Gut am Arbeitgeber finde ich
Meinen Ausbilder in der Webentwicklung und meinen Azubipaten! <3
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das zum Teil Annahmen über einen Mitarbeiter getroffen werden ohne sich deren Version zumindest anzuhören.
Verbesserungsvorschläge
Ich wünsche der Christ Gruppe, dass sie die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen und den Firmen verbessern kann.
Arbeitsatmosphäre
Ein wirkliches Teamgefühl unter den Auszubildenden wird zwar angestrebt (Azubisitzungen/Azubievents) jedoch zumindest zwischen IT - Kaufmännisch - Gewerblich nicht erreicht (da zu wenig Kontaktpunkte vorhanden sind)
Die Programmierung ist sehr heterogen und dort ist meist jeder für sich.
EDV und Web Abteilung treffen sich dagegen auch in den Pausen und nach der Arbeit. Hier wird man schnell Teil eines Teams, dem man sich auch verpflichtet fühlt.
Karrierechancen
Meist befristete aber fair bezahlte Übernahme nach der Ausbildung.
Falls eine Weiterbildung in Form eines Studiums angestrebt wird, kann diese durch das Unternehmen gewährleistet werden.
Falls man sich jedoch eine Anrechnung der zuvor geleisteten Ausbildung erhofft, hofft man zu viel.
Arbeitszeiten
Sehr flexibel durch Gleitzeit
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung ist an die IG Metall Tarife angelehnt und sehr gut. (in allen Ausbildungsberufen)
Ab dem zweiten Lebensjahr erhält man Urlaubs und Weihnachtsgeld und die Fahrtkosten zur Berufsschule werden bezuschusst.
Die Ausbilder
Da ich während meiner Ausbildung mehrere Ausbilder kennenlernen durfte ist es schwer eine einheitliche Bewertung zu vergeben.
Mein Ausbilder innerhalb der Webentwicklung war der Hammer! Manchmal habe ich ihn bei Fehltritten meinerseits für zu streng gehalten, aber er hat mir dadurch nur beigebracht wie es richtig gewesen wäre und mich trotz dieser Fehler vor Kollegen u.A. in Schutz genommen. Durch ihn weiß ich, dass Arbeit auch Spaß machen kann und das sogar soll! Sowohl fachlich als auch menschlich hat dieser Ausbilder mich wirklich geprägt.
Meine offizielle Ausbilderin habe ich kaum gesehen. Ich schätze sie jedoch dafür, dass ihr wirklich etwas an uns Azubis liegt und ich glaube sie hat innerhalb ihrer Möglichkeiten immer alles für uns getan.
Spaßfaktor
Wie bereits oben erwähnt haben mir die letzten Jahre in der Webentwicklung gezeigt wie man gesteigerte Produktivität durch Spaß bei der Arbeit generieren kann.
In der restlichen Abteilung war das Arbeiten jetzt keine Qual, aber dort steht der Spaß nicht unbedingt im Mittelpunkt was die Motivation auf Dauer etwas drücken kann.
Aufgaben/Tätigkeiten
Wochenberichte dürfen in der Arbeitszeit geschrieben werden und Präsentationen für die Schule können in Azubisitzungen geübt werden.
Durch das Gleitzeit Modell hat man viele Möglichkeiten seine Freizeit flexibel zu gestalten (wenn man ü18 ist)
Meine Aufgaben waren von Beginn an sehr anspruchsvoll, wobei das daran lag, dass ich genau um solche Aufgaben gebeten habe.
Wenn man nicht von sich aus um Herausforderungen bittet kann es schnell passieren, dass man 3 Jahren nur Routinearbeiten verrichtet.
Variation
Ein normaler Anwendungsentwicklerazubi lernt nur die normale Programmierung kennen.
Einzelne erhalten zusätzlich noch die Möglichkeit in die Webentwicklung zu wechseln und mit etwas Eigeninitiative kann man auch die Programmierung einer Tochtergesellschaft kennen lernen.
Ich habe alle drei Bereiche kennengelernt und innerhalb dieser die unterschiedlichsten Technologien und Aufgaben bearbeiten dürfen.
Respekt
Für gute Leistungen wird man in allen drei IT Abteilungen respektiert und wer wirklichen Einsatz zeigt wird schnell wie ein normaler Kollege und nicht wie ein Azubi behandelt.
Außerhalb der IT Abteilungen ist das leider wieder anders. Da viele andere Bereiche nichts von den erbrachten Leistungen wissen wird man dort schnell als 'nur ein Azubi' abgestempelt und Ideen/Vorschläge nicht ernst genommen.
Dies ist jedoch vermutlich ein generelles Problem, wenn man als IT Mitarbeiter in keiner reinen IT Firma arbeitet.