Ottobock als Arbeitgeber

Ottobock

Nach 100 erfolgreichen Jahren keine Anerkennung für die Mitarbeiter

3,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei ottobock in Duderstadt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Produkte die Menschen helfen, lokales Engagement des Inhabers, Bekenntnis der Inhaberfamilie zur Region, kollegiale Arbeitsatmosphäre, interressante Tätigkeiten und Aufgaben, stetiges Wachstum

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine Unternehmensbeteiligung am Erfolg, Wertschätzung nicht für den Einzelnen sichtbar, ist im Vergleich zu göttinger Unternehmen in den letzten Jahren unattraktiv geworden.

Verbesserungsvorschläge

Wärtschätzung der Mitarbeiter verbessern, Mitarbeiter wieder fördern . Arbeitszeit, Lohn/Gehalt an vergleichbare Brachen der Region anpassen. Einen 50er extra hat jeder lieber in der Tasche als Peter Maffay auf der Marktstraße!

Arbeitsatmosphäre

Kolllegial, aber dennoch haben viele seit dem Wechsel in der GF Angst um ihren Job. Umstrukturierungen nicht für jeden nachvollziehbar.

Kommunikation

Nicht alle Informationen oder Veränderungen kommen richtig bei den Mitarbeitern an, der Flurfunk oder die Presse ist oft schneller als die offizielle Information. Entscheidungen sind oftmals für die Basis nicht nachvollziehbar erklärbar.

Kollegenzusammenhalt

Meistens guter Zusammhalt innerhalb des Kollegiums

Work-Life-Balance

Homeoffice, Dienstwagen oder ähnliche Vergünstigungen gibt es es nur für einen auserwählten Kreis. Der Rest muss sich sein Glück suchen oder erkämpfen. Geregelt und wirklich transparent ist dabei nicht viel, da meist innerhalb der Auserwählten außertariflich geregelt. Der BR schaut dabei machtlos zu.

Vorgesetztenverhalten

Ist seit dem Wechsel im Management wirklich besser und professioneller geworden.

Interessante Aufgaben

Ist und war schon immer sehr interessant und sehr vielseitig

Gleichberechtigung

Ich meine gut

Umgang mit älteren Kollegen

Ich meine gut, innerhalb des Kollegiums sehr wertschätzend. Innerhalb der Führung kann ich nicht beurteilen.

Arbeitsbedingungen

Teilweise verbesserungswürdig, die Sparmaßnahmen der Vergangenheit fallen den Mitarbeiter teilweise heute noch zur Last. Eine Tendenz zur Besserung ist seit dem Managementwechsel aber erkennbar. Investitionen werden wieder voran getrieben.
Kantine gibt es zwar offiziell nicht, aber so was ähnliches, allerdings ohne Zuschüsse.
Gute Fachkräfte wandern ab!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mindestens branchenübliches Angagement

Gehalt/Sozialleistungen

Urlaubs- und Weihnachtsgeld werden noch gezahlt. Teilweise auch noch Boni, je nach Status. Dennoch, einiges außer Tarif und nicht dem Gewinn und Wachstum des Unternehmens angepasst. Im Vergleich zu regionalen Unternehmen gleicher Größe nicht mehr die erste Wahl für qualifizierte Kräfte im so viel beschriebenen demographischen Wandel.

Image

Hat durch jahrelanges Sparen, unangepasste Wochenarbeitszeit von bis zu 42h nachhaltig gelitten, dass dazu noch in einer nicht attraktiven Gehegend für jüngere Familien. Negatives Image wurde durch den Personalabbau des letzten Jahres verstärkt.

Karriere/Weiterbildung

Interessiert keinen mehr, die neuen „guten„ Leute kauft man sich ja für teures Geld von Außen ein. Ein Förderung des eigenen Personals gibts seit längerem schon nicht mehr.