Unorganisiert - Miserables Führungsverhalten & keine Kommunikation - Interne Streitigkeiten - Überstunden & Druck
Gut am Arbeitgeber finde ich
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Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsbedingungen (vor allem Pensum) - fehlende Work-Life Balance - Misstrauen intern - fehlende Kommunikation - schlechte Projektleiter
Verbesserungsvorschläge
Die wichtigesten Punkte die mich gestört haben:
- fehlendes Onboarding / Einarbeiten sowohl auf Unternehmens und Abteilungsebene (nur weil nicht wie die Jahre davor 30 Leute gleichzeitig anfangen einfach auf alle Onboarding Maßnahmen zu verzichten weil es sich nicht mehr lohnt, bringt den neuen Mitarbeitern nichts)
- fehlendes Vertrauen / Unterstützung muss geändert werden durch bessere Führungsarbeit
- fehlende Kommunikation und internes Misstrauen angehen - regelmäßige 1:1 die nicht ständig abgesagt werden - Zuhören und auf Feedback eingehen statt die Schuld nur beim Mitarbeiter zu suchen
- unterirdische Arbeitsbedingungen mit hohem Erwartungsdruck und Sätzen wie "Angebote sind Freizeit" "Das Projekt ist Freizeit weil es nicht gut genug bezahlt wird" muss unbedingt verbessert werden
Arbeitsatmosphäre
Arbeitsatmosphäre ist von Unsicherheit und Misstrauen geprägt. Am Standort München waren zudem kaum noch Mitarbeiter vor Ort - weder vom Team noch insgesamt - als neuer Mitarbeiter keine Chance Anschluss zu finden, da generell die Stimmung im Unternehmen aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage schwer ist. Führungskräfte sind nicht präsent. Keine Angebote für neue Mitarbeiter mit der Begründung es fangen derzeit zu wenige neu an.
Image
Von Tag eins herrschte ein schlechtes Betriebsklima. Viele Mitarbeiter sind - da es der P3 group wirtschaftlich derzeit nicht gut geht - von der Firma und deren Verhalten nicht überzeugt.
Work-Life-Balance
Einzelne bereits genehmigte Urlaubstage werden im Nachhinein schlecht geredet. Urlaub war so nicht planbar. In einer Beratung bei denen Deadlines gut planbar sind für mich ein absolutes No-go. 24/7 Erreichbar-sein Mentalität trotz Urlaub. Dumme Kommentare wenn man mal vor 18 Uhr Feierabend gemacht hat. Keine Zeiterfassung. Keine Überstunden anrechenbar. Hoher Druck aufgrund Arbeitsumfeld, in dem Mitarbeiter teilweise die Nacht durcharbeiten um Deadlines einzuhalten und völlig übermüdet auf der Arbeit auftauchen. Oft wird auch an Samstagen nachgearbeitet. Angebote müssen zusätzlich erledigt werden und zählen als "Freizeit". Ich bin angestellter und kein selbstständiger...Da nützt einem das angepriesene flexible Arbeiten nix wenn es bedeutet immer zu arbeiten.
Bei Firmenevents wird Druck aufgebaut wenn man nicht trinkt. Stattdessen ist exzessiver Alkoholkonsum gerne gesehen/gewünscht. Jedem das seine, aber wenn das die Erwartungshaltung an jeden ist, dann ist das ein No-go.
Karriere/Weiterbildung
Keine Perspektive - keine Kriterien für Aufstieg. Auf Nachfrage keine Möglichkeit für Weiterbildung da "Geldverschwendung".
Gehalt/Benefits
Gehalt ist Durchschnittlich. Aufgrund des Arbeitspensums würde ich jedoch mit jedem Einstiegsgehalt nach einer normalen Ausbildung auf die Stunde mehr bekommen.
Kollegenzusammenhalt
Ich war auf mich allein gestellt. Lag weniger an den Kollegen, sondern an den Rahmenbedingungen bzw. Arbeitsauslastung. Kollegen haben wenig bis keine Zeit aufgrund zu hoher Arbeitsauslastung. Oft habe ich mehrere Tage gewartet bis ich Antworten / Termine bekommen habe. Dies wurde dann wiederum mir übel genommen, da ich bei Aufgaben oft auf andere Kollegen angewiesen war.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt keine älteren Kollegen außer in der Führungsebene.
Vorgesetztenverhalten
In einem Gespräch wird sich auf gemeinsame Ziele geeinigt, im nächsten Gespräch werden Aussagen wieder revidiert. Grundsätzlich ein ständiges hin und her. Bei Entscheidungen werden Mitarbeiter nicht einbezogen. Obwohl sich mehrere Mitarbeiter von schlechter Projektstimmung und schwieriger Arbeitssituation einstimmig beschweren, wird nichts unternommen und die Schuld stattdessen auf die Mitarbeiter anstatt bei der Projektleitung gesucht. So existiert kein Internes Vertrauen da in Konfliktfällen nur Vorwürfe gegenüber dem Mitarbeiter gemacht werden.
Arbeitsbedingungen
An der Hardware, Büro etc ist nichts auszusetzen. Lediglich wenig höhenverstellbare Schreibtische und keine Klimaanlage. Jedoch muss man oft bei der Installation von Software richtig Überzeugungskraft leisten, die Software genehmigt zu bekommen. Eine Software für wenige Euro pro Monat nicht genehmigt zu bekommen, obwohl sie fürs Projekt benötigt wird. Das ist für mich Micromanagement, dass eigentlich laut der Unternehmenskultur ausgeschlossen ist.
Kommunikation
Notwendige Informationen für die Arbeit kommen nur auf Nachfrage. Kommunikation besteht in der Regel nur aus Vorwürfen. Kein Onboarding. Keine Einarbeitung. Keine Perspektive. Lediglich Vorwürfe und schlechtes Feedback für Dinge, die außerhalb des eigenen Einfluss liegen.
Gleichberechtigung
Kaum Einblicke bzgl. diesem Aspekt bzgl. Unternehmensorganisation/ Struktur oder Aufstiegchancen bekommen. Führungsebene ist jedoch ausschließlich männlich und von Matchomentalität geprägt.
Interessante Aufgaben
Kaum Einfluss auf die Ausgestaltung des eignenen Aufgabengebietes. Aufgaben sind oft nicht zielführend. Aufgaben müssen auf Viertelstundenbasis protokolliert werden, da Misstrauen herrscht. Viele Aufgaben verlaufen ins Leere. Im Nachhinein werden einem Vorwürfe gemacht, dass man ja selbst Einfluss auf die Ausgestaltung eigener Aufgaben hätte was aber nicht stimmt.