Vieles könnte besser gehen…
Verbesserungsvorschläge
Für mich einfach mehr auf die Mitarbeiter hören und diese auch richtig wertschätzen, anstatt immer mehr von denen zu verlangen.
Arbeitsatmosphäre
Man spürt leider ein wenig den Druck von oben und wenn echt zu viel fertig gemacht werden muss, kippt die Stimmung spürbar.
Work-Life-Balance
Homeoffice war in der Abteilung überhaupt nicht möglich und auch Gleitzeit gab es keine. Besonders enttäuschend fand ich, dass sich die Anzahl der Urlaubstage nach dem Alter richtete. So etwas fühlt sich einfach ungerecht an und hat für mich einen sehr faden Beigeschmack. Zum Glück soll diese Regelung inzwischen geändert werden – höchste Zeit, denn so etwas passt meiner Meinung nach einfach nicht mehr in die heutige Arbeitswelt.
Karriere/Weiterbildung
Von Weiterbildungen habe ich nichts mitbekommen und mögliche Aufstiegschancen waren für mich nicht erkennbar.
Gehalt/Benefits
Mein eigenes Gehalt habe ich als in Ordnung empfunden. Ein 13. Gehalt, also Weihnachts- oder Urlaubsgeld, fände ich sehr sinnvoll. Was mich jedoch wirklich stört, ist die Bezahlung einiger Kolleg:innen, die meiner Einschätzung nach für ihre Arbeit eindeutig zu niedrig ist. Das empfinde ich persönlich als sehr unfair.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zu viel Papier und zu viele Pakete, welche geliefert werden.
Kollegenzusammenhalt
In der Abteilung, wo ich tätig war, ist der Zusammenhalt auf jeden Fall 1A! Leider hatte man oft das Gefühl, man sei nur das letzte Glied in der Zentrale und hat wenig Kontakt zu den Kolleg:innen aus den anderen Abteilungen. Für mich hat sich das teilweise so angefühlt als wäre man nicht in ein und der selben Firma tätig, was ich schade fand.
Umgang mit älteren Kollegen
Meiner Einschätzung nach werden langjährige und erfahrene Kolleg:innen oft zu wenig wertgeschätzt. Ihr Einsatz und ihre Erfahrung werden meiner Meinung nach häufig als selbstverständlich hingenommen, anstatt ihnen wirklich zuzuhören oder sie einzubeziehen.
Vorgesetztenverhalten
Mein direkter Teamleiter war jederzeit hilfsbereit, hatte ein offenes Ohr und ich habe die Zusammenarbeit mit ihm sehr geschätzt. Er war für mich ein wirklich angenehmer Ansprechpartner. Mit der Einkaufsleitung hatte ich ein Gespräch, das auf mich sehr unangenehm wirkte. Auch der allgemeine Eindruck, den ich aus dem Umfeld bekam, war eher negativ und wirkte sich belastend aus. Als feststand, dass ich gehe, gab es nicht einmal eine kleine Verabschiedung – das empfand ich als unpersönlich und enttäuschend.
Kommunikation
Regelmäßige Meetings, welche einen über viele Themen abholen. Dennoch empfand ich manche Themenpunkte und die Häufigkeit der Meetings etwas überflüssig.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben empfand ich als recht eintönig und nicht so, wie es im Bewerbungsgespräch vermittelt wurde. Der tatsächliche Schwerpunkt lag deutlich stärker auf Logistik als erwartet, obwohl ich mich eher auf einen Bürojob eingestellt hatte. Das war für mich enttäuschend und letztlich auch ein entscheidender Punkt, warum ich mich beruflich neu orientieren wollte.


