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OSCAR 
GmbH
Bewertung

Mehr Selbstdarstellung als Problemlösung

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei OSCAR GmbH gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

1. Aus meiner Sicht mangelhafte Transparenz bei wichtigen Entscheidungen und Regelungen.
2. Erhebliche Unterschiede zwischen Außendarstellung und gelebter Realität.
3. Fragwürdiger Umgang mit Qualifikationen und Selbstdarstellung gegenüber Kund:innen.
4. Führungskräfte wirkten auf mich häufig mehr mit Rechtfertigungen beschäftigt als mit tatsächlicher Problemlösung.
5. Urlaub war in meiner Erfahrung deutlich schwieriger zu realisieren, als die offiziellen Regelungen vermuten ließen.
6. Wirtschaftliche Interessen standen nach meinem Eindruck regelmäßig vor den Interessen der Mitarbeitenden.
7. Kritik und Verbesserungsvorschläge wurden häufig angehört, führten jedoch selten zu sichtbaren Veränderungen.
8. Die Unternehmenskultur wirkte auf mich oft unreifer als das professionelle Selbstbild, das nach außen vermittelt wird.

Verbesserungsvorschläge

1. Transparenz nicht nur kommunizieren, sondern konsequent leben.
2. Urlaubsregelungen klar formulieren und so anwenden, wie sie vertraglich und offiziell dargestellt werden.
3. Mitarbeitende als Menschen und nicht primär als abrechenbare Ressourcen betrachten.
4. Kritik als Chance zur Verbesserung verstehen und nicht als Angriff auf die eigene Position.
5. Verantwortung für aktuelle Probleme übernehmen, statt Ursachen überwiegend in der Vergangenheit zu suchen.
6. Mehr Wert auf Integrität, Ehrlichkeit und professionelle Standards legen.
7. Klare Trennung zwischen einer lockeren Kultur und mangelnder Professionalität schaffen.
8. Prozesse vereinfachen und neue Mitarbeitende schneller mit allen notwendigen Arbeitsmitteln und Zugängen ausstatten.
9. Vertrauen durch nachvollziehbare Entscheidungen, Transparenz und Verlässlichkeit zurückgewinnen.

Arbeitsatmosphäre

Für mich basiert eine gute Unternehmenskultur auf Respekt, Vertrauen, Transparenz und gegenseitiger Wertschätzung. Genau diese Grundlagen wurden aus meiner Sicht früh beschädigt.

Die viel beschworene „familiäre Kultur“ wirkte auf mich häufig eher wie ein Instrument, um kritische Themen zu relativieren. Wer Fragen stellt oder Entscheidungen hinterfragt, gewinnt nicht unbedingt den Eindruck, dass offene Diskussion und Transparenz tatsächlich erwünscht sind. Insgesamt entstand für mich eine Kultur, in der wirtschaftliche Interessen deutlich stärker im Vordergrund standen als ethische Grundsätze, Vertrauen oder die Interessen der Mitarbeitenden.

Liebe Oscarianer: Wenn Transparenz, Verlässlichkeit und Fairness infrage stehen, helfen auch die besten Teamevents nicht mehr dabei, eine positive Unternehmenskultur zu schaffen.

Arbeitsbedingungen

Da ich überwiegend beim Kunden tätig war, habe ich das Büro bewusst nur selten genutzt. Die organisatorischen Rahmenbedingungen sind mir jedoch in Erinnerung geblieben.

Bereits das Onboarding verlief deutlich langsamer als erwartet. Es dauerte rund zwei Monate, bis alle notwendigen Arbeitsmittel und Zugänge vollständig bereitstanden. Für ein Unternehmen, das Mitarbeitende direkt beim Kunden einsetzt und deren Zeit verkauft, empfand ich das als überraschend ineffizient.

Die Arbeitsumgebung war daher durch fehlende oder veraltete Ausstattung geprägt und durch Prozesse, die unnötig kompliziert und wenig mitarbeiterorientiert wirkten.

Gehalt/Benefits

Wer erfahren möchte, wie viel Wertschöpfung zwischen Kunde und eigenem Konto verschwinden kann, erhält hier interessante Einblicke in betriebswirtschaftliche Zusammenhänge.


Kommunikation

Kollegenzusammenhalt

Work-Life-Balance

Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

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Image

Karriere/Weiterbildung

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.