Tolle Mission, Schwächen in der Führung
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Kollegialer Zusammenhalt im Team
- Schöne Büroräume mit Altbau-Charme
- Verlässliche Arbeitszeiten und gute Work-Life-Balance
- Die "Mission" hinter dem Unternehmen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Keine gelebte Feedback- oder Fehlerkultur
- Mangel an Vertrauen in Mitarbeitende (starkes Micromanagement)
- Unprofessioneller Umgangston auf Führungsebene
- Keine Perspektiven zur Weiterentwicklung oder internen Weiterbildungen
- Eingeschränkte Mitgestaltungsmöglichkeiten, geringe Wertschätzung
Verbesserungsvorschläge
- Professionalisierung der Führungskultur: klare, respektvolle Kommunikation und konstruktiver Umgang mit Fehlern
- Förderung einer vertrauensbasierten Arbeitsweise statt Kontrolle
- Schaffung einer offenen Feedbackkultur mit Raum für Kritik und Ideen
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war leider wenig wertschätzend und insgesamt eher kontrollierend als vertrauensvoll. Es herrschte ein ausgeprägtes Micromanagement, das die Selbstverantwortung stark einschränkte. Eigenständiges Arbeiten war möglich, wurde aber kaum gefördert oder anerkannt. Der Zusammenhalt und die Arbeit mit den Kolleg:innen untereinander war toll.
Work-Life-Balance
Sehr fair.
Kollegenzusammenhalt
Das Team selbst war durchweg positiv. Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen war großartig und oft der Grund, warum man geblieben ist.
Vorgesetztenverhalten
Der Umgangston im Führungsteam war stellenweise unprofessionell – sowohl im Team als auch untereinander. Kritik wurde häufig unsachlich geäußert, und es war gängige Praxis, in Abwesenheit über Kolleg:innen negativ zu sprechen.
Konstruktive Kritik fehlte oft, stattdessen gab es eine stark fehlerorientierte Kommunikationsweise.
Arbeitsbedingungen
Schönes Altbaubüro. Im Winter etwas kalt, im Sommer etwas heiß, das nimmt man aber gerne für den Charme in Kauf. Die technische Ausstattung war modern (z. B. MacBooks für alle), allerdings war das Büro insgesamt sehr nüchtern eingerichtet – keine Bilder, keine Farben, keine Pflanzen. Bei mehreren parallelen Meetings konnte es schnell laut werden. Persönliche Gestaltung des Arbeitsplatzes war nicht erwünscht.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung war marktüblich oder etwas darunter. Formal wurden viele Positionen auf Junior-Level gehalten – unabhängig vom tatsächlichen Aufgaben- oder Erfahrungsniveau. Dadurch fehlte oft eine realistische Einschätzung von Leistung und Verantwortung.
Gleichberechtigung
Es war eine klare Unterscheidung durch die Führungsebene zwischen den Entwicklern und anderen Mitarbeitenden zu spüren. Insbesondere in Bezug auf Einfluss und Wertschätzung.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren vielfältig und interessant.