Ihr Unternehmen?

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Oskar 
Kämmer 
Schule 
Gemeinnützige 
Bildungsgesellschaft 
mbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Nicht zu empfehlen (Schade, Potential ist vorhanden)

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei Oskar Kämmer Schule Gemeinnützige Bildungsgesellschaft mbH in Hannover gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man kann sich seine tägliche Arbeit selbst gestalten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das, was unter "Verbesserungsvorschläge" genannt ist, sind im Umkehrschluss auch die schlechten/negativen Punkte.

Verbesserungsvorschläge

Den Mitarbeitenden an der Basis zuhören.
Annehmen und umsetzen von guten Ideen.
Karrierechancen anbieten.
Ausstattung und Optik der Arbeitsplätze optimieren.
Kontakte zu Auftraggebern und Unternehmen verbessern.
Anreize schaffen (bspw. durch ein Prämiensystem).
Regelm. und persönlicher Austausch vor Ort (kein Teams).
Unbefristete Arbeitsverträge bei Einstellung anbieten.
Die Potentiale der Mitarbeitenden gezielt fördern und abschöpfen.
Kontrolle der geleisteteten Arbeit und Rückmeldung an die Mitarbeitenden.
Eine vernünftige Einarbeitung gewährleisten.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre im Kollegenkreis ist befriedigend, wird negativ
beeinflusst durch die Weitergabe von Informationen an die Vorgesetzten. Das Ziel dabei ist es, die Kollegen in eine für sie nachteilige Situation zu bringen.
Aus meiner Sicht wurde die Arbeitsatmosphaäre nachhaltig getrübt, als
zum Firmenjubiläum an den Hauptsitz eingeladen wurde, die Eckpunkte: Beginn der Feierlichkeiten an einem Freitag (nach Arbeitsende), Anreise
und Übernachtung auf eigene Kosten (für die nahegelegenen Standorte
wurde ein Shuttledienst eingerichtet). So waren z.B. Mitarbeitende aus NRW aufgrund dieser Vorgehensweise von der Teilnahme defakto ausgeschlossen. Für mich hätte eine Teilnahme acht Stunden Fahrt (Hin und Rück) bedeutet plus Kosten i.H.v. 255 EUR.

Image

Es existieren Rückmeldungen durch die Auftraggeber und Kunden. Aufgrund dieser Rückmeldungen liegt das Image im ausreichenden bis mangelhaften Bereich.
Dies spiegelt sich auch im bundesweiten Ranking der Bildungsträger wieder.

Work-Life-Balance

Aufgrund der Rahmenbedingungen der Tätigkeit kann man sich diese selbst gestalten.

Karriere/Weiterbildung

Karriere bzw. Entwicklungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden. Weiterbildungen werden in Online-Seminaren angeboten. Diese Form finde ich nachteilig, da ich den direkten Kontakt zum Vortragenden bzw. zu einer Gruppe effektiver empfinde.

Gehalt/Benefits

Gehalt: Das Unternehmen verweist auf die Anwendung eines Tarifvertrages. Dieser stellt das Minimum innerhalb dieser Branche dar und
es gibt keinerlei zusätzliche Vergütung (Urlaubs-/Weihnachtsgeld, 13.
Mon.-gehalt, Prämien). Pünktliche Überweisung.
Sozialleistungen: minimal vorhanden. Kein Aushängeschild.
Vom Inhalt her erhalten alle Mitarbeitenden identische Arbeitsverträge.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt: Die Mitarbeitenden werden in dieser Hinsicht nicht sensibilisiert.
Es wird ohne großes Nachdenken und Notwendigkeit "für die Tonne" ausgedruckt, Drucker bleiben über Nacht bzw. über das Wochenende eingeschaltet und Leuchtkörper bleiben über einen langen Zeitraum (ohne Nutzung der Räume) eingeschaltet.
Sozialbewusstsein: Aufgrund überwiegend bestehender "Einzelkämpfer"-Mantalität nicht gegeben.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt einige wenige, da ist der Zusammenhalt gegeben. Ansonsten nur
"hauen und stechen" sowie Nennung von falschen Behauptungen zum Zwecke der Wahrung des eigenen Vorteils.

Umgang mit älteren Kollegen

Alle Mitarbeitenden werden in einen Topf geworfen. Alter spielt keine Rolle.

Vorgesetztenverhalten

Füttern mit falschen Informationen,
Sachverhalte werden schön geredet,
Fragwürdige und nicht nachvollziehbare Argumentationen,
Von Seiten der GL oder Gebietsleitung kein Interesse an den Geschehnissen an der Basis,
Oftmals "erfundenes" Fachwissen,
Um persönliche Anliegen wird sich nicht gekümmert,
Oberflächliches Interesse an den Mitarbeitenden,
Geringe Kenntnisse aus dem Arbeitsrecht,
Nicht selten werden die Mitarbeitenden sich selbst überlassen,
Überwiegend "Eigengewächse", die sich an ihre Positionen klammern.
Keine Kontrolle bzgl. der Qualität der Arbeit der Mitarbeitenden. Selbst bei eklatanten Abweichungen erfolgen keine Konsequenzen.
Eine Wertschätzung wird nicht gelebt.

Arbeitsbedingungen

Sehr spartanisch, nur das Nötigste ist vorhanden.
Kein Pausenraum, kein Rückzugsort.

Kommunikation

Wichtige Informationen im Kollegenkreis werden (z.B. im Falle von
Vertretungen) nicht weitergegeben, da diese nicht notiert oder per E-Mail kommuniziert werden. Informationen vom Führungspersonal an die "Basis" werden nur spärlich kommuniziert.

Gleichberechtigung

Von Seiten der Vorgesetzten wird verbal und non-verbal deutlich kommuniziert, wer gerne oder nicht gerne gesehen ist. Die Standort- oder Projektleitungen sind mit dem weiblichen Geschlecht besetzt. Als Folge dieser Hirarchie hat man als Mann seine "Schwierigkeiten".
Aufgrund dieses Verhalten kann von Gleichberechtigung keine Rede sein.

Interessante Aufgaben

Ob die Aufgabe interessant ist oder nicht, liegt am persönlichen Engagement der Mitarbeitenden. Selten wird ein Lob ausgeprochen.
Eigeninitiative wird nicht gerne gesehen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Andrea HungerPersonalleiterin

Vielen Dank für das ehrliche Feedback. Es tut uns leid zu lesen, dass Sie Ihre Zeit bei uns in vielen Bereichen negativ erlebt haben. Gleichzeitig freut es uns, dass Sie die Möglichkeit zur selbstständigen Gestaltung Ihrer Arbeit positiv hervorheben – Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum sind uns wichtig.

Da uns auch ein offener und konstruktiver Austausch wichtig ist, würden wir uns freuen, wenn Sie das Gespräch mit uns suchen, um konkrete Themen und Verbesserungsvorschläge persönlich zu besprechen. Nur so können wir gezielt an den angesprochenen Punkten arbeiten.

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Andrea Hunger

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.