste man natürlich, das was man schon erlernt hatte dauerhaft ausüben bzw. seine Skills darin verbessern, damit man als Praktikant dem Unternehmen auch vom Nutzen ist. Verständlich, aber natürlich wünscht man sich v.a. als junger Mensch immer, dass man die Möglichkeit gehabt hätte, noch mehr bzw. andere Aufgaben zu übernehmen.
-Team Events & Team Mittagessen
-Man kann viel lernen und alle Bereiche des Online Marketings kennenlernen
-Tolles Büro
-Einige Mitarbeiter mit Top-Erfahrung von denen man viel lernen kann
-Flache Hierarchie, dennoch Kommunikation und Umgangston verbesserungsfähig*
-Hoher Workload*
-Entscheidungen und Prozesse könnten transparenter kommuniziert werden*
-Manche Aufgaben waren eintönig*
-Unflexible Arbeitszeiten
-ich persönlich habe viel Zeit für die Dokumentation und Nachweis der geleisteten Aufgaben aufgebracht*
-Wenig Raum für Feedback & konstruktive Kritik & Veränderung - dadurch wird viel Potenzial verschenkt!
-Unternehmenskultur & Werte nicht nur als Poster an die Wand hängen, sondern vorleben und leben
-Raum für Feedback und Veränderung schaffen, Anregungen ernst nehmen
-Respektvoller Umgang & angemessene Kommunikation
-Mehr Wertschätzung auf persönlicher Ebene*
-Workload individueller gestalten*
-*
-Mehr Raum für Kommunikation & Austausch schaffen, abteilungs- bzw. projektübergreifend und auch unter den Mitarbeitern*
-Mehr Möglichkeiten für Weiterbildung schaffen*
Die Arbeitsatmosphäre unterlag während meiner Zeit bei der OSG meines Empfinden nach starken Schwankungen. Meistens war die Stimmung jedoch eher gedrückt. Insbesondere hatte ich das Gefühl, dass Mitarbeitern wenig vertraut wird. Ständiges Reporten und Rechtfertigen an die Führungskräfte hat hierzu seinen Teil beigetragen.
Nach außen hin hat die OSG ein gutes Image. Unter den Mitarbeitern und in der Branche habe ich dies allerdings anders wahrgenommen. Ich selbst würde nicht zum Arbeitgeber zurückkehren.
*An den mit Stern markierten Stellen wurden auf Anzweifelung des Arbeitgebers als Stellen wegen entfernt oder umformuliert. Dies steht meiner Ansicht nach sinnbildlich für den Umgang mit Kritik und äußerst fragwürdig.
Ich hätte mir persönlich flexiblere Arbeitszeiten bzw. ein Gleitzeitmodell gewünscht.*
Aufgrund der Personalsituation* haben Mitarbeiter die Möglichkeit, schnell in ihrer Position aufzusteigen und Verantwortung zu übernehmen. Jeder der möchte und Eigeninitative zeigt hat die Möglichkeit, schnell Verantwortung zu übernehmen und an seinen Aufgaben zu wachsen. Ich persönlich habe viel gelernt und viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. Hierfür ist meiner Meinung nach allerdings ein gewisses Selbstbewusstsein und ein dickes Fell notwendig.
Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind meiner Meinung nach deutlich ausbaufähig. Sowohl bei der Einarbeitung/Onboarding neuer Mitarbeiter als auch bei der fachlichen Weiterbildung ist man oft zu sehr auf sich allein gestellt. Zwar lernt man beim "ins kalte Wasser geworfen werden" viel - dies führt allerdings gleichzeitig zu Stress und wahrgenommenem Druck. Online Marketing ist ein Bereich, in dem stetige Weiterbildung super wichtig ist. Hierzu fehlte mir meist der nötige Raum und insbesondere die zeitlichen Ressourcen.
Das Gehalt in der Agentur ist überdurchschnittlich. Weitere Sozialleistungen wie bspw. einen Zuschuss zur BAV gab es in meiner Zeit bei der OSG leider nicht.
Hier gibt es meiner Meinung nach noch Luft nach oben.*
Der Kollegenzusammenhalt war während meiner Zeit bei der OSG super. Oft hat man sich auch nach Feierabend noch zusammen auf ein Feierabendbier getroffen und viele Freundschaften halten sich auch über die Zeit bei der OSG hinaus.
Das Team ist überdurchschnittlich jung aufgestellt.*
Auch diesbezüglich habe ich starke Schwankungen wahrgenommen. Wie bereits erwähnt, empfand ich den Umgangston oftmals als unangemessen.* Mehr Wertschätzung, Respekt und Vertrauen wären wünschenswert - dadurch würden sicherlich Motivation und dem Arbeitsklima profitieren.
Das Büro im Lehel gibt richtig was her. Super Lage, tolle Möglichkeiten für die Mittagspause, schöne Einrichtung und gut ausgestattete Arbeitsplätze mit drei Bildschirmen.*
Zeitweise wurde sich von der Seite der Führungsebene viel Mühe gegeben, respektvoll und angemessen zu kommunizieren. Diese Bemühungen waren jedoch leider meist nur von kurzer Dauer. Generell wird viel per Mail kommuniziert, auch wenn man nur 2 Meter weiter am nächsten Tisch im selben Raum sitzt. Den Umgangston habe ich sowohl schriftlich als auch persönlich oftmals als unangemessen und als rau empfunden.
Auch wenn offen kommuniziert wurde, dass Feedback jederzeit erwünscht ist, hatte ich leider nicht das Gefühl, dass Äußerungen ernst genommen wurden oder dass wirklich über Feedback reflektiert wurde. Generell habe ich wenig Veränderungswillen und Innovationsgeist wahrgenommen.
Alle Mitarbeiter waren generell gleichberechtigt.
Die Kundenprojekte sind vielfältig und interessant! Hier kann man eine Menge lernen. Leider war der Workload und die Anzahl der Projekte sowie zusätzliche interne Projekte für mich oft nicht in der vorgegebenen Zeit nicht ansatzweise zu bewältigen - wodurch ich einen stetigen persönlichen Stress und Druck wahrgenommen habe. Ich empfand den Workload pro Mitarbeiter als überdurchschnittlich. Ohne Mehrarbeit war dieser für mich nicht den eigenen Qualitätsansprüchen entsprechend zu bewältigen.
Stetige Weiterentwicklung der Agentur.
Unflexible Arbeitszeiten
Weiterbildungen werden angeboten. Oft kommt es etwas zu kurz.
Festangestellte bekommen individuelle Förderungen, auch im Soft Skill Bereich.
Bezahlung absolut fair. Bei Trainees sogar über dem branchenüblichem Durchschnitt.
Trotz Großraumbüro ist es immer sehr ruhig. Jeder Mitarbeiter wird mit guter Hardware ausgestattet.
Angemessenes Gehalt für eine Agentur
Es wird zu schnell zu viel von neuen Mitarbeitern erwartet, es wird nicht offen genug kommuniziert, einige falsche Versprechungen
Mitarbeiter sollten mehr geschätzt werden, öfter Persönlich sprechen anstatt Mails zu schreiben
Tolles Team, alle sehr jung und familiärer Umgang
Überstunden werden nicht bezahlt sind aber mehr oder weniger gern gesehen
Zu wenig Weiterbildung meist nur Videos oder schreiben von Blogbeiträgen
Schwer zu sagen da das Team sehr jung ist
Es wird nicht gesagt wenn neue Mitarbeiter anfangen, diese sind dann auf einmal da und keiner weiß von etwas außer die Führungsetage
Zu viele Mails anstatt persönlich zu sprechen
Gute Ausstattung und schönes Büro
Kommunikation könnte besser sein, mehr direktes Feedback
So verdient kununu Geld.