Es kommt immer darauf an, was man daraus macht..
Gut am Arbeitgeber finde ich
OTTO WULFF deckt ein sehr großes Spektrum im Bauwesen ab. Das bietet unheimlich viele Möglichkeiten und spannende Einblicke, gerade für Berufsanfänger. Durch den "OnBoarding-Prozess" wird einem der Einstieg leicht gemacht und man erhält einen guten Überblick über das Portfolio der Bauunternehmung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es wird -über die Abteilungen hinweg- leider nicht immer mit gleichem Maß gemessen. Wenn man nicht abteilungsübergreifend arbeitet mag dies nicht unbedingt auffallen, wenn aber doch, dann wundert man sich schon etwas.
Verbesserungsvorschläge
Nicht diejenigen, die ihre Argumente am vehementesten vorbringen, oder charmant verkaufen haben immer recht. Manchmal hilft es auch die angeführten Argumente auf Plausibilität zu prüfen.
Arbeitsatmosphäre
Es wird große Mühe darauf verwendet, dass die Mitarbeiter sich wohlfühlen. Ein kleiner Betriebskindergarten und gemeinsame Events sind hier nur zwei Beispiele.
Image
OTTO WULFF hat in der Außenwirkung einen guten Ruf. Natürlich gibt es auch andere Meinungen, aber das generelle Feedback ist positiv.
Work-Life-Balance
Durch die Gleitzeitregelung und mobile Office ist ein großer individueller Spielraum gegeben. Die Arbeit muss aber trotzdem erledigt werden und das kann an manchen Tagen schon mal spannend werden (ist aber eher die Ausnahme gewesen).
Karriere/Weiterbildung
War in meinem Fall leider nicht so gegeben. Auch wenn die Vorgesetzten Weiterentwicklungsmöglichkeiten in den Mitarbeitergesprächen immer angesprochen und vermerkt haben. Die Umsetzung ist nie erfolgt (was nicht unbedingt an den Vorgesetzten liegen muss).
Gehalt/Benefits
Hängt meiner Erfahrung davon ab, wie gut man verhandelt. Wer ordentlich auf den Putz haut -egal ob gerechtfertigt oder nicht- steht mitunter nicht schlecht da.
Sozialleistungen werden -wie bei allen größeren Betrieben- angeboten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
OTTO WULFF gibt sich wirklich Mühe in Sachen Nachhaltigkeit. Theorie und Praxis liegen aber immer noch auseinander. Es wird aber am Thema gearbeitet.
Als toll empfand ich das soziale Engagement (bspw. "Strecke für gute Zwecke") für die Menschen, mit welchen es die Welt nicht immer so gut meint.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt Abteilungen / Baustellen wo dies hervorragend läuft und Abteilungen /Baustellen wo es weniger funktioniert (wir sind halt eben nur Menschen).
Umgang mit älteren Kollegen
Leider wie immer: je länger man mit an Bord ist, umso selbstverständlicher wird es (da haben es "die Neuen" dann besser, was ihnen auch gegönnt ist).
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzter zu sein ist nie so einfach und dafür lief es immer fair ab. Etwas mehr Vertrauen (gut, Kontrolle muss schon sein) und sich für die Mitarbeiter einsetzen wäre toll gewesen.
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung der Arbeitsplätze (egal ob auf der Baustelle oder im Büro) ist wirklich sehr gut. Auch
Kommunikation
Wird von der Geschäftsführung sehr hervorgehoben und angestrebt (Stichwort: Transparenz) , funktioniert allerdings nicht immer. Der Buschfunk (mit seinen Halbwahrheiten) ist des Öfteren schneller.
Allerdings müssen auch nicht alle Entscheidungen immer kommuniziert werden - dafür ist die Geschäftsführung nun mal die Geschäftsführung.
Gleichberechtigung
Ist definitiv da. Unterschiede konnte ich nicht feststellen.
Interessante Aufgaben
Das hängt tatsächlich von der Abteilung und den entsprechenden Aufgaben ab. Es gibt unwahrscheinlich spannende und ermüdende Aufgaben (wie immer in der Arbeitswelt).


