44 von 124 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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44 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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Es wird von Tag zu Tag weniger
Die Übernahme sorgt dafür, dass Mitarbeiter unglücklich sind und unser Produkt beim Kunden immer schlechter ankommt. Ich kann niemanden aktuell empfehlen für uns zu arbeiten.
Nicht alles verändern wollen. Auf die alten Prinzipien wieder mehr Wert legen. Neuer CEO und in 2025 nicht zu viel einsparen wollen. Wir haben intern echt Angst um unsere Jobs.
Seit der Übernahme jeden Tag "Feuerwehr", alles muss sofort und schnell gelöst werden
War gut, aber schaut mal online wie jetzt in Foren über uns gesprochen wird
Bisher noch alles gut, wir dürfen noch Gleitzeit und Mobile Work machen. Mal sehen wie lange noch...
Gibt es bis auf Weiteres gar nichts mehr
Ich akzeptiere mein durchschnittliches Gehalt, weil wir so eine Familie waren. Feiern, Events, Zusammenhalt, gemeinsame Vision. Das wird gerade alles heruntergefahren und es fühlt sich so an, als ob wir nächstes Jahr eine ganz andere Firma sein werden
War vor Turnriver besser
Wir halten schon zusammen. Es werden in den kommenden Monaten aber viele wichtigen Mitarbeiter gegangen und gehen freiwillig
Finde ich insgesamt gut
Meine Führungskraft ist super, weiß von CEO Ebene oft aber auch nichts genaues. Das macht alles sehr schwierig.
Grundsätzlich haben wir eine gute IT Ausstattung und moderne Büros. Ich bin lieber im HO
Nur der große CEO weiß alles, der kleine Mitarbeiter wird schlecht informiert. Plötzlich gibt es einen Strategiewechsel von einem zum anderen Tag
Ja, das ist gegeben
Ja auf jeden Fall. Ich finde es persönlich nur bedenklich, wie schnell wir die Preise erhöhen und unsere wichtigsten Eigenschaften und Produkte liegen lassen
Die Kollegen und die Flexibilität beim Arbeiten
Wie die Firmenführung Entscheidungen trifft ohne Rücksprache mit den Experten und anderen Führungskräften zu halten.
Einen neuen CEO einsetzen. Das Unternehmen hat viele Probleme, wie viele anderen Unternehmen auch, aber hier ist es so klar, dass der CEO die Ursache des Problems ist und alles andere nur auswüchse.
War mal gut, Workload Probleme gab es schon lange. Jetzt werden Restrukturierungen durchgedrückt, die keinen Sinn machen und der CEO allein am Whiteboard erstellt hat.
Noch gut, wird aber massiv fallen.
Viel Flexibilität aber auf Grund von fehlender Strategie und dann wichtigen kurzfristigen Zielen ist ein permanenter Status der Überarbeitung notwendig. Überstunden, um die fehlende Zielstellung auszugleichen.
Aktuell alle Schulungen gestoppt. Niemand bekommt mehr irgendwas...
Durchschnitt, aber unterer Durchschnitt im lokalen Vergleich
Hier war die Firma mal top. Leider ist durch den Aufkauf der Firma dieser Punkt verloren gegangen.
Wie so häufig, die Kollegen sind das Beste, wenn die höchste Führungskraft aber nicht mehr rational agiert, hilft das auch nichts.
Das Management in meinem Umkreis ist wahnsinnig gut. Leider hilft es nicht, wenn der CEO das größte Problem der Firma ist.
Kommuniziert wird sehr transparent über die aktuelle Situation im Unternehmen.
Absolut! Das Produkt ist gut und interessant und hat viele komplexe Probleme zu lösen. Auch durch die aktuelle Übernahme eines Private Equity Unternehmen führt zu Interessen Aufgaben.
die angenehme Arbeitsumgebung und Arbeitsplatzausstattung
mangelnde Gleichberechtigung in einzelnen Teams;
das Gehalt war nicht marktgerecht
mangelnde Gleichberechtigung, zumindest in meinem Team, war neben dem Gehalt das Thema, warum ich mich entschieden habe, Paessler zu verlassen
Dass ihm die Mitarbeiter wichtig sind.
Die Arbeitslast.
Die Arbeitslast ist sehr hoch, was auch an den sehr ambitionierten Zielen liegt. Hier muss man denke ich mal der aktuellen Situation ins Auge sehen und aktzeptieren, dass an vielen Stellen gerade aufgeräumt und nachgearbeitet wird. Die Mitarbeiter tragen gerade sehr viel aus reinem Kraftakt.
Die Atmosphäre in meinem Team ist super. Wir haben total engagierte Kollegen denen der Erfolg der eigenen Projekte wichtig ist und man dabei noch spaß hat.
Bin jetzt kein Markenexperte, aber ich sage gerne, dass ich für Paessler arbeite und ich glaube das die Firma durchaus einen guten Ruf hat.
Einer der wenigen Kritikpunkte an der Firma ist, dass die Arbeitslast sehr hoch ist und viel des Erfolges der Firma durch eine enorme Arbeitsleistung der Mitarbeiter getragen wird. Gerade die absolute Vertrauensarbeitszeit ohne Dokumentationspflicht, macht es sehr einfach, dass man zu viel arbeitet und nicht immer rechtzeitig in den Feierabend kommt.
Auch heir ist Paessler vorreiter! Versucht CO2 Neutral zu sein durch Kompensation, hat für die Hardware erweiterte Entsorgungspolicies so dass auch hier kein unnötiger Müll entsteht und setzt sich sonst auch enorm für das Klima ein. Auch gibt es jedes Jahr einen Aufruf an die Mitarbeiter, Vereine vorzuschlagen an die das Unternehmen Geld spendet. Einfach Toll!
Weiterbildung ist hier super einfach und flexibel. Ich will auf Schulung: Klar mach. Ich würde gerne auf eine Konferenz: Nur zu! Und noch dazu bekommt man Zugriff auf online learning platformen auf Firmenkosten die man sowohl privat als auch beruflich verwenden kann. Das ist genial!
Das Team ist klasse und ganz Paessler zieht meist an einem Strang um gemeinsam die Ziele zu erreichen. Mein direktes Team ist jederzeit hilfsbereit und man versucht sich stetig gegenseitig zu helfen und voneinander zu lernen.
Einfach Klasse. Immer ein offenes Ohr, regelmäßige Zeit für Einzelgespräche und stehts gute Unterstützung. Sehr offene Kommunikation und stets transparent.
Weltklasse. Nicht nur hat die Firma sofort bei Corona top reagiert und ihre Mitarbeiter aus dem Homeoffice arbeiten lassen, sie hat sogar Hardware für das Homeoffice angeboten und mitgegeben. Dockingstation, Monitore und mehr haben wir zur Homeoffice Ausstattung auf Firmenkosten nach Hause bekommen. Das ist tatsächlich mehr als ich von einem Unternehmen erwarten kann. Und nur weil es intern häufiger ein Thema ist: Auch die Tastatur kann man sich im sinnvollen Rahmen aussuchen, im gegensatz zu manchen Behauptungen
Selten eine Firma erlebt in der es so viel offene Kommunikation gibt, sowohl miteinander als auch vom Management in die Firma. Hier wird Transparenz groß geschrieben. Jeder Mitarbeiter hat auch die Möglichkeiten an vielen Dingen mit zu arbeiten und mit zu reden.
Gehalt geht immer besser, insgesamt finde ich die Bezahlung "fair" für all das was man geboten bekommt.
Aufgben könnten immer interessanter sein. Dennoch sind die Aufgaben in meinem direkten Umfeld sehr spannend und ich arbeite gerne an ihnen.
Homeoffice - Regelung ist flexibel, das war es aber dann auch schon.
Siehe oben.
Vor circa 5 Jahren war das noch ein echt cooler Laden, mit freundlichem Miteinander.
Mittlerweile ist die gesunde DNA komplett zerstört, viele langjährige Mitarbeiter haben gekündigt. Hier wird klar das es immer mehr um Geld und Profit geht, das Wohl der Mitarbeiter steht lange nicht mehr an erster Stelle.
Das Image ist (nach aussen hin) gut.
Zu hohe Ziele für zu wenig Personal - führt automatisch zu einer Menge an Überstunden.
Karriere? Schlicht unmöglich dort. Aufsteigen zu einer Führungskraft? Nur dann, wenn man in diesen Kreisen auch akzeptiert und willkommen ist - ansonsten sitzt man sich den Allerwertesten auf Ewig in ein und der selben Position platt.
Hier das nächste Problem: Früher rühmte man sich mit toller Atmosphäre und guten Bedingungen, rechtfertigte damit das vergleichsweise niedrige Fixgehalt. Mittlerweile ist nur noch ein schlechtes Gehalt über.
Die Ziele sind gut, gerade was das Umweltbewusstsein angeht. An der Umsetzung scheitert es aber.
Auch das war vor vielen Jahren wesentlich besser. Immer mehr setzen sich "Ellbogen Kollegen" durch, die einfach nur lauter sind als andere.
Wenn man nicht gerade "Buddy" ist mit einer Führungskraft, hat man kaum Chancen sich zu beweisen.
Mieserabel. Die IT funktioniert teilweise überhaupt nicht, der Mitarbeiter selbst muss seinen Tisch verkabeln. Wenn man neue Hardware benötigt, diskutiert man wegen einer neuen Tastatur - bis man sich diese dann privat selbst kauft.
Wenn man nicht zufällig einige Dinge über den Flurfunk mitbekommt, oder "gute Kontakte" zu einer Führungskraft hat, erfährt man einige Dinge nur spät oder gar nicht. Die Ebene der Abteilungsleitung lässt so gut wie keine Infos durch, kommuniziert nur mangelhaft weiter "nach unten".
Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Biste "Buddy", hast du's gut - machst du doch das ein oder andre Mal den Mund auf, kommst du auf die Abschussliste.
Interessant macht sichs der Mitarbeiter selbst, wenn er denn darf!
Paessler pflegt nach wie vor eine sehr offene und faire Unternehmenskultur. Wer will, kann sich auf vielen Ebenen aktiv einbringen und sowohl seinen Arbeitsplatz als auch das Unternehmen in einem gewissen Rahmen mitgestalten. In den meisten Abteilungen funktioniert das Miteinander vorbildlich, Teamzusammenhalt wird gelebt.
Der Umgang mit Corona und die gebotene Flexibilität sind beispielhaft und die Arbeitsbedingungen (Büro, Hardware) top.
Nicht alles Positive trifft für jedes Team zu: Das individuelle Umfeld spielt eine entscheidende Rolle für das persönliche Wohlbefinden. Das Thema Unternehmenszweck (Rettung des Weltklimas) begeistert manche Mitarbeiter, andere sehen das allerdings eher kritisch und teilweise auch recht genervt. Grundsätzlich wird zu viel geredet und geplant.
Paessler ist nach wie vor ein Unternehmen im Umbruch - weg vom inhabergeführten Familienunternehmen hin zur mittelgroßen AG. Dieser Umbau bedarf einer sensiblen Führung, erfordert aber auch ein Umdenken bei vielen Mitarbeitern.
Wichtig ist dabei, einen Fokus auf das Halten langjähriger Mitarbeiter in Schlüsselpositionen zu setzen. Hier ist eine gefährliche Tendenz zu sehen: Fehlende Anerkennung (auch in Form von Gehaltserhöhungen) und mangelnde Mitsprachemöglichkeiten (viele Schlüsselpositionen werden mit neu eingestellten Kollegen besetzt) führen zu Frustration und Abwanderung.
In den meisten Teams top, aber natürlich nicht überall gleich und manchmal vermutlich auch nicht so toll. Ich fühle mich bei der täglichen Zusammenarbeit mit meinen Kollegen nach wie vor sehr wohl.
Das Unternehmen hat weltweit einen hervorragenden Ruf. In seiner Nische ist es international extrem erfolgreich. Derzeit arbeitet paessler an einer Erweiterung seiner Nische wobei ich viel Potenzial sehe, den Weg auch weiter so erfolgreich zu gehen. Allerdings gibt es da derzeit auch noch viel zu tun.
Eine zwiespältige Angelegenheit und stark von der Abteilung und der Persönlichkeit des Mitarbeiters abhängig. Grundsätzlich ist Paessler sehr bemüht und in weiten Teilen funktioniert das auch. Mit Corona hat ein vorbildliches Umdenken in Hinblick auf Flexibilität stattgefunden, praktisch jedes Arbeitszeit- und -platzmodell ist möglich.
Auf der anderen Seite steigt die Arbeitslast ständig an, OKRs schaufeln Zusatzaufgaben auf das eh schon nicht unerhebliche Tagespensum und relativ viele Kollegen verlassen das Unternehmen und werden nur nach und nach ersetzt. Hier muss ein Umdenken stattfinden und vielleicht doch mal die ständige Maximierung des EBT in Frage gestellt werden um eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens nicht zu gefährden.
Man ist bemüht, aber wirkliche Aufstiegschancen gibt es nur in Form von Management-Karrieren. Weiterbildung erfolgt auf Eigeninitiative und wird nach Firmenermessen gefördert. Das geht besser.
Paessler ist kein Großkonzern. Gehälter sind durchschnittlich - aber dafür stimmt das Drumherum. Da muss jeder die persönliche Entscheidung treffen, ob ihm Arbeitsumfeld, Kollegenzusammenhalt und Unternehmenskultur etwas weniger Gehalt wert sind. Kritisch zu sehen ist eher, dass viele Mitarbeiter über zu wenige und geringe Gehaltserhöhungen klagen. Da geht es dann nicht nur um "mehr Geld", sondern auch eine Form von Anerkennung, die über ständiges loben hinausgeht.
Das Umweltbewusstsein fokussiert sich auf die Rettung des Klimas. Das Unternehmen denkt hier ziemlich amerikanisch: Tue Gutes und rede drüber. Das kann man mögen oder nicht. Ein gewisses Bewusstsein ist jedenfalls da und wird auch diskutiert.
Was das soziale Engagement angeht, so findet das in Form von regelmäßigen Spenden des Untenernehmens an lokale, gemeinnützige Einrichtungen die von den Mitarbeitern vorgeschlagen werden.
Das Pfund mit dem man wuchern kann. Seit Urzeiten zeichnet sich das Unternehmen durch seinen hervorragenden Kollegenzusammenhalt aus. Fast überall findet sich ein Miteinander statt eines Gegeneinanders. Aber natürlich ist bei einem Unternehmen mit mehr als 300 Mitarbeitern auch nicht immer alles nur top.
Ältere Mitarbeiter werden nicht benachteiligt und ernst genommen. Allerdings gibt es keine Modelle in Hinblick auf Alterteilzeit oder ähnliches.
Grundsätzlich und in weiten Teilen positiv. Es gibt natürlich immer Ausrutscher, persönliche Animositäten und Führungspersonal, das seiner Aufgabe nicht gewachsen ist. Krasse Ungerechtigkeiten sind aber eher die Ausnahme und werden auch behandelt - es gibt Ansprechpartner und Probleme lassen sich lösen.
Grundsätzlich top, sowohl was das Büro als auch die Ausstattung mit Arbeitsmitteln (Computer, Bildschirme etc) angeht. Auch der Umgang mit Corona war durchgehend vorbildlich. Ein ganz großes Lob an die Personalabteilung und die IT, die das beispielhaft gemanaged haben. Kleiner Kritikpunkt: Die Ausstattung mit Bürostühlen für das Corona-bedingte Home-Office. Da wurde nichts angeboten. Aber das ist jammern auf hohem Niveau.
Nach wie vor und zu Pandemie-Zeiten insbesondere nicht so einfach. Man ist bemüht, es klappt aber nicht immer so wie es sollte. Dabei wird eher zu viel als zu wenig kommuniziert.
Top, soweit ich das beurteilen kann.
Natürlich ist das von Position zu Position unterschiedlich, das Unternehmen ist aber sehr engagiert dabei, Mitarbeitern, die sich langweilen, interessante neue oder Zusatzaufgaben zu bieten.
Das Essen. Da wird auf alle Vorlieben Rücksicht genommen.
Aber was nutzt ein Bistro oder Goodies, wenn grundlegende Dinge im Arbeitsalltag nicht gegeben sind. Und man deshalb schon „müde“ ist, dass man an irgendwelchen Events gar nicht mehr teilnehmen möchte. Und froh ist, wenn man von Paessler nichts mehr hört und sieht. So eine Müdigkeit hält bei immer mehr Leuten Einzug.
Die Ebene des Top Managements hat sich bei Paessler 2019/20 einschneidend geändert. Da der Rest noch ist wie früher kann das die einzige Erklärung sein. Vorher hätte ich auch 4 oder 5 Sterne insgesamt gegeben. Die Firma war wirklich mal so gut wie die vielen positiven Rezensionen hier vermuten lassen. Das Stichwort ist „war“.
Das neue Top Management hat einen altbackenen, nicht mehr zeitgemässen Stil. Und wenn man sie beobachtet, bekommt man den Eindruck, dass sie nicht an einem Strang ziehen, zerrissen sind. Wenn „die da oben“ nicht mal genau wissen wo sie hin wollen wird es schwierig für alle. Die Firma braucht dringend eine klare Guideline von oben. Aber einer kann nicht und einer will nicht. So kommt es an verschiedenen Stellen immer wieder zu blindem Aktionismus. Am Ende passt nichts mehr zusammen und es entsteht Wirrwarr.
Ausserdem muss man sich als neues Top Management wohl beweisen und mit Gewinnmaximierung glänzen. Gewinn ist für jede Firma wichtig, aber eine Balance ist mittlerweile nicht mehr gegeben. „Gewinnmaximierung über alles“ geht stark zu Lasten der Mitarbeiter.
Höchste Zeit für einen Betriebsrat.
Am wichtigsten ist, dass das Top Management komplett neu besetzt wird. Wenn die dann an einem Strang ziehen und selbst wissen wo sie hin wollen, hat Paessler vielleicht noch eine Chance in der Zukunft.
Priorisieren, Strukturen und Fokus schaffen, alles gleichzeitig geht nicht. Für manches gibt es gute Ansätze, aber es scheitert an der Umsetzung (die erfolgt nicht oder schlecht). Guideline von oben geben und dann den Leuten wieder vertrauen und sie machen lassen. Noch gibt es ein paar gute Leute bei Paessler, aber von denen wird sich keiner auf Dauer so behandeln lassen.
Und die Arbeit muss gleichmässig auf alle Schultern verteilt werden. Falls dann noch gebraucht, gezielt Leute einstellen.
Mit dem altbackenen, egoistischen und misstrauischen neuen Stil werden kreative, selbst denkende und eigenständig handelnde Menschen heute nicht mehr glücklich bei Paessler. Wer Mikromanagement mag und gern kontrolliert wird, wird sich wohlfühlen.
Eine klare Richtung abseits von bunten Powerpoint Folien mit der Theorie drauf fehlt. Das ist ein grosses Problem. Viel Gelaber, Druck und Chaos pur. Manch einer weiss zum Teil nicht mal mehr wofür er zuständig ist. Macht keinen Spass mehr und bringt nichts voran.
Dank einer guten PR-Abteilung: Nach aussen viel zu gut. Wenn das so weiter geht, fällt das Kartenhaus bald zusammen. Innen wackelt es schon.
Die neuen Arbeitsmodelle sind gut, aber es kommt auf den Vorgesetzten an, ob man das Modell wählen darf, das man will. Viele haben mit mehr oder weniger sanftem Druck das reine Homeoffice Modell verboten bekommen.
Sonst gibt es unabhängig von Homeoffice zu viele Trittbrettfahrer, die ungestört eine sehr ruhige Kugel schieben. Da stimmt dann die Work-Life-Balance.
Insgesamt ist die Firma schon über ihren Belastungsgrenzen. Spontan fallen mir 6 Personen ein, die in diesem Jahr wegen Paessler Kranktage genommen haben. Es interessiert niemanden so richtig. Zuhören und Leute richtig managen ist anstrengend. Personen einstellen kostet Geld. Billiger ist ein Psychotraining was jetzt angeboten wird.
Gewinnmaximierung ist heute wichtiger als Mitarbeiter.
Umweltschutz und Klimaneutralität wird propagiert.
Den Mitarbeitern wurde vor Corona auf einer Firmenveranstaltung empfohlen sich privat einen Tesla zu kaufen. Der Initiator reist aber selber allein mit einem Diesel um die Welt. Und kann laut eigener Aussage nicht auf Fleisch verzichten, weil das zu gut schmeckt. Propagieren ja, umsetzen können die anderen. Oder man schmeisst Geld aufs Problem, denn für sowas ist plötzlich genug davon da. Doppelmoral at its best! Mülltrennung im Office? Warum das? Hauptsache auf einschlägigen sozialen Medien grün malen.
Aussen hui und innen pfui.
Paessler hat Glück, dass es an vielen Stellen noch von der Vergangenheit zehren kann. Aber es weht ein neuer Wind. Druck und Ungerechtigkeit wird bald auch die letzte Bastion der Glückseligkeit zu Fall gebracht haben. Ellenbogenmentalität hält an vielen Stellen Einzug.
Vetternwirtschaft gibt es vereinzelt auch. Es werden Leute in Positionen gebracht und um jeden Preis gehalten, bei denen es nicht nur an der Qualifikation mangelt, sondern die den Fortschritt und die Weiterentwicklung der Firma regelrecht hemmen. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Und bequeme Ja-Sager sind auch gern gesehen.
Hauptsache wir haben uns alle offiziell lieb.
Früher hatte Paessler keine spürbaren Hierarchien. Mittlerweile ist das anders. Es ist nicht mal mehr für jeden selbstverständlich, dass man vom Top Management gegrüsst wird.
Den Fähigkeiten eines Mitarbeiters wird nicht mehr vertraut. In Meetings muss deswegen mindestens der unmittelbare Vorgesetzte dabei sein. Auch wenn er nur stumm dabei sitzt. Deswegen kommt es ständig zu ermüdenden Elefantenrunden.
Man sollte alle Führungspositionen auf den Prüfstand stellen. Es kann nicht sein, dass die Teamzugehörigkeit einen so grossen Unterschied für das eigene Arbeitsleben macht, siehe auch die Bewertungen hier. Manche Kollegen haben wohl das Glück, dass sie von ihrem Vorgesetzten abgeschottet werden. Diesen gelingt es dann in der Scheinwelt einer nicht mehr existenten, ehemals tollen Firmenkultur weiterleben zu können. Viele haben das Glück nicht. Ich weiss von vielen unzufriedenen Kollegen, die wie ich auch gerade aktiv auf Jobsuche sind.
Paessler hat Glück, dass Corona ist. Leute halten deswegen länger an schlechten Jobs fest. Es fällt auf, dass in den letzten Wochen einige gute Leute in Schlüsselpositionen gekündigt haben. Die Fähigen gehen leider zuerst. Bestimmt nicht ohne Grund.
Gut ist ein wöchentlicher Newsletter auf Englisch, der das wichtigste zusammenfasst. Das reicht auch! Man muss nicht noch unzählige Confluence Newsletter aktiv mit der gesamten Firma teilen, wenn die Inhalte nicht für fast alle wichtig sind.
Ansonsten gibt es viel Buzzwordbingo zu Trendschlagwörtern.
*Klimaneutralität (siehe Punkt Umweltbewusstsein),
*lean und agile (viele Meetings sind da bei Paessler besonders wichtig),
*Innovationen (kommt man seit Jahren nicht wirklich weiter),
*Kultur und Paessler-Familie (glaubt ruhig weiter dran).
Und dann noch die tollen OKRs! Sollte ein gutes Mittel zur Fokussierung sein und allen Mitarbeitern klar machen was die Ziele sind und woran gearbeitet wird. Wie es bei Paessler in der Praxis ausgeführt wird, ist es over-engineert, wirr und am Ende einfach nur Zusatzarbeit für einige, statt ein klarer Fokus. Da jeder eingeladen ist mitzugestalten, sitzen dann 50-100 Leute in vielen Meetings, bei denen über Belanglosigkeiten abgestimmt wird. Und dann noch Statusmeetings, also wer keinen Bock auf Arbeit hat, kann sich so offiziell „Freizeit“ verschaffen. Man zeigt ja Interesse!
Kommuniziert wird sehr viel, aber nicht zielführend.
Man sollte so hoch wie möglich einsteigen. Ist man erstmal drin sind keine Gehaltserhöhungen zu erwarten. Einen kleinen Corona Bonus gab es, aber das ist kein Ersatz.
Bei guter Leistung kriegt man mit Glück mal einen mickrigen Einmalbonus. In den seltenen Fällen einer Erhöhung wird die dann in den variablen Anteil gepackt. Man hofft, dass die Ziele nicht erreicht werden und man so wenig wie möglich zahlen muss. Hauptsache die Shareholder bekommen ihre Dividende. Für die Mitarbeiter gilt, es sind unsichere Zeiten und wir müssen sparen.
Es wird heute schon offen gesagt, dass man in einen Grosskonzern wechseln soll, wenn man mehr Geld möchte. Das alles hat aber nichts mit der Firmengrösse zu tun. Ich kenne kleinere Firmen, die nicht so geizig sind. Seitdem das neue Top Management da ist geht es nur noch um Gewinnmaximierung, da bleiben Mitarbeiter auf der Strecke.
Aber nein, man verzichtet gern, denn es gibt als Entschädigung Zoom-Events für den Zusammenhalt („quality time together“) über die die Mitarbeiter dann hier schreiben können. Klar nach Feierabend, wer braucht schon ein Familienleben mit seinen Kindern, wenn man die tolle Paessler-Familie hat. Lasst euch nicht veralbern.
Denke das passt. Ein Mann kann dazu nicht viel sagen.
Du kannst sein wie du bist, egal wie du bist. Jeder hat die gleiche Wertigkeit.
Wenig Aufstiegsmöglichkeiten und eher geringe Gehaltssteigerungen.
Einige wichtige Schlüsselpositionen sind nicht optimal besetzt, worunter das Projektmanagement etwas leidet.
Flache Hierarchien; aufgeschlossene, coole Kollegen, Hammer Bistro (die Abrechnung finde ich übrigens klasse), offene und ehrliche Kommunikation bis in den C-Level
Lage (echt Mist, wenn man von der anderen Seite kommt), sonst bisher nix
Vielleicht doch mal über die 40 Stunden nachdenken. Oftmals sind Arbeitnehmer produktiver, wenn sie weniger arbeiten müssen.
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr gut. Man hilft sich, jeder ist (fast) immer ansprechbar und es ist locker bis in den Vorstand hinein. Jeder kann offen kommunizieren und es wird auch gefördert. So wünscht man sich das Arbeitsumfeld.
Tja, an sich nicht schlecht. es wird geschaut, dass man nicht zu viel Überstunden aufbaut. Jetzt, in Coronazeiten, wird alles möglich gemacht, dass man flexibel arbeiten kann. Dazu gehören Reduzierung der Arbeitszeit, flexible Einteilung des Tages - falls man z.B. Homeschooling Zeiten braucht. Also echt vorbildlich. Aber - 40 Stunden Regelarbeitszeit! Das ist meiner Meinung nach in heutzutage nicht mehr zeitgemäß.
Tja, wer Karriere im klassischen Sinn machen möchte, sollte sich eine andere Firma suchen (vielleicht Siemens). Dazu sind die Strukturen hier zu flach. Ich mag das und empfinde auch wachsende Aufgabenbereiche als Karriere. Weiterbildung wird auf jeden Fall gefördert und liegt in der Eigeninitiative der Mitarbeiter.
Das Gehalt ist nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Ich würde sagen, Durchschnitt. Sozialleistungen sind gut. Betriebsrente, Zuschuss zum Öffi Ticket etc. Kann man nicht meckern.
Die drei Sterne vergebe ich nur, weil ich mir kein Urteil erlauben kann. Sozialbewusstsein scheint gut. Bezüglich Umweltbewusstsein, weiß ich es nicht genau - aber auf keinen Fall schlecht. es gibt zum Beispiel nicht diese unsäglichen Nespresso Maschinen, sondern guten Kaffee von einer Rösterei. Damit weniger Müll.
Innerhalb der Teams absolut top. Es gibt zwischenmenschliche Probleme über Teams hinaus, aber das ist vermutlich normal. Alles in Allem aber ein wirklich guter Zusammenhalt.
Ich bin selber älter, in einem sehr jungen Unternehmen.und hey, es ist super.
Absolut vorbildlich un kollegial. Da gibt es nichts zu meckern. Es wird regelmäßig nachgefragt, ob alles ok ist, Unterstützung wird angeboten. Und das nicht in diesem Ober/Unter Verhältnis, sondern auf Augenhöhe.
Die Arbeitsplätze sind, einwandfrei ausgestattet. Ja, Großraumbüro, aber mich hat das noch nie gestört. Es kann schon mal lauter werden, aber in der Regel ist das ok. Zur Zeit sind ja eh alle im Homeoffice, was ausgesprochen gut funktioniert
Im Prinzip sehr gut .. offen und klar. Aber es gibt immer Potenzial noch besser zu werden.
Schwer zu sagen, aber mir scheint da keine Ungleichbehandlung vorzuliegen. Zumindest nicht in dem Bereich, in dem ich tätig bin.
Aufgaben sind viele, abwechslungsreich und interessant. Und da man immer mit allen Abteilungen (also zumindest bei mir) zu tun hat, bringt es einen auch weiter
Das Bistro ist gut.
Obwohl das Hauptprodukt altmodisch und nicht mehr verwendbar für viele Unternehmen ist, die einzigen zukunftsorientierten Produkte werden dennoch ignoriert und vernachlässigt.
Die Firma liebt "Agile", was auch immer das wirklich bedeutet. Wenn Du es also magst, in Meetings zu sitzen, anstatt produktiv zu arbeiten, bist Du hier richtig.
Die Firma ist wirklich eine familienfreundliche Firma.
Es gibt kaum Karriere/Weiterbildungsmöglichkeiten bei Passler, das kannst Du einfach vergessen.
Das Gehalt bei Paessler ist niedrig und man musst mit dem Vorstand für jede kleine Gehaltserhörung streiten.
Für ein so kleines Unternehmen gibt es so eine Menge an Politik.
Sie sind ja nett, aber sie wissen nicht, wie sie den Untergang des Schiffes verhindern können.
Wenn Du über Großraumbüros, hässliche Beleuchtung, und einen lauten Arbeitsplatz freust, wirst Du dich hier Wohlfühlen.
So verdient kununu Geld.