Fairer Arbeitgeber - von A bis Z.
Gut am Arbeitgeber finde ich
flache Hierarchie, faire Gehälter, faires Miteinander, internationale Kundschaft, teaminterne Organisation
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Einem Arbeitgeber ist immer nur der Spielraum gegeben dem seine Auftraggeber/Kunden ihm lassen. Immer mehr Vertraulichkeitserklärungen, immer mehr Kostendruck, immer mehr zugewiesene Ansprechpartner schränken die Flexibilität ein. Dies liegt aber weniger am Arbeitgeber, sondern vielmehr an den Auftraggebern. Ein schmaler Grad der Kommunikation.
Verbesserungsvorschläge
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Arbeitsatmosphäre
Die Geschäftsführung des Unternehmens ist wertschätzend. Es werden hohe Erwartungen an die Mitarbeitenden gestellt, aber im Gegenzug erhält man viel Wertschätzung, welche sich nicht nur monetär, sondern auch durch eine offene Tür, ein offenes Ohr und viel Unterstützung widerspiegelt. Die Geschäftsführung steht 24/7 zur Verfügung und gibt auch nach Feierabend noch Hilfestellungen, sodass man den nächsten Tag unter optimalen Bedingungen starten kann. Auch die Arbeitsatmosphäre unter den Mitarbeitenden ist überdurchschnittlich. Alt und jung arbeiten hier eng zusammen in flachen Hierarchien. Ich habe mich immer sehr wohl gefühlt.
Kommunikation
Sehr agil geführtes Unternehmen mit dementsprechend etablierten Kommunikationskanälen. Jeder Mitarbeitende kann sich jederzeit über die aktuelle Lage/Situation informieren. Es gibt nicht nur ein Intranet mit Blackboard, wo es tägliche bis wöchentliche Updates gibt, sondern darüber hinaus auch wöchentliche Team-Meetings und teils monatliche Betriebsversammlungen, wo sich auch nochmal persönlich ausgestauscht wird. Hier merkt man, dass das Unternehmen familiengeführt ist und sowohl für langjährige als auch jüngere Mitarbeitende eine Plattform zur Diskussion und Information bieten möchte.
Kollegenzusammenhalt
Guter Zusammenhalt durch flache Hierarchien. Die Aufgabengebiete sind in Teams unterteilt, welche in getrennten Räumlichkeiten zusammen sitzen. Es gibt einen tollen Gemeinschaftsraum im Obergeschoss mit Küche und großer Terrasse. Diese Räumlichkeiten kann man auch teamübergreifend, oder in der Mittagspause, gerne auch mal nach Feierabend, nutzen. Sporadisch finden Events statt die den Teamspirit fördern. Im Endeffekt wird man aber zu nichts gezwungen und kann selber entscheiden, wie sehr man sich kollegial einbringen möchte.
Work-Life-Balance
Es gibt Homeoffice-Regelungen, abgestimmt auf individuelle Bedürfnisse. Da mit Stechuhr gearbeitet wird, kann man auch vor oder nach der Kernarbeitszeit arbeiten - wie es in den Tagesablauf passt. Es wird immer eine Lösung gefunden und wird individuell in den Teams besprochen. Urlaubstage werden in der Regel genehmigt - natürlich ist dies in so einem kleinen Unternehmen mit Hauptsaison zum Jahresabschluss teilweise etwas schwieriger. Einzelne Termine oder Arbeitstage sind jedoch immer möglich. Der Urlaub wird auch schon weit im Voraus geplant, sodass jeder seine Wunschtage frei bekommt. Es gibt 30 Urlaubstage.
Vorgesetztenverhalten
Es gibt Jahresabschlussgespräche, es gibt Jour-Fixes. Die Teamleitungen können jederzeit angesprochen werden und unterstützen tatkräftig. Die Teamleiter haben die volle Verantwortung für ihr Team und die gewissenhafte Erledigung der Aufgaben. Der Organisationsaufgabe und der teilweise lange im Vorlauf stattfinden Projektierung, erfüllen diese auch eine Kontrollfunktion. Die Teamleiter sind die Key-Accounts des Kunden und der Kunden erwartet einen stetigen Informationsfluss von diesen. Eine enge Zusammenarbeit und eben auch Kontrolle sind daher notwendig - dies sollte sich jeder Mitarbeitende vorab bewusst sein. Alleingänger sind Fehl am Platz.
Interessante Aufgaben
Mitarbeitende dürfen die Aufgaben teamintern untereinander aufteilen - so darf jeder einmal die Aufgaben erfüllen die Spaß machen. Organisation bedeutet Struktur - dies kann sehr interessant und erfüllend sein, ist aber nicht für jede Persönlichkeit etwas. Grundsätzlich sehr spannende und abwechslungsreiche Aufgaben: Es wird vor Eintritt des Arbeitsverhältnisses aufgeklärt, dass die Eventorganisation vom Arbeitsplatz aus stattfindet und nicht vor Ort erfolgt. Dies sollte jedem bewusst sein, ansonsten setzt man falsche Erwartungen und wird enttäuscht. Leider habe ich das als Teamleitung des Öfteren erfahren müssen.
Gleichberechtigung
Es wird absolute Gleichberechtigung gelebt und auch seitens der Geschäftsführung vorgelebt. Hier bekommt jeder/jede/jedes und unabhängig von Herkunft und Sprachkenntnissen eine Chance. Englisch ist jedoch verpflichtend.
Umgang mit älteren Kollegen
Bunte Mischung von Personen jeder Altersklasse. Durfte viele Mitarbeitende erleben, welche auch in älteren Jahrgängen eingestellt wurden.
Arbeitsbedingungen
Es werden alle Wünsche erfüllt, welche der Arbeit dienlich sind -> vom höhenverstellbaren Schreibtisch zu höhenverstellbaren Desktops bis hin zum ergonomischen Stuhl und zur ergonomischen Tastatur. Sogar über die Bepflanzung der Büros bis hin zur Ausrichtung der Arbeitsplätze (zum Fenster / zur Wand) darf in den Teams entschieden werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Überwiegend papierloses Arbeiten, großer Wert auf Mülltrennung, viel soziale Förderung.
Gehalt/Benefits
Branchenüblich, alle MA über Mindestlohn, Überstunden werden bezahlt, es gibt Bonuszahlungen am Ende eines jeden Jahres. Ganz klare Gehaltsschichten für einzelne Positionen und faire betriebliche Gehaltserhöhungen zur gleichen Zeit für alle Mitarbeitenden.
Image
Wird als familiengeführtes Unternehmen und für gute Qualität der Arbeit geschätzt. Dies spiegelt sich im Vertrauen der Kunden wieder, auch, wenn die Anforderungen und der Kostendruck auch stetig wachsen durch die angespannte wirtschaftliche Lager der großen Industrieunternehmen. Dies zeichnet sich in jeder Branche ab.
Karriere/Weiterbildung
Interne Mitarbeiterschulungen sowie externe Sprachenschulungen. Sofern engagierte Mitarbeitende den Wunsch nach Fortbildung äußern und sich ein Karrierewunsch abzeichnet, wird nach Möglichkeiten und Wegen gesucht dem Wunsch nachzukommen. Dies habe ich in allen 5 Jahren im Unternehmen erlebt.