Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 23.7.2026
OPTIMA packaging group GmbH erhält ein positives Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre wird von vielen als kollegial, offen und international beschrieben, mit einer gelungenen Einarbeitung neuer Kolleg:innen. Der Zusammenhalt im Team fällt je nach Abteilung unterschiedlich aus: Während viele von starkem gegenseitigem Rückhalt berichten, schildern andere ein eher auf Eigeninteressen ausgerichtetes Miteinander. Der Umgang mit älteren Kolleg:innen gilt als fair und wertschätzend.
Kritischer sehen Mitarbeiter:innen das Vorgesetztenverhalten und die interne Kommunikation. Führungspositionen werden laut einigen Bewertungen nicht immer nach Leistung besetzt, und Vorgesetzte gelten manchen als wenig präsent und unterstützend. Die Kommunikation wird häufig als unstrukturiert und von persönlichen Beziehungen abhängig beschrieben...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei OPTIMA packaging group GmbH wird von den Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Besonders hervorgehoben werden die kollegiale Zusammenarbeit sowie die internationale Ausrichtung des Teams, in dem ein freundlicher Umgang gepflegt wird. Neue Kolleg:innen finden nach Meinung einiger Nutzer:innen einen herzlichen Empfang, und die vorhandene Meinungsfreiheit trägt zu einem fairen und vertrauensvollen Miteinander bei. Zudem schätzen einige die gebotenen Freiräume in der täglichen Arbeit.
Wenige Nutzer:innen äußern sich jedoch kritisch: Die Kommunikation mit externen Personen wird als schwierig empfunden, und einzelne berichten, dass die Atmosphäre früher besser gewesen sei. Auch das Arbeiten im Homeoffice erschwere nach Ansicht weniger Nutzer:innen die Entwicklung eines echten Arbeitsklimas. Zudem beschreiben wenige eine belastende Stimmung in bestimmten Abteilungen, die von Hierarchiedenken geprägt sei.
Der Kollegenzusammenhalt bei OPTIMA packaging group GmbH wird von den Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Viele beschreiben ein starkes Miteinander, gegenseitige Unterstützung und ein Teamgefühl, das selbst mit wachsender Belegschaft erhalten bleibt. Besonders in der Produktion – von Monteur:innen bis hin zur Führungsebene – heben einige Bewertungen den guten Zusammenhalt hervor.
Gleichzeitig zeichnen negative Stimmen ein anderes Bild: Wenige Nutzer:innen berichten von Eigeninteressen, die über die Zusammenarbeit gestellt werden, sowie von abteilungsübergreifendem Konkurrenzdenken und dem Ausbleiben echter Kollegialität. Diese gegensätzlichen Einschätzungen deuten auf unterschiedliche Erfahrungen je nach Bereich hin, wobei die positive Wahrnehmung des Zusammenhalts in der Gesamtschau überwiegt.
Die Kommunikation bei OPTIMA packaging group GmbH wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Während die Gesamtbewertung ausgeglichen ausfällt, überwiegen in den schriftlichen Rückmeldungen kritische Stimmen. Besonders die interne E-Mail-Kommunikation auf operativer Ebene gilt als unstrukturiert und ungenau, und einige Nutzer:innen beschreiben sie als chaotisch. Kritisiert wird zudem, dass viele Nachrichten wenig Inhalt transportieren, Zuständigkeiten unklar bleiben und Antworten seitens der Führungsebene ausbleiben. Einige Bewertungen bemängeln außerdem, dass der Informationsfluss stark von persönlichen Beziehungen abhängt und Beiträge je nach Herkunft unterschiedlich wahrgenommen werden. Positiv hervorgehoben werden hingegen die Offenheit und Hilfsbereitschaft der Kolleg:innen. Wenige Nutzer:innen beschreiben die Kommunikation als gut, merken jedoch an, dass der zunehmende Einsatz von Englisch für manche eine Hürde darstellt. Vereinzelt wird auch Verbesserungspotenzial anerkannt.
Die Work-Life-Balance bei OPTIMA packaging group GmbH wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele heben flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zur kurzfristigen Abwesenheit als positiv hervor. Auch die Option auf mobiles Arbeiten wird geschätzt, wobei einige Nutzer:innen anmerken, dass dies positionsabhängig ist und die Umgebung eher auf leistungsstarke Personen ausgerichtet ist.
Auf der anderen Seite empfinden wenige Nutzer:innen die Work-Life-Balance als nicht aktiv gelebt, und die Urlaubskoordination wird als herausfordernd beschrieben. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein ausgeglichenes Bild: Flexible Arbeitszeitmodelle und Remote-Arbeit werden positiv wahrgenommen, während die tatsächliche Umsetzung der Balance je nach Position variieren kann.
103 von 319 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)
103 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
We Care for people
3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung bei OPTIMA pharma containment GmbH in Radolfzell am Bodensee gearbeitet.
Luft nach oben. Vieles ist gut, einiges leider nicht
3,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei OPTIMA packaging group GmbH in Schwäbisch Hall gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wenn man möchte,bekommt man Unterstützung bei seinen Themen. Vorsorgeuntersuchungen werden angeboten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlende Kommunikation Bekannte Probleme werden nicht angegangen
Verbesserungsvorschläge
Dringend die Prozesse und Kommunikation verbessern,klappt manchmal nicht mal über den Schreibtisch
Arbeitsatmosphäre
Es lässt sich gut und überwiegend in Ruhe arbeiten
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Optima pharma GmbH in Schwäbisch Hall gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich habe den Eindruck dass, das Unternehmen sehr gut dahsteht. Ich bin stolz darauf etwas für die Gesundheit der Menschen beizutragen. Es werden die richtigen Entscheidungen getroffen und die Weichen richtig für die die Zukunft gestellt. Als Familienmensch ist diese Sicherheit für mich wichtig.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist super. Es gibt viele die für einander in die Bresche springen. Genauso bin ich bereit mich für die Kollegen einzusetzen.
Umgang mit älteren Kollegen
Erfahrung der älteren Kollegen wird wertgeschätzt. Die sind nett und teilen gerne ihr Wissen. Das schafft ein gutes Miteinander.
Interessante Aufgaben
Im Sondermaschinenbau läuft selten alles perfekt. Aber dann die Zügel in die Hand zu nehmen und die Sachen zum Laufen zu bringen ist ein tolles Gefühl.
Rückkehr zum Ex-Arbeitgeber, die sich wie eine Rückkehr nach Hause anfühlt...
4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Optima pharma GmbH (Schwäbisch Hall / Deutschland) in Schwäbisch Hall gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Weltweiter Erfolg und Wachstum durch technologische Innovationen, kunden- und marktorientierten Strategien und das Engagement der Beschäftigten. Auf der anderen Seite ein großer Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität durch sichere Arbeitsplätze und Stärkung der Region für die Zukunft. Man kann sehr stolz sein dazu zu gehören und etwas beitragen zu können.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Etwas verunsichernd wirkt der Ansatz, dem zu schnellen Wachstum mit vielen, genauso schnellen und für die Mehrheit noch intransparenten strukturellen bzw. organisatorischen Veränderungen begegnen zu wollen. Die Notwendigkeit einer Anpassung wie auch die Bereitschaft zur Veränderung von allen Beteiligten sind unter diesen Rahmenbedingungen sicherlich unumgänglich; die große Hoffnung ist, dass potenzielle Risiken dabei nicht unberücksichtigt bleiben.
Verbesserungsvorschläge
Derzeit wünschenswert wäre etwas weniger vom Storytelling und stilisierten News (vor allem aus dem Headquarter); die Informationsart kann eine gewisse Distanz schaffen und den Beschäftigten die Rolle des Publikums zuteilen. Unter Umständen eine unvermeidbare Konsequenz des Wachstums und persönliche Nostalgie - man fühlt sich zunehmend als Konzernbeschäftigte/r und vermisst emotinale Bindung zum ländlich geprägten Familienunternehmen, in dem sich die Mitarbeiter/innen als ein kleines aber zur Mitgestaltung befähigtes und dazu aufgefordertes Teil dieses Unternehmens wahrnehmen. Bei unseren kleineren Standorten außerhalb vom Schwäbisch Hall ist diese Kultur noch erhalten, was jede Dienstreise unglaublich bereichert.
Arbeitsatmosphäre
Vom Fairness und Vertrauen geprägtes Betriebsklima entsteht vor allem durch die Möglichkeit eigene Meinung äußern zu dürfen, auch wenn sie nicht durchsetzbar bzw. aus der anderen Perspektive nicht umsetzbar ist. Diese Möglichkeit gibt es - sie muss nur erkannt bzw. wahrgenommen und auf allen Ebenen gestaltet & geschätzt werden. Eine für sich passende Atmosphäre "vom Betrieb" oder "von Vorgesetzten" wie vom Gott gegeben zu erwarten und hinterher zu bewerten ist weder fair noch intelligent.
Image
Sehr gut.
Work-Life-Balance
Kommt auf individuelle Bedürfnisse an; grundsätzlich immer möglich, wobei Menschen mit hohem Leistungsdrang sich hier vss. wohler fühlen und ihre Grundmotivation mehr ausleben können.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nicht zu bemängeln.
Karriere/Weiterbildung
Mit etwas Kampfgeist und einer gewissen Durchsetzungsfähigkeit kann man einiges erreichen.
Kollegenzusammenhalt
Natürlich nicht durchgängig und bei so einem starken Wachstum & Vielzahl neuer Kollegen/innen nicht mehr so einfach, aber nach wie vor und sehr oft absolut phänomenal! Auch die scheinbar völlig unmöglichen Dinge klappen durch persönlichen Einsatz; umso größer ist dann auch die Freude über die Erfolgserlebnisse und gemeinsam gemeisterte Herausforderungen. Danke, dass es Euch gibt!
Vorgesetztenverhalten
Realistische Zielsetzung und v.a. langfristig stabile Entscheidungen mit der Möglicheit zu nachhaltig effektiver & effizienter Umsetzung gehören leider noch eher in die Kategorie "verbesserungswürdig" ;) Trotzdem als sehr gut zu bewerten, weil in der Regel als offen und ehrlich sowie persönlich bzw. auf Augenhöhe adressiert rüberkommt. Eigentlich insgesamt in der OPTIMA Gruppe keine Seltenheit, dass Vorgesetzte ihre Mitarbeiter/innen viel mehr als Kollegen/innen bezeichnen und so auch behandeln.
Arbeitsbedingungen
In der Produktion sind die Unterschiede zum Hauptbürotrakt und v.a. zum Headquarter natürlich bemerkbar, aber innerhalb der gesamten Gruppe insgesamt auf einem sehr hohen Level.
Kommunikation
Ist kein einfaches Thema, weil stark von individuellen Fähigkeiten jeweiliger Sender & Empfänger anbhängt; daher kann interne E-Mail-Korrespondenz auf operativer Ebene tlw. unorganisiert und/oder unpräzise ausfallen.
Gehalt/Benefits
Im Gehaltscheck-Vergleich eigentlich gar kein Grund zum Jammern.
Gleichberechtigung
Hier hat sich seit dem letzten Jahrzent echt viel verändert - Kompliment! Während multikulturelle Diversität auch früher als selbstverständlich und willkommen galt, hat die Beschäftigung in der männerdominierten Branche nicht immer Spaß bereitet. Es gab Zeiten, wo Frauen unabhängig vom Ausbildungsstand und in jedem Fachbereich nahezu ausnahmslos den Positions-Zusatz "Assistenz" mit(er)tragen und selbstverständlich auch alle Aufgaben im Zusammenhang mit Organisation, Ablage oder Besorgung von Arbeitsmitteln u.ä. für das ganze Team übernehmen mussten. Ist zum Glück "Schnee von gestern" und die Qualifikation, der Verantwortungsumfang oder berufliche Erfolge nun viel mehr im Vordergrund stehen. Andererseits gibt es keine zusätzliche Sonder-Fördermaßnahmen nach Frauenquote, was echt gleichberechtigt wirkt. Auch im Produktionsbereich begegnet man zwar selten einer Kollegin, aber jederzeit einem respektvollen Umgang. Wirklich toll ist zudem, dass die neuen Auszubildenden konsequent für den Ausgleich sorgen; bei gegebener Geschlechter- & progressivem Wandel gesellschaftlicher Rollenverteilung eine mehr als logische Entwicklung :)
Interessante Aufgaben
Zum bezahlten Verhältnis gehören unterschiedliche Aufgaben dazu - wer soll denn die uninteressanten erledigen? Wer Herausforderungen mag, wird hier genug finden :) Die Aufteilung der Arbeitsbelastung ist gerecht, weil sowohl individuelle Fähigkeiten als auch situative Möglichkeiten (z.B. eine temporäre Mehrbelastung im privaten Umfeld) durchaus berücksichtigt werden, v.a. wenn es einerseits Mehrwert für das Unternehmen schafft, dem Team hilft und solange andererseits auch entsprechend entlohnt wird.
Wer Fortschritt und Herausforderungen liebt ist hier genau richtig
4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Optima pharma GmbH (Schwäbisch Hall / Deutschland) in Schwäbisch Hall gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Anspruchsvolle Themengebiete dürfen mit eigenen Ideen angegangen werden. Wer Ideen hat wird nicht kleingehalten oder ausgebremst
Arbeitsatmosphäre
Neue Kollegen werden super aufgenommen.
Work-Life-Balance
Möglichkeit mobil zu Arbeiten besteht je nach Bedarf
Karriere/Weiterbildung
Alle Möglichkeiten sind vorhanden wenn man sich reinkniet und Gas gibt wird das bei Optima sehr geschätzt.
Vorgesetztenverhalten
Korrekt fair und auf Augenhöhe
Arbeitsbedingungen
Es wird alles bereitgestellt was benötigt wird es mangelt an nichts
Kommunikation
Die Kollegen sind offen und sehr hilfsbereit
Interessante Aufgaben
Das Unternehmen bietet seinen Arbeitnehmern viel Potential sich fachlich aber auch menschlich weiterzuentwickeln
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Optima pharma GmbH in Schwäbisch Hall gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexible Arbeitszeit, man bekommt alles an Arbeitsmaterial was man benötigt (vom Standardmaterial)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man gibt alles dafür das die Ausenwirkung gut ist. Warum nicht spürbar etwas ändern damit es auch das beste (Optima) ist?
Verbesserungsvorschläge
Führungspersonen in der Mitte austauschen, Wasserkopf abschaffen, auf Qualität statt Quantität in der Belegschaft setzen. Nicht nur nach außen hin glänzen wollen sondern auch wirklich gut sein!
Arbeitsatmosphäre
Könnte besser sein, aber ist OK
Image
Wir ein Heiliger Gral. Es wird immer gepredigt wie wichtig das Leitbild ist, wird aber nicht spürbar umgesetzt.
Work-Life-Balance
Sehr gut, flexible Arbeitszeiten und kurzfristiger Kurzurlaub sind meist kein Problem.
Gehalt/Benefits
Gehalt durchschnittlich, sonst ein paar Rabatte und Corporate Benefiz. Mehrarbeit lohnt sich nicht/wird nicht anerkannt bzw finanziell gewürdigt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Müll wird kaum getrennt. Maschinen, Computer etc laufen 24/7. Keine Ahnung wofür die Preise bekommen.
Kollegenzusammenhalt
Teils gut, manche verkaufen einen aber auch.
Vorgesetztenverhalten
Reine Vätternwirtschaft. Hier wird man nur Team oder Gruppenleiter wenn man ein enger vertrauter vom Chef ist. Führungspersonal sitzt nur vor dem PC und lässt sich selten in der Halle blicken und wenn dann nur für eine Kontrolle.
Kommunikation
Grauenhaft, Mails werden wild herumgeschickt bis 100 Personen drin sind und sich einer zuständig fühlt. Viele wissen gefühlt nicht wofür sie dort Arbeiten, werden ihrer Aufgabe nicht gerecht.
Gleichberechtigung
Keine weiblichen Führungspersonen
Interessante Aufgaben
Wer nicht nein sagt bekommt alles mögliche als "Nebentätigkeit"
Worst Employer Ever! Anspruch und Wirklichkeit klaffen diametral auseinander. Diese Bewertung wurde nicht gekauft!
1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Optima pharma GmbH in Schwäbisch Hall gearbeitet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die anachronistische autoritäre Unternehmenskultur, bei der von oben herab Entscheidungen „durchgedrückt“ werden und Mitarbeiter als Kostenfaktoren wahrgenommen werden, die es über den Tisch zu ziehen gilt. Auch dürfen nach meinem Eindruck die Führungskräfte ihre Befindlichkeiten nach Herzenslust ausleben, solange sie Umsatz liefern und ihre Zahlen stimmen. Die mangelnde Wertschätzung, die Führungskräfte ihren Mitarbeitern entgegenbringen, und zwar indem sie ihnen in den Rücken fallen anstatt sie zu stärken. Die falschen Anreize für Führungskräfte, sich auf Kosten anderer Abteilungen Vorteile zu verschaffen, indem Arbeit verlagert wird und der Gesamt-Wirkungsgrad und damit der Gewinn sinkt. Die falschen Anreize für Führungskräfte, den Umsatz anstelle des Gewinns zu maximieren. Stattdessen werden Mitarbeiter scheinbar systematisch daran gehindert, Qualität abzuliefern, indem sie mit Aufgaben überhäuft und durch kontinuierliche Umplanungen fortlaufend unterbrochen werden und keine einzige Aufgabe von Anfang bis Ende durchziehen und auch abschließen können. Der Glaube, dass Quantität bei gleichbleibender Qualität beliebig erhöht werden könne, indem nur genügend Druck ausgeübt wird, frei nach dem Motto „unter Druck entstehen Diamanten“.
Verbesserungsvorschläge
Die nach meiner Meinung anachronistische Unternehmenskultur bestraft Widerspruch und fordert und fördert Loyalismus zum Nachteil des Unternehmens. Lasst endlich ein Ringen und Streit um die besten Lösungen zu! Papier ist zwar geduldig, aber solange nicht an höchster Stelle ein Umdenken geschieht, ändert sich nichts zum Besseren! Ein autoritäres Führungssystem nach dem Motto „Chef befiehl, wir folgen dir“ ist nach meiner Meinung nicht zukunftsfähig.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre empfand ich als toxisch. Bei uns im Vertrieb hieß es fortlaufend "AE! AE! AE!" Zur Info: AE ist die Abkürzung für Auftragseingang. Ich selbst habe Kundenaufträge ohne Erreichung der Status "Clear Order" und "Clear Project" zur Bearbeitung in die nachfolgenden Abteilungen (Engineering, Projektmanagement) weitergegeben. Nach meiner persönlichen Erfahrung ist der ideale Optima-Mitarbeiter passiv, gehorsam und hat Angst vor seinen Vorgesetzten und den Führungskräften allgemein. Der Behauptung „Team Qualität“ widerspreche ich ausdrücklich. Es müsste korrekt „Team Quantität“ heißen. Ich fühlte mich dort stets wie „ich hier unten und die da oben“.
Image
Schein und Sein von Optima pharma klaffen nach meiner Erfahrung diametral auseinander. Ich glaube, dass Dutzende unzufriedene Kunden dies unumwunden bestätigen würden.
Work-Life-Balance
Ich erinnere mich an mehrere Fälle, bei denen Kollegen bei Ihrem Vorgesetzten dringend um Erholungsurlaub baten, weil sie sich kurz vor einem Burnout fühlten. Leider lehnten die Vorgesetzten den Urlaub ab, weil ihnen die Erfüllung ihrer Zahlen in diesem Moment wichtiger war, also geschäftliche Interessen über privatem Vergnügen standen. Diese Kollegen waren am nächsten Werktag wegen Burnout krankgeschrieben und fehlten mehrere Wochen.
Karriere/Weiterbildung
Bei Optima pharma sind nach meiner persönlichen Erfahrung nicht Leistung und Fähigkeiten entscheidend für die Karriere, sondern persönliche Beziehungen und Loyalismus. Durch diese anachronistische Unternehmenskultur bleiben nach meiner Meinung unzählige Potenziale ungenutzt. Diejenigen werden belohnt, die immer zu allem ja und Amen sagen und aus ausnahmslos ihren Chef verteidigen und seine Entscheidungen durchdrücken. Hier sind Wendehälse und Ja-Sager klar im Vorteil!
Gehalt/Benefits
Bei Optima pharma scheinen Mitarbeiter Kostenfaktoren zu sein und nicht Erfolgsfaktoren. Mitarbeiter müssen Umsatz bringen, so erschien es mir. Langjährig gediente Mitarbeiter, die viele Gehaltserhöhungsrunden mitgenommen haben, scheinen bei den Führungskräften unbeliebt zu sein, weil sie mehr kosteten als sie einbrächten, so mein Eindruck. Ich glaube, dass es der Führungsebene am liebsten wäre, wenn die Mitarbeiter dafür bezahlen würden, bei Optima pharma arbeiten zu dürfen. Das Geld würden natürlich die Führungskräfte untereinander einstecken, gemäß dem Motto „We care for our Team“.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Führungskräfte scheinen ausgesprochene „Petrolheads“ zu sein, nach dem Motto „lieber V8 als 400V“.
Kollegenzusammenhalt
Ich musste mehrmals Erfahrungen mit Dinnunziantentuhm bei Optima pharma machen. Mehrere Kollegen haben mit Lehrbuchmethoden ihre Kollegen besspittselt, um sich dadurch Vorteile bei ihren Vorgesetzten zu verschaffen, als hätten sie eine Ausbildung bei Firma Ohrsch & Gück eingetragene Genossenschaft genossen.Wir im Vertrieb konnten unsere Plan-Zahlen - also das Auftragseingangs-Volumen - massiv steigern, indem wir ungeklärte Kundenaufträge - also ohne Erreichung der Meilensteine "Clear Order" und "Clear Project" – in die nachfolgenden Abteilungen zur Bearbeitung weiterleiteten. Ich glaube, dies liegt daran, dass die Abteilungsleiter sich für ihre jeweils eigenen Zahlen rechtfertigen müssen und dafür belohnt werden, wenn sie diese auch auf Kosten anderer Abteilungen erreichen. Ein Kollegenzusammenhalt sieht für mich anders aus! Die Optima-pharma-Unternehmenskultur ist nach meiner Erfahrung ausgesprochen intolerant gegenüber Meinungsvielfalt. Nur wer die offizielle Meinung der Geschäftsleitung vertritt, gilt als dazugehörig, eine abweichende Stimme wird nach meiner Erfahrung ausgegrenzt und benachteiligt. Den Futterneid der Optima-Kollegen bleibt mir für alle Ewigkeit in Erinnerung.
Umgang mit älteren Kollegen
Langdienende Kollegen schienen nach meinem Eindruck meist nur noch Dienst nach Vorschrift zu schieben, weil sie resigniert zu haben scheinen und nur noch ihre Zeit bis zur Rente „absitzen“ wollten. In mehreren Gesprächen haben mir manche dieser Kollegen mitgeteilt, dass sie sich auf dem Abstellgleis angekommen fühlten.
Vorgesetztenverhalten
Nach meiner persönlichen Erfahrung müssen Mitarbeiter bei Optima pharma jederzeit damit rechnen, dass ihnen ihr Chef in den Rücken fällt, wenn dieser sich dadurch Vorteile bei seinem Chefchef verspricht – nach dem Motto: Nach oben buckeln, nach unten treten. Der Leitsatz „We care for our Team“ stimmt insofern, als dass die Führungskräfte sich als ein oder „das Team“ zu verstehen scheinen, wobei die normalen Mitarbeiter hier klar exkludiert sind. Deshalb wandelten wir Mitarbeiter diesen Satz auch wie folgt ab: „We care for our Team but not for our Belegschaft“.
Arbeitsbedingungen
Mein Arbeitsplatz war in einem Großraumbüro untergebracht und ich hatte extrem geräuschempfindliche Kollegen. Jedes ungeplante Telefonat war anstrengend, weil ich stets flüstern musste und meine Gesprächspartner deswegen Schwierigkeiten hatten, mich zu verstehen. Es gab sogenannte „Cubes“, in denen man ungestört geplante Video-Calls machen konnte, wenn sie denn mal verfügbar waren.
Kommunikation
Persönliche Beziehungen entscheiden nach meiner Erfahrung über Informationsteilhabe und Arbeitserfolg. Als Raucherin war ich besser informiert als meine nichtrauchenden Kolleginnen und Kollegen! Es kommt bei Optima pharma nach meiner persönlichen Erfahrung extrem darauf an, wer etwas sagt. Bei dem einen Mitarbeiter wird ein Hinweis oder ein Vorschlag ignoriert, während bei dem anderen Mitarbeiter dieser für denselben Hinweis oder Vorschlag gelobt wird und persönliche Vorteile erhält.
Gleichberechtigung
Liebesbeziehungen zwischen männlichen Führungskräften und Mitarbeiterinnen schienen mir bei Optima pharma eher die Regel als die Ausnahme zu sein – sogar mit dem Segen von allerhöchster Stelle. Ich empfinde eine Unternehmenskultur – wohlgemerkt als Frau –, in der Frau sich für die Karriere hochschlafen kann, als unmoralisch und verwerflich. Für mich haben dieser Konzern und seine Führungskräfte jedwede moralische Autorität verspielt.
Interessante Aufgaben
Ich wurde so sehr mit Arbeit zugeknallt, dass mir das Hören und Sehen verging. Dabei wurde stets Quantität über Qualität gestellt, weil die Plan-Zahlen, sprich der Auftragseingang oder Umsatz, unbedingt erfüllt werden mussten – die Prämien der Führungskräfte hingen scheinbar vom Umsatz ab, nicht aber vom Gewinn. Nach meiner Erfahrung leidet seit Corona das Qualitätsniveau unter diesem falschen Anreiz und scheint deshalb kontinuierlich rückläufig zu sein. Meine Aufgaben waren eher stupide und haben mich kognitiv unterfordert, aber psychisch gestresst und beinahe krank gemacht. So gereizt wie bei Optima pharma war ich weder vorher noch nachher! Ich kenne viele ehemalige Kollegen, die viel mehr auf dem Kasten hatten als sie bei den zugewiesenen Aufgaben zeigen konnten. Nach meiner persönlichen Erfahrung entscheidet bei Optima pharma die persönliche Beziehung zum Vorgesetzten darüber ob man interessante Aufgaben bekommt oder nicht. Die große Mehrheit der Mitarbeiter hat nach meiner persönlichen Erfahrung deswegen resigniert und schiebt Dienst nach Vorschrift. Ich glaube, dass daran die von den Führungskräften geprägte Unternehmenskultur schuld ist.
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Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei OPTIMA packaging group GmbH in Schwäbisch Hall gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Im Gegensatz zu vielen anderen werden tolle Events organisiert, bei denen man sich austauschen und gemeinsam eine schöne Zeit haben kann- auch speziell für Studierende
- Freundliches und hilfsbereites Team, angenehme Arbeitsatmosphäre.
- Möglichkeit, eigene Mini-Projekte zu übernehmen und selbstständig Verantwortung zu tragen.
Verbesserungsvorschläge
- Mehr Einbindung in übergreifende Themen, um den Gesamtüberblick zu erhöhen. - Umwelt- und Sozialbewusstsein könnte stärker im Arbeitsalltag berücksichtigt werden "we care for tomorrow"
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm und kollegial. Man fühlt sich willkommen und gut unterstützt, was den Einstieg und das Lernen im Team erleichtert.
Work-Life-Balance
Es wäre wünschenswert, Studierenden die Option auf Homeoffice zu ermöglichen, wie es viele andere Unternehmen von Anfang an anbieten.
Gehalt/Benefits
Gehalt und Sozialleistungen sind gut. Die Abrechnung könnte für Werkstudenten flexibler sein. Stunden, die an nicht offiziell eingetragenen Tagen gearbeitet werden, werden erst im Folgemonat ausgezahlt, sodass man einen Monat etwas weniger bekommen könnte (je nachdem, wie oft das vorkommt), es aber später ausgeglichen wird
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt- und Sozialbewusstsein ist vorhanden, könnte aber stärker im Arbeitsalltag verankert werden, hier besteht noch Potenzial, um dem Motto ‘We care for tomorrow‘ voll gerecht zu werden
Interessante Aufgaben
Als Werkstudent konnte ich eigene Mini-Projekte übernehmen und selbstständig Verantwortung tragen, was die Aufgaben besonders interessant und lehrreich gemacht hat