Kann ich nicht empfehlen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wer Eigeninitiative mitbringt, kann früh Verantwortung übernehmen und an Projekten mitarbeiten. Das bietet grundsätzlich viele Lernmöglichkeiten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die größte Enttäuschung war für mich die Diskrepanz zwischen der Außendarstellung des Unternehmens und der tatsächlich erlebten Unternehmenskultur. Nach außen werden Offenheit, Wertschätzung und flache Hierarchien stark betont. Im Arbeitsalltag habe ich dies jedoch anders wahrgenommen. Entscheidungen wirkten für mich häufig wenig transparent, und in schwierigen Situationen habe ich mir von der Führungsebene mehr Klarheit, Verantwortung und Unterstützung gewünscht.
Außerdem hat sich gezeigt, dass in kritischen Situationen der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung nicht in dem Maße vorhanden waren, wie ich es von einem modernen Arbeitsumfeld erwarte. Es entstand der Eindruck, dass persönliche Absicherung und das Vermeiden eigener Nachteile stärker gewichtet wurden als ein offener Umgang mit Problemen oder das Einstehen füreinander.
Dadurch entstand für mich kein Arbeitsumfeld, in dem ich langfristig Vertrauen aufbauen konnte.
Verbesserungsvorschläge
Auch beim Thema Weiterbildung sehe ich aus meiner Sicht noch Verbesserungspotenzial. Das Unternehmen wirbt mit umfangreichen Weiterbildungsmöglichkeiten, in der Praxis habe ich das Angebot jedoch eher als überschaubar erlebt.
Es gab vor allem interne Schulungen, deren Mehrwert ich teilweise als begrenzt empfunden habe. Teilweise musste ich selbst mehrfach nachfragen, wann eine Schulung stattfinden kann. Mein Eindruck war außerdem, dass sich die Termine teilweise danach richteten, ob genügend Interessierte zusammenkamen.
Bei externen Weiterbildungen hatte ich persönlich den Eindruck, dass diese eher zurückhaltend unterstützt wurden.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt habe ich im Vergleich zur Verantwortung als niedrig empfunden. Die angebotenen Benefits habe ich dagegen als überdurchschnittlich wahrgenommen.
