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Gemeinsam stark: Unser Betriebssport

Gemeinsam stark: Unser Betriebssport

Arbeit und sportliche Aktivitäten miteinander verbinden?

Sport – besonders im Team – verbindet. Auch unsere Kolleg*innen haben die Möglichkeit, bei OTTO aus über 30 Betriebssportarten, aus den Bereichen Sport und Kultur, diejenige auszuwählen, die am besten zu ihren Interessen und ihrem Arbeitsalltag passt. Wir haben drei der beliebtesten Sparten genauer unter die Lupe genommen.

Segeln, E-Sports oder doch lieber Triathlon? Unser Angebot an Firmenfitness könnte diverser nicht sein und genauso vielfältig sind auch die positiven Auswirkungen, die der Betriebssport auf unseren Arbeitsalltag hat. Unter anderem ist es die ideale Möglichkeit, um als Team zu wachsen und sich neuen Herausforderungen zu stellen und gleichzeitig einen idealen Ausgleich zur Schreibtischarbeit zu finden.

Segeln

Sobald es bei uns im Norden wärmer wird, sucht man die Hamburger*innen zuerst wo? Klar, am bzw. auf dem Wasser – genauer gesagt an der Alster! Deshalb darf der Wassersport in unserem Betriebssportangebot auf keinen Fall fehlen. Unser Segel-Team ist mit über 200 Mitgliedern die größte Sparte und bereits seit 1989 ein fester Bestandteil des Betriebssports.


Neben der Veranstaltung von internen Regatten, nimmt die
OVSailing auch an verschiedenen Klassen- und Verbandsregatten teil. Was auch nicht zu kurz kommt, ist der gesellige Rahmen. Regelmäßige An- und Absegelfeiern sind bei unseren Kolleg*innen aus dem Segel-Team besonders beliebt, ebenso wie der gegenseitige Erfahrungsaustausch bei Themenabenden.


Das Portfolio bietet sowohl Segelanfänger*innen als auch fortgeschrittenen Segler*innen vielseitige Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Dabei stehen ihnen unsere ehrenamtlichen Segelausbilder*innen mit Rat und Tat zur Seite. Um sich vorab ein Bild vom Sport und dem Team zu machen, sind interessierte Kolleg*innen jederzeit für ein „Schnuppersegeln“ willkommen!

E-Sports

E-Sport ist ja gar kein richtiger Sport? Das Vorurteil hören wir öfter, stimmt so aber nicht. Denn mit Wettkämpfen in Computer- und Videospielen werden nicht nur die eigene Reaktionsgeschwindigkeit und Taktik trainiert, sondern auch die Konzentrations- und Teamfähigkeit. Alles Skills, die auch im Arbeitsalltag nützlich sein können. Genau deshalb haben wir im Dezember 2021 eine eigene Sparte eröffnet. E-Sport zählt seitdem zu unserer am schnellsten wachsenden Betriebssportart und kommt heute auf stolze 35 offizielle Mitglieder und über 180 in den Communities.

Um sich mit sich mit anderen Unternehmen und E-Sports Organisationen aus ganz Deutschland zu messen und ihr Können auf die Probe zu stellen, nehmen unsere E-Sportler*innen regelmäßig an Turnieren teil. Ein Turnier-Team besteht in der Regel aus 5 Kernspieler*innen, einem Coach und einem Analyst. Diese treffen sich regelmäßig zu Trainings und entwickeln eigene Spiel-Strategien, die sie im nächsten Wettbewerb zum Sieg tragen sollen.


Zuletzt hat eines unserer Teams 2022 bei den „PwC Gaming Masters“ teilgenommen – dem führenden Corporate Gaming und E-Sports Format. Neben spannenden Autorennen und FIFA 22 Matches bot ihnen das Event zudem die Möglichkeit, sich mit Professionals aus der deutschen Tech- und Wirtschaftsbranche zu vernetzen und auszutauschen. Worauf das Team besonders stolz ist? Den 1. Platz bei Mario Kart belegt zu haben!

Du möchtest mehr über den Ursprung unserer E-Sports erfahren?TriathlonMit 40 Mitgliedern - Tendenz steigend - zählt Triathlon ebenfalls zu einer unserer beliebtesten Sparten. Die Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen scheint es unseren Kolleg*innen besonders angetan zu haben. Aufgrund der großen Beliebtheit, bietet unser Team zahlreiche Trainings und Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten an, wie beispielsweise Rumpfstabilisation, Laufen oder auch Ernährung in der Wettkampfvorbereitung und während des Wettkampfs. Daneben wird auch auf das Miteinander viel Wert gelegt, weshalb sich das Team regelmäßig beim Tri-Lunch trifft.
Ein besonderes Highlight unseres Triathlon-Teams war die Teilnahme beim „The World’s Biggest Tri – der größte Triathlon der Welt“ im Juli 2022. Nachdem unsere Kolleg*innen zunächst durch die Binnenalster gekrault sind, haben sie sich anschließend auf die Räder geschwungen und zuletzt einen beachtlichen Sprint hingelegt haben. Dieses Event ist bis heute unvergesslich bei unseren Triathleten.Wusstest du schon?

Weil uns die vielfältigen Interessen unserer Kolleg*innen besonders am Herzen liegen, legen wir großen Wert darauf, dass in unserem Betriebssportangebot für jede*n etwas dabei ist. Neben Segeln, E-Sports und Triathlon gesellen sich daher auch Yoga, Volleyball und eine Theatergruppe zu unseren Sportarten. Aufgrund des vielfältigen Angebots kommt unser Betriebssport heute auf stolze 800 Mitglieder – und wir freuen uns über Zuwachs!

Psst... bei uns warten noch mehr Benefits auf dich!

Unser Kochwerk stellt sich vor

Unser Kochwerk stellt sich vor

Warum sich ein Ausflug in die Elbe lohnt

„Lasst uns mittags in die Elbe gehen“, vereinbaren unsere Kolleg*innen gleich am Morgen, wenn sie vom Campus aus arbeiten. Damit verabreden sie sich allerdings nicht zu einer Runde Schwimmen im Fluss, sondern zum gemeinsamen Mittagessen in unserer gleichnamigen Kantine auf dem OTTO Campus.

Ein Ort des Zusammenkommens

Durch die hybriden Arbeitsweisen unserer Teams wird der persönliche Austausch am Campus umso mehr wertgeschätzt und genossen. Bei einer frischen Pizza aus dem Steinofen oder einer Portion Hamshuka mit Humus lässt es sich doch gleich viel besser schnacken und auf den neusten Stand bringen. Die Elbe ist für viele Kolleg*innen deshalb mehr als nur eine Kantine, sondern ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des Networkings.

Die Qual der Wahl

Auch die Qualität der angebotenen Gerichte ist alles andere als „Kantinenqualität“. Es wird bei den Zutaten auf Frische, Saisonalität und Regionalität geachtet. Die Mahlzeiten werden direkt vor deinen Augen zubereitet, sodass dir bereits beim Anstehen das Wasser im Mund zusammenläuft. Manch eine*r behauptet, dass das Essen in der Elbe besser schmeckt als in einigen Hamburger Restaurants – und das zu Kantinenpreisen! Die Auswahl an Gerichten ist beachtlich: ob vegetarisch, vegan, Fleisch, Fisch, Suppe, Salat, Pizza oder Pasta – hier ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei. Unser Fazit: die Elbe ist definitiv der Leckerste unserer Benefits!

Wusstest du schon?

Wenn wir unsere Kantine besuchen, sind wir zu Gast bei unseren Kolleg*innen. Die Elbe wird vom Kochwerk, dem OTTO-eigenen Caterer, betrieben. Wir bieten daher auch Ausbildungen im gastronomischen Bereich an.

Adiós Hamburg und hola Workation!

Adiós Hamburg und hola Workation!

Mit Workation das neue Jahr begrüßen

Arbeiten, wo andere Urlaub machen? Dank unserer neu eingeführten Regelung zu Workation können unsere Kolleg*innen heute problemlos Arbeit und Urlaub miteinander verbinden. Somit ist es zum Beispiel möglich das neue Jahr in der Sonne, statt im nasskalten Deutschland zu begrüßen.

Sommer, Sonne, Strand & arbeiten?

Unser Kollege Janus aus dem Recruitment hat es vorgemacht und die letzten Tage in 2022 remote von Mallorca aus gearbeitet. Wir haben mit ihm über seine Learnings gesprochen und erfahren, wie sich seine Arbeitsroutine durch Workation geändert hat.

Moin Janus! Für dich ging es also Dezember in den Süden?

“Ich bin schon immer gerne gereist und habe mir gewünscht diese Leidenschaft mit meinem Beruf zu verbinden. Seit September 2022 ist es für Mitarbeitende von OTTO möglich für eine begrenzte Zeit im europäischen Ausland zu arbeiten. Das musste ich natürlich direkt ausprobieren. Also habe ich das Selbstexperiment gestartet und ein paar Tage im Südosten von Mallorca verbracht und die Sonne genossen.”

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen – oder wie war das bei dir?

„Ich habe recht schnell gemerkt, dass ich meinen alten Arbeitsrhythmus nicht auf Mallorca anwenden kann. Auch hier geht die Sonne im Dezember früher unter, weshalb ich mich recht schnell vom klassischen ‚9 to 5‘ verabschiedete. Stattdessen habe ich versucht unser Gleitzeitmodell bestmöglich zu nutzen und meinen Arbeitstag durch eine 3-stündige ‚Siesta‘ unterbrochen. So konnte ich auch die letzten Sonnenstunden noch voll ausnutzen und über den Tag einige meiner Gedankenblockaden für kreatives Arbeiten lösen.“

Wie fällt dein Fazit aus: Workation ja oder nein?

„Meiner Meinung nach ist Workation eine großartige Sache und eignet sich vor allem für einen reibungsloseren Übergang in den Urlaub. Ersetzen lässt sich Urlaub dadurch natürlich nicht. Das sollte meiner Meinung nach aber auch nicht der Grund sein, warum man arbeiten mit reisen verbindet. Letztlich geht es ja darum, Abstand zum Alltag zu gewinnen und dadurch neue Energie zu tanken und etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun. Schließlich ist unsere Arbeit immer nur so gut, wie wir selbst. Ich würde jederzeit wieder Workation machen.“

Unsere Rahmenbedingungen für Workation auf einen Blick

Wenn du bei uns startest, kannst du unter wenigen Voraussetzungen das Angebot zu Workation nutzen. Du kannst bis zu 30 Arbeitstage pro Kalenderjahr aus dem europäischen Ausland und davon maximal 10 Arbeitstage pro Land mobil für uns arbeiten. Wichtig ist eine stabile Internetverbindung und natürlich eine passende Arbeitsumgebung. Somit lässt sich Arbeit bestens mit deinem Urlaub verbinden.

Zurück ins Büro? 100 % remote?

Zurück ins Büro? 100 % remote?

So arbeiten aktuell unsere Tech-Teams

In vielen Lebensbereichen scheint Corona nicht mehr zu existieren – die Clubs sind voll, wir können wieder reisen und einige Unternehmen holen ihre Mitarbeitenden (komplett) zurück ins Büro. Und OTTO? Wir geben euch ein Update dazu, wo und wie unsere Tech-Teams aktuell arbeiten.

Bei uns gilt: Die Teams entscheiden selbst in einem agilen Prozess über die Art ihrer Zusammenarbeit. Durch die freie Wahl des Arbeitsortes kann jederzeit die beste Umgebung für die jeweiligen Tätigkeiten ausgesucht werden – so gestalten wir hybrides Arbeiten.

Wir haben Kolleg*innen aus vier unterschiedlichen Tech-Teams gefragt, wie und wo sie aktuell zusammenarbeiten und natürlich auch, wie ihnen das gelingt.

Deutschlandweit verteilt und trotzdem gerne am Campus

Rosalie, Abteilungsleiterin für Logistiksteuerung in der OTTO IT Business Intelligence

Rosalie hat vier Teams in ihrer Abteilung. Gemeinsam bauen sie einen großen analytischen Data Hub entlang der gesamten Supply Chain auf, entwickeln Steuerungs-Dashboards und nutzen KI-Methoden für die automatisierte Optimierung der Logistik.

Rosalie, wie sieht eure Zusammenarbeit aktuell aus?

„Meine Teams sitzen quer über Deutschland verteilt. Entsprechend findet der Großteil der täglichen Arbeit in meiner Abteilung remote statt. Im BI-Führungsteam nutzen wir den Campus aber sehr gerne für analoge Workshops. Ich bin also häufig auf dem Campus und nutze dann die technischen Tools, um mich mit meinen Team-Kolleg*innen zusammen zu schalten.“

Warum habt ihr euch für diese Zusammenarbeit entschieden?

„Mir ist es wichtig, dass wir die Arbeitsmethoden wirklich zweckgebunden einsetzen. Im täglichen Arbeiten in unserer Abteilung sparen wir durch remote Arbeit viel Reiseaufwand und Stress für die Kolleg*innen. Einige Kolleg*innen, wie ich, sind gerne auf dem Campus und dann entstehen auch mal spontan analoge Meetings. Präsenzworkshops für alle werden themenbasiert eingesetzt und wir entscheiden gemeinsam, wann es passt. Das funktioniert sehr gut, da jede*r seinen optimalen Arbeitsmodus leben kann und wir zu jedem Anlass das richtige Format finden.“

Von Anfang an hybrid

Jan, Product Owner in der OTTO IT Business Intelligence

Das Team von Jan verarbeitet die gesamten Trackingdaten von otto.de und bereitet sie für die Business Intelligence auf. Als Product Owner koordiniert er die Anforderungen und steuert die Umsetzung. Sein Team bestand bereits bei der Gründung vor drei Jahren zur Hälfte aus Hamburger*innen und zur anderen Hälfte aus Dresdener*innen – eine Zusammenarbeit im Büro war in seinem Team also bereits vor Corona nicht oft möglich.

Jan, wie funktioniert eure Zusammenarbeit?

„Zum Glück sehr gut! Zum einen, weil die technische Infrastruktur mit Microsoft Teams & Co. gut funktioniert und zum anderen, weil unser Team ‚reif‘ genug dafür ist.“

Gibt es Anlässe, zu denen ihr euch am Campus trefft?

„Auf jeden Fall. Unser Agile Coach und ich als Product Owner sind zwischendurch immer wieder am Campus. Unsere Rollen leben stark von zwischenmenschlicher Kommunikation und sozialer Interaktion. Ob wir zum Campus kommen, entscheiden wir abhängig von den Themen und wie viele unserer Kolleg*innen für Termine und auch für ein gemeinsames Mittagsessen in der Kantine vor Ort sind.“

Im Mob hybrid programmieren

Nina, Junior Software-Entwicklerin im Bereich Digital Retail

Nina ist Junior Software-Entwicklerin und seit März im Team Planet-Express. Ihr Team ist vor knapp einem Jahr entstanden und verantwortet den Neubau des Bestandssystems für die Nichtlagerwaren-Abwicklung des Händlers OTTO auf der Plattform. Kurz gesagt: Es geht um Bestellungen, Retouren und Stornierungen von Artikeln in unterschiedlichen Abwicklungsformen.

Wie arbeitet ihr im Team aktuell zusammen?

„Unser Team lebt in ganz Deutschland verteilt (Düsseldorf, Mönchengladbach, Hamburg). Aufgrund der verschiedenen Wohnorte ist es nicht einfach, sich regelmäßig am Campus zu treffen. Für uns funktioniert die Zusammenarbeit also remote einfach besser.“

Wie arbeitet ihr remote zusammen?

„Unsere Arbeitsweise ist das Mob-Programming. Dabei übernimmt ein Teammitglied die Tastatur und die anderen navigieren ihn/sie durch die Programmierung. Wir arbeiten dabei mit Microsoft Teams und der ‚Driver‘ teilt seinen/ihren Bildschirm. Hier ist es also von Vorteil remote zu arbeiten. Wir haben unseren eigenen Monitor und trotzdem sind wir virtuell zusammen.“

Wie schafft ihr es, euer Teamgefühl aufrecht zu halten?

„Durch unsere sehr enge Zusammenarbeit im Mob geht das Wir-Gefühl auf keinen Fall verloren. Wir sind ein super harmonisches Team, haben alle den gleichen Humor und verstehen uns zum Teil sogar ohne Worte. Natürlich ist es trotzdem sehr schön sich mal persönlich im Zuge von Teamevents oder der vergangenen Abteilungs-Campus-Ralley zu sehen. Ich persönlich komme gerne zum Campus, auch wenn mein Team nicht vor Ort ist, um den Kontakt zu Kolleg*innen aus anderen Teams zu halten.“

Für das Teamgefühl am Campus

Hendrik, Teamlead bei otto.de

Hendrik ist als Teamlead für zwei Teams zuständig: FT1 und Ipanema. Sein Job umfasst vor allem die Personalführung, aber auch die strategische und technische Planung für Features auf otto.de.

Hendrik, wo arbeitet ihr aktuell überwiegend?

„Aktuell arbeiten wir weiterhin zu 75 Prozent remote und den Rest der Zeit vom Campus aus. Wir haben einen sehr flexiblen Ansatz gewählt, um möglichst die Bedürfnisse aller Teammitglieder zu beachten. Wir achten darauf, dass alle Meetings hybrid-fähig sind, so dass sich jede*r aussuchen kann, an welchem Ort er oder sie arbeiten möchte. Den Campus nutzen wir vor allem für Teamtage und Workshops. So schaffen wir es die Teamdynamiken positiv zu beeinflussen und gleichzeitig die Mitarbeitenden nicht durch zu viel Anwesenheit einzuschränken. Bei uns im Team gibt es Mitarbeiter*innen, die gerne sehr häufig am Campus sind, aber auch welche, die sehr selten am Campus sind. Wir bedienen aktuell also alle Spielarten und planen das so auch für die Zukunft in unserem Team.“

Wie ist euer Team aufgestellt?

„Die meisten Kolleg*innen wohnen im Großraum Hamburg, es lässt sich aber ein Trend zum Umzug in ländliche Regionen erkennen. Außerdem gibt es auch einige Teamteile, die über Deutschland verteilt sind. Kolleg*innen im Ausland haben wir aktuell nicht.“

Hamburg ist für uns die schönste Stadt der Welt. Du siehst das anders? Kein Problem. Jetzt für Remote-Job bewerben!

Unser Stipendienprogramm und wer dahintersteckt

Unser Stipendienprogramm und wer dahintersteckt

Passend zum Semesterstart stellen wir euch ein Gesicht hinter unserem Stipendienprogramm in Kooperation mit der FH Wedel vor. Unsere Expertin Anika beantwortet alle wichtigen Fragen und gibt Einblicke hinter die Kulissen.

Moin Anika, wer bist du und was machst du bei OTTO?

Ich bin Anika und HR-Managerin im Recruitment. Hier bin ich für das Azubi-Recruiting und die Vermittlung unserer Nachwuchskräfte im Haus zuständig – also für die Vermittlung unserer Azubis, Dualis, Praktis und Werkis. Außerdem betreue ich mit zwei weiteren Kolleginnen unser Stipendienprogramm.

Kannst du uns verraten, was hinter dem Stipendienprogramm steckt?

Mit unserem Stipendienprogramm richten wir uns an Nachwuchstalente, die unterschiedliche Masterstudiengänge an der FH Wedel absolvieren. Das Programm sieht eine finanzielle und ideelle Förderung der Studierenden vor, außerdem bekommen alle Stipis (so nennen wir liebevoll unsere Stipendiat*innen) einen Werkstudierendenjob bei uns. Wir übernehmen die Studiengebühren und in den meisten Fällen können unsere Stipis ihre Masterthesis mit uns schreiben. Und natürlich unterstützen wir auch bei der Übernahme im Anschluss. Wir können zwar nicht von Beginn an eine Übernahme versprechen, aber sie ist immer das Ziel unseres Programms.

Was macht unser Programm besonders?

Unser Programm bietet Nachwuchstalenten die Chance, Inhalte aus dem Studium noch besser fassen zu können. Denn wir bieten neben der finanziellen Unterstützung einen wichtigen Anknüpfungspunkt in der Praxis. OTTO ist ein vielseitiger Arbeitgeber, die Stipis haben also unterschiedliche Möglichkeiten Inhalte zu verbinden und ihr Studium so praxisnah wie möglich zu erleben. Durch das Angebot, ein Coaching in Anspruch zu nehmen, können unsere Nachwuchstalente nicht nur fachlich wachsen, sondern auch persönlich.

Und wer kann sich für das Programm bewerben?

Grundsätzlich jede*r, die*der an der FH Wedel einen der Masterstudiengänge E-Commerce, Wirtschaftsinformatik/IT-Management, Informatik, Data Science & AI oder IT-Sicherheit belegt. Die Studiengänge können aber von Jahr zu Jahr leicht variieren. Wenn diese grundlegende Bedingung erfüllt ist, ist uns vor allem die Motivation wichtig. Wir schauen ebenfalls auf vorherige Praktika und Leistungen aus dem Bachelorstudium.

Mein Tipp: Einfach bewerben. Sollte die Bewerbung für das Stipendium selbst nicht passen, besteht trotzdem oft die Möglichkeit als Werkstudent*in bei uns einzusteigen. Es lohnt sich also so oder so.

Was zeichnet für dich ein Nachwuchstalent aus?

Nachwuchstalente haben in meinen Augen vor allem Freude an Veränderungen. Sie haben ein hervorragendes analytisches Denkvermögen, Leidenschaft für digitale Themen und eine ausgeprägte Lernkompetenz. Außerdem ist ihnen eine fachliche und persönliche Weiterentwicklung sehr wichtig.

Danke für die Einblicke in unser Stipendienprogramm und deine Einschätzungen dazu.

Ausbildung: Die große Entscheidung?

Ausbildung: Die große Entscheidung?

Ausbildung oder Studium? IT oder Strategie? Fragen über Fragen. Gerade kurz vor dem Schulabschluss tauchen sie unweigerlich auf und die Schüler*innen müssen sich festlegen – oder nicht? Welche Entscheidungsmöglichkeiten Schüler*innen noch während des Recruitingprozesses bei uns haben, möchten wir euch heute zeigen. Dazu gibt es die Informationen aus erster Hand: Tom ist Auszubildender und Kathrin HR-Managerin. Beide beantworten heute unsere Fragen rund um das Thema Ausbildung und Richtungswechsel im Recruiting-Prozess bei OTTO.

Unsere Fragen an Tom:

Da Tom sich erst für eine Ausbildung im Groß- und Außenhandel entschieden hat und dann doch Kaufmann im E-Commerce werden wollte, möchten wir heute wissen, wie es dazu kam.

Moin Tom, magst du uns ein bisschen was zu dir erzählen?

Moin, ich bin Tom, 21 Jahre alt, gebürtiger Hamburger und wohnhaft in Lütjensee. Aktuell mache ich meine Ausbildung zum Kaufmann im E-Commerce bei OTTO. Mittlerweile bin ich seit knapp zwei Jahren hier und war bisher in 6 Abteilungen eingesetzt. Während der Ausbildung ist das für uns Azubis eine gute Möglichkeit, um in andere Bereiche reinzuschauen. Aktuell bin ich im HR-Marketing eingesetzt und habe hier den Fokus auf das Onlinemarketing gelegt: Ich unterstütze im Performance Marketing und arbeite viel für unsere Karrieresite otto.jobs. Daneben kommen auch die Social Media Themen nicht zu kurz. Hier kümmere ich mich zum Beispiel um die bezahlte Verlängerung von Beiträgen und Anzeigen.

Du hast also schon ordentlich Erfahrung sammeln können, das freut uns. Wie bist du denn überhaupt darauf gekommen, eine Ausbildung bei OTTO zu machen?

Nach der Schule war mir klar, dass ich mir gerne eine Grundlage schaffen würde. Das praktische Arbeiten kam mir also direkt in den Sinn, ohne dass ich genau wusste, in welche Richtung es fachlich für mich gehen sollte. Da ich die Entscheidung zwar treffen musste, aber mir auch Flexibilität beibehalten wollte, dachte ich, ein großes Unternehmen könnte mir all das bieten. In so einem Umfeld hat man einfach mehr Möglichkeiten - Zum Beispiel durch Weiterbildungen. Zusätzlich kam ich als Hamburger natürlich nicht an OTTO als Arbeitgeber vorbei. Die weiteren Faktoren bei meiner Entscheidung waren Flexibilität, praktisches Arbeiten und unbedingt auch die Chance auf einen eher offenen Zukunftsweg. Ich habe mich umgeschaut und den klassischen kaufmännischen Beruf des Groß- und Außenhandelskaufmanns gewählt. Für mich hat er auf dem ersten Blick alle Kriterien erfüllt – bis mir dann die alternative Ausbildung zum Kaufmann im E-Commerce vorgeschlagen wurde.

Eine sehr durchdachte Entscheidung. Hast du bei all dem Abwägen auch mal gezweifelt? Dir Sorgen gemacht? Was ging dir in der Zeit durch den Kopf?

Auf jeden Fall, ich hatte Zweifel. Mich auf eine Richtung festzulegen fand ich schwierig, da ich an so vielen Themen interessiert war. Dadurch entstand ein großer Druck. Was wäre schließlich, wenn ich die falsche Entscheidung treffe? Ich dachte, wenn ich jetzt eine Ausbildung anfange, werde ich so schnell nichts anderes mehr machen. Trotz meiner vielseitigen Interessen. Ich hatte das Gefühl, dass mir meine Entscheidung meinen späteren Weg einschränken könnte, dass es kein Zurück mehr geben wird. Jetzt weiß ich, dass ich mir keine Sorgen hätte machen sollen, da es immer die Möglichkeit gibt, sich umzuentscheiden und einen andere Richtung einzuschlagen.

Und genau das hast du gemacht. Du sagtest, du hast dich für den Groß- und Außenhandel beworben. Jetzt bist du aber angehender Kaufmann im E-Commerce. Wie kam es dazu? Warum hast du dich doch noch umentschieden?

Das stimmt. Als ich damals von dem OTTO-Ausbildungsteam die Nachricht bekommen habe, dass ich meine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann anfangen darf, war ich sehr glücklich. Trotzdem ging es für mich in eine andere Richtung: Eine ehemalige Kollegin von Kathrin aus dem Ausbildungsteam hat mir von der neuen Ausbildung zum Kaufmann im E-Commerce erzählt. Sie meinte, sie könne sich diese Richtung ebenfalls gut für mich vorstellen. Das fand ich interessant und die Inhalte der Ausbildung spannend. Dementsprechend nahm ich das Angebot, mal einen Tag mit einem Azubi im E-Commerce zu verbringen, gerne an. So konnte ich mir den Arbeitsalltag anschauen und begleiten – herausfinden, ob ich mir die Ausbildung für mich vorstellen kann.

Bevor es losging, recherchierte ich auf der otto.jobs Karrieresite und las mich in die Themen ein: Zukunftsorientiert, Onlinehandel, Marketing, digitale Trends, Social Media – das alles in Verbindung mit den Grundlagen des Kaufmännischen hat mich überzeugt und meine Begeisterung stieg. Ich besprach mich mit meinen Freunden und mit meiner Familie und kam zu dem Entschluss, dass ich mich umentscheiden wollte. Ich rief das Ausbildungsteam an und sie unterstützten mich und meine Entscheidung.

Unsere Fragen an Kathrin:

Kathrin, du arbeitest im Ausbildungsteam. Kannst du uns einmal kurz beschreiben, was du dort genau machst?

Ich betreue im Ausbildungsteam als HR-Managerin die Groß- und Außenhandelsmanger*innen, Kaufleute im E-Commerce und Koch-Azubis. Dabei liegt mein Fokus vor allem auf der Beratung und Begleitung der Azubis im Rahmen von individuellen Austauschformaten, der Konzeption und Moderation von Trainings, der Unterstützung im Vermittlungsprozess aber auch auf der Beantwortung von ausbildungsrelevanten Fragen.

Ist so ein Richtungswechsel wie der von Tom Routine? Und welche Faktoren müssen erfüllt sein, dass jemandem eine andere Richtung vorgeschlagen wird?

Nach einem ersten persönlichen Kontakt über ein Telefoninterview lernen wir die Bewerber*innen kennen. Über mehrere Stunden machen sie die unterschiedlichsten Übungen über unser Assessment Center. Wenn wir hierbei feststellen, dass jemand ebenfalls viele Eigenschaften für eine andere Ausbildung mitbringt, besprechen wir diese Alternative mit den Bewerber*innen. So wie beispielsweise bei Tom. Er brachte bereits viel technisches Grundverständnis, erste Berührungspunkte und eine starke Affinität im E-Commerce mit – der perfekte fit also für die Ausbildung zum Kaufmann im E-Commerce. Am Ende ist uns wichtig, dass unsere Bewerber*innen einen Ausbildungsberuf wählen, der am besten zu ihnen und ihren Stärken passt. Generell ist so ein Richtungswechsel aber auch in weiteren technischen Berufsbildern möglich, sofern wir eine andere Ausrichtung als sinnvoll erachten.

Und wie genau geht ihr vor? Was sind die nächsten Schritte, nachdem ihr das Potential erkennt?

Nach dem Assessment Center lassen die zuständigen Recruiter*innen und ich die Eindrücke des Tages auf uns wirken, die wir von den Bewerber*innen gesammelt haben. Wenn wir davon ausgehen, dass ein anderer Ausbildungsberuf besser geeignet wäre, besprechen wir diese Option im Anschluss telefonisch mit den Bewerber*innen. Dabei klären wir dann ausführlich über den anderen Beruf auf. Daneben bieten wir ergänzend an, sich mit einem erfahrenen Azubi aus dem potenziellen Ausbildungsberuf zu verabreden. Wir nennen das sich „auf eine Limo“ treffen. In diesem Format erfahren die Bewerber*innen mehr über die Inhalte der Ausbildung. Danach können sie sich bei uns melden und uns ihre Entscheidung mitteilen - und dann leiten wir die nächsten Schritte ein.

6 Tipps für Bewerber*innen

Das Umentscheiden ist also eigentlich gar nicht so ungewöhnlich, wie viele Schüler*innen kurz vor ihrem Abschluss eventuell denken. Tom und Kathrin haben jetzt noch sechs Tipps für zukünftige Bewerber*innen gesammelt:

Toms Tipps

Habt keine Angst vor dem Berufseinstieg, es ist nichts in Stein gemeißelt und es gibt immer einen alternativen Weg.

Außerdem ist es gut, offen für Neues zu bleiben. Seid immer ehrlich zu euch selbst und sprecht auch mit Freunden, Familie und den Recruiter*innen aus dem Ausbildungsteam. Die Situation zu besprechen hat mir persönlich wirklich sehr geholfen. Ihr seid nicht allein damit!

Und abschließend: Es gibt nicht die eine große Entscheidung. Letzten Endes sammelt man nur Erfahrungen, die einem später hilfreich sein können.

Kathrins Tipps:

Informiere dich ausführlich über den gewünschten Ausbildungsberuf und das Unternehmen. Dafür kannst du nicht nur die Ausschreibung selbst nutzen, sondern auch die Homepage und die Social Media Kanäle des Unternehmens.

Diesen Punkt hat auch Tom erwähnt: Hole dir Feedback von Familie, Freunden oder wenn möglich auch von Lehrer*innen oder Trainer*innen ein. So erfährst du, welche Eigenschaften dich auszeichnen und wo dein Potenzial liegt.

Vielen Dank euch beiden. Das sind wirklich hilfreiche Tipps.

Mehr Informationen rund um unsere Einstiegsbereiche findest du hier und offene Stellen in unserer Jobbörse. Du brauchst noch Tipps für deinen Einstieg? Dann geht es hier entlang.