Gut am Arbeitgeber finde ich
- Flexible Arbeitszeiten und eine gute Work-Life-Balance
- Kostenloses Frühstück und Mittagessen
- Kostenlose Getränke wie Kaffee, Tee, Säfte und Wasser
- Moderne Büros und individuell gestaltbare Arbeitsplätze
- Abwechslungsreiche Aufgaben und Einblicke in verschiedene Abteilungen
- Die Möglichkeit, Aufgaben teilweise selbst auszuwählen
- Hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen sowie eine angenehme Arbeitsatmosphäre
- Gemeinsame Veranstaltungen wie Sommer- und Weihnachtsfeiern
- Eine strukturierte Vorbereitung auf Zwischen- und Abschlussprüfungen
- Eine faire und stets pünktlich ausgezahlte Ausbildungsvergütung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Kommunikation rund um eine mögliche Übernahme war aus meiner Sicht zu allgemein und wenig transparent. Außerdem empfand ich vereinzelte abwertende Aussagen und Lästereien über andere Mitarbeitende oder Auszubildende als unangenehm. Schade finde ich zudem, dass Auszubildende kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld erhalten.
Verbesserungsvorschläge
Ich wünsche mir eine offenere und transparentere Kommunikation, insbesondere bei Übernahmegesprächen. Bei einer Absage sollten konkrete fachliche, persönliche oder unternehmerische Gründe genannt werden, damit man das Feedback für die eigene Weiterentwicklung nutzen kann.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre in meiner Abteilung war sehr angenehm. Man konnte sich mit allen auf Augenhöhe austauschen – sowohl über private als auch über berufliche Themen.
Vom Unternehmen wurden regelmäßig verschiedene Veranstaltungen wie Sommer- und Weihnachtsfeiern organisiert. Auch innerhalb unserer Abteilung gab es gemeinsame Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit, beispielsweise gemeinsames Essen.
Mit dem Großteil der Kolleginnen und Kollegen, auch außerhalb meiner eigenen Abteilung, konnte man sich sehr gut unterhalten. Insgesamt habe ich die Atmosphäre im Unternehmen als offen, angenehm und wertschätzend wahrgenommen.
Karrierechancen
Dazu kann ich nur eingeschränkt etwas sagen, da eine Übernahme nach der Ausbildung leider nicht möglich war. Auch auf Nachfrage erhielt ich keine klare Begründung dafür. Das Übernahmegespräch empfand ich als eher allgemein, da nur wenig darüber gesprochen wurde, weshalb es nicht geklappt hat.
Ich hätte mir eine offene und konkrete Rückmeldung gewünscht, beispielsweise dazu, ob persönliche, fachliche oder unternehmerische Gründe ausschlaggebend waren. Konstruktives Feedback ist wichtig, um sich weiterentwickeln und an möglichen Schwächen arbeiten zu können.
Seit der Übernahme durch Forterro gibt es offenbar klarere Strukturen dafür, wann ein beruflicher Aufstieg möglich ist und welche Leistungen dafür erbracht werden müssen. Wie gut dieses System in der Praxis funktioniert, kann ich jedoch nicht beurteilen.
Arbeitszeiten
Durch die flexiblen Arbeitszeiten lässt sich Beruf und Freizeit gut miteinander vereinbaren. Termine und private Aktivitäten können dadurch besser geplant werden, ohne dass Arbeitszeit verloren geht.
Je nach Team gibt es unterschiedliche feste Zeiten, zu denen man für Stand-ups, Meetings oder andere Termine im Betrieb sein muss. Das ist jedoch nachvollziehbar und lässt sich in der Regel gut einplanen.
Ausbildungsvergütung
Das Gehalt wurde stets pünktlich ausgezahlt. Die Ausbildungsvergütung empfand ich insgesamt als fair und angemessen.
Urlaubs- oder Weihnachtsgeld erhalten Auszubildende leider nicht, was ich persönlich schade finde. Nach meinem Kenntnisstand werden diese Sonderzahlungen auch bei fest angestellten Mitarbeitenden nicht grundsätzlich garantiert, sondern nur abhängig von den jeweiligen Möglichkeiten des Unternehmens ausgezahlt.
Die Ausbilder
Während meiner dreijährigen Ausbildung hatte ich insgesamt vier Ausbilderinnen und Ausbilder. Vor der Übernahme durch Forterro wurde ich von drei Ausbildern betreut, die jeweils unterschiedliche fachliche Schwerpunkte hatten. Dadurch war die Ausbildung abwechslungsreich und umfasste unter anderem Programmierung, Server, 3D-Druck, VPN-Technik und verschiedene Betriebssysteme.
Mein einziger Kritikpunkt war, dass ich mich anfangs nicht ausreichend auf den praktischen Einsatz in einem Team vorbereitet fühlte. Nachdem ich dies angesprochen hatte, wurde jedoch verständnisvoll reagiert und ich wurde gezielt darauf vorbereitet.
Nach der Übernahme durch Forterro wechselte die Ausbildungsleitung. Die neue Ausbilderin habe ich als sehr angenehm und strukturiert wahrgenommen. Anliegen und Bedenken wurden ernst genommen. Besonders die Organisation der Berichtshefte sowie die Vorbereitung auf die Zwischen- und Abschlussprüfung waren klar und hilfreich.
Insgesamt ist meine Ausbildung positiv und angenehm verlaufen. Ich würde sie daher weiterempfehlen.
Spaßfaktor
Während meiner Arbeit hatte ich kaum Langeweile. Wie abwechslungsreich der Arbeitsalltag ist, hängt allerdings stark vom jeweiligen Team und der Abteilung ab.
Während der Ausbildung durchläuft man verschiedene Teams mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten. In der Regel bleibt man etwa sechs bis neun Monate in einem Team. Dadurch lernt man mehrere Abteilungen, Aufgabenbereiche und Kolleginnen und Kollegen kennen.
So konnte ich regelmäßig neue Erfahrungen sammeln und mich fachlich weiterentwickeln. Bei Fragen konnte ich mich jederzeit auf die Unterstützung meiner Teamkolleginnen und Teamkollegen verlassen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben und Tätigkeiten in meiner Abteilung waren stets abwechslungsreich. Auch die Büros und Arbeitsplätze sind modern gestaltet. Jede Person hat einen eigenen Schreibtisch, der im angemessenen Rahmen individuell mit Pflanzen, Bildern oder anderen persönlichen Gegenständen gestaltet werden kann.
Die Aufgaben wurden auf Wunsch an den jeweiligen Erfahrungsstand angepasst. Gleichzeitig bestand die Möglichkeit, sich Tickets selbst auszuwählen und dadurch gezielt neue Erfahrungen zu sammeln. Das fördert das selbstständige Arbeiten und bietet viel Spielraum, um sich intensiver mit den Themen zu beschäftigen, die einen besonders interessieren.
Variation
Für ausreichend Abwechslung ist während der Ausbildung auf jeden Fall gesorgt. Man durchläuft in der Regel drei bis vier verschiedene Abteilungen und lernt dabei neue Kolleginnen und Kollegen, Arbeitsabläufe und Tätigkeitsbereiche kennen.
Gegen Ende der Ausbildung kann man selbst entscheiden, in welchem Team oder in welcher Abteilung man sein Abschlussprojekt durchführen möchte. Die Auswahl muss jedoch vorher mit der Teamleitung und der Ausbilderin abgestimmt werden.
Respekt
Während des Großteils meiner Ausbildung wurde ich respektvoll behandelt. Bei Fragen, Anliegen oder Wünschen wurde mir zugehört und nach Möglichkeit darauf eingegangen.
Vereinzelt gab es jedoch ein bis zwei Situationen, in denen ich den Eindruck hatte, für bestimmte Aufgaben als nicht kompetent genug angesehen zu werden. Dies wurde mir teilweise auch recht direkt vermittelt. Diese Erfahrungen machte ich allerdings nicht in meiner eigenen Abteilung, sondern bei Rückfragen an eine andere Abteilung zu einem von mir bearbeiteten Ticket.
Zudem habe ich gelegentlich abwertende Gespräche über andere Auszubildende und Mitarbeitende mitbekommen. Das empfand ich als unangenehm, da die Äußerungen aus meiner Sicht teilweise unbegründet und nicht angemessen waren.