125 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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125 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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125 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Deutsche und Europäische Kollegen. Der Kern der Firma mit einfachem Produkt, guter Kundenbindung, stabiler Lage im Markt.
Hier trifft eine US-amerikanische Führung auf ein ehemals mittelständisch geprägtes deutsches Unternehmen. Es entsteht der Eindruck, dass kurzfristige Gewinnmaximierung über alles gestellt wird. Der Versuch, die Unternehmenskultur von einem partnerschaftlichen, beziehungsorientierten Ansatz („grüne“ Kultur) radikal in einen rein leistungsorientierten, dominanten Führungsstil („rote“ Kultur) zu pressen, funktioniert aus meiner Sicht überhaupt nicht. Dieser erzwungene kulturelle Wandel führt zu massiven Reibungsverlusten und beschädigt das Fundament der Firma.
Transparenter respektvoller Umgang auf Augenhöhe mit Mitarbeitern mit verlässlichen Zielen und Deadlines.
Bei Kontakt mit dem US-Management aus meiner Sicht leider katastrophal und geprägt von hohem Druck, Planlosigkeit sowie spürbarer Respektlosigkeit. Solange man sich im rein europäischen Raum bewegt, ist die Atmosphäre weitgehend in Ordnung. Allerdings ist eine allgemeine Wechselstimmung im Alltag deutlich wahrnehmbar; viele Kollegen orientieren sich nach meinem Eindruck bereits um.
Das Image leidet zunehmend. Nach meinem Eindruck reagieren Kunden negativ auf die drastischen Preiserhöhungen. Zudem wird der Support aktuell in ein anderes Land verlagert, was die Kundenzufriedenheit erfahrungsgemäß weiter belasten dürfte.
Zweischneidig. Die reine Arbeitszeit lässt sich gut einteilen, da viele Mitarbeitende ihren Einsatz nach meinen Beobachtungen auf das Nötigste reduzieren – wer hier schneller liefert, erhöht gefühlt lediglich die Messlatte für das nächste Mal. Extrem negativ fallen jedoch die Kommentare des US-Managements bei krankheitsbedingten Abwesenheiten, an deutschen Feiertagen, im Urlaub oder nach bereits geleisteten 10-Stunden-Tagen auf.
Weiterbildungsmöglichkeiten sind vorhanden, echte Karrierechancen in Deutschland nach meiner Wahrnehmung jedoch kaum. Neueinstellungen und Beförderungen auf höhere Positionen finden gefühlt fast ausschließlich außerhalb Deutschlands statt.
Das Gehaltsniveau ist gut und marktgerecht.
Das Umweltbewusstsein ist durchschnittlich. Das Sozialbewusstsein wird aus meiner Sicht stark durch ein amerikanisches „Hire and Fire“-Prinzip geprägt. In Deutschland zeigt sich dies zwar nicht als direkte Entlassungswelle, aber im Alltag entsteht der Eindruck eines schleichenden Personalabbaus: Ein als negativ empfundenes Arbeitsklima sorgt für vermehrte Abgänge, während frei werdende Stellen am deutschen Standort nach meinen Beobachtungen nicht oder andernorts nachbesetzt werden. Faktoren wie eine langjährige Betriebszugehörigkeit scheinen dabei leider keine Rolle mehr zu spielen.
Unter den verbleibenden Kollegen immer noch sehr gut. Allerdings verliert der Standort Deutschland massiv an Substanz. Seit etwa einem Jahr verlassend zunehmend deutsche Manager von oben nach unten die Firma (vom CEO über VPs und Direktoren bis hin zu den Teamleitern), was die Dynamik stark verändert.
Aus meiner Sicht höchst problematisch. Das Anschreien von Mitarbeitenden in Meetings sowie C-Level-Mikromanagement bis auf Mitarbeiterebene habe ich erlebt. Hinzu kommen laufend wechselnde Prioritäten, gepaart mit wahrgenommen überambitionierten, scheinbar willkürlich gesetzten Deadlines. Generell herrscht die Mentalität, dass man sowohl den Inhalt als auch den Zeitrahmen starr vorgeben kann und sich die Angestellten einfach nur mehr anstrengen müssen – Expertenmeinungen werden dabei ignoriert. Oder es gilt das andere Extrem: Eine Deadline wird fixiert, während der eigentliche Inhalt völlig unklar bleibt.
Das bereitgestellte IT-Equipment ist gut und modern.
Die offizielle Kommunikation ist teilweise unzureichend und intransparent. Neueinstellungen tauchen oft ohne jede Ankündigung oder Vorstellung plötzlich im Org-Chart auf. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens wird teilweise nicht offen kommuniziert, sondern muss mühsam über öffentlich ausgeschriebene Stellenanzeigen abgeleitet werden.
Aus meiner Sicht in Ordnung, es gibt nichts zu beanstanden.
Die Aufgaben an sich sind spannend und abwechslungsreich. Das Spektrum reicht von der Modernisierung von Legacy-Software bis hin zu neuesten Technologien. Es wird auch aktiv versucht, zukunftsweisende Themen wie KI zu integrieren.
Die Townhalls. Sehr unterhaltsam. Man nimmt Wetten an, wie lange die Aussagen halten.
Der Fokus dem Kunden eine bezahlbare Problemlösung anzubieten, die vortrefflich und einfach funktioniert, ist komplett verschwunden. Es geht hier ums auspressen und Finanzoptimierung. Nicht mehr ums Probleme lösen.
Die Realität ist nunmal: Gewinnerzielung. Daher müssen die Wirtschaftsdaten passen. Alles andere wird dem untergeordnet. Da machen sie alles richtig.
Reziprok zu dem was es mal war. Wer Bock auf Turbokapitalismus, Business Theater und miesen Umgang mit Kunden und Mitarbeitenden hat: Zugreifen. Ansonsten: Der Standort Nürnberg schrumpft stark. Stellen werden eher mit dem Schwerpunkt Polen aufgebaut. Prozesse funktionieren immer weniger. Die bestehenden Kollegen sind auf der Suche nach Alternativen.
Weg. Einfach so. Schaut auf Fluktuation und Neukundengeschäft. Viele Kunden werden wechseln. Manche erhalten dann sehr hohe Rabatte. Nächstes Jahr wird das Jahr der Wahrheit, wieviel Kunden die Zeit genutzt haben auf eine andere Lösung zu springen.
In der Führung deutlich mehr Work als Life. Hat man so gewählt. Schade das der Einsatz und die Arbeit sich dann eher als sinnlos darstellt.
Gibt auch Mitarbeitende, die das besser hinbekommen.
Sehr überschaubare Möglichkeiten.
Verhandelt jeder für sich selbst. Wurdest du von der PE ausgesucht, verdienst du wahrscheinlich sehr gut. Ansonsten untere Mittelklasse. Durch Auslagern wird noch mehr Druck aufgebaut.
Gestrichen. Der Laden muss steueroptimiert und dann gewinnbringend verkauft werden. Amerikanische Investoren interessiert sowas leider gar nicht.
Der Support wird drastisch reduziert und ausgelagert. Ausgestattet mit Leuten die PRTG nicht wirklich kennen.
Nicht gut. Nicht schlecht. Erfahrung hat gegen „Playbooks“ keine Chance.
Die Führung nimmt keiner mehr Ernst. Mittlerweile nahezu komplett ausgewechselt und amerikanisiert. Viele Ja-Sager dabei. Die, die den Laden aufgebaut haben sind fast alle auf und davon. Bauen nun anderswo erfolgreich Unternehmen auf und helfen bei der Professionalisierung.
Man macht halt was einem gesagt wird. Teilweise weiss dein eigener Vorgesetzter auch nicht mal an was man arbeitet und wer man ist.
Moderne Technik zum Arbeiten. Nichts besonderes. Funktioniert. Klimaanlage wäre gut.
Townhalls eignen sich primär für B***t- Bingo. Die Infos halten eh maximal 1 Woche. Kann man so hinnehmen, gibts auch andere Firmen in dem Modus. Ist das gut? Nö.
Die Kommunikation mit den zahlenden Kunden hat nochmal eine andere Qualität. Features werden halbgar releast, Kunden bleiben teils auf nicht mehr funktionierenden Systemen sitzen. Der Support - einst eine große Stärke des Unternehmens - wird in ein Billiglohnland ausgelagert.
Früher schon besser gewesen. Nun spielts keine Rolle mehr.
Sparen, Reduzieren, sich selber bei seltsamen Entscheidungen absichern. Klingt nach Innovation und goldener Zukunft.
- Full Home office Möglichkeiten
- Flexible Arbeitszeiten
- Oberes Management
- Alles Prio 0, daher auch viel Druck die Aufgaben abzuschließen
- Mangelnde Kommunikation
- Micro Management
- Fehlentscheidungen mit Folgen
- Man merkt einen Schwund Deutscher Kollegen. Es werden auch keine neuen mehr in DE gesucht. Ich vermute, dass der deutsche Standort auf lange Sicht komplett abgebaut wird.
sämtliche Hinweise sind eh für die Katz. Interessiert sich ja doch niemand darum.
Aber zur Vollständigkeit:
- Hört mal auf eure Mitarbeiter!
- ECHTE Priorisierungen und zwar für länger als eine Woche!!
- Vernünftige Kommunikation in die Firma bei Änderungen!
Wofür haben wir nochmal die ganzen Pulse Surveys? Achja, dafür dass wir hübsche Daten erheben und es sich dann doch nichts ändert. (Keine Kritik an HR! Die sind auch nur ein kleines Zahnrad wie der Rest von uns.)
Ich arbeite hier schon lange, aber es geht den Bach runter. Die amerikanische Führung zerstört alles. Die Mitarbeiter sind gefrustet. Man kann sich gar nicht mehr einbringen, wird immer instant von der Führungskraft überstimmt. aber hey! Man soll nach dem „Warum“ nachfragen.
Wir selber müssen immer und zu jeder Zeit super transparent sein, aber man bekommt selber gar nichts mehr mit, selbst auf Nachfrage.
Das Image ist durch die Übernahme und den ganzen Änderungen des Pricings/Subscription zerbröselt.
Definitiv das beste noch an der Firma. Home Office, Flexible Arbeitszeiten.
Man bekommt Schulungen, muss sich aber selbst darum kümmern, dass was passiert.
Für den Müll den man hier ständig ausgesetzt wird, müsste es mehr Geld geben. Hauptsache die oberste Führungsebene stopft sich die Taschen voll.
Wurde alles eingestellt mit der Übernahme der PE. Das einzige was es noch gibt ist ein Tag pro Jahr wo man in sozialen Projekten helfen kann. Wow!
Auch hier kommt drauf an. Innerhalb der Teams meistens gut. Von oben nach unten? Nö.
Manchmal hab ich das Gefühl ältere Kollegen sind weniger Wert als neue. Die älteren Kollegen können „unangenehm“ sein weil sie die Firma ja schon vorher kannten als sie noch gut war und wenn man den Mund aufmacht wird man zurechtgewiesen. Warum sollte man also noch was sagen, wenn man eh nichts bewirken kann und man eher angst haben muss, dass es Konsequenzen hat?
Mitarbeiter werden nicht mehr einbezogen. Vorgesetzte entscheiden über alle Köpfe hinweg. Maximale Frustration. Vorgesetzte ändern ihre getroffenen Entscheidungen innerhalb weniger Tage komplett.
Es gibt auch seeeehr viele „Ja“-Sager unter den Vorgesetzten. Hauptsache man stellt sich gut mit der oberster Führungsebene. Die Mitarbeiter und Prozesse sind egal.
Oh ach ja. Direkte Manager werden von dem oberen Management auch öfter direkt übergangen.
Hardware die bereitgestellt wird ist gut. Es mangelt aber an Klimatechnik in dem Räumen.
Kommt drauf an. Ja es gibt Informationen zum aktuellen Stand der Zahlen, meistens dann wenn es Firmenweite Meetings gibt. Ansonsten ist die Kommunikation aber nicht vorhanden.
Es wird quasi kaum etwas in die Firma getragen. Es werden teilweise Spontanentscheidungen z. B Prozessänderungen getroffen, die die ganze Firma betreffen, aber absolut 0 Kommunikation dazu stattfindet.
Gleichstellung der Geschlechter? Ja, jeder wird gleich bescheiden behandelt. :)
Kommt darauf an wo man eingesetzt ist.
Flexible Arbeitszeiten plus Homeoffice. Gute Work-Life Balance. Guter Kollegenzusammenhalt. Faires Gehalt.
Some colleagues and the Team building with them
Remote work
Events for employees
The real problem is the management. They are out of their depth, focused on their own careers, their bonuses, and their perks rather than the future of the business. The former CEO was essentially a cost-cutter with a finance background. He knew how to reduce spending, but not how to invest in growth, innovation, or the capabilities the company needed to remain competitive. He never truly understood the business he was running.
Some members of the management team seem to have been appointed on the basis of who they knew rather than what they could do. What is even more concerning is that many never appeared fully equipped for the roles they were given, nor did they make much effort to grow into them afterwards. The consequences of those decisions are visible to everyone, yet very few are willing to say so out loud.
Awful management, no identity, no strategy, no vision, no motivation — and no one willing to admit how bad things have become
quite good
Depending on the team you work with
The land of micromanagement
Yes, depending on the team you work with
Druck ohne Ende, unmögliche Deadlines, American style
+ mobiles Arbeiten vs.
- Überstunden, Erreichbarkeit bis Spätabend w. US-Kollegen
Gehalt ok, aber nicht mehr; kaum Sozialleistungen
in unserem Team passt super
Hire & fire, schlechte Führungskräfte
Projektabhängig
Within the teams great, when it comes to leadership there is room for improvement
Still good but trending down
Lay outs are causing stress for the remaining employees
My direct manager is great but upper leadership is acting caotic
No direct inequality but leadership is mainly staffed male
Micromanaging from top management is daily a topic.
It's ok since you can do 100% home office.
New top management build silos but promised to decrease them. Until today, nothing can be noticed.
Top management only pushes to generate more money and give no vision. Micromanaging is used a lot which results in tasks which brings near no benefit.
Company projects are not shared within the company. Company goals are only "make more money" and no vision
Flexible remote work with a high level of trust. Very Strong team spirit within individual teams.
Reactive decision-making, frequent priority changes, and limited strategic clarity. Lack of structured career development outside of management roles. A noticeable gap between the externally communicated company image and the internal experience. Limited visible progress regarding balanced representation in senior leadership.
Establish clear strategic direction and communicate the reasoning behind decisions transparently. Introduce structured career paths beyond management, including defined specialist and senior expert tracks. Strengthen leadership accountability and actively shield teams from constant priority shifts. Develop measurable diversity and inclusion goals, especially at senior management level. Align external branding more closely with internal reality to build long-term credibility and trust.
The work environment feels unstable due to constantly shifting priorities and a lack of long-term strategic clarity. Teams are expected to perform at a high level, yet the structural framework does not consistently support sustainable execution. This results in avoidable pressure and recurring inefficiencies.
Externally, the company presents itself in a strongly Americanized way. Everything appears amazing, easy and effortless. Internally, the reality feels different. The gap between external branding and lived experience is noticeable.
Remote work is possible and flexibility is generally good. There is no micromanagement or monitoring in home office situations, which is clearly positive. However, planning instability and shifting priorities regularly create avoidable stress.
Career progression is structurally limited. The only visible advancement path is moving into a leadership role, as management is effectively perceived as the promotion track. There are no clearly defined specialist career paths or structured junior-to-senior frameworks for those who wish to grow professionally without taking on people management.
Compensation is market-standard but does not always reflect the level of responsibility associated with certain roles. Benefits are solid but are gradually being reduced and are becoming less competitive.
Structured sustainability or social initiatives on daily work is only visible to a limited extent internally, or has even been drastically reduced.
Team spirit within individual teams is strong and built on mutual support. Many colleagues compensate for structural shortcomings through personal commitment. Cross-team collaboration, however, lacks consistency.
Respectful interaction across age groups is generally given.
Leadership lacks long-term clarity and consistent direction. Decisions often feel reactive rather than strategic. Teams are not consistently shielded from sudden priority changes, which impacts focus and stability.
The technical setup and remote infrastructure are solid. At the same time, structural instability and unclear prioritization negatively affect the overall working conditions.
Information is shared, but often without sufficient context. Strategic decisions lack transparency regarding the underlying reasoning, which makes alignment difficult and creates frustration across teams.
There is no openly problematic behavior on a day-to-day level. However, there is little visible strategic focus on structured diversity or equality initiatives. Representation at upper management level has noticeably decreased, with very few women remaining in senior leadership roles. Recent hiring and promotion patterns also appear heavily male-dominated, which raises concerns about balanced representation and inclusive leadership development. Overall, diversity does not seem to be an actively prioritized topic at the strategic level.
The product and technical environment offer interesting challenges. However, structural inefficiencies and shifting priorities sometimes limit the ability to work deeply and sustainably on meaningful initiatives.
Gibt es leider nicht
So verdient kununu Geld.