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Bewertung

Rückkehr zum Ex-Arbeitgeber, die sich wie eine Rückkehr nach Hause anfühlt...

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Optima pharma GmbH (Schwäbisch Hall / Deutschland) in Schwäbisch Hall gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Weltweiter Erfolg und Wachstum durch technologische Innovationen, kunden- und marktorientierten Strategien und das Engagement der Beschäftigten. Auf der anderen Seite ein großer Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität durch sichere Arbeitsplätze und Stärkung der Region für die Zukunft. Man kann sehr stolz sein dazu zu gehören und etwas beitragen zu können.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Etwas verunsichernd wirkt der Ansatz, dem zu schnellen Wachstum mit vielen, genauso schnellen und für die Mehrheit noch intransparenten strukturellen bzw. organisatorischen Veränderungen begegnen zu wollen. Die Notwendigkeit einer Anpassung wie auch die Bereitschaft zur Veränderung von allen Beteiligten sind unter diesen Rahmenbedingungen sicherlich unumgänglich; die große Hoffnung ist, dass potenzielle Risiken dabei nicht unberücksichtigt bleiben.

Verbesserungsvorschläge

Derzeit wünschenswert wäre etwas weniger vom Storytelling und stilisierten News (vor allem aus dem Headquarter); die Informationsart kann eine gewisse Distanz schaffen und den Beschäftigten die Rolle des Publikums zuteilen. Unter Umständen eine unvermeidbare Konsequenz des Wachstums und persönliche Nostalgie - man fühlt sich zunehmend als Konzernbeschäftigte/r und vermisst emotinale Bindung zum ländlich geprägten Familienunternehmen, in dem sich die Mitarbeiter/innen als ein kleines aber zur Mitgestaltung befähigtes und dazu aufgefordertes Teil dieses Unternehmens wahrnehmen. Bei unseren kleineren Standorten außerhalb vom Schwäbisch Hall ist diese Kultur noch erhalten, was jede Dienstreise unglaublich bereichert.

Arbeitsatmosphäre

Vom Fairness und Vertrauen geprägtes Betriebsklima entsteht vor allem durch die Möglichkeit eigene Meinung äußern zu dürfen, auch wenn sie nicht durchsetzbar bzw. aus der anderen Perspektive nicht umsetzbar ist. Diese Möglichkeit gibt es - sie muss nur erkannt bzw. wahrgenommen und auf allen Ebenen gestaltet & geschätzt werden. Eine für sich passende Atmosphäre "vom Betrieb" oder "von Vorgesetzten" wie vom Gott gegeben zu erwarten und hinterher zu bewerten ist weder fair noch intelligent.

Kommunikation

Ist kein einfaches Thema, weil stark von individuellen Fähigkeiten jeweiliger Sender & Empfänger anbhängt; daher kann interne E-Mail-Korrespondenz auf operativer Ebene tlw. unorganisiert und/oder unpräzise ausfallen.

Kollegenzusammenhalt

Natürlich nicht durchgängig und bei so einem starken Wachstum & Vielzahl neuer Kollegen/innen nicht mehr so einfach, aber nach wie vor und sehr oft absolut phänomenal! Auch die scheinbar völlig unmöglichen Dinge klappen durch persönlichen Einsatz; umso größer ist dann auch die Freude über die Erfolgserlebnisse und gemeinsam gemeisterte Herausforderungen. Danke, dass es Euch gibt!

Work-Life-Balance

Kommt auf individuelle Bedürfnisse an; grundsätzlich immer möglich, wobei Menschen mit hohem Leistungsdrang sich hier vss. wohler fühlen und ihre Grundmotivation mehr ausleben können.

Vorgesetztenverhalten

Realistische Zielsetzung und v.a. langfristig stabile Entscheidungen mit der Möglicheit zu nachhaltig effektiver & effizienter Umsetzung gehören leider noch eher in die Kategorie "verbesserungswürdig" ;) Trotzdem als sehr gut zu bewerten, weil in der Regel als offen und ehrlich sowie persönlich bzw. auf Augenhöhe adressiert rüberkommt. Eigentlich insgesamt in der OPTIMA Gruppe keine Seltenheit, dass Vorgesetzte ihre Mitarbeiter/innen viel mehr als Kollegen/innen bezeichnen und so auch behandeln.

Interessante Aufgaben

Zum bezahlten Verhältnis gehören unterschiedliche Aufgaben dazu - wer soll denn die uninteressanten erledigen? Wer Herausforderungen mag, wird hier genug finden :) Die Aufteilung der Arbeitsbelastung ist gerecht, weil sowohl individuelle Fähigkeiten als auch situative Möglichkeiten (z.B. eine temporäre Mehrbelastung im privaten Umfeld) durchaus berücksichtigt werden, v.a. wenn es einerseits Mehrwert für das Unternehmen schafft, dem Team hilft und solange andererseits auch entsprechend entlohnt wird.

Gleichberechtigung

Hier hat sich seit dem letzten Jahrzent echt viel verändert - Kompliment! Während multikulturelle Diversität auch früher als selbstverständlich und willkommen galt, hat die Beschäftigung in der männerdominierten Branche nicht immer Spaß bereitet. Es gab Zeiten, wo Frauen unabhängig vom Ausbildungsstand und in jedem Fachbereich nahezu ausnahmslos den Positions-Zusatz "Assistenz" mit(er)tragen und selbstverständlich auch alle Aufgaben im Zusammenhang mit Organisation, Ablage oder Besorgung von Arbeitsmitteln u.ä. für das ganze Team übernehmen mussten. Ist zum Glück "Schnee von gestern" und die Qualifikation, der Verantwortungsumfang oder berufliche Erfolge nun viel mehr im Vordergrund stehen. Andererseits gibt es keine zusätzliche Sonder-Fördermaßnahmen nach Frauenquote, was echt gleichberechtigt wirkt. Auch im Produktionsbereich begegnet man zwar selten einer Kollegin, aber jederzeit einem respektvollen Umgang. Wirklich toll ist zudem, dass die neuen Auszubildenden konsequent für den Ausgleich sorgen; bei gegebener Geschlechter- & progressivem Wandel gesellschaftlicher Rollenverteilung eine mehr als logische Entwicklung :)

Arbeitsbedingungen

In der Produktion sind die Unterschiede zum Hauptbürotrakt und v.a. zum Headquarter natürlich bemerkbar, aber innerhalb der gesamten Gruppe insgesamt auf einem sehr hohen Level.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht zu bemängeln.

Gehalt/Benefits

Im Gehaltscheck-Vergleich eigentlich gar kein Grund zum Jammern.

Image

Sehr gut.

Karriere/Weiterbildung

Mit etwas Kampfgeist und einer gewissen Durchsetzungsfähigkeit kann man einiges erreichen.

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.