Tolle Leute, jedoch durch Konzern-Strukturprobleme verschenktes Potential
Gut am Arbeitgeber finde ich
Engagierte Kollegen und Vorgesetzte (bei One.O), die stets versuchen am Ball zu bleiben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die fachliche Führung in den Produkt-Teams liegt beim Kunden (a.k.a. Mutterkonzern), fachliches Feedback (über die organisatorische Grenze hinweg) wird dadurch sehr erschwert. Die Konzernstrukturen stehen einer gut funktionierenden Softwareentwicklung im Weg. Probleme in der Makro-Architektur bzw. der Verteilung der Verantwortlichkeiten werden nicht gelöst. Innerhalb des Mutterkonzerns gibt es sehr viele Fürstentümer und sehr viel Politik, so dass am Ende leider bei Weitem nicht das beste Ergebnis für die Nutzer oder Endkunden herauskommt.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt ein Jahres-Budget, welches innerhalb der Abteilung unter allen Kollegen nach Bedarf verteilt wird.
Vorgesetztenverhalten
Die direkten Vorgesetzten bei One.O liefern "nur" das Personal (uns) an unsere Kundin (OTTO GmbH & Co. KGaA), die fachliche Führung kommt vom Mutterkonzern und ist immun gegen Kritik und Feedback (bitte keine Kundenirritationen!)
Interessante Aufgaben
Man baut oft das nach, was im alten System schon mal ging. Neue Services scheitern gerne an den eingefahrenen Prozessen und Strukturen. (Nutzer-)Probleme können nicht an der Ursache behoben werden, da zu viele Stakeholder mitziehen müssten. Die Verantwortung über fachliche Domänen ist einerseits zu sehr verteilt und andererseits nicht spezifisch genug geschnitten (zu viele Stakeholder gleichzeitig).

