191 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
191 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
191 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Mehr Wert auf Sicherheit legen, bedeutet auch ausreichend Mitarbeiter zu haben und nicht nur Pseudo-Ausscheeibungen und Ausschreibungen plötzlich wegkürzen. Im Umkehrschluss kann das zu enormen langfristigen Konsequenzen führen - mal abgesehen von der sinkenden Motivation der bereits tätigen Mitarbeitenden im Betrieb. Zudem habe ich gehört, das plötzlich Home-Office mit dem auch geworben wird deutlich eingekürzt wurde - trotz scheinbar höherer Produktivität von diversen Mitarbeitenden im mobilen Arbeiten im Gegensatz zur Büroanfahrt. Es scheint deutlich herauszugehen, das dass Unternehmen am falschen Ende Geld einspart und sich damit strategisch selbst schaden wird (Wohlmöglich sind Namenhafte Unternehmensberatungen nicht immer die besten wie die Medien auch schon gezeigt haben).
Mein Verbesserungsvorschlag daher: Mitarbeitermotivation steigern - mehr Budgetierung für Entlastungsstellen (Laut Betriebsrat werden dringend Mitarbeiter gesucht!).
- Sich mehr Zeit nehmen für Bewerber um sie besser kennenzulernen
- Transparenteres, konkreteres Feedback
Keine.Ich glaube und meine die machen mer als mur alles richtig
Benefits von Anfang an um sich mit dem Unternehmen zu identifizieren!
Telefoninterview ca. drei Wochen nach Bewerbung - persönliches Gespräch in der Niederlassung weitere drei Wochen später - Absage nach fast vier Wochen
Vom Telefoninterview mit der HR-Verantwortlichen in Berlin, und auch vom persönlichen Gespräch in der Niederlassung mit zwei Führungskräften hatte ich noch einen positiven Eindruck. Mir wurde auch extrem gutes Feedback gegeben. Eine der Schlüsselfragen im persönlichen Gespräch: "Was müssen wir tun, damit Sie bis zur Rente bei uns bleiben?". Ich habe darauf geantwortet, dass für mich das Wichtigste (!!!) an einem Arbeitgeber Verlässlichkeit, Verbindlichkeit und offene Kommunikation seien.
Vereinbart war ein Feedback binnen einer Woche. Und ab da fiel dann der positive Eindruck in sich zusammen. Schon meine bescheidene Kernanforderung an einen Arbeitgeber wurde nicht erfüllt. Es kam wochenlang einfach keinerlei Rückmeldung - obwohl im Gespräch noch betont wurde, wie wichtig ein möglichst früher Starttermin sei.
Nach mehr als zwei Wochen habe ich einmal bei HR nachgefragt, wo mir wiederum ein Feedback binnen vier Werktagen zugesagt wurde. Man sei "wegen Umstrukturierung" noch in seinen Prozessen verlangsamt - das klingt ebenfalls nicht nach einem Unternehmen, das Verlässlichkeit und Verbindlichkeit ausstrahlt, wenn es in dieser Phase des Bewerbungsprozesses noch interne Strukturfragen zu klären gibt.
Und so wurde dann auch der zweite Rückmeldetermin nicht eingehalten. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich OTIS für mich übrigens schon abgehakt und mich auf andere Bewerbungen konzentriert. Die Recherche auf Kununu, Glassdoor, internationalen Foren etc. zu Kundenzufriedenheit, OTIS als Arbeitgeber (abseits der glamourös und mit viel Verve vertretenen DEI-Agenda) und der Verlauf des Bewerbungsprozesses hat meine anfängliche Begeisterung für die Technik und die Branche rasch erkalten lassen. OTIS ist anscheinend ein klassischer US-Matrix-Alptraum, in dem sich die Landesgesellschaften gegenseitig darin aufreiben, irgendwie zu überleben, während man das Letzte aus Kunden und Mitarbeitern herausdrückt - so jedenfalls mein Eindruck.
Dazu passend habe ich mir einmal ein dreißigminütiges Podcast-Interview mit der CEO Judy Marks angehört - das neoliberale Blech über "Change" und ähnlichen Kokolores, das diese Dame da von sich gegeben hat, ist spektakulär. Von daher kann man sagen - erfolgreicher Börsengang, erfolgreiche Assimilation....
Nach fast vier Wochen bekam ich dann eine Standardabsage - einen(!) Werktag später wurde eine Stelle im Key Account Management ausgeschrieben. Talent Management beherrscht man dort....
Meine Gesprächspartner waren allesamt sehr freundlich - es ist aber nun einmal nichts dahinter.
Zur Fahrtkostenrückerstattung genügt übrigens keine formlose eMail an Mitarbeiterin A - mir wurde von Mitarbeiterin B nach knapp einer Woche ein Formular zugeschickt (ich muss also trotz Absage deren Verwaltungsarbeit erledigen), auf das ich nach einer weiteren Woche von Mitarbeiterin C eine eMail erhielt, dass ich bitte meine Bankdaten prüfen solle, da man vorher die Erstattung nicht anweisen werde. Ich wurde also völlig anlasslos gefragt, ob ich die Angaben im mir zugeschickten Formular auch wirklich so meine. Die Anfrage kam von einer Mitarbeiterin, die "Bankdatenprüfung" in der Signatur stehen hat. Die haben bei OTIS ein eigenes Team bzw. Bereich für "Bankdatenprüfung"??! Man verzeihe mir die deutlichen Worte, aber das gehört zum Beklopptsten, das mir als Betriebswirt seit langer Zeit begegnet ist.
Man stelle sich vor, als Vertriebsmitarbeiter oder gar Kunde(!!!) mit solch einem Unternehmen über Rechnungsstellung und Gutschriften zu diskutieren - da würde ich sagen: I dodged a bullet. Das hätte beide Seiten nicht glücklich gemacht.
Man bekommt eine Absage und soll sich gern wieder bewerben?! Meine Qualifikationen sind morgen nicht anders als heute! Sinnloses Gefasel!
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-Schnellere Prozesse
-von sich aus Feedback geben und den Bewerber nicht immer und immer wieder nachfragen lassen ohne zu reagieren
Einziger Kritikpunkt ist die lange Laufzeit: Bewerbung am 27.12., Video-Interview am 26.01., Vort-Ort-Termin am 07.02., Absage am 21.02.
Ansonsten guter, offener Austausch mit HR und vor allem das Vor-Ort-Gespräch in angenehmer Wohlfühl-Atmosphäre.
So verdient kununu Geld.