Chaos
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Verwaltung hat die Vorteile von Homeoffice und starker Flexibilität, Abstemplen für Arzttermine zwischendurch geht auch. I.d.R. sind die Kollegen untereinander nett.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlende Transparenz, die Firma entwickelt sich zurück statt vorwärts. Was einst eine Firma war die mit den "großen Namen" der Region mithalten konnte, egal in welchem Bereich, ist jetzt nurnoch eine Lachnummer.
Verbesserungsvorschläge
KOMMUNIKATION und das nicht wenn alle es schon durch den Flurfunk wissen
Wer geht und wieso? Wer wird weitergebildet und wieso? Wie kann ich mich engagieren und zeigen, dass ich mehr will?
Arbeitsatmosphäre
Rapide abnehmend, man bemerkt in der gesamten Firma die Stimmung. Missvertrauen, Angst, Unruhe - man betritt das Gebäude und spürt direkt was los ist
Kommunikation
Zuerst wird der neue Personalleiter nie offiziell benannt, dann ist er aus dem Nichts verschwunden. Kein Announcement, Nichts? Nach Außen hin wird Kommunikation groß gehalten - Bildschirme in der Produktion etc., die wirklich wichtigen Informationen werden jedoch enthalten und nur auf gehobener Managementebene besprochen
Kollegenzusammenhalt
Abteilungsabhängig, sich zusammen tun um sich zu beschweren - hat man aber die Möglichkeit bekommt man auch gerne Mal ein Messer in den Rücken
Work-Life-Balance
Offiziell Gleitzeit, die aber auch nicht für jeden gilt. Manche bekommen beim zu späten Anstempeln direkt eine Abmahnung, andere machen was sie wollen. Minusstunden bis unermessliche, aber wehe man hat zu viele Überstunden
Vorgesetztenverhalten
Sie geben ihr Bestes, scheitern aber oft an der gehobenen Managementebene, die nicht zuhören wollen
Interessante Aufgaben
Hat man nicht die richtigen Kontakte oder die richtigen Leute auf seiner Seite wird jede neue Idee ignoriert oder schlecht geredet - erklärt auch den Stand der Digitalisierung
Gleichberechtigung
Führungsebene besteht zu 90% aus Männern, das sagt denke ich schon vieles aus.
Umgang mit älteren Kollegen
Immerhin wird anerkannt das sie die meiste Ahnung haben. Mit der Kündigungswelle wurde hohe Betriebszugehörigkeit allerdings nur bedingt geschätzt
Arbeitsbedingungen
Die Produktion - sieht leider teilweise aus wie von vor 50 Jahren, ist sie vermutlich auch. Die Maschinen sind so alt, dass man wahrscheinlich nicht einmal mehr Ersatzteile dafür bekommen würde. Thema Gesundheit könnte deutlich größer geschrieben werden. Reden wir garnicht erst über den Pausenraum der Produktion...
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Alte Maschinen, viele Pendeleien und Papier über Papier
Gehalt/Benefits
Tarifgebunden, möchte man mehr als das muss man gut verhandeln können - Mitarbeiter mussten 1 Jahr lang dafür kämpfen Tankgutscheine behalten zu dürfen statt das Geld in (sinnlose) Gesundheitsmaßnahmen zu stecken
Image
Nimmt rapide ab - erst die Ausbildung nicht mehr angeboten, dann kaum Jemanden mehr übernommen. Nach Außen hin ein ziemlicher Zirkus - literarische Sommer und Turniere können das auch nicht mehr retten. Weihnachtsfeiern o.Ä. weit gefehlt?
Karriere/Weiterbildung
Ohne jeglichen Plan. Entweder man fragt danach und selbst dann stehen die Chancen schlecht. Keine Karriereplanung für den Nachwuchs, keine Auffrischungen für die alten Hasen